Meet the Feebles (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Wuschel_F
Von singenden Nilpfernden und notgeilen Ratten...
Pro:
lustig, schöne Figuren
Kontra:
--
Empfehlung:
Ja
So, jetzt gibt’s aber doch wieder einen Horrorfilm Bericht und wieder aus besonderem Anlass über einen Film von Peter Jackson. Diesmal habe ich mir „Meet the Feebles“ zu Gemüte geführt. Gekostet hat mich die DVD aus der Red Edition 5,95€ in einem Internetversandhandel.
STORY
°°°°°°°°°
Die Feebles sind ein Varieté-Ensemble, bei denen es drunter und drüber geht, ich werde mal versuchen, ob ich das einigermaßen verständlich auf die Reihe bekomme.
Der Star des Ensembles ist Heidi, ein übergewichtiges Nilpferd, das mit dem Manager Bletch, einem Walross verheiratet ist. Ihr Mann betrügt sie mit einem anderen Mitglied des Ensembles (einer Katze), nebenbei handelt er mit großkalibrigen Waffen und hat einen großen Drogendeal am laufen.
Dann gibt es da noch Trevor, eine hässliche Ratte, die hinter den Kulissen ihr Unwesen treibt, indem sie alle kritisiert. Sie dreht noch Pornofilme und zudem ist sie ein kleiner Drogenhändler deren bester Kunde der Messerwerfer der Show, Wynyard der Frosch ist, der durch die Drogen seine schlimmen Erfahrungen in der vietnamesischen Gefangenschaft verdrängen will.
Harry der Hase, ein weiteres Highlight der Show macht das, was Hasen am besten können, er rammelt sich durch das ganze Ballet, bis er vom Arzt die Meldung bekommt, dass er sich eine schreckliche, tödliche Krankheit eingefangen hat, die er natürlich zu vertuschen versucht – wäre da nicht der lästige Reporter, eine ordinäre Stubenfliege, die alles an die große Glocke hängt…
Ein weiters Mitglied des Ensembles ist Sid der Elefant, dem irgendwie alles schief läuft und zu allem Übel will ihm ein Huhn auch noch eine Vaterschaftsklage an den Hals hängen.
Es gibt noch weitere lustige Charaktere, aber kommen wir zum Held des Filmes, es handelt sich um den kleinen Igel Robert, der neu zu der Show hinzu stößt und sich auch prompt in Lucille verliebt, eine weiße, wuschelige Robbe. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten werden die beiden ein Paar, jedoch wird die junge Beziehung erschüttert, als Trevor Lucille betrunken macht und handgreiflich wird, weil er sie als neuen Star in einem seiner Filme haben will…zu dieser Szene kommt Robert hinzu und denkt Lucille betrügt ihn.
Bei diesem ganzen trara geht fast vergessen, dass sie ja eigentlich eine Show planen müssen. Sebastian, der Fuchs ist als Regisseur zuständig und schon fast am verzweifeln, weil die Fernsehausstrahlung in weniger als 3 Stunden beginnen soll und nichts hinhaut. Dazu kommt noch, dass Heidi nicht mehr auftreten will, weil sie hinter die Beziehung ihres Mannes kommt, Wynyard seine Assistentin aufgespießt hat, Gerüchte über Harrys Befinden im Umlauf sind und der Yoga-typ seinen kopf nicht mehr aus seinem Allerwertesten kriegt….
….ob die Show doch noch was wird und ob die Beziehung von Robert und Lucille noch zu retten ist verrate ich nicht, nur soviel, wer Peter Jackson kennt, weiß, dass es noch lustig wird ;-)
FILMINFOS
°°°°°°°°°°°°°°°
OT: Meet the Feebles
Land: Neuseeland
Jahr: 1989
Regie: Peter Jackson
Ländercode: 2 PAL
Bildformat: Vollbild (4:3)
Tonformat: Dolby Digital
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
FSK: 18
MENÜ / EXTRAS
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Das Menü ist nett gestaltet, aber unanimiert, es gibt eine Kapitelwahl mit 10 Kapiteln, an denen man wieder einsteigen kann.
Extras:
• Trailer: Armee der Finsternis, Braindead, Stagefright, Zombie, Hellraiser 3
• LD-Trailer/Ausschnitte: Mad Max, Mad Max 2, Last Boy-Scout, Hard to kill, Hard Boiled, Ritter der Dämonen
Wenn ich ehrlich sein soll, auf diese Trailer hätte man auch verzichten können. Mehr Infos zur Produktion wären hier interessant gewesen, wie die Puppen hergestellt wurden oder ähnliches, aber hier reicht wohl auch eine VHS-Version, wobei man die vermutlich auch nicht billiger bekommt und die Qualität der DVD dann wohl doch höher ist.
MEINE MEINUNG
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Ich habe bewusst die Darsteller weggelassen, weil der ganze Film nur mit Puppen fabriziert ist. Man sieht zwar normale Autos und Landschaften, aber keinen einzigen Menschen. Ich finde das sehr gut, weil die Filme, in denen Menschen und Puppen gemischt werden wirken meist kitschig, hier finde ich sieht man einfach die Puppen wie Menschen, weil sie eben genauso agieren und ihre schlechten Eigenschaften übernommen haben (aber auch fast nur die schlechten ;-)). Die Puppen sind wirklich größtenteils sehr niedlich und vor allem sehr lustig und nett gestaltet.
Trotz der relativ vielen und vor allem sehr unterschiedlichen Charaktere gelingt es Jackson diese so einzigartig und prägnant darzustellen, dass jede Figur ihren persönlichen unverkennbaren Charakter bekommt und der Zuschauer sich ein klares Bild über die jeweilige Figur machen kann, ohne dass es zu Verwechslungen oder Ungereimtheiten kommt. Man entwickelt Sympathien und Antisympathien, wie man es bei Filmen mit wirklichen Darstellern macht.
Die FSK 18 Vorgabe ist sicherlich gerechtfertigt, auch wenn ich schon schlimmere Filme gesehen habe, die ab 16 frei waren, aber allein der freizügige Umgang mit Sex & Drugs rechtfertigt diese Freigabe wohl.
Der Film ist genauso bunt, wie die ganze Truppe, es sind Tiere jeder Art vertreten, die es wild miteinander treiben (in jeder Hinsicht) und genauso wild ist die Geschichte aufgezogen, es sind immer relativ kurze Szenen, die eine Episode beschreiben, z. B. den Drogendeal des Walross oder wie Trevor einen Film dreht etc., dann wechselt die Szene zu einem völlig andern Mitglied des Ensembles und dessen Treiben, dadurch bekommt der Film sehr viel Bewegung und wirkt sehr schnell und fast einbisschen hektisch, was aber gut zur Story passt, den schließlich stehen sie ja auch unter Zeitdruck.
Besonders gelungen ist der Schluss mit der eigentlichen Show, bei der es dann natürlich, wie sollte es auch anders sein drunter und drüber geht, ich glaube da verrate ich nicht zu viel, aber ich sage nur schaut es euch am besten selbst an, sonst ist es nur halb so lustig ;-)
Die Musik ist auch nicht unbedingt schlecht, vor allem der Feebles-Song geht schnell ins Ohr, zumindest sind die Musikstücke nicht überzogen lang und können sich schon hören lassen (vor allem das Igelchen kann schön singen ;-)).
Wie immer will ich aber noch ein paar Hintergrundinfos geben, für die, die es interessiert, die anderen können jetzt zum ende scrolen ;-)
Der Film ist die zweite Produktion von Peter Jackson und wurde größtenteils aus de Einnahmen des ersten Films „Bad taste“ finanziert. Den Rest steuerte die New Zealand Film Commision dazu. Das Gesamtbudget betrug 450,000$. Die Dreharbeiten benötigten nur 12 Wochen, aber dennoch waren sie im Zeitdruck, weil sie den Termin der New Zealand Film Commision nicht einhalten konnten, somit gaben sie zum ausgemachten Zeitpunkt das fertige Material unter dem Titel „Frogs of War“ ab und brachen nachts heimlich in das Studio ein um den Film fertig zu stellen. Die Dialoge des Films waren alle vorab aufgenommen, um die Aufnahmen leichter zu machen. Wer sich mehr für den Film interessiert, der kann eine schöne Seite finden unter http://www.ween.net/feebles/ sie ist zwar in Englisch, aber man kann auch Ausschnitte des Filmes oder Songs downloaden und kann sich Poster und Cover des Films anschauen etc. Auch Infos gibt es dort jede Menge!
P.S.: Wen es interessier, die Feebles heißen übrigens übersetzt die Schwachen, wenn meine Englischkenntnisse mich da nicht trügen, was wohl auf ihre ganz persönlichen Schwächen bezogen ist und nicht auf ihre Körperkraft…
Danke wie immer fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!!!
Liebe Grüße vom feeble-Wuschel
STORY
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Die Feebles sind ein Varieté-Ensemble, bei denen es drunter und drüber geht, ich werde mal versuchen, ob ich das einigermaßen verständlich auf die Reihe bekomme.
Der Star des Ensembles ist Heidi, ein übergewichtiges Nilpferd, das mit dem Manager Bletch, einem Walross verheiratet ist. Ihr Mann betrügt sie mit einem anderen Mitglied des Ensembles (einer Katze), nebenbei handelt er mit großkalibrigen Waffen und hat einen großen Drogendeal am laufen.
Dann gibt es da noch Trevor, eine hässliche Ratte, die hinter den Kulissen ihr Unwesen treibt, indem sie alle kritisiert. Sie dreht noch Pornofilme und zudem ist sie ein kleiner Drogenhändler deren bester Kunde der Messerwerfer der Show, Wynyard der Frosch ist, der durch die Drogen seine schlimmen Erfahrungen in der vietnamesischen Gefangenschaft verdrängen will.
Harry der Hase, ein weiteres Highlight der Show macht das, was Hasen am besten können, er rammelt sich durch das ganze Ballet, bis er vom Arzt die Meldung bekommt, dass er sich eine schreckliche, tödliche Krankheit eingefangen hat, die er natürlich zu vertuschen versucht – wäre da nicht der lästige Reporter, eine ordinäre Stubenfliege, die alles an die große Glocke hängt…
Ein weiters Mitglied des Ensembles ist Sid der Elefant, dem irgendwie alles schief läuft und zu allem Übel will ihm ein Huhn auch noch eine Vaterschaftsklage an den Hals hängen.
Es gibt noch weitere lustige Charaktere, aber kommen wir zum Held des Filmes, es handelt sich um den kleinen Igel Robert, der neu zu der Show hinzu stößt und sich auch prompt in Lucille verliebt, eine weiße, wuschelige Robbe. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten werden die beiden ein Paar, jedoch wird die junge Beziehung erschüttert, als Trevor Lucille betrunken macht und handgreiflich wird, weil er sie als neuen Star in einem seiner Filme haben will…zu dieser Szene kommt Robert hinzu und denkt Lucille betrügt ihn.
Bei diesem ganzen trara geht fast vergessen, dass sie ja eigentlich eine Show planen müssen. Sebastian, der Fuchs ist als Regisseur zuständig und schon fast am verzweifeln, weil die Fernsehausstrahlung in weniger als 3 Stunden beginnen soll und nichts hinhaut. Dazu kommt noch, dass Heidi nicht mehr auftreten will, weil sie hinter die Beziehung ihres Mannes kommt, Wynyard seine Assistentin aufgespießt hat, Gerüchte über Harrys Befinden im Umlauf sind und der Yoga-typ seinen kopf nicht mehr aus seinem Allerwertesten kriegt….
….ob die Show doch noch was wird und ob die Beziehung von Robert und Lucille noch zu retten ist verrate ich nicht, nur soviel, wer Peter Jackson kennt, weiß, dass es noch lustig wird ;-)
FILMINFOS
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OT: Meet the Feebles
Land: Neuseeland
Jahr: 1989
Regie: Peter Jackson
Ländercode: 2 PAL
Bildformat: Vollbild (4:3)
Tonformat: Dolby Digital
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
FSK: 18
MENÜ / EXTRAS
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Das Menü ist nett gestaltet, aber unanimiert, es gibt eine Kapitelwahl mit 10 Kapiteln, an denen man wieder einsteigen kann.
Extras:
• Trailer: Armee der Finsternis, Braindead, Stagefright, Zombie, Hellraiser 3
• LD-Trailer/Ausschnitte: Mad Max, Mad Max 2, Last Boy-Scout, Hard to kill, Hard Boiled, Ritter der Dämonen
Wenn ich ehrlich sein soll, auf diese Trailer hätte man auch verzichten können. Mehr Infos zur Produktion wären hier interessant gewesen, wie die Puppen hergestellt wurden oder ähnliches, aber hier reicht wohl auch eine VHS-Version, wobei man die vermutlich auch nicht billiger bekommt und die Qualität der DVD dann wohl doch höher ist.
MEINE MEINUNG
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Ich habe bewusst die Darsteller weggelassen, weil der ganze Film nur mit Puppen fabriziert ist. Man sieht zwar normale Autos und Landschaften, aber keinen einzigen Menschen. Ich finde das sehr gut, weil die Filme, in denen Menschen und Puppen gemischt werden wirken meist kitschig, hier finde ich sieht man einfach die Puppen wie Menschen, weil sie eben genauso agieren und ihre schlechten Eigenschaften übernommen haben (aber auch fast nur die schlechten ;-)). Die Puppen sind wirklich größtenteils sehr niedlich und vor allem sehr lustig und nett gestaltet.
Trotz der relativ vielen und vor allem sehr unterschiedlichen Charaktere gelingt es Jackson diese so einzigartig und prägnant darzustellen, dass jede Figur ihren persönlichen unverkennbaren Charakter bekommt und der Zuschauer sich ein klares Bild über die jeweilige Figur machen kann, ohne dass es zu Verwechslungen oder Ungereimtheiten kommt. Man entwickelt Sympathien und Antisympathien, wie man es bei Filmen mit wirklichen Darstellern macht.
Die FSK 18 Vorgabe ist sicherlich gerechtfertigt, auch wenn ich schon schlimmere Filme gesehen habe, die ab 16 frei waren, aber allein der freizügige Umgang mit Sex & Drugs rechtfertigt diese Freigabe wohl.
Der Film ist genauso bunt, wie die ganze Truppe, es sind Tiere jeder Art vertreten, die es wild miteinander treiben (in jeder Hinsicht) und genauso wild ist die Geschichte aufgezogen, es sind immer relativ kurze Szenen, die eine Episode beschreiben, z. B. den Drogendeal des Walross oder wie Trevor einen Film dreht etc., dann wechselt die Szene zu einem völlig andern Mitglied des Ensembles und dessen Treiben, dadurch bekommt der Film sehr viel Bewegung und wirkt sehr schnell und fast einbisschen hektisch, was aber gut zur Story passt, den schließlich stehen sie ja auch unter Zeitdruck.
Besonders gelungen ist der Schluss mit der eigentlichen Show, bei der es dann natürlich, wie sollte es auch anders sein drunter und drüber geht, ich glaube da verrate ich nicht zu viel, aber ich sage nur schaut es euch am besten selbst an, sonst ist es nur halb so lustig ;-)
Die Musik ist auch nicht unbedingt schlecht, vor allem der Feebles-Song geht schnell ins Ohr, zumindest sind die Musikstücke nicht überzogen lang und können sich schon hören lassen (vor allem das Igelchen kann schön singen ;-)).
Wie immer will ich aber noch ein paar Hintergrundinfos geben, für die, die es interessiert, die anderen können jetzt zum ende scrolen ;-)
Der Film ist die zweite Produktion von Peter Jackson und wurde größtenteils aus de Einnahmen des ersten Films „Bad taste“ finanziert. Den Rest steuerte die New Zealand Film Commision dazu. Das Gesamtbudget betrug 450,000$. Die Dreharbeiten benötigten nur 12 Wochen, aber dennoch waren sie im Zeitdruck, weil sie den Termin der New Zealand Film Commision nicht einhalten konnten, somit gaben sie zum ausgemachten Zeitpunkt das fertige Material unter dem Titel „Frogs of War“ ab und brachen nachts heimlich in das Studio ein um den Film fertig zu stellen. Die Dialoge des Films waren alle vorab aufgenommen, um die Aufnahmen leichter zu machen. Wer sich mehr für den Film interessiert, der kann eine schöne Seite finden unter http://www.ween.net/feebles/ sie ist zwar in Englisch, aber man kann auch Ausschnitte des Filmes oder Songs downloaden und kann sich Poster und Cover des Films anschauen etc. Auch Infos gibt es dort jede Menge!
P.S.: Wen es interessier, die Feebles heißen übrigens übersetzt die Schwachen, wenn meine Englischkenntnisse mich da nicht trügen, was wohl auf ihre ganz persönlichen Schwächen bezogen ist und nicht auf ihre Körperkraft…
Danke wie immer fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!!!
Liebe Grüße vom feeble-Wuschel
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