Salzburger Land Testbericht




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Erfahrungsbericht von Willi_W
Ruine Wartenfels - Schober - Frauenkopf
Pro:
schöne Aussicht, geringe Gehzeit daher auch Nachmittags zu empfehlen
Kontra:
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind gefordert
Empfehlung:
Ja
ich habe einen schönen Sonntag Nachmittag genützt und eine kleine Bergtour gemacht.
Da ich das ganze sehr schön fand möchte ich euch davon berichten.
Hier gleich mal die Tourdaten:
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Route: Jausenstation Wartenfels (924 m) - Ruine Wartenfels (1021 m) - Schober (1328 m) - Frauenkopf (1303 m) - Jausenstation Wartenfels (924 m)
Gebiet: Salzburg, Salzkammergut Berge, Höllkargruppe, Thalgau/Fuschl
Höhenunterschied: 404 m
Anforderungen: teils steile Wanderung mit kurzen Seil gesicherten Passagen, nicht für Kinder unter 10 Jahren geeignet
Gehzeit: ca. 2 h
Ausrüstung: normale Wanderausrüstung (festes Schuhwerk)
Einkehrmöglichkeit:
Ausgangpunkt/Ankunftspunkt: Jausenstation Wartenfells und Forsthaus Wartenfels
unterwegs: keiner
Wetter und Verhältnisse: wolkenlos, sonnig und warm; gute Fernsicht
Anreise:
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Der Ausgangspunkt die Jausenstation Wartenfels befindet sich ca. 20 km östlich von Salzburg. Von dort aus kommend (über die A1) empfiehlt sich die Autobahnabfahrt Thalgau wo man sich dann in Richtung des Ortes Thalgau wendet.
Aus der Fahrtrichtung Wien (A1) benutzt man die Abfahrt Mondsee und wendet sich dann Richtung Thalgau Ort.
In mitten des Ortes Thalgau zweigt man nun ab in Richtung Thalgau/Egg bzw. Fuschl nach weiteren 8 min. fahrt wendet man sich links Beschildert mit „Ruine Wartenfels“ und „Jausenstation Wartenfels“. Direkt unterhalb der Jausenstation befindet sich ein Parkplatz. An einem schönen Spätsommertag ist dieser allerdings meist schon belegt, man kann aber entlang der Straße auch parken.
Abfahrt Thalgau – Jausenstation Wartenfels ca. 6 km
Abfahrt Mondsee – Jausenstation Wartenfels ca. 10 km
Die Wanderung:
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So nun geht’s los, vom Parkplatz aus steigt der Weg steil an Richtung der Ruine Wartenfels.
Diese hat man nach 10-15 min erreicht. Die Ruine (1021 m) ist begehbar und bietet sogar eine Aussichtsplattform von der man schon einen herrlichen Überblick über die Gegend hat.
Kurzer geschichtlicher Rückblick der Ruine Wartenfels:
Die Burg Wartenfels wurde um 1259 von Konrad Kahlham auf einem Felsen errichtet. Dies ist für die damalige Zeit eine beachtliche Leistung da der Felsen nur eine Baufläche von 15x15 m zulässt und auf 3 Seiten senkrecht abfällt.
Als Lehensträger der Salzburger Erzbischöfe übte er die Gerichtsbarkeit über die Gegend Thalgau und Fuschl aus. Nach dem erlöschen des Geschlechts der Wartenfelser wurde die Gerichtsbarkeit dann an beamtete Personen übertragen.
1548 wird das Gericht in den Ort Thalgau verlegt und die Burg verliert damit ihre Bedeutung und verfällt zu Ruine.
Weiter geht’s nun bergan Richtung Schober mit einer Gehzeit von ca. 45 min. Der Weg windet sich in zahlreichen Serpentinen und verläuft ¾ des Weges im Wald. Erst im letzten ¼ kommt man aus dem Wald heraus und hat nun bis zum Gipfel immer einen schönen Rundblick auf die Fuschlseeregion. Kurz vor dem Gipfel des Schober geht es im Fels entlang über Trittklammern und Drahtseilen bis zum Gipfelkreuz (1328 m). Auf diesem Wegstück ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig!
Oben angekommen kann man die Aussicht genießen und sich ins Gipfelbuch eintragen. Es gibt auch eine kleine Hütte die im Felshang erbaut wurde und wo man unterstand findet, und auch übernachten könnte falls notwendig. Diese Hütte ist für jeden zugänglich!
Nach einem kurzen Aufenthalt geht’s nun weiter Richtung dem Frauenkopf, dieser Weg führt zuerst wieder ein Stück über Trittklammern abwärts und dann geht es auf einem schmalen Gebirgspfad fast eben zum Gipfel des Frauenkopfes. Die Gehzeit beträgt hier ca. 15min.
Den Frauenkopf (1303 m) ziert ein Aluminiumkreuz und natürlich gibt es auch hier ein Gipfelbuch. Eine besondere schöne Aussicht auf den Fuschlsee vollendet nun das weite Blickfeld.
Irgendwann geht’s immer nach unten, so auch jetzt, man steigt entlang des Rücken des Frauenkopfes ab, wobei hier vorwiegend Felsstufen und angelegte Stufen das erste Drittel des Weges säumen.
Der weiter Verlauf wendet sich nun wieder zurück in Richtung der Jausenstation und ist zwar nicht all zu steil jedoch aber mit vielen Schotterwiesen versehen die dazu aufrufen vorsichtig zu sein. Der gesamte Abstieg dauert etwa 45 min wobei das letzte Stück teilweise auf einer Forststraße zu begehen ist.
Wer nun nach dem Berggang noch Lust verspürt kann in der Jausenstation Wartenfells oder dem direkt daneben gelegenen Forsthaus Wartenfels (täglich von 10 bis 23 Uhr geöffnet) seine Einkehr abhalten.
Weiter Infos dazu findet ihr unter: http://www.wartenfels.at
Fazit:
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Eine schöne Bergtour die auch mal als Nachmittagsprogramm dienen kann da die Gehzeit ja nur 2 Stunden beträgt. Allerdings sollte man festes Schuhwerk mitbringen, sowie Trittsicher und Schwindelfrei sein.
Ein kleiner Tipp am Rande, der Sonnenuntergang von der Ruine Wartenfels ist sehr zu empfehlen!
So und nun hoffe ich vielleicht einige auf den Geschmack gebracht zu haben, W
© Winni für Ciao und Yopi
26 Bewertungen, 10 Kommentare
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11.11.2006, 05:01 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich***SH und LG***
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20.10.2006, 20:18 Uhr von hermine
Bewertung: sehr hilfreichTolle Fotos!
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10.10.2006, 18:36 Uhr von superlativ
Bewertung: sehr hilfreichliebe grüße!
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10.10.2006, 14:48 Uhr von swissflyer
Bewertung: sehr hilfreich°°°° SH °°°°
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10.10.2006, 13:38 Uhr von pointofview
Bewertung: sehr hilfreichlg von pov :)
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10.10.2006, 13:24 Uhr von marina71
Bewertung: sehr hilfreichEine schöne Gegend! LG
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10.10.2006, 12:28 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh und Dankeschön, auch für die Fotos :))
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10.10.2006, 12:18 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichsh - :-) Sayenna
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10.10.2006, 11:57 Uhr von campimo
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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10.10.2006, 11:43 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht,lg Bernd






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