Manneken Pis, Brüssel Testbericht

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Erfahrungsbericht von Sternchen75

Das 2. Wahrzeichen von Brüssel

Pro:

interessant, da Vielzahl von Kostümen

Kontra:

viele Touristen

Empfehlung:

Ja

Bei einem Besuch in Brüssel muss man es unbedingt gesehen haben- das „2. Wahrzeichen (nach dem Atomium) das Manneken Pis


Das Manneken Pis ist eigentlich ganz einfach zu finden. Wenn man sich auf dem Grand Place befindet, muss man einfach dem ganzen Touristenstrom folgen. Diese Richtung stimmt.
Falls ihr ganz früh am Morgen zur Besichtigung startet und noch keine Touristenströme unterwegs sind, einfach vom Grand Place in Richtung der Rue de l’Etuve/Rue des Grands Charmes und immer geradeaus laufen.
Auf dem Weg dorthin gibt es zahlreiche Touristenshops, in denen man „anscheinend“ Original Brüssler Stickereien, Pralinen und Andenken kaufen kann.
In jedem 2. Laden gibt es unzählige verschiedene Ausführungen des Manneken Pis (auf Fahnen, als Brunnen, auf Tassen, auf T Shirts…).
Meine Empfehlung, am besten nichts kaufen, ist alles überteuert


Nach ca. 3 Gehminuten (vorausgesetzt man geht zügig an den Touristenshops vorbei) vom Grand Place aus, erscheint auf der linken Seite im Eck das kleine pinkelnde Männlein von Brüssel.
Das Männlein ist aus Bronze und wird jede Woche neu eingekleidet (manchmal auch mehrmals in der Woche). Die Zeremonie der Neubekleidung ist sehr interessant, denn während dieser Zeit pinkelt er kein Wasser, sondern Bier.

Direkt neben Manneken Pis gibt es ein kleines Geschäft, in dem man Fotos vieler Kostüme des Manneken Pis anschauen kann. Diese hängen alle am Schaufenster.
Die Originalkostüme kann man im Maison du Roi besichtigen.

Der kleine Mann war schon als Fussballspieler, Napoleon, Dracula, Weihnachtsmann, Osterhase … verkleidet. Da die Zeremonie der Verkleidung angeblich bis auf das 17 Jahrhundert zurück geht, hatte Manneken Pis schon unzählig viele verschiedene Kostüme an.
Am Brunnen steht dann zum aktuellen Kostüm eine kleine Geschichte, warum dieses Kostüm gewählt wurde

Aber warum steht Manneken Pis eigentlich da?
Diese Frage habe ich auch einem Einheimischen gestellt. Der erzählte mir, dass dies eigentlich kein Einwohner aus Belgien wüsste, aber das wichtigste sei, dass die Touristen kommen. Deshalb hat man sich die wildesten Geschichten über diese Bronzefigur ausgedacht.
Eine Geschichte hiervon ist, dass ein kleiner Junge dringend seinem Bedürfnis nachgehen musste und dies vor einem Haus erledigte, in dem eine Hexe wohnte. Diese verwandelte diesen Jungen dann sofort zu Stein und somit steht er heute noch da.
Aha, alles klar, oder????????

Die Besichtigung des Manneken Pis ist übrigens kostenlos.

Fazit: ein Besuch lohnt sich

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