Ostfriesland Testbericht

Ostfriesland
ab 25,33
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Erfahrungsbericht von Comenter

Der Kurzurlaub war wunderschön!!!

Pro:

schöne Landschaft relativ billig

Kontra:

die Orte sind sehr weit voneinander entfernt Windkraftanlagen

Empfehlung:

Ja

2003 war ich mit meiner Freundin für fünf Tage in Ostfriesland. Während dieser Zeit haben wir einiges erlebt, das ich hier nun niederschreiben will.

Allgemeines zum Land
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Ostfriesland liegt in der nordewestlichsten Ecke Deutschlands und erstreckt sich von den Städten Emden bis Wilhelmshaven. Zu Ostfriesland gehören auch die ostrfriesischen Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge. Sehr interessant ist der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, indem es sich auf jeden Fall lohnt eine Wattwanderung zu machen, allerdings nur mit einem Führer. Das Land ist sehr flach, die höchste Erhebung ist wohl der Deich, deshalb ist das Land ideal für Radfahrer, da man hier weit kommt, ohne große Höhenunterschiede überwinden zu müssen.

Überwall auf den weiten Feldern sieht man schwarz-weiß-gemusterte Kühe, entdeckt alteWindmühlen und sieht die Leuchttürme an der Küste, die den Schiffen den Weg weisen. Störend sind nur die ganzen neuen Windkraftanlagen, die meiner Meinung nach nicht ins Bild passen. Ich denke mal, dass sie auch einen Beitrag leisten, dass immer mehr Küstenvögel verschwinden. Es ist ja auch nicht gerade schön sein Nest neben 30-40 von diesen Windrädern aufzubauen. Ich bin ja schon dafür, dass man die Windenergie nutzt, aber hier wirkt das ganze sich negativ auf die schöne Landschaft aus.

Thema Baden:
Wenn man ans Meer möchte will man meistens ja auch baden. Dies ist an der Nordsee meiner Meinung nach allerdings nicht so toll. Da es ja Ebbe und Flut gibt (Hoch- und Niedrigwasser) kann man nur zu bestimmten Zeiten baden gehen, man ist also sehr eingeschränkt. Besser sind die Inseln, da sie auf der Meerseite fast keine Unterschiede zwischen Ebbe und Flut haben.

Ebbe und Flut:
Man glaubt es nicht, wie beeindruckend die beiden Zeiten Ebbe und Flut sind. War man einmal am Strand , da war das Wasser gleich vor dem Sand, kommt man ein paar Stunden später wieder, dann ist das Wasser verschwunden und vor einem liegt das Watt. Im Watt giebt es viele Priele, das sind „Wasserläufe“, die sich blitzschenll mit Wasser füllen. Deswegen darf man ohne Wattführer auch nicht ins Watt marschieren. Schnell geht es, dass man auf einer Sandbank, oder Muschelbank etwas länger verweilt, und schon ist einem der Weg aufs Festland abgeschnitten. Vor drei Wochen sind im Watt drei Leute ertrunken, weil sie sich an diese Spielregeln nicht gehalten haben.

Die Orte
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Wir waren an mehreren Orten in Ostfriesland. Über die Städte Emden,. Norden und Aurich sowie die Insel Borkum und den Ferienort Norddeich werde ich noch eigene Berichte schreiben. Hier möchte ich nur die Orte erwähnen, die nicht eine eigene Kategorie in ciao haben.

Upleward
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Der Ort liegt zwischen Pewsum und Rysum und verfügt über einen Trockenstrand. Wir übernachteten in der Pension von Frau Rieken-Ubben in der Sonnenallee. Hier kann man für 16-18 Euro pro Person im Doppelzimmer übernachten. Die Pension ist sehr sauber. Das Frühstück ist spitze, kurz gesagt wird waren rundum zufrieden mit unserer Unterbringung.

Vorher habe ich einmal das Wort Trockenstrand erwähnt. Darunter kann man sich eigentlich nicht viel vorstellen, deshalb möchte ich das noch etwas näher beschreiben. Der Strand befindet sich vor dem Deich. Man muss also um ans Meer zu gelangen über den Deich laufen. Am Strand gibt es einige Strandkörbe gegen Gebühr und Parkplätze sind auch genügend vorhanden, die kosten allerdings etwas. Der Strand liegt ca. einen Kilometer vom Ort entfernt. Am Trockenstrand gibt es einen Kiosk, der zu fairen Preisen Lebensmittel verkauft. Eine Tasse Kaffe gabs für einen Euro und eine Bockwurst für 1,30 Euro, das finde ich sehr günstig.

Sehenswert im Ort ist die Kirche und das Kriegerdenkmal gleich daneben. Hier wird den Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht. Sonst git es in dem kleinen Ort nicht viel Sehenswertes. Es gibt ein Restaurant, Einkaufsmöglichkeiten haben wir nicht gefunden.

Rysum
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Einen kurzen Abstecher machten wir nach Rysum. Dabei handelt es sich um ein Warfendorf, keine Ahnung was genau das ist. Es gibt auf jeden Fall viele kleine Gässchen, durch die man mit dem Auto gerade noch durchkommt. Schön ist die Kirche und eine Mühle, die direkt im Ort steht.

Pilsum
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In Pilsum steht der Ottoturm. Das ist ein Leuchtturm, derin den Farben rot-gelb gestrichen ist. Viele werden ihn aus den Ottofilmen kennen. Ein Besuch des Turms gehärt meiner Meinung nach zu einem MUSS eines Ostfrieslandbesuches. Wer gerne wandert kann entweder einen Weg am Meer nehmen oder vom Ottoturm aus am Deich spazieren gehen. Parkplätze stehen kostenlos in der Nähe des Turm zur Verfügung. Im Ort selbst sind wir nur durchgefahren.


FAZIT:
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Ich finde, dass es wirklich ein schöner Urlaub an der Nordsee war. Ein Urlaub zum entspannen und zum Städte besichtigen, allerdings würde ich einen Badeurlaub nicht dort oben machen. Die Geschichte mit Ebbe und Flut, Hoch- und Niedrigwasser ist mir etwas zu unsicher. Das ziehe ich dann schon die südlicheren Urlaubslnder vor, vor allem, da dort das Wetter auch sicherer ist als an der Nordseeküste. Auch die Pension in der wir übernachtet haben kann ich nur weiter empfehlen, die Frau ist nett und freundlich und vor allem auf Sauberkeit bedacht, die arbeitet in einem Altenheim, das erklärt auch das Sakrotanspray im Bad.

Nun, ich hoffe euch die Gegend etwas vorgestellt zu haben, wenn ihr noch Fragen habt, dann könnt ihr mir ja einen Kommentar schreiben.

Danke fürs Lesen und Bewerten, Comenter

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