Die Asche meiner Mutter (Taschenbuch) / Frank McCourt Testbericht
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Erfahrungsbericht von ChaosClaudi
Natürlich hatte ich eine unglückliche Kindheit...
Pro:
unvergleichlicher, traurig-komischer Schreibstil des Autors
Kontra:
???
Empfehlung:
Ja
... eine glückliche lohnt sich ja kaum.
Diese Erkenntnis teilt uns der Autor bereits auf der ersten Seite mit.
Jetzt zum Buch:
DIE GESCHICHTE:
Frank McCourt lässt uns hier an seinen Kindheitserinnerungen teilhaben.
Sein Vater stammt aus dem Norden Irlands, seine Mutter aus Limerick. Die beiden lernen sich in New York kennen. Franks Vater Malachy ist dort, weil er Irland aufgrund \"irgendeiner verzweifelten Tat\", über die wir nichts genaueres erfahren, verlassen musste. Franks Mutter Angela wurde wegen ihrer angeblichen Nutzlosigkeit von ihrer eigenen Mutter nach Amerika geschickt. Nachdem Angela schwanger wird, heiraten die beiden.
Franks Geschichte in diesem Buch beginnt als er etwa vier Jahre alt ist.
Nachdem seine kleine Schwester Margaret kurz nach der Geburt gestorben ist, ersäuft sein Vater, dem Alkohol noch nie abgeneigt, seinen Kummer in der Kneipe. Angela ist zu verletzt um sich richtig um die Kinder kümmern zu können. Schließlich zieht die Ganze Familie, Frank, seine Eltern, sein jüngerer Bruder Malachy und die beiden kleinen Zwillinge Eugene und Oliver, zurück nach Irland, welches Frank nur aus den Erzählungen seines Vaters kennt. Die Hoffnung auf ein besseres Leben auf der Insel stellt sich schnell als Trugschluss heraus.
Frank verbringt seine Kindheit dauerhungrig in den Armenvierteln von Limerick. Der Vater hat selten Arbeit und verliert jede Stelle gleich wieder wegen seines Alkoholproblems. Während er fleißig in den Kneipen eine Pint nach der anderen trinkt und auch spendiert, hungert die Familie zu Hause. Franks größter Wunsch ist es, irgendwann nach Amerika zurückzukehren.....
DER SCHREIBSTIL:
Obwohl die Geschichte an sich alles andere als komisch ist, muss man häufiger schmunzeln, denn Frank McCourt beschreibt mit einer einmaligen Ironie und seinem ganz eigenen Humor die Jahre seiner Kindheit. Was ich besonders toll finde, ist dass der Schreibstil sich mit zunehmenden Alter des jungen Franks verändert. Die Entwicklung des Jungen merkt man auch an der Sprache, die von einer anfänglich sehr kindlichen Ausdrucksweise ausgehend nach und nach immer erwachsender wird.
FAZIT:
Nicht zu Unrecht war dieses Buch lange auf den Bestsellerlisten. Ich kann es nur empfehlen. Ich habe selten ein so traurig-komisches Buch gelesen wie dieses.
Außerdem möchte ich auch die Fortsetzung \"Ein rundherum tolles Land\" ans Herz legen, zu dem ich demnächst einen Bericht schreiben werde (muss es nur vorher nochmal lesen).
Diese Erkenntnis teilt uns der Autor bereits auf der ersten Seite mit.
Jetzt zum Buch:
DIE GESCHICHTE:
Frank McCourt lässt uns hier an seinen Kindheitserinnerungen teilhaben.
Sein Vater stammt aus dem Norden Irlands, seine Mutter aus Limerick. Die beiden lernen sich in New York kennen. Franks Vater Malachy ist dort, weil er Irland aufgrund \"irgendeiner verzweifelten Tat\", über die wir nichts genaueres erfahren, verlassen musste. Franks Mutter Angela wurde wegen ihrer angeblichen Nutzlosigkeit von ihrer eigenen Mutter nach Amerika geschickt. Nachdem Angela schwanger wird, heiraten die beiden.
Franks Geschichte in diesem Buch beginnt als er etwa vier Jahre alt ist.
Nachdem seine kleine Schwester Margaret kurz nach der Geburt gestorben ist, ersäuft sein Vater, dem Alkohol noch nie abgeneigt, seinen Kummer in der Kneipe. Angela ist zu verletzt um sich richtig um die Kinder kümmern zu können. Schließlich zieht die Ganze Familie, Frank, seine Eltern, sein jüngerer Bruder Malachy und die beiden kleinen Zwillinge Eugene und Oliver, zurück nach Irland, welches Frank nur aus den Erzählungen seines Vaters kennt. Die Hoffnung auf ein besseres Leben auf der Insel stellt sich schnell als Trugschluss heraus.
Frank verbringt seine Kindheit dauerhungrig in den Armenvierteln von Limerick. Der Vater hat selten Arbeit und verliert jede Stelle gleich wieder wegen seines Alkoholproblems. Während er fleißig in den Kneipen eine Pint nach der anderen trinkt und auch spendiert, hungert die Familie zu Hause. Franks größter Wunsch ist es, irgendwann nach Amerika zurückzukehren.....
DER SCHREIBSTIL:
Obwohl die Geschichte an sich alles andere als komisch ist, muss man häufiger schmunzeln, denn Frank McCourt beschreibt mit einer einmaligen Ironie und seinem ganz eigenen Humor die Jahre seiner Kindheit. Was ich besonders toll finde, ist dass der Schreibstil sich mit zunehmenden Alter des jungen Franks verändert. Die Entwicklung des Jungen merkt man auch an der Sprache, die von einer anfänglich sehr kindlichen Ausdrucksweise ausgehend nach und nach immer erwachsender wird.
FAZIT:
Nicht zu Unrecht war dieses Buch lange auf den Bestsellerlisten. Ich kann es nur empfehlen. Ich habe selten ein so traurig-komisches Buch gelesen wie dieses.
Außerdem möchte ich auch die Fortsetzung \"Ein rundherum tolles Land\" ans Herz legen, zu dem ich demnächst einen Bericht schreiben werde (muss es nur vorher nochmal lesen).
19 Bewertungen, 1 Kommentar
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07.05.2005, 00:04 Uhr von Anachronistin
Bewertung: sehr hilfreichIch wollte seit Ewigkeiten den Film zum Buch sehen. Grundsätzlich lese ich aber lieber erst das Buch. es wird also Zeit...
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