Santiago Testbericht

No-product-image
ab 91,18
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(1)
4 Sterne
(2)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von Schlingel62

SANTIAGO ZU FÜßEN DER KORDILLERE, ALLES KEIN PROBLEM

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

VORWORT
************
„Kein Problem“ scherzt der freundliche „taxista“ der uns auf der Panamericana in Punta Arenas zum Flughafen bringt. „In Chile liegt alles auf dem Weg.“ Aber der Weg ist verdammt lang. Um genau zu sein: 5152 Kilometer, von der peruanischen Grenze bis nach Punta Arenas an der Magellanstraße – eine Strecke wie von Helsinki bis Casablanca. Wir waren in den vier Wochen genau 4.980 Kilometer unterwegs, dabei vorwiegend im mittleren Süden, im endlos weiten Patagonien mit der Magellanstraße und machten auch einen Abstecher nach Argentinien. Chiles Demokratie ist im Moment ebenso gefestigt, wie sein Ruf als attraktives Ziel für Individualisten.

Was passierte?
***************

Für uns wurde es eine Reise durch ein Land der Extreme, die in Santiago begann. Zu Füßen der Kordillere wachsen hier die Wolkenkratzer und läuft Chiles Motor auf vollen Touren. Die Lage der Hauptstadt im Herzen des Landes ist einmalig: am Tag Skifahren in den Anden und abends zum Strandlauf nach Viná del Mar – für die Santiagos kein Problem, aber für uns. Der windstille Talkessel, in dem sich die 5- Millionen-Metropole breitmacht, läßt den Smog aus zahllosen Auspuffen kaum abziehen. So ist die Chance gering, die Postkarten-Skyline samt weißer Kordillere live zu erleben. Wir hatten dies Glück und konnten dies vom Cerro Sankt Cristobal genießen.

Sehenswürdigkeiten:
*****************
Die Stadt selbst bietet eine Mischung der unterschiedlichsten Bau – und Lebensstile. „Little Miami“ mit schicken Shopping Mails, breiten Avenuen, viel Glas und Stahl. Wir lebten in Baria Paris-Londres, mitten in der Stadt in einem Viertel mit europäischem Flair das unter Denkmalschutz steht.

Den musikalische Empfang gab es für uns bei der deutschen Botschaft. Hier befindet sich die chilenische Staatsoper. Die streikte, also gab es für uns klassische Musik, Ballett und Orchester gleich im Dreierpack. Schon standen wir im Mittelpunkt, wurden angesprochen und knüpften unsere ersten Kontakte.

In der Nähe der Kathedrale machte ich dann auch die erste Erfahrung einen „Hot-dog completo zu essen. „Komplett“ ist eine Erfahrung die jeder Reisende machen sollte, den ein Wolfshunger plagt.

Da unsere spanisch Kenntnisse nicht gerade berauschend sind, ich einen Riesenhunger hatte, wurde kurzerhand ein „Completo“ bestellt. Dabei handelt es sich um ein Wiener Würstchen auf Brötchen, auf dem man alles legt was die Vorstellungskraft zu fassen vermag: Sauerkraut, Mayonaise, Ketschup, Kartoffelsalat, Zwiebel, Avocado-Püree und Pfefferschoten. Um diese Bombe zu essen, muss man den Mund mindestens zehn Zentimeter öffnen. Mit dem Sauerkraut hatten wir so unsere Probleme, dafür leisteten wir uns ab diesem Zeitpunkt täglich einen „schop“, wie die santiaginos einen Krug Bier nennen, das natürlich als deutsches Bier verkauft wird, tatsächlich aber aus einheimischen Brauereien stammt.

Fazit:
*****

Was das Nachtleben in Santiago betrifft wird hier für jeden Geldbeutel etwas geboten. Einfach mal nachfragen, wo etwas geboten wird, die freundlichen Menschen helfen einem gerne, Gastfreundschaft wird groß geschrieben. Ich würde gerne noch einmal nach Santiago de Chile gehen.

Viel Spass wünscht Euch

©Schlingel62

5 Bewertungen