Marmeladen und Gelees Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  sehr niedrig

Erfahrungsbericht von Babba

Schmecken am besten, wenn sie selbstgemacht sind

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Bei uns gibt es nur noch selbstgemacht Marmelade, kaum noch gekauft, denn zum einen ist selber machen natürlich günstiger, und zum anderen schmeckt es meiner Meinung nach viel besser. So wird dann im Sommer mit frischen Früchten, der Vorrat für das Jahr, zuzüglich einiger Gläser zum Verschenken gekocht.

Was braucht man:
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1 kg von der Frucht, aus der man Marmelade kochen möchte

1 kg Gelierzucker.

eine halbe Zitrone

einen großen Kochtopf und

ausreichend Marmeladengläser


Welche Früchte eigenen sich:
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Man kann eigentlich aus allen Früchten Marmelade oder Gelee kochen. Wir kochen überwiegend aus Himbeeren, Erdbeeren, Sauerkirchen, Heidelbeeren, Äpfel, Birnen und Holunderbeeren unsere Marmelade. Kaufen tun wir die Früchte direkt freitags bei uns auf dem Wochenmarkt, oder aber wir pflücken sie direkt auf dem Feld, bei Erdbeeren und Himbeeren gibt es hier lohnende Angebote, so spart noch ein paar Mark und weiß daß die Früchte auch wirklich frisch sind, kann sich die besten aussuchen und dabei sogar noch naschen.

Durch den Saft der halben Zitrone bekommt die Marmelade einen frischen Geschmack, der auch über Winter noch anhält.

Wenn man lieber Gelee haben möchte, dann muß man aus den Früchten ersteinmal einen Saft kochen von dem man dann 1 Liter für das Gelee braucht, außerdem braucht man zu dem Gelierzucker und noch ein Paket Gelfix, damit das Gelee auch richtig fest wird.
Wer sich nicht die Mühe machen will, um aus den Früchten einen Saft zu kochen, der kann auch fertigen Saft kaufen, das haben wir z.b. mit Fliederbeeren (Holunderbeeren) gemacht. So haben wir uns im Herbst frisches Fliederbeerengelee gekocht, das wirklich köstlich schmeckt.


Welche Gläser eigenen sich:
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Auf jeden Fall müssen die Gläser fest zu verschließen sein, ausgebrauchte und gereinigte Marmeladengläser eigenen sich da besonders. Aber auch Gläser von Nudelsoßen oder Majonaise kann man für Marmelade nutzen.
Wir essen regelmäßig die Pizza Casa, die hat kleine Gläser mit 250 ml Tomatensoße und einem neutralen weißen Deckel, die sammeln wir immer für unsere Marmeladen, denn wenn wir am Wochenende frühstücken, dann stehen immer mehrer Sorten auf dem Tisch, damit wir Abwechslung haben. Aus diesem Grund bietet es sich an, kleine Portionen zu haben, die werden dann auch angebrochen nicht so schnell schlecht.
Der neutrale Deckel hat den Vorteil, daß keine Angabe ist, was drin ist. Und diese Gläser kann man dann auch sehr gut verschenken, anstatt Blumen kommt das bei vielen immer wieder sehr gut an.

Von der Größe her wären die Gläser für Babynahrung optimal, doch leider verschließen die nicht wieder vakuum, so kann man diese nur für den sofortigen Verzehr füllen, zur Aufbewahrung leider nicht. Auch kann man diese Gläser nach dem Befüllen nicht auf den Kopf stellen, die Marmelade läut dann leider aus.

Damit die Gläser auch wirklich keimfrei sind, werden sie bei uns im Geschirrspüler gereinigt, aber vor dem Befüllen noch einmal bei 100 Grad für 30 Minuten in den Backofen gestellt.
Nun nimmt man sie mit einem Kochhandschuh aus dem Ofen und stellt sie auf ein Handtuch. Das ausbacken hat noch einen weiteren Vorteil, so werden die Gläser langsam heiß und drohen nicht zu platzen, wenn sie mit der heißen Marmelade gefüllt werden.



Wie wird gekocht:
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Erst einmal werden die Früchte gründlich gewaschen und von allem Grünzeug, Kirschen von den Kerenen und Äpfel und Birnen von dem Gehäuse in innderen befreit.
Nun schneidet man die Früchte klein und kocht diese in einem großem Topf auf. Wir stampfen sie immer noch etwas kleiner mit einem Kartoffelstampfer.
Auf die aufgekochten Früchte gibt man dann den Saft einer halben Zitrone und verrürt das Ganze gründlich. Dann kommt das Kilo Gelierzucker hinzu und es wird alles gründlich miteinander vermischt.

Nun kocht man das Ganze noch einmal auf und läßt es unter ständigem Rühren drei Minuten weiterkochen. Da heißer Dampf aufsteigt, bietet es sich an, hierbei einen Kochhandschuh zu tragen. Außerdem sprudelt die heiße Marmelade, was ein Grund für einen großen Topf ist.
Um die Zeit exakt einzuhalten, stellen wir immer eine Eieruhr.

Sind die drei Minuten vorbei, nimmt man den Topf von der Kochstelle und gibt mit einer Kelle die Marmelade in die vorbereiteten Gläser. Am besten füllt man die Gläser randvoll, gibt schnell den Deckel drauf und stellt das Glas für ca. 10 Minuten auf den Kopf. So wird das Glas auf jeden Vakuum verschlossen.
Ca. eine Stunde nach dem Marmeladenkochen kann man davon ausgehen, die ersten Knackgeräusche der Deckel zu hören.

Damit sich das Kochen lohnt, wird bei uns immer an einem Tag am Wochende von einer Frucht 4 Kino verkocht, doch immer schön in einzelnen Portionen, denn sonst kocht es im Topf über!!!! Es muß dann also vier Mal gekocht werden, wobei die anderen Schritte, wie Früchte reinigen und Gläser vorberieten, in einem Schritt gemacht werden können.
Bei dieser Menge bekommen wir insgesamt 25 kleine Gläser Marmelade heraus, wobei ein Glas für den sofortigen Verbraucht gedacht ist, da es die Reste, die nicht mehr für ein Glas reichen, aufnehmen muß. Doch das schmeckt meistens am besten, weil es so schön frischt ist.

18 Bewertungen, 2 Kommentare

  • harzerduo

    17.03.2002, 17:19 Uhr von harzerduo
    Bewertung: sehr hilfreich

    mache selber auch meine Marmeladen,da weiß man wenigstens was drin ist

  • Dini2000

    04.03.2002, 14:41 Uhr von Dini2000
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das haben wir schon ewig nicht mehr gemacht. Macht ja auch 'ne Menge Arbeit.