Sassnitz Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von bidone
Der beschauliche Hafen auf Rügen
Pro:
viel zu sehen,
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
Jedem Rügenbesucher, der sich ein wenig für maritimes Leben interessiert, empfehle ich einen Abstecher nach Sassnitz. Hier lässt sich wunderbar die Küstenfischerei beobachten. Eine Art der Fischerei, die in der Zeit der Hochseefabrikschiffe immer seltener wird.
Allgemeines / Geschichte
°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^
Sassnitz ist der zweitgrößte Ort auf der Insel Rügen. In ihm leben ca. 12000 Einwohner. Es wurde 1906 gegründet, wo sich die Orte Sassnitz und Crampas zusammenschlossen.
Der Zentralhafen wurde 1998 für den Überseefährverkehr geschlossen und beherbergt nur noch die Fangboote der Fischer und die Ausflugsdampfer für die Touristen. Der Hochseefährverkehr läuft jetzt über den 1986 neu gebauten Hafen Neu Mukran.
An der Hauptstraße wirkt Sassnitz relativ wenig einladend auf den Touristen. Man sollte deshalb nach den Schildern Zentralhafen Ausschau halten und ihnen nachfahren.
Der Hafen
°^°^°^°^°^
In den Sassnitzer Hafen kann man mit dem Auto fahren und das Fahrzeug direkt an der „Waterkant“ abstellen.
Im Hafen selbst sieht man eine Vielzahl kleiner und mittlerer Fangboote der Küstenfischer, die hier zum fischen auf das Meer hinausfahren. Wer sich ein wenig für alte Schiffe interessiert kann sie hier hautnah beobachten. Wenn man das Glück hat, das ein Schiff gerade mit seinem Fang einläuft, kann man auch dem entladen des Fanges zuschauen.
Viele Fischer verkaufen auch direkt vom Boot an den Touristen. Wer gern selbst einmal seine Kochkünste testen möchte, kann hier für sehr wenig Geld, den frischesten Fisch überhaupt kaufen.
Kinder sollte man allerdings nicht unbeaufsichtigt herumtollen lassen, da ein Sturz in das Hafenbecken sehr gefährlich wäre.
Zur Zeit liegt ein englisches U-Boot im Hafen, das man besichtigen kann.
Essen & Trinken
°^°^°^°^°^°^°^°
Restaurants gibt es hier wie Sand am Meer, so dass man ersteinmal die Speisekarten und auch die Preise vergleichen kann. Die unterscheiden sich mitunter sehr stark.
Im Hafen selbst gibt es mehrere Gaststätten, von der ich das italienische Restaurant sehr empfehlen kann. Bei gutem Preis- Leistungsverhältnis gibt es sehr schöne Fischgerichte und natürlich die ganze Auswahl italienischer Speisen.
Für den kleinen Hunger zwischendurch, und der kommt bei der frischen Seeluft öfter als man denkt, gibt es auch noch eine Imbissbude, einen Imbiss und das Räucherschiff. Hier gibt es natürlich wieder frischen Fisch in allen Variationen. Von Aal bis Zander ist da alles da.
Museen
°^°^°^°
In Sassnitz gibt es mehrere Museen, in dem sich der interessierte Tourist über die Fischereigeschichte und die Archäologie informieren kann. Da wären das Fischerei und Hafenmuseum, zu dem auch der Fischkutter „Havel“ gehört und das Museum für Unterwasserarchäologie zu nennen. In ihnen lässt sich dann so manche verregnete Stunde überbrücken.
Ausflüge
°^°^°^°^
Im Hafen selbst gibt es einige Schiffe, die Touristen zum Königsstuhl und zu anderen Rundfahrten einladen. Man kann direkt im Hafen buchen und dann in See stechen. Bedenken sollte man allerdings immer das die Schiffe sehr klein sind und deshalb den Seegang stark ausgesetzt sind. Man sollte deshalb ein wenig seefest sein, damit der Magen nicht rebelliert.
Warme Kleidung sollte man auch an warmen Tagen mitnehmen, da auf See meist ein stärkerer Wind als an Land weht.
Falls man den Königsstuhl (der berühmte Kreidefelsen Rügens) von See her fotografieren möchte, sollte man die Schiffstour um 1000 Uhr nutzen. Dann steht die Sonne besonders günstig und rückt das einmalige Naturwunder in das rechte Licht.
Einkaufen
°^°^°^°^°
In Sassnitz gibt es natürlich, wie in allen Touristengebieten, viele Souvenirläden. Hier kann man die ganze Bandbreite vom billigen Kitsch bis zum hochwertigen (und teuren) Bernsteinschmuck erwerben.
Für Camper und Selbstversorger ist vielleicht der Supermarkt der französischen Intermarche-Gruppe interessant. Hier kann man sich preiswert mit Lebensmitteln versorgen.
Fazit
°^°^°
Im auf dem ersten Blick und beim durchfahren mit dem Auto, so unscheinbaren Sassnitz, gibt es viel zu entdecken. Der Hafen ist mit seinen vielen Fischerbooten und den Restaurants immer einen Ausflug wert. Eine große Anzahl verschiedener an Schiffstouren rundet das touristische Angebot ab, so dass ich sehr gern 5 Sterne vergebe.
Ich hoffe ein paar interessante Tipps gegeben zu haben und wünsche viel Spaß auf der wunderschönen Insel Rügen.
© 2003 bidone
Bezahlter Preis? Nenne maldie Parkzeit für eine Stunde.
Allgemeines / Geschichte
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Sassnitz ist der zweitgrößte Ort auf der Insel Rügen. In ihm leben ca. 12000 Einwohner. Es wurde 1906 gegründet, wo sich die Orte Sassnitz und Crampas zusammenschlossen.
Der Zentralhafen wurde 1998 für den Überseefährverkehr geschlossen und beherbergt nur noch die Fangboote der Fischer und die Ausflugsdampfer für die Touristen. Der Hochseefährverkehr läuft jetzt über den 1986 neu gebauten Hafen Neu Mukran.
An der Hauptstraße wirkt Sassnitz relativ wenig einladend auf den Touristen. Man sollte deshalb nach den Schildern Zentralhafen Ausschau halten und ihnen nachfahren.
Der Hafen
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In den Sassnitzer Hafen kann man mit dem Auto fahren und das Fahrzeug direkt an der „Waterkant“ abstellen.
Im Hafen selbst sieht man eine Vielzahl kleiner und mittlerer Fangboote der Küstenfischer, die hier zum fischen auf das Meer hinausfahren. Wer sich ein wenig für alte Schiffe interessiert kann sie hier hautnah beobachten. Wenn man das Glück hat, das ein Schiff gerade mit seinem Fang einläuft, kann man auch dem entladen des Fanges zuschauen.
Viele Fischer verkaufen auch direkt vom Boot an den Touristen. Wer gern selbst einmal seine Kochkünste testen möchte, kann hier für sehr wenig Geld, den frischesten Fisch überhaupt kaufen.
Kinder sollte man allerdings nicht unbeaufsichtigt herumtollen lassen, da ein Sturz in das Hafenbecken sehr gefährlich wäre.
Zur Zeit liegt ein englisches U-Boot im Hafen, das man besichtigen kann.
Essen & Trinken
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Restaurants gibt es hier wie Sand am Meer, so dass man ersteinmal die Speisekarten und auch die Preise vergleichen kann. Die unterscheiden sich mitunter sehr stark.
Im Hafen selbst gibt es mehrere Gaststätten, von der ich das italienische Restaurant sehr empfehlen kann. Bei gutem Preis- Leistungsverhältnis gibt es sehr schöne Fischgerichte und natürlich die ganze Auswahl italienischer Speisen.
Für den kleinen Hunger zwischendurch, und der kommt bei der frischen Seeluft öfter als man denkt, gibt es auch noch eine Imbissbude, einen Imbiss und das Räucherschiff. Hier gibt es natürlich wieder frischen Fisch in allen Variationen. Von Aal bis Zander ist da alles da.
Museen
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In Sassnitz gibt es mehrere Museen, in dem sich der interessierte Tourist über die Fischereigeschichte und die Archäologie informieren kann. Da wären das Fischerei und Hafenmuseum, zu dem auch der Fischkutter „Havel“ gehört und das Museum für Unterwasserarchäologie zu nennen. In ihnen lässt sich dann so manche verregnete Stunde überbrücken.
Ausflüge
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Im Hafen selbst gibt es einige Schiffe, die Touristen zum Königsstuhl und zu anderen Rundfahrten einladen. Man kann direkt im Hafen buchen und dann in See stechen. Bedenken sollte man allerdings immer das die Schiffe sehr klein sind und deshalb den Seegang stark ausgesetzt sind. Man sollte deshalb ein wenig seefest sein, damit der Magen nicht rebelliert.
Warme Kleidung sollte man auch an warmen Tagen mitnehmen, da auf See meist ein stärkerer Wind als an Land weht.
Falls man den Königsstuhl (der berühmte Kreidefelsen Rügens) von See her fotografieren möchte, sollte man die Schiffstour um 1000 Uhr nutzen. Dann steht die Sonne besonders günstig und rückt das einmalige Naturwunder in das rechte Licht.
Einkaufen
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In Sassnitz gibt es natürlich, wie in allen Touristengebieten, viele Souvenirläden. Hier kann man die ganze Bandbreite vom billigen Kitsch bis zum hochwertigen (und teuren) Bernsteinschmuck erwerben.
Für Camper und Selbstversorger ist vielleicht der Supermarkt der französischen Intermarche-Gruppe interessant. Hier kann man sich preiswert mit Lebensmitteln versorgen.
Fazit
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Im auf dem ersten Blick und beim durchfahren mit dem Auto, so unscheinbaren Sassnitz, gibt es viel zu entdecken. Der Hafen ist mit seinen vielen Fischerbooten und den Restaurants immer einen Ausflug wert. Eine große Anzahl verschiedener an Schiffstouren rundet das touristische Angebot ab, so dass ich sehr gern 5 Sterne vergebe.
Ich hoffe ein paar interessante Tipps gegeben zu haben und wünsche viel Spaß auf der wunderschönen Insel Rügen.
© 2003 bidone
Bezahlter Preis? Nenne maldie Parkzeit für eine Stunde.
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