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Erfahrungsbericht von deWäwe

WUNDERSCHÖN UND INTERESSANT

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

BERLIN

ANREISE

Wir fuhren mit einem sehr bequemen und gut ausgestatteten Bus um ca. 0.30 Uhr ab. Als Fahrer waren der Chef persönlich, und eine weibliche Begleitperson mit. Diese wechselten sich dann immer ab.
Als wir (Schüler und Lehrer) dann alle Platz genommen hatten ging los. Die ganze Fahrt über war es eigentlich recht ruhig, einige spielten Karten, die anderen hörten Musik, wie das eben so ist auf einer Bussfahrt. Die Bussfahrt dauerte etwa sieben Stunden. Pausen mit eingerechnet.
Als wir dann in Berlin engekommen waren, stiegen wir am Bahnhof-Zoo aus.



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%%%%%%%%%% Gut
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%%@@@@@@@@ |
%@@@@@@@@@ Schlecht



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BAHNHOF ZOO


Sind wir nur kurz durchgegangen. Kann ich also nicht all zuviel dazu sagenn. Doch auf jeden Fall ist er sehr sauber, vor allem sauberer als der in Paris. Uns wurde nur berichtet, dass er der größte Fernverkehr-Bahnhof Deutschlands wäre. Eine neue Wandelhalle mit zahlreichen Geschäften und Imbisständen gibt den Bahnhof einen neues Auftreten. Die ganze Halle ist, soweit ich mich erinnere, 500m lang. Und diese Halle wurde 1995 gebaut. Ein Hauptbahnhof, der einer Metrolpole würdig wäre, ist der Bahnhof Zoo jedoch nicht. Er ist auch nur der Ausgangspunkt für westliche Züge.

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KAISER-WILHELM-GEDÄCHTNISKIRCHE


Dies war unsere zweite Station. Kaiser Wilhelm war, wie wir alle wissen, mal deutscher Kaiser. Uns wurde erzählt, ich weiß das noch, weil ich Notitzen vor mir liegen habe, wir mussten nämlich alles mitschreiben, dass diese sofort nach dem Thronbestieg von Wilhelm II. der Auftrag eine Kriche zu bauen, die sowohl eine reprensentative Kirche darstellen soll, wie auch zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. ihren Beitrag leisten. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gotteshaus zerstört, nur der Westturm blieb erhalten. Der große Turm der sich daneben befindet beinhaltet eine Bibliotek.


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KAUFHAUS DES WESTENS


Ziemlich in der Nähe liegt das KaDeWe (Kaufhaus des Westens). Das größte Kaufhaus Europas. Allein die Süßwarenabteilung ist überwätigend. Zeimlich teuer, jedoch fasziniernd. Das Verkausfläche beträgt 50.000 quardrat Meter. Eine super Ausblick hat man vom Kaufhausrestaurant im siebten Stock. In der Vorbereitung auf den Stadtbesuch hab ich mal gelsen, das es dort ca. 1000 Sorten Wurst geben soll.


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THEATER DES WESTENS


Beim Theater des Westend holte man uns mit dem Bus wieder ab. Das Gebäude wurde zur Zeit von Wilhelm dem I. erbaut. Von vorne sieht es irgenwie aus, wie ein rießiger Würfel. Drin waren wir nicht, dazu war keine Zeit, aber es von draußen zu sehen ist schon schön genug. Einfach prachtvoll dieses Gebäude. Unter dem Leiter, dem Namen hab ich nicht aufgeschrieben, hat das Theater einen sehr guten Ruf bekommen.


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BERLINER REICHSTAG


Von dort aus ging es zu meine persönlichen Highlight. Ich bin sehr Politik- und Geschichts – Interessiert. Also ein Gebäude, wie es passender nicht sein konnte. Ein paar Fotos geschossen, dann ging es über die riesige Treppe zuerst in die Kontrolle. Nachdem wir duchgefilzt wurden, ging es in den Plenarsaal (Tagungsraum des deutschen Bundestag), das heißt, wie konnte natürlich nicht rein, sondern mussten als „Zuschauer“ platz nehmen. Eine Frau erzählte es uns eine Stunde lang etwas über den Reichtstag, die ganzen politschen Sachen Deutschlands und den Plenarsaal (wer wo sitzt...). Die Begeisterung hielt sich bei der Masse in Grenzen, ein paar (auch ich *s*) interessiert es jedoch schon.
Dann hatten wir zehn Minuten um uns den Reichtag alleine anzuschauen, bevor es dann als Gruppe die Kuppel hoch ging. Die Kuppel wurde nach eine Wettbewerb von Sir Normen Foster neu gestaltet. Von oben hat man einen sehr weiten Ausblick über Berlin, unbedingt Fotoapparat mitnehmen.
Und hier noch eine paar geschichtliche Daten zum Gebäude:

- 1894 fertiggestellt
- 1916 Anbringung des Schriftzuges (Dem deutschen Volke)
- 1918 wurde von Scheidemann aus einem Fenster die Weimarer Republik ausgerufen
- 1933 brannte das Bauwerk, wer es verursachten ist bis heute unklar
- 1945 am 30.4. hissten hier die sowjetischen Soldaten die Fahner der UdSSR als Zeichen des Sieges über Hitler-Deutschland
- 1990 Feier zur Wiedervereininung
- 1995 Verhüllung durch Christo
- 1999 Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin

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BUNDESKANZLERAMT und PAUL-LÖBE-HAUS


Hier sind wir nur sehr kurz langgelaufen. Im Bundeskanzleramt hat der jetzigen Bundekanzler seine Arbeitsräume. Im Paul-Löbe-Haus haben die anderen Abgeorneten des Bundestages ihre Arbeitsräume. Alles befindet sich sehr dicht am Reichstag. Mit einem unterirdischen Gang gelang der Bundeskanzler in den Reichtag.
Übrigens ist hier auch die Schweizer Botschaft, welche vor kurzem in der Presse war, in der Nähe. Etwa 100 – 200m vom Bundeskanzleramt entfernt.

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BRANDENBURGER TOR


Unser nächstes Ziel. Als Wahrzeichen der Stadt und der Wieder-vereinigung. Die Fertigstellugn war so um 1790. Sie steht zwischen den zwei Großen Prachtstraßen „Straße des 17. Juni“ und „Unter den Linden“. Wie es aussieht brauch ich ja wohl keine mehr zu erzählen. Auf dem Stadttor ist eine sogenannte Quadriga. Die Siegesgöttin Viktoria. 1806 zog Napolen durch das Brandeburger Tor und besetzte die Hauptstadt Preußens. Er ließ die Quadriga nach Paris holen und während der Befreiungskriege (1814) kam sie wieder zurück nach Berlin. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Brandenbruger Tor (wie auch heute noch) restauriert und die Quadriag neu gegossen. Heute dürfen nur noch Busse und Taxen durch dieses Tor fahren.
Die Maße sind 20m Hoch, 65m Breit und 11m tief.

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PARISER PLATZ


Man kann eigentlich sagen, dass der Gast, wenn er aus Westen kommt, wie wir auch, erst über die Prachtstraße, Straße des 17. Juni, dann durch das Brandenburger Tor bis zum Pariser Platz kommt, dieser also als eine Art „Eingang“ bezeichnet werden könnte. So wurde er auch bis zum zweiten Weltkrieg bezeichnet, Empfangssalon. Nach der Wieder-vereinigung sollte mit dem neuerbauten Hotel Adlon, der amerikanischen, britschen und französischen Botschaft, dem Neubau der Akademie der Künste und anderen Gebäude einer der Zentrumsplätze Berlins werden.


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UNTER DEN LINEN UND DENKMAL FRIEDRICHS DES GROßEN


Diese alte Prachstraße Berlins, welche wir doch tatsächlich komplett zu Fuß zurücklegen mussten, endet im Osten mit dem Denkmal (als Reiterstandbild) von Friedrich dem Großen.
1647 wurden auf den damaligen Reitweg 1000 Linden und 1000 Nussbäune, die Nussbäune gingen und Linden hielten Stand. Das gab dann der Straße den Namen. Heute wird an dieser Straße sehr viel gebaut um der Straße den alten Standard wieder zu verleien. Denn durch den zweiten Weltkrieg wurde sehr viele Gebäude vernichtet. Auf ihr wurde auch während und nach dem zweiten Weltkrieg die Gärten (für Nahrung) geplanzen und hier auch ein Teil der Verletzten der Schlacht um Berlin.
Das Reiterstandbild von Friedrich des Großen (Preußischer König) wurde 1851 erschaffen, 1950, unter der DDR-Regierung, in den Park von Schloss Sanssouci gebracht und 1981 wieder an den alten Platz gebracht.


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NEUE WACHE


Nicht weit von Reiterstandbild entfernt steht die Neue Wache. Unter preußischer Herrschaft sollte dieses Gebäude zur Unterbringung von Wachen gebaut sein. In der NS-Zeit zum Reichseherenmal erklärt, wurde es 1993 zur zentralen Gedenktstätte der Bundesrepubil Deutschland. In ihr befindet sich die Pieta, eine trauenden Mutter mit totem Sohn, von Käthe Kollwitz.


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GENDARMENMARKT


Dieser etwa 50000 m2 großer Platz gilt als schönster Berlins. Auf ihm stehen der Deutsche- und der Französische Dom und das Schauspielhaus. Die Dome wurde etwa zur gleichen Zeit errichtet.


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GESCHICHTE

Berlin hat, wie sicherlich viel wissen, eine sehr lange und ereignisreiche Geschichte, ich möchte diese sehr kurz fassen, da es mir in meine Bericht vor allem auf die Sehenswürdigkeiten ankommt.

Da wir die Geschichte vorher in der Schule bearbeite haben möchte ich einige Stichpunkte daraus zitieren:

um 8000 v. Chr. Erste Besiedlung
1244 Erte Erwähnung Berlins als Stadt
1376/1380 Große Brände zerstören große Teile der Stadt
1647 1000 Linden und 1000 Nussbäume wurde auf der späteren Prachtstraße gepflanzt
1709 Die „Stadtteile“ vereinen sich zu der Großstadt Berlin
1740 – 1786 Freidrich II. macht aus Berlin eine Weltmetropole
1806 – 1808 Besetzung Belrins durch Napoleons Truppen
1847 Erster preußischer Landtag tagt in Berlin
1866 Berlin wird Hauptstadt des Nordeutschen Reiches
1894 Eiweihung des Reichstags
1918 Scheidemann ruft vom Fenster des Reichtags die Republik aus
1936 XI. Olympische Sommerspiele in Berlin
1938 Reichsprogromnacht
1939 Der zweite Weltkrieg beginnt, Berlin hat 4.8 Millionen Einwohner
1942 Aus der Wannseekonferenz wird die Endlösung der Judenfrage beschlossen
1943 Joseph ruft im Sportpalast den „Toten Krieg“ aus
1945 Selbstmord Hitlers, Einmarsch der Roten Armee, Unterzeichnung der Kapitulation, Belin hat 2.8 Millionen Einwohner
1946 Erste freie Wahlen seit 1933
1948 Berliner Blockade beginnt
1949 Gründung der DDR/BRD; Ostberlin wird Hauptstadt der DDR
1953 Volksaufstand in der DDR
1961 Beginn des Mauerbaus
1963 Rede von John F. Kennedy „Ich bin ein Berliner“
1989 Öffnung der Berliner Mauer
1990 Deutsche Einheit
1995 Verhüllung des Reichstags von Christo und Jeanne-Claude
1999 Umzug der Bundesregierung von Bonn in den Reichstag
2001 Das neue Bundeskanzleramt wird eingeweiht


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SCHLUSS

Ich kann nur sagen, Berlin ist eine Stadt, wie auch Paris, ist eine Stadt, die man einfach gesehen haben muss. Und ich meine sogar, das Berlins schöner ist als Paris. Berthold Brecht hat einemal gesagt, „Es gibt eine Grund, warum man Berlin anderen Städten vorziehen kann: weil es sich ständig verändert.“
Berlin war immer der Mittelpunkt des Kaltenkrieges und dieser hat dort auch seine Spuren hinterlassen. Diese Stadt war 40Jahre lang geteilt. Heute bekommt Berlin sein altes hohes Ansehen immer mehr zurück. Hier ist der Sitz des Bundestages, hier werden die wichtigsten Entscheidungen getroffen. Und troztem ist Berlin eine Stadt mit eine Meeeenge Kultur und sehr sauber, für eine Großstadt. (wenn ich da so an Paris denke)

Ich kann nur sagen, am besten eine große Fahrradtour durch, dass will ich später noch einemal machen, dass was man hier noch alles sehen, was wir gar nicht gesehen. Ich kann euch nur sagen, fahrt hin, es lohnt sich auf jeden Fall. Einfach Top diese Stadt.

10 von 10 Punkte für Berlin

18 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Calini

    09.05.2002, 16:32 Uhr von Calini
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ja, Berlin ist immer eine Reise wert :-)

  • Chris_ONeal

    09.05.2002, 14:41 Uhr von Chris_ONeal
    Bewertung: sehr hilfreich

    Eine sehr hilfreiche Meinung. ][ MFG Chris_ONeal ][

  • Herforderin

    09.05.2002, 13:07 Uhr von Herforderin
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wau, dw wird man ja mit Infos fast erschlagen! :) Echt klasse Bericht von dir! Ich war auch schon in Berlin, aber nur für 3 Tage. Aber was ich da alles gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen. Vor allem das KaDeWe.. Gruß Eva

  • Barney

    09.05.2002, 13:02 Uhr von Barney
    Bewertung: sehr hilfreich

    Du hast sehr gut recherchiert, weiter so