Margaret Astor 60 Seconds Wonderlast Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Trocknungsdauer:
Erfahrungsbericht von Conkro
Getrocknet in 60 Sekunden, abgeblättert in 24 Stunden ...
Pro:
tolle Farbe, trocknet schnell
Kontra:
hält nicht lang
Empfehlung:
Nein
Hi ihr Lieben,
vor einigen Tagen habe ich von meiner Schwiegermutter eine riesige Tüte voll mit Nagellackfläschchen geschenkt bekommen. Sie ist Kosmetikerin und will jetzt Deutschland verlassen um nach Spanien auszuwandern. Da sie glücklicherweise keine Tochter hat, habe ich die ganzen Nagellacke angestaubt. Ich werde also in Zukunft bestimmt des öfteren mal einen Bericht über meine Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Nagellacksorten schreiben.
Als erstes habe ich für euch den 60 Sekundenlack von Margaret Astor getestet. Es handelt sich hierbei um einen Lack der Limited Edition. In der Farbe Bordeauxrot mit Metallflitter (Nr. 19). Das Fläschchen ist ca. 6 cm hoch und durchsichtig, fasst 8 ml Nackellack und hat einen schwarzen Schraubverschluß. Auf dem Fläschchen steht in weißer Schrift eine große „60“, darunter findet man die Beschreibung Sekundenlack, schnell trocknend. Unter dieser Beschreibung steht der Name Margaret Astor.
Auf dem Boden des Fläschchens befindet sich ein Aufkleber mit der Nummer der Farbe, in meinem Fall Nr. 19. Die Flasche sieht ein bißchen anders aus als die anderen 60 Sekunden Lacke von Astor (sie ist etwas kleiner und fasst 8 statt 10 ml). Da ich den Lack geschenkt bekommen habe, weiß ich leider nicht was meine Schwiegermami dafür bezahlen mußte.
Die 60 Sekunden-Reihe bietet eine breit gefächerte Farbpalette in der sicher jede von euch eine geeignete Farbe finden würde.
Mit dem Pinselapplikator, der sich im Drehverschluß der Flasche befindet, kann man den Lack einfach und gleichmäßig auf die Findernägel auftragen. Der Lack ist zwar etwas dickflüssiger als manch anderer aber dennoch funktionierte das Auftragen bei mir reibungs-los. Das schöne an dem Lack ist, das man nur eine Schicht auftragen muß. Ich habe bei anderen Nagellacken leider schon sehr oft erlebt, das man mindestens 2 oder sogar 3 Schichten auftragen mußte, damit man überhaupt etwas gesehen hat.
Der Hersteller verspricht ja, daß der Lack in 60 Sekunden trocknet. Damit hat er wahr-scheinlich auch Recht. Wahrscheinlich sage ich deshalb, weil ich zur Vorsicht noch ein
wenig länger gewartet habe. Trotzdem trocknet er insgesamt viel schneller als andere.
Nach dem Trocknen hat er sehr schön geglänzt. Dennoch habe ich über den Lack noch eine Schicht Klarlack gestrichen um noch mehr Glanz zu erhalten. Meine Nägel (bzw. der Nagellack der sich darauf befindet), wurde dann auf die Härteprobe gestellt. Da ich von berufswegen sehr oft am PC sitze und viel Schreiben muß, brauche ich einen Nagellack der nicht nur gut aussieht, sondern vor allen Dingen auch auf den Nägeln bleibt und nicht so schnell wieder abblättert. Ich muß sagen, daß der Nagellack beim Schreiben am PC eine Menge ausgehalten hat. Also ging ich zum nächsten Test über. ABWASCHEN !! Ich habe ca. eine halbe Stunde für meinen Abwasch gebraucht. Als ich meine Nägel danach genauer unter die Lupe nahm, mußte ich leider feststellen, das der Nagellack schon stark angefangen hatte abzublättern.
„Toll“ dachte ich mir denn eine Stunde später mußte ich meinen Arbeitsvertrag unter-schreiben. Mit solchen halb lackierten Nägel konnte ich ja wohl kaum bei meinem neuen Chef auftauchen. Meine Lösung war also „alles wieder abzumachen“. Ich nahm meinen Nagellack-entferner zur Hand und fing an den Nagellack zu entfernen.
Der Lack lässt sich eigentlich sehr einfach und schnell entfernen aber ich staunte nicht schlecht als meine Nägel danach einen leichten Rotton angenommen hatten (dazu muß man sagen, daß ich den Nagellack insgesamt nur ca. 24 Stunden auf den Nägeln hatte). Super !! Da hing ich nun mit rötlich gefärbten Nägeln, was ich übrigens bis jetzt bei noch keinem anderen Lack erlebt habe (vielleicht sollte ich das nächste mal mit einem Unterlack arbeiten ??). Meine Zeit rannte mir nun ein bißchen davon da ich um 11:30 Uhr den Termin hatte. Meine Notlösung hieß also „Nägel wieder neu lakieren, damit man keine rötlichen Verfärbungen sehen kann.“ Das habe ich dann auch gemacht. Und meinen Vertrag unterschrieben...
Fazit:
Insgesamt bin ich nicht sonderlich begeistert von dem Lack. Außer das er schnell trocknet und eine tolle Farbe hat, konnte ich nichts postives mehr feststellen. Ich würde ihn daher nicht empfehle, da er nicht gerade lange auf dem Nagel hält. Außerdem findet ich es sehr schade, daß auf dem Fläschchen keinerlei Angaben über die Inhaltsstoffe des Lackes gemacht werden. Trotz der schönen Farben, würde ich mir kein neues Fläschchen davon kaufen. Aber glücklicherweise habe ich ihn geschenkt bekommen und wenigstens kein Geld dafür ausgegeben. Ich glaube das hätte mich ein wenig geärgert.
Übrigens habe ich heute in einem Bericht der Zeitschrift Ökö Test gelesen, das der Lack von Margaret Astor fast zu einem Viertel aus dem aromatischen Kohlenwasserstoff Toluol besteht. Schon bei geringen Konzentrationen der Chemikalie können Schwäche, Verwirrtheit oder Müdigkeit auftreten. Ärzte warnen davor, sie längere Zeit einzuatmen, da Nieren und Nervensystem geschädigt werden können. Außerdem kann dieser Stoff auch Allergien auslösen. Mit solchen Problemen habe ich glücklicherweise noch nie zu tun gehabt. Sollte man allergische Reaktionen feststellen (egal ob bei diesem oder anderen Lacken) dann sollte man sich ohnehin die Nägel nicht mehr lakieren. Allerdings kann man es meiner Meinung nach mit den Warnungen auch übertreiben. Es gibt fast keinen Nagellack in dem dieser Stoff nicht vorhanden ist. Selbst wenn auf dem Fläschchen draufsteht das kein Toluol enthalten ist, so haben es zumindest Tests herausgefunden, wurde bei den meisten zumindest eine geringe Menge davon nachgewiesen.
P.S.: Wie ich soeben feststellen musste, sind die 60 Sekunden Lacke in den kleinen Fläschchen dickflüssiger als die Lacke in den größeren Flaschen. Die anderen Farben aus der selben Reihe probiere ich ein anderes Mal für euch aus und werde dann auch über dies noch im einzelnen Berichten
Liebe Grüße Conny
vor einigen Tagen habe ich von meiner Schwiegermutter eine riesige Tüte voll mit Nagellackfläschchen geschenkt bekommen. Sie ist Kosmetikerin und will jetzt Deutschland verlassen um nach Spanien auszuwandern. Da sie glücklicherweise keine Tochter hat, habe ich die ganzen Nagellacke angestaubt. Ich werde also in Zukunft bestimmt des öfteren mal einen Bericht über meine Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Nagellacksorten schreiben.
Als erstes habe ich für euch den 60 Sekundenlack von Margaret Astor getestet. Es handelt sich hierbei um einen Lack der Limited Edition. In der Farbe Bordeauxrot mit Metallflitter (Nr. 19). Das Fläschchen ist ca. 6 cm hoch und durchsichtig, fasst 8 ml Nackellack und hat einen schwarzen Schraubverschluß. Auf dem Fläschchen steht in weißer Schrift eine große „60“, darunter findet man die Beschreibung Sekundenlack, schnell trocknend. Unter dieser Beschreibung steht der Name Margaret Astor.
Auf dem Boden des Fläschchens befindet sich ein Aufkleber mit der Nummer der Farbe, in meinem Fall Nr. 19. Die Flasche sieht ein bißchen anders aus als die anderen 60 Sekunden Lacke von Astor (sie ist etwas kleiner und fasst 8 statt 10 ml). Da ich den Lack geschenkt bekommen habe, weiß ich leider nicht was meine Schwiegermami dafür bezahlen mußte.
Die 60 Sekunden-Reihe bietet eine breit gefächerte Farbpalette in der sicher jede von euch eine geeignete Farbe finden würde.
Mit dem Pinselapplikator, der sich im Drehverschluß der Flasche befindet, kann man den Lack einfach und gleichmäßig auf die Findernägel auftragen. Der Lack ist zwar etwas dickflüssiger als manch anderer aber dennoch funktionierte das Auftragen bei mir reibungs-los. Das schöne an dem Lack ist, das man nur eine Schicht auftragen muß. Ich habe bei anderen Nagellacken leider schon sehr oft erlebt, das man mindestens 2 oder sogar 3 Schichten auftragen mußte, damit man überhaupt etwas gesehen hat.
Der Hersteller verspricht ja, daß der Lack in 60 Sekunden trocknet. Damit hat er wahr-scheinlich auch Recht. Wahrscheinlich sage ich deshalb, weil ich zur Vorsicht noch ein
wenig länger gewartet habe. Trotzdem trocknet er insgesamt viel schneller als andere.
Nach dem Trocknen hat er sehr schön geglänzt. Dennoch habe ich über den Lack noch eine Schicht Klarlack gestrichen um noch mehr Glanz zu erhalten. Meine Nägel (bzw. der Nagellack der sich darauf befindet), wurde dann auf die Härteprobe gestellt. Da ich von berufswegen sehr oft am PC sitze und viel Schreiben muß, brauche ich einen Nagellack der nicht nur gut aussieht, sondern vor allen Dingen auch auf den Nägeln bleibt und nicht so schnell wieder abblättert. Ich muß sagen, daß der Nagellack beim Schreiben am PC eine Menge ausgehalten hat. Also ging ich zum nächsten Test über. ABWASCHEN !! Ich habe ca. eine halbe Stunde für meinen Abwasch gebraucht. Als ich meine Nägel danach genauer unter die Lupe nahm, mußte ich leider feststellen, das der Nagellack schon stark angefangen hatte abzublättern.
„Toll“ dachte ich mir denn eine Stunde später mußte ich meinen Arbeitsvertrag unter-schreiben. Mit solchen halb lackierten Nägel konnte ich ja wohl kaum bei meinem neuen Chef auftauchen. Meine Lösung war also „alles wieder abzumachen“. Ich nahm meinen Nagellack-entferner zur Hand und fing an den Nagellack zu entfernen.
Der Lack lässt sich eigentlich sehr einfach und schnell entfernen aber ich staunte nicht schlecht als meine Nägel danach einen leichten Rotton angenommen hatten (dazu muß man sagen, daß ich den Nagellack insgesamt nur ca. 24 Stunden auf den Nägeln hatte). Super !! Da hing ich nun mit rötlich gefärbten Nägeln, was ich übrigens bis jetzt bei noch keinem anderen Lack erlebt habe (vielleicht sollte ich das nächste mal mit einem Unterlack arbeiten ??). Meine Zeit rannte mir nun ein bißchen davon da ich um 11:30 Uhr den Termin hatte. Meine Notlösung hieß also „Nägel wieder neu lakieren, damit man keine rötlichen Verfärbungen sehen kann.“ Das habe ich dann auch gemacht. Und meinen Vertrag unterschrieben...
Fazit:
Insgesamt bin ich nicht sonderlich begeistert von dem Lack. Außer das er schnell trocknet und eine tolle Farbe hat, konnte ich nichts postives mehr feststellen. Ich würde ihn daher nicht empfehle, da er nicht gerade lange auf dem Nagel hält. Außerdem findet ich es sehr schade, daß auf dem Fläschchen keinerlei Angaben über die Inhaltsstoffe des Lackes gemacht werden. Trotz der schönen Farben, würde ich mir kein neues Fläschchen davon kaufen. Aber glücklicherweise habe ich ihn geschenkt bekommen und wenigstens kein Geld dafür ausgegeben. Ich glaube das hätte mich ein wenig geärgert.
Übrigens habe ich heute in einem Bericht der Zeitschrift Ökö Test gelesen, das der Lack von Margaret Astor fast zu einem Viertel aus dem aromatischen Kohlenwasserstoff Toluol besteht. Schon bei geringen Konzentrationen der Chemikalie können Schwäche, Verwirrtheit oder Müdigkeit auftreten. Ärzte warnen davor, sie längere Zeit einzuatmen, da Nieren und Nervensystem geschädigt werden können. Außerdem kann dieser Stoff auch Allergien auslösen. Mit solchen Problemen habe ich glücklicherweise noch nie zu tun gehabt. Sollte man allergische Reaktionen feststellen (egal ob bei diesem oder anderen Lacken) dann sollte man sich ohnehin die Nägel nicht mehr lakieren. Allerdings kann man es meiner Meinung nach mit den Warnungen auch übertreiben. Es gibt fast keinen Nagellack in dem dieser Stoff nicht vorhanden ist. Selbst wenn auf dem Fläschchen draufsteht das kein Toluol enthalten ist, so haben es zumindest Tests herausgefunden, wurde bei den meisten zumindest eine geringe Menge davon nachgewiesen.
P.S.: Wie ich soeben feststellen musste, sind die 60 Sekunden Lacke in den kleinen Fläschchen dickflüssiger als die Lacke in den größeren Flaschen. Die anderen Farben aus der selben Reihe probiere ich ein anderes Mal für euch aus und werde dann auch über dies noch im einzelnen Berichten
Liebe Grüße Conny
21 Bewertungen, 1 Kommentar
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05.05.2006, 22:43 Uhr von sebbelino
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich, liebe grüße
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