Mariánské Láznì Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von retilein
Marienbad ist eine Reise wert
Pro:
herrliche landschaft, golf und shopping
Kontra:
quartiersuche schwieriger als gedacht
Empfehlung:
Ja
Marienbad oder Marianske Lazne, wie die Tschechen sagen, liegt in einem reich bewaldeten Tal in ca. 630 m Höhe und ist weltweit für seine zahlreichen Heilquellen bekannt geworden.
Zu ihren berühmtesten Bewunderern wird J.W. Goethe gezählt. So verbrachte er seit 1821 zahlreiche Sommermonate hier und das in Gesellschaft, wenn überrascht es, der blutjungen Ulrike von Levetzow.
Die Erfindung der Dampfmaschine wurde der Kurstadt zu großem Nutzen. 1872 bestand schon die Möglichkeit die Eisenbahnstrecke von Wien über Plzen nach Cheb zu benutzen. Der erste Zug aus Karlovy Vary traf in Mariánské Lázne im Jahrwe 1898 ein.
Selber weilte ich in den 80'er Jahren letztmalig hier und hatte noch den langsamen Verfall der Stadt in Erinnerung.
Aber es war für mich sehr erfreulich feststellen zu können, daß diesem Prozeß nicht nur Einhalt geboten wurde, sondern man dabei ist das alte Flair dieser Stadt wiederzubeleben. Insbesondere gelungen fand ich, das man der Restauration absoluten Vorrang eingeräumt hat und keine postmodernen Rellikte das Stadtbild verschandeln.
Im Gegensatz zu Karlsbad (welches natürlich größer ist) hat man auch die gesamte Stadt dabei in Visier und ich würde Marienbad heute zu den archetektonisch beeindruckendsten Zielen unseres Nachbarlandes zählen.
Bei meinem Besuch im Juli letzten Jahres benötigte ich immerhin 4 Anläufe bis zu einer Quartierzusage, ein Beleg für den schon wieder auflebenden Besucherstrom. Trotz der sehr zahlreichen und z.T. wunderschön restaurierten Hotels sollte man sich also rechtzeitig um eine Unterkunft kümmern. Zwar ist vieles in dem Kurort logischerweise den zig Kuren untergordnet (damit auch dem Altersdurchschnitt der Besucher), aber dennoch bietet Marienbad den Gästen einiges. Neben der Flaniermeile, der Hlavni, zählen zwei Spielcasinos, der Kurpark mit seiner weltberühmten "singenden Fontäne" und zahlreiche Shoppingmöglichkeiten (Glas erscheint mir hier allerdings etwas überteuert, wenn man die Herstellerpreise aus dem Riesengebirge zu Rate zieht) dazu.
Nationale Gaststätten mit Gulasch und Knedlik zählen genauso dazu wie ein schöner empfehlenswerter irischer Pub. Übrigens fährt in dieser Stadt immer noch ein O-Bus, ein Relikt aus der Vergangenheit und sicherlich erhaltenswert. Selber beehrte ich den sehr alten, aber deshalb nicht minder reizvollen, Golfplatz etwas außerhalb der Stadt gelegen.
Wer dort den Golfplatz besuchen möchte meldet sich am besten voher rechtzeitig an. Der 18-Loch-Golfplatz (immerhin laut Eigenreklame zweitältester Golfplatz Europas, gegründet 1905 vom britischen König Eduard VII.) besticht durch seine harmonische Einbettung in die Landschaft und bezahlbare Preise.
Das Wetter (regnerisch ) hat zwar nicht mit gespielt, dennoch kann ich interessierten Kurz - oder Kururlaubern einen Besuch dieser nicht so fernen Stadt nur wärmstens empfehlen.
Zu ihren berühmtesten Bewunderern wird J.W. Goethe gezählt. So verbrachte er seit 1821 zahlreiche Sommermonate hier und das in Gesellschaft, wenn überrascht es, der blutjungen Ulrike von Levetzow.
Die Erfindung der Dampfmaschine wurde der Kurstadt zu großem Nutzen. 1872 bestand schon die Möglichkeit die Eisenbahnstrecke von Wien über Plzen nach Cheb zu benutzen. Der erste Zug aus Karlovy Vary traf in Mariánské Lázne im Jahrwe 1898 ein.
Selber weilte ich in den 80'er Jahren letztmalig hier und hatte noch den langsamen Verfall der Stadt in Erinnerung.
Aber es war für mich sehr erfreulich feststellen zu können, daß diesem Prozeß nicht nur Einhalt geboten wurde, sondern man dabei ist das alte Flair dieser Stadt wiederzubeleben. Insbesondere gelungen fand ich, das man der Restauration absoluten Vorrang eingeräumt hat und keine postmodernen Rellikte das Stadtbild verschandeln.
Im Gegensatz zu Karlsbad (welches natürlich größer ist) hat man auch die gesamte Stadt dabei in Visier und ich würde Marienbad heute zu den archetektonisch beeindruckendsten Zielen unseres Nachbarlandes zählen.
Bei meinem Besuch im Juli letzten Jahres benötigte ich immerhin 4 Anläufe bis zu einer Quartierzusage, ein Beleg für den schon wieder auflebenden Besucherstrom. Trotz der sehr zahlreichen und z.T. wunderschön restaurierten Hotels sollte man sich also rechtzeitig um eine Unterkunft kümmern. Zwar ist vieles in dem Kurort logischerweise den zig Kuren untergordnet (damit auch dem Altersdurchschnitt der Besucher), aber dennoch bietet Marienbad den Gästen einiges. Neben der Flaniermeile, der Hlavni, zählen zwei Spielcasinos, der Kurpark mit seiner weltberühmten "singenden Fontäne" und zahlreiche Shoppingmöglichkeiten (Glas erscheint mir hier allerdings etwas überteuert, wenn man die Herstellerpreise aus dem Riesengebirge zu Rate zieht) dazu.
Nationale Gaststätten mit Gulasch und Knedlik zählen genauso dazu wie ein schöner empfehlenswerter irischer Pub. Übrigens fährt in dieser Stadt immer noch ein O-Bus, ein Relikt aus der Vergangenheit und sicherlich erhaltenswert. Selber beehrte ich den sehr alten, aber deshalb nicht minder reizvollen, Golfplatz etwas außerhalb der Stadt gelegen.
Wer dort den Golfplatz besuchen möchte meldet sich am besten voher rechtzeitig an. Der 18-Loch-Golfplatz (immerhin laut Eigenreklame zweitältester Golfplatz Europas, gegründet 1905 vom britischen König Eduard VII.) besticht durch seine harmonische Einbettung in die Landschaft und bezahlbare Preise.
Das Wetter (regnerisch ) hat zwar nicht mit gespielt, dennoch kann ich interessierten Kurz - oder Kururlaubern einen Besuch dieser nicht so fernen Stadt nur wärmstens empfehlen.
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