Mares Plana Avanti Quattro Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Qualität & Verarbeitung:
- Design:
Erfahrungsbericht von catmother
Solide, haltbar – alles, was der Froschmann/die Froschfrau braucht!
Pro:
gute Paßform, guter Vortrieb, nicht zu steif, nicht zu weich, solide Verarbeitung
Kontra:
Verschlußsystem etwas schwergängig
Empfehlung:
Ja
Ihr wisst ja vielleicht, daß Tauchen eines meiner liebsten Hobbies ist. Da ich nun einen Mann an meiner Seite habe, mit dem ich dann doch öfter mal dieser Beschäftigung nachgehe, lohnt es sich doch, eine eigene Ausrüstung anzuschaffen. Das wird zwar noch eine Weile dauern, bis ich alle zusammen habe, da ich lieber Geld für Tauchgänge als für Gerätschaften ausgebe, aber man kann ja mit den kleinen Dingen anfangen.
Anläßlich unseres ersten gemeinsamen Urlaubs vor 3 Jahren hab ich mir dann mal Flossen und Füßlinge angeschafft.
** Aussehen **
Man unterscheidet bei Flossen sogenannte Gerätetauchflossen und Vollfußflossen. Der entscheidende Unterschied ist das Fußteil, denn das Flossenblatt ist logischerweise bei allen Flossen vorhanden.
Bei Geräteflossen ist das Fußteil offen. Man schlüpft mit dem Fuß, meistens mit Füßlingen bewaffnet, wie in ein paar Clogs und fixiert den Fuß in der Flosse mit einem Fersenband.
Vollfußflossen dagegen sind wie Slipper, in die man tatsächlich in der Regel barfuß schlüpft und die ihren Halt durch das geschlossene Fußteil bekommen.
Es gibt sie in verschiedenen, meist Neonfarben. Lediglich meine blauen finde ich nicht so aufdringlich wie das ins Auge stechende Gelb, Rot oder Grün.
Meine Mares sind also blau, d. h. das steife Flossenblatt ist blau mit schwarzen Rändern und Längsadern (Strömungskanäle). Das Fußteil selbst etwas weicher und schwarz. Die Abbildung bei ciao entspricht im Grunde genau meinen Flossen, nur daß sie himmelblau sind.
** Passform **
Wie gesagt, diese Geräteflossen benutzt man in der Regel mit Füßlingen. Das sind etwas über knöchelhohe Neoprensocken mit oder ohne Reißverschluß und einer rutschfesten Gummisohle.
Hat man die an, schlüpft man in das Fußteil, indem man seinen Fuß so lange nach vorn ruckelt, bis man mit den Zehen am vorderen Ende ist. Das geht durch die Füßlinge manchmal etwas schwer. Hat man einen Partner dabei, sollte der sich vielleicht auf das Flossenblatt stellen, dann hat man zum Reinschlüpfen guten Widerstand.
Das Fußteil hat einen so hohen Spann, daß auch der seltsamste Fuß keine Problem haben dürfte. Es ist ergonomisch geformt und hat an der Sohle Querrillen, damit man nicht verrutschen kann.
Fixiert wird der Fuß mittels eines Gummibandes, das links und rechts über einen ABS-Verschluß eingestellt wird. Damit kann man zum einen den Verschluß öffnen – man klappt einen Riegel wie bei einem Kofferschloß hoch – und das Flossenband in der Länge einstellen. Das Band ist riesig lang. Bei mir hängt immer die Hälfte als Anhängsel herum, weil meine Füße so klein sind. Damit ist aber auch für die größten Füße genug Band vorhanden.
In der Mitte des Bandes ist eine kleine Lasche, anhand derer man immer sehen kann, ob es mittig gespannt ist. Das Spannen ist übrigens auch kinderleicht: einfach seitlich am Band ziehen bis zur richtigen Länge. Nur zum Lösen muß man auf einen runden Riegel drücken.
Es gibt die Flossen natürlich in verschiedenen Größen, die man beim Kauf angeben sollte. In der Regel probiert man sie auch vor dem Kauf an. Insofern dürfe es bei der Passform überhaupt keine Schwierigkeiten geben.
** Vortrieb **
Als ich die Flossen gekauft habe, wollten wir auf die Malediven zum Tauchen. Und genau dafür hat man mir die Mares Quattro empfohlen: geeignet für Anfänger aber auch Fortgeschrittene, nutzbar bei normalen Wasserverhältnissen, aber auch bei mittleren Strömungen.
Und es hat sich bewahrheitet. Der gute Vortrieb wird durch das feste, nicht zu steife Flossenblatt gewährleistet. Durch die erwähnten Strömungskanälchen wird das Wasser zusätzlich kanalisiert und es ist weniger Kraftaufwand nötig.
** Erfahrungen **
Für mich, wohl auch in Ermangelung dessen, daß ich noch keine anderen professionellen Flossen probiert habe, die perfekten Flossen für jeden Tauchgang. Wir hatten damals auf den Malediven und ein Jahr später an den Similans einige Tauchgänge, die mittlere bis starke Strömung aufwiesen. Im allgemeinen bin ich immer gut zurecht gekommen, ohne zu stark mit den Beinen kämpfen zu müssen oder gar einen Krampf zu bekommen. Nur bei wirklich starker Strömung (wir hatten mal zwischen zwei Felsblöcken bei den Similans einen Schub wie von einer Wasserkanone) muß man auch mit dieser Flosse aufgeben.
Etwas sportlich sollte man dennoch sein, denn die beste Flosse nützt nichts ohne eine bewegliche und einigermaßen trainierte Beinmuskulatur.
Bemängeln muß ich bei meinen Flossen, daß die Verriegelung vom Flossenband ungemein schwergängig ist. Gerade, wenn man über eine Leiter aus dem Wasser ins Schiff steigen muß, ist es wichtig, die Flossen schnell und einfach von den Füßen zu bekommen. Ich muß dann erstens immer Verrenkungen machen, um mit meiner geringen Körpergröße überhaupt an meine Flossen zu kommen und dann breche ich mir fast immer den Fingernagel ab, um den Schnapper hochzukriegen. Ich kann aber nicht sagen, ob das generell der Fall ist oder nur meine so störrisch sind. Auch das sollte man beim Kauf überprüfen, ob man mit dem Verschlusssystem zurecht kommt.
Ansonsten bin ich mit meinen Mares Quattro voll zufrieden. Bei den über 100 Tauchgängen, die ich in den zwei Jahren seit dem Kauf mit ihnen gemacht habe, ließen sie mich nie im Stich.
** Preis **
Ich habe damals ca. 160 DM bezahlt, ein Preis, der durchaus gerechtfertigt ist. Man bekommt eine solide und haltbare Qualität, die einige Jahre hält.
** Meine Meinung **
Es soll ja Menschen geben, die permanent neue Flossen kaufen, weil sie denken, das ist was ganz besonderes. Oder die für jede Tauchgegend eine andere Flossenart haben. Es gibt ja da die urigsten Entwicklungen.
Ich bin da eher konservativ. Ich habe mir Flossen gekauft, die ich wohl tragen werde, bis sie kaputt sind oder mal untergehen. Sie sind für den Anfänger und für den Fortgeschrittenen, für wenig und mittlere Strömung bestens geeignet und tun ganz solide ihren Dienst.
Ich würde sie auf jeden Fall selbst wieder kaufen und auch ohne Einschränkungen empfehlen.
Anläßlich unseres ersten gemeinsamen Urlaubs vor 3 Jahren hab ich mir dann mal Flossen und Füßlinge angeschafft.
** Aussehen **
Man unterscheidet bei Flossen sogenannte Gerätetauchflossen und Vollfußflossen. Der entscheidende Unterschied ist das Fußteil, denn das Flossenblatt ist logischerweise bei allen Flossen vorhanden.
Bei Geräteflossen ist das Fußteil offen. Man schlüpft mit dem Fuß, meistens mit Füßlingen bewaffnet, wie in ein paar Clogs und fixiert den Fuß in der Flosse mit einem Fersenband.
Vollfußflossen dagegen sind wie Slipper, in die man tatsächlich in der Regel barfuß schlüpft und die ihren Halt durch das geschlossene Fußteil bekommen.
Es gibt sie in verschiedenen, meist Neonfarben. Lediglich meine blauen finde ich nicht so aufdringlich wie das ins Auge stechende Gelb, Rot oder Grün.
Meine Mares sind also blau, d. h. das steife Flossenblatt ist blau mit schwarzen Rändern und Längsadern (Strömungskanäle). Das Fußteil selbst etwas weicher und schwarz. Die Abbildung bei ciao entspricht im Grunde genau meinen Flossen, nur daß sie himmelblau sind.
** Passform **
Wie gesagt, diese Geräteflossen benutzt man in der Regel mit Füßlingen. Das sind etwas über knöchelhohe Neoprensocken mit oder ohne Reißverschluß und einer rutschfesten Gummisohle.
Hat man die an, schlüpft man in das Fußteil, indem man seinen Fuß so lange nach vorn ruckelt, bis man mit den Zehen am vorderen Ende ist. Das geht durch die Füßlinge manchmal etwas schwer. Hat man einen Partner dabei, sollte der sich vielleicht auf das Flossenblatt stellen, dann hat man zum Reinschlüpfen guten Widerstand.
Das Fußteil hat einen so hohen Spann, daß auch der seltsamste Fuß keine Problem haben dürfte. Es ist ergonomisch geformt und hat an der Sohle Querrillen, damit man nicht verrutschen kann.
Fixiert wird der Fuß mittels eines Gummibandes, das links und rechts über einen ABS-Verschluß eingestellt wird. Damit kann man zum einen den Verschluß öffnen – man klappt einen Riegel wie bei einem Kofferschloß hoch – und das Flossenband in der Länge einstellen. Das Band ist riesig lang. Bei mir hängt immer die Hälfte als Anhängsel herum, weil meine Füße so klein sind. Damit ist aber auch für die größten Füße genug Band vorhanden.
In der Mitte des Bandes ist eine kleine Lasche, anhand derer man immer sehen kann, ob es mittig gespannt ist. Das Spannen ist übrigens auch kinderleicht: einfach seitlich am Band ziehen bis zur richtigen Länge. Nur zum Lösen muß man auf einen runden Riegel drücken.
Es gibt die Flossen natürlich in verschiedenen Größen, die man beim Kauf angeben sollte. In der Regel probiert man sie auch vor dem Kauf an. Insofern dürfe es bei der Passform überhaupt keine Schwierigkeiten geben.
** Vortrieb **
Als ich die Flossen gekauft habe, wollten wir auf die Malediven zum Tauchen. Und genau dafür hat man mir die Mares Quattro empfohlen: geeignet für Anfänger aber auch Fortgeschrittene, nutzbar bei normalen Wasserverhältnissen, aber auch bei mittleren Strömungen.
Und es hat sich bewahrheitet. Der gute Vortrieb wird durch das feste, nicht zu steife Flossenblatt gewährleistet. Durch die erwähnten Strömungskanälchen wird das Wasser zusätzlich kanalisiert und es ist weniger Kraftaufwand nötig.
** Erfahrungen **
Für mich, wohl auch in Ermangelung dessen, daß ich noch keine anderen professionellen Flossen probiert habe, die perfekten Flossen für jeden Tauchgang. Wir hatten damals auf den Malediven und ein Jahr später an den Similans einige Tauchgänge, die mittlere bis starke Strömung aufwiesen. Im allgemeinen bin ich immer gut zurecht gekommen, ohne zu stark mit den Beinen kämpfen zu müssen oder gar einen Krampf zu bekommen. Nur bei wirklich starker Strömung (wir hatten mal zwischen zwei Felsblöcken bei den Similans einen Schub wie von einer Wasserkanone) muß man auch mit dieser Flosse aufgeben.
Etwas sportlich sollte man dennoch sein, denn die beste Flosse nützt nichts ohne eine bewegliche und einigermaßen trainierte Beinmuskulatur.
Bemängeln muß ich bei meinen Flossen, daß die Verriegelung vom Flossenband ungemein schwergängig ist. Gerade, wenn man über eine Leiter aus dem Wasser ins Schiff steigen muß, ist es wichtig, die Flossen schnell und einfach von den Füßen zu bekommen. Ich muß dann erstens immer Verrenkungen machen, um mit meiner geringen Körpergröße überhaupt an meine Flossen zu kommen und dann breche ich mir fast immer den Fingernagel ab, um den Schnapper hochzukriegen. Ich kann aber nicht sagen, ob das generell der Fall ist oder nur meine so störrisch sind. Auch das sollte man beim Kauf überprüfen, ob man mit dem Verschlusssystem zurecht kommt.
Ansonsten bin ich mit meinen Mares Quattro voll zufrieden. Bei den über 100 Tauchgängen, die ich in den zwei Jahren seit dem Kauf mit ihnen gemacht habe, ließen sie mich nie im Stich.
** Preis **
Ich habe damals ca. 160 DM bezahlt, ein Preis, der durchaus gerechtfertigt ist. Man bekommt eine solide und haltbare Qualität, die einige Jahre hält.
** Meine Meinung **
Es soll ja Menschen geben, die permanent neue Flossen kaufen, weil sie denken, das ist was ganz besonderes. Oder die für jede Tauchgegend eine andere Flossenart haben. Es gibt ja da die urigsten Entwicklungen.
Ich bin da eher konservativ. Ich habe mir Flossen gekauft, die ich wohl tragen werde, bis sie kaputt sind oder mal untergehen. Sie sind für den Anfänger und für den Fortgeschrittenen, für wenig und mittlere Strömung bestens geeignet und tun ganz solide ihren Dienst.
Ich würde sie auf jeden Fall selbst wieder kaufen und auch ohne Einschränkungen empfehlen.
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