Man on Fire - Mann unter Feuer (DVD) Testbericht

D
Man-on-fire-mann-unter-feuer-dvd-actionfilm
ab 9,66
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 05/2008

5 Sterne
(6)
4 Sterne
(5)
3 Sterne
(2)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von atrachte

A Man with nothing to lose

Pro:

sehr gute Story, authentische Schauspieler, gute Bildschnite mit passender Musikuntermahlung,

Kontra:

die Übersetzung des Filmtitels ist lächerhlich,

Empfehlung:

Ja

Mein heutiger Bericht handelt vom Film „Mann unter Feuer“. Ist zwar nicht mehr der aktuellste Streifen aber ich will trotzdem mal meinen Senf zu diesen Film abgeben und euch mitteilen wie mir der Film gefallen hat. Viel Spass beim Lesen und Bewerten.

Story:
Seit einiger Zeit herrscht in Mexiko eine Welle der Entführungen. Entführungen sind zwar nichts seltenes in Lateinamerika, aber doch scheinen es immer die gleichen Täter zu sein und sie scheinen auch immer nach dem gleichen Prinzip vorzugehen. Diese Entführungsserie ist natürlich gerade für die Eltern nicht gerade leicht. Daher stellen sie, wenn sie das Geld haben, ihrem Kind einen Bodyguard zur Seite.

John W. Creasy, ein ehemaliger CIA Agent welcher für die schmutzige Arbeit zuständig war, ist mittlerweile in tiefe Depressionen versunken und übersteht den Tag eigentlich nur mit reichlich Alkohol. Da er nicht mehr bei der CIA arbeitet muss er sich nach einer neuen Verdienstquelle umsehen. So führt ihn sein Weg zu seinen alten Freund Rayburn. Dieser ist nicht gerade glücklich über den Zustand von Creasy und bietet ihn einen Job als Bodyguard an. Creasy soll Pita, die Tochter der Familie Ramos, beschützen. Der Vater von Pita will zwar das seine Tochter geschützt wird, aber es geht ihn Finanziell nicht mehr so gut wie es einmal war. Und so stellt die Familie Creasy ein. Pita mag ihren neuen Bodyguard von Anfang an sehr gerne. Allerdings nervt sie Creasy ziemlich da sie viele Fragen über sein Leben stellt.
Allerdings bessert sich die Beziehung zwischen beiden und mit der Zeit entwickelt Creasy sogar Vatergefühle für die kleine Pita. Er hilft ihr sogar bei der Vorbereitung auf einen Schwimmwettbewerb.

Eines Tages aber soll Pita, nach einen Klavierunterricht, entführt werden. Zwar versucht Creasy sein bestes und tötet sogar noch einige der Entführer, aber er wird selbst lebensgefährlich verletzt und schafft es nicht Pita vor den Entführern zu schützen. Während Pita in der Hand der Entführer steckt kämpft Creasy mit dem Tod. Zwischenzeitig wird er sogar angeklagt einige Polizisten umgebracht zu haben. Es stellt sich aber heraus das diese korrupt waren und mit den Entführern zusammengearbeitet haben. Die Polizei gibt natürlich ihr bestes um Pita zu befreien. Die Familie Ramos soll für die Befreiung des Kindes 10 Millionen Dollar zahlen. Aber bei der Geldübergabe geht etwas schief und das Geld verschwindet. Das soll das Todesurteil für Pita sein.

Nach Pitas Tod schwört Creasy Rache. Er will jeden töten der irgendwie etwas mit der Entführung und dem Tod von Pita zu tun hatte...

Meine Meinung zum Film:
Zuerst sollte ich erwähnen das der Film auf einer wahren Begebenheit basiert. Und der Film wurde auch so authentisch gedreht das man, so geht es zumindestens mir, nicht das Gefühl hat das irgendwas überzogen oder unrealistisch wirkt. Da währe zum einen die Story welche mir sehr gut gefallen hat. Zwar zieht sich der Film am Anfang ein bisschen hin, damit erst mal eine Story aufgebaut wird, und dann geht es richtig los. Das heißt es wird Actionreich und auch ein wenig heftiger. Mir hat es übrigens sehr gut gefallen das die Macher von „Mann unter Feuer“ die ersten 40 Minuten dazu genutzt haben um die Story ins Rollen zulassen. Anscheinend sagt dies aber nicht jeden zu. Aber wer Wert auf eine gute und unterhaltene Story legt, wird hier sicherlich nicht enttäuscht. Wie gesagt geht es später etwas heftiger im Film zu. In einer Szene fesselt Creasy, gespielt von Denzel Washington, einen der Entführer am Lenkrad eines Autos und schneidet ihm nach und nach die Finger ab. Damit der Film in Deutschland eine FSK 16 bekommt hat man die Szenen rausgeschnitten wo man sieht wie die Finger abgeschnitten werden. Wer den Film also Uncut sehen will sollte sich mal nach der FSK 18 DVD umsehen. Inhaltliche Auswirkungen auf den Film hat der Schnitt einiger Szenen aber nicht. Bei der Story habe ich schon mal nichts zu meckern da sie real und nicht überzogen rüberkommt. Komme ich also zu den Schauspielern und deren Leistung. Da währe zum einen natürlich Denzel Washington welcher John Creasy spielt. Man merkt förmlich wie sich sein Charakter im Laufe des Filmes verändert. Anfangs ist er der Stille Bodyguard, dann wird er zum Freund von Pita und entwickelt auch Väterliche Gefühle für das Mädchen und dann wird er zum Hasserfüllten Jäger auf die Mörder von Pita. Was mich ein bisschen gewundert hat ist das manche fanden das Denzel Washington nicht unbedingt für diese Rolle geeignet ist. Kann man sicherlich drüber streiten. Aber mir persönlich hat er wieder einmal sehr gut gefallen. Dann währe da noch Dakota Faning welche das Mädchen Pita spielt. Trotzt des jungen Alters der Darstellerin hat man schon das Gefühl das wie weiß was sie tut und wie sie sich in einzelnen Situationen zu verhalten hat. Hat mich auch sehr überzeugt. Zwar habe ich schon ein paar Sachen über den Film gehört, bevor ich ihn gesehen habe, aber ich habe nicht gewusst das der neue Ehemann von J.Lo, Mark Anthony, auch eine Rolle im Film hat. Mark Anthony spielt nämlich den Vater von Pita und das auch gar nicht mal so schlecht. Im großen und ganzen ist die Leistung der Schauspieler wirklich sehr überzeugend und ich glaube das ist auch wichtig für einen Film mit einer solchen Story.

Was man sehr schnell bei „Mann unter Feuer“ merkt sind die krassen Bilder die man oft im Film sieht. So werden Wischeffekte und verzerrte Farben eingesetzt um auf bestimmte Situationen im Film aufmerksam zu machen. Zum Beispiel ist eine solche Situation die Entführung von Pita. Hier wurde einfach ein Zeitlupeneffekt und verwischen Farben eingesetzt. Daher wirkt diese Sequenz noch sehr viel Spannender und Dramatischer als wenn sie ohne diese Effekte gemacht wurde. Richtig gut hat mir im Film auch die Musik gefallen welche sehr viele Mexikanische Elemente enthält. Ist ja auch irgendwie logisch bei einem Film der in Mexiko spielt. Und wo ich schon bei Mexiko bin will ich auch mal die schöne Kulisse des Filmes erwähnen. Der größte Teil des Filmes wurde in Mexico City gedreht. Sehr schön ist anzusehen das auch die Drehorte die Dramatik des Filmes noch ein bisschen unterstützen. So zum Beispiel das, wenn man es denn so nennen will, Finale welchen an einem trostlosen Ort gedreht wurde. Wie ihr euch schon denken könnt habe ich nicht wirklich was am Film auszusetzen da er mir einfach sehr gut gefallen hat. Das einzige was mich am Film stört, wohlgemerkt nur in der deutschen Version, ist der Titel des Filmes. Im Englischen heißt der Filmtitel „Man on Fire“. Im Deutschen hat man den Film in „Mann unter Feuer“ übersetzt. Der Titel wirkt so lächerlich das es schon wieder lustig ist. Na ja, der eigentliche Film ist ja das wichtigste und nicht der Titel.

Original Filmtitel:
Man on Fire (2003)

Länge des Filmes:
Ca. 145 Minuten

Schauspieler:
Denzel Washington (John W. Creasy)
Dakota Faning (Pita)
Mark Anthony (Samuel Ramos)
Christopher Walken (Rayburn)
Radha Mitchell (Lisa Ramos)

Regisseur:
Tony Scott


FSK:
Ab 16 Jahren

Fazit:
Ein wirklich Sehenswerter Film. Zumindestens sollte der Film für Leute interessant sein die auf eine gute Story mit guten Schauspielern stehen. Denn diese Elemente bietet der Film aus meiner Sicht. Sicherlich, ist dieser „Ein Mann der nichts mehr zu verlieren hat“ und „Ich nehme an allen Rache“ Hintergrund nichts neues mehr. Aber da der Film sehr gut umgesetzt wurde habe ich da eigentlich nichts zu kritisieren. Das einzige was ich merkwürdig finde ist der deutsche Titel des Filmes. „Mann unter Feuer“. Man könnte fast meinen das es sich um einen Feuerwehrfilm handelt. Aber egal. Der Film ist auf jeden Fall klasse und absolut sehenswert. Jedenfalls wenn man diese Art von Filmen mag. Daher kann ich euch den Film auch wahrlich empfehlen und wünsche euch viel Spass beim schauen von „Man of Fire“.

Homepage von „Mann unter Feuer“:
movies.uip.de/mannunterfeuer

49 Bewertungen, 3 Kommentare

  • hjid55

    18.03.2007, 21:45 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah

  • plötzlichpapa

    24.03.2005, 13:29 Uhr von plötzlichpapa
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich schau mich weiter um.

  • glowhand

    17.03.2005, 14:50 Uhr von glowhand
    Bewertung: sehr hilfreich

    hallo, finde, dein bericht ist wirklich gelungen, da gibts nix dran auszusetzen :o)...! Viel Spaß noch bei yopi... mfg, glowhand