Medal of Honor: Underground (PS1 Spiel) Testbericht

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ab 9,61
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  durchschnittlich
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut

Erfahrungsbericht von PhoenX2002

Bester WW2-Shooter seit langem!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Heute schreibe ich über ein Spiel, das ich seit Freitag in jeder freien Minute spiele:
Medal of Honor: Allied Assault (dt.)

Nach Return to Castle Wolfenstein(dt.), ist MOHAA (Abkürzung für Medal of Honor: Allied Assault) das zweite Spiel in kürzester Zeit das im 2.Weltkrieg spielt.


------ Story -----

Wie schon gesagt, spielt MOHAA im 2.Weltkrieg um 1944, als die Alliierten immer weiter gegen Deutschland vorrücken. Ihr seit Lt. Mike Powell der US Army, Mitglied des ersten Ranger Bataillons.


------ Zum Spiel -----

Trotz des sehr ähnlichen Hintergrunds kann man MOHAA und RTCW kaum vergleichen.
Alles ist sehr viel realistischer:
- Die Gegner (keine Zombies, nur echte Soldaten)
- Die Waffen (Originalwaffen aus dem 2.WK)
- Die Bewegung (-sabläufe)

Die Kampagne besteht aus 6 Szenarien, welche wieder in 26 Missionen unterteilt sind. Darin nehmt ihr an wichtigen Ereignissen des 2.WK teil, seit als Spezialeinheit hinter den feindlichen Linien, um z.b. U-Boot im verschneiten Norwegen zu sprengen, oder wichtige Dokumente zu stehlen.
Einer der herausragensten Abschnitte des Spiels ist die Landung am Omaha Beach:
Ihr startet in einem Landungsboot, um Euch herum verängstigte Gesichter, Eure Kameraden ducken sich bei jedem Artillerieeinschlag in der Nähe. Nicht alle Boote kommen am Strand an, die Klappe geht auf und die Hälfte aller Soldaten stirbt innerhalb einer Sekunde.
Ihr rennt heraus und geht erst mal hinter einer der Panzersperren in Deckung, bis ihr euch dann zu den Bunkern vorgekämpft habt.
Die gesamte Omaha-Beach Mission erinnert stark an den Film „Der Soldat James Ryan“.
Vom Leveldesign, der Atmosphäre bis zur Sprengung des Stacheldrahtzauns, ist alles dem Film nachempfunden.
Aber auch die anderen Missionen bieten jede Menge Abwechslung:
In Afrika fahrt Ihr mit dem Jeep durch die Wüste, In Norwegen infiltriert Ihr als Deutscher verkleidet eine U-Boot-Werft und in französischen Dörfern kämpft Ihr gegen Scharfschützen gegen Tiger-Panzer.
Häufig seit ihr mit irgendwelchen Kameraden unterwegs, die mir schon manchmal das Leben gerettet haben, auch dank ihrer guten KI.


----- Waffen und Gegner -----

Die insgesamt 14 verschiedenen Waffen sind alle ihren Originalen nachempfunden, und Verhalten sich auch dementsprechend. D.h. Dauerfeuer bringt fast nichts, da die Waffe zu sehr streut.
Von der einfachen Pistole, über Scharfschützengewehre, Handgrananten und Panzerfäuste, ist eigentlich alles vorhanden.
Die Waffenausstattung passt sich auch den Missionen an. Manchmal habt ihr zu Beginn nur eine schallgedämpfte Pistole, um Lärm zu vermeiden, in anderen Missionen seit ihr mit verschiedenen MGs gleich voll ausgerüstet.
Im Laufe des Spiels begegnen euch fast alle Truppengattungen der Deutschen Wehrmacht als Feinde. Die Gegner in MOHAA agieren alle relativ intelligent.
So können sich Soldaten ducken oder auch hinlegen und werden so fast unsichtbar. Richtig cool ist auch, dass Gegner (und Kameraden) um Ecken schießen können: Seid Ihr in einem Korridor, kann es schon mal vorkommen, dass Ihr nur eine Hand und einen Gewehrlauf um die nächste Ecke gucken seht, und der wild in eure Richtung schießt.


------ Grafik und Sound -----

Das Spiel basiert auf der Q3A-Engine, die aber stark verändert wurde, um vor allem die großen Außenareale gut darstellen zu können.
Besonders die zerbombten Landschaften/Häuser sehen allesamt sehr gut aus. Bei den Explosionen wurde aufgrund der Realität auf zu starke Effekte verzichtet, was aber eigentlich nicht stört.
Der Sound ist wirklich sehr gut gelungen Von den Hintergrundgeräuschen, über den Waffensound bis zu der Sprachausgabe ist wirklich alles sehr gut umgesetzt. Es ist schon beeindruckend, wenn man plötzlich hört: „Achtung Granate!“ oder „Da hinten ist er. Er ist bestimmt nicht allein“.


----- Multiplayer ------

Neben dem normalen (Team-) DeathMatch-Modus, auf Maps, die alle sehr gut gemacht, gibt es auch ein paar Missionen mit fester Rundenzeit und Zielen a la "eine Brücke muss gesprengt werden“. Vor allem ist wiederum die Omaha-Beach-Map sehr gut gelungen. Leider konnte ich den Multiplayer-Modus noch nicht sehr ausführlich testen, da ich noch immer auf Version 1.1 warte, um dann endlich richtig online zu zocken.


----- Fazit -----

„Medal of Honor“ ist meiner Meinung nach der derzeit beste WW2-Shooter. Die Atmosphäre ist dank dem Sound, und der ganzen Kulisse schon fast Perfekt. Und wer einmal die Landung in der Normandie gespielt hat, der wird mir wohl uneingeschränkt zustimmen.
Nur die dünne (eigentlich nicht vorhandene) Hintergrundgeschichte hätte man besser machen können! Auch das plötzlich Ende praktisch noch mitten im Krieg ist ein kleiner Kritikpunkt. Vielleicht hofft ja EA, das man deswegen auch das immer Sommer erscheinende Add-On, kauft, in dem wahrscheinlich der Krieg noch zu Ende gespielt wird.


------ Systemanforderungen -----

Minimal:
- CPU mit 500 Mhz
- 128 MB RAM
- 800 Mbyte HD

Empfohlen:
- CPU > 1000 Mhz
- 256 MB RAM
- 1200 Mbyte HD
- GeForce 2/3 oder vgl.-bares



PhoenX2002

Wenn jemand was an meinem Bericht nicht gefällt bitte unbedingt posten!

14 Bewertungen, 3 Kommentare

  • InterCeptor

    04.03.2002, 19:30 Uhr von InterCeptor
    Bewertung: sehr hilfreich

    seit ist ungleich seid Mfg Inter

  • Totenmond

    04.03.2002, 18:58 Uhr von Totenmond
    Bewertung: sehr hilfreich

    Huiiiii falls wir nen neuen Pc holen muß das Spiel her !!! Kann kaum noch den Teil für Ps2 abwarten

  • DrDuke

    04.03.2002, 18:54 Uhr von DrDuke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hab davon irgendwie noch nie was gehört, aber immer gut zu wissen