Utah Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Radar
Märchenland Bryce Canyon
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es gibt Nationalparks von denen kann man nie genug bekommen. Dazu zählt der Bryce Canyon, eigentlich kein Canyon, sonder eine Verwitterungszone an Ostrand eines Plateaus, geschaffen von Wind, Wasser, Schnee und Eis. Es ist keine Landschaft, die man eben mal anschauen kann, sie fordert, daß man sich mit ihr auseinandersetzt. Dafür sollte man mindestens einen Tag einplanen, mehrere wären aber zu empfehlen.
Am Visitor Center gibt es Campingplätze und eine Lodge, die aber wie üblich teuer und langfristig ausgebucht ist. An den Straßen außerhalb des Parks stehen aber genügend Unterkünfte zur Verfügung. Kein Problem, da der Park gut erreichbar und nicht so groß ist. Die Eintrittstickets kosten 10 $ und gelten sowieso für sieben Tage oder man hat den Golden Eagle.
Wer will, kann die eindrucksvolle Landschaft vom Auto aus betrachten. Ein 30 Kilometer langer Scenic Drive führt am Rande des Plateaus entlang. Es gibt 23 Aussichtspunkte wie Fairyland Point, Sunrise Point, Sunset Point und Inspiration Point. Höchster Punkt des Parks ist Rainbow Point Man sollte einfach alle mitnehmen, genügend Fotomaterial nicht vergessen.
Auch wenn die Zeit knapp ist, ein Spaziergang zu einem der sogenannten Amphitheater ist eine lohnende Sache. Die Wege beginnen meist an den Aussichtspunkten, z.B. vom Sunrise Point führt ein zwei Kilometer langer Rundweg den steilen Hang hinunter nach Queen’s Garden. Längere Wanderungen sind natürlich zu empfehlen, ausführliche Informationen gibt es am Visitorcenter.
Wie für die meisten Nationalparks gilt, immer genügend Wasser mitzuführen, da es in solchen Gegenden und den klimatischen Bedingungen schnell gefährlich werden kann.
Infos unter: http://www.nps.gov
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-18 17:22:52 mit dem Titel Land der Nationalparks
Start der Rundreise ist Las Vegas (siehe auch Las Vegas Fun and Entertainment). Da die Anreise in der Regel abends stattfindet, empfiehlt es sich 2 Übernachtungen im Voraus zu buchen. Am ersten Tag kann man sich mit den erforderlichen aktuellen Reiseunterlagen eindecken (AAA – Office: 3312 W.Charlston Blvd).
Am 2.Tag starten wir auf der Interstate 15 East. In St. George, kurz hinter der Stateline zu Utah verlassen wir die Interstate und fahren auf der SR 9, Zion – Mount Carmel Highway, in Richtung Zion National Park. Vom Südeingang besuchen wir das Visitors Center und besichtigen den spektakulären, vom Virgin River durchflossenen Zion Canyon. Der Zion Canyon Drive windet sich vom Visitor Center zum Temple of Sinava. Hier beginnt der Riverside Trail, ein ca. eine Meile langer Weg entlang des Virgin River, den man unbedingt mitnehmen sollte. Der Trail endet an den Narrows, einer dramatischen Verengung des Canyons. Auf dem Canyon Drive zurück biegen wir Richtung Ostausgang ab. Durch den Zion Tunnel (Einbahnverkehr mit Wartezeiten) erreichen wir den Ostausgang. Hier empfiehlt sich der kurze Canyon Overlook Trail, der einen exzellenten Überblick über die westliche Seite des Canyons bietet.
Anschließend fahren wir weiter über SR 9, US 89 und SR 12 zum Bryce Canyon National Park. Nach einer Übernachtung in Panguitch besichtigen wir am 3.Tag den Bryce Canyon. Empfehlenswert ist es, die ganze Parkstraße abzufahren und an möglichst vielen Aussichtspunkten zu halten. Der Scenic Drive ist ca. 30 Kilometer lang und bietet spektakuläre Ausblicke in den Bryce Canyon, der eigentlich der Rand eines Plateaus ist. An den Aussichtspunkten beginnen mehr oder weniger anstrengende Trails, um diese jedoch mitzunehmen muß man allerdings weit mehr als einen Tag einplanen. Nach Verlassen des Parks geht es über SR 12, US 89 und I 15 durch die wunderschönen Wasatch Mountains nach Salt Lake City (eine Übernachtung zwischendurch).
Am 5. Tag sind wir in Salt Lake City, der Hauptstadt Utahs. Die Stadt liegt zwischen dem großen Salzsee und dem wunderschönen Panorama der Wasatch Mountains.
Die Stadt ist das Zentrum der Mormonenkirche, eindrucksvoll zu besichtigen am Temple Square. Die Missionierungsversuche der dort zahlreich vorhandenen „Sisters“ ist jedoch recht nervig. In Salt Lake City sind weiterhin sehenswert die sehr aufgeräumte Downtown, das State Capitol und der Trolley Square, ein zum Shopping und Vergnügungsviertel umgebautes altes Straßenbahndepot
.
Weiter geht es am 6.Tag über I 15 und US 89 zur Übernachtung nach Jackson, einem netten Städtchen im Westernstil. Ein Drink (oder auch mehrere) in der Million Dollar Cowboy Bar lohnt sich. Am nächsten Tag durchqueren wir nordwärts den Grand Teton National Park (grandioses Panorama). Gleich anschließend kommen wir in den Yellowstone National Park. Der Tag reicht gerade noch für eine kurze Loop zwischen Süd- und Westeingang zur Übernachtung. Auch der folgende, 8.Tag reicht nur für den Rest des Parks wenn man sich auf die wichtigsten Punkte beschränkt. Unbedingt sehenswert: Old Faithful, Mammoth Hot Springs, Great Fountain und Tower Falls. Bisons gibt es an jeder Ecke und wenn man die Augen offen hält ist unter Umständen sogar ein Grizzly zu sehen. Wir verlassen den Park durch den Osteingang und fahren nach Cody. Vor dem Schlafen kann man das Buffalo Bill Museum oder das allabendliche Rodeo besuchen.
Am 9. und 10.Tag fahren wir über die US 14 und I 90 in Richtung Black Hills. Unterwegs machen wir einen Abstecher zum Devils Tower National Monument (unbedingt bei den Prairiedogs halten).
Am 11.Tag erreichen wir South Dakota und besichtigen die Steinernen Präsidenten am Mount Rushmore. Durch die schönen Black Hills geht es südwärts zurück nach Wyoming und über Cheyenne nach Colorado.
Am 12.Tag erreichen wir Denver. Sehenswert hier: State Capitol, Museum of Fine Arts, US Mint, Downtown und Larrimer Square.
Am 13.Tag geht es in die Rockies. Zuerst eine Loop durch den Rocky Mountain National Park und dann direkt durch die San Juan Mountains. Highlights unterwegs: Black Canyon of the Gunnison und die Wintersportorte Vail und Ouray. Nach einer Übernachtung erreichen wir Durango. Von Durango aus besuchen wir den Mesa Verde National Park. Man sollte frühzeitig losfahren, da die Cliff Dwellings (Ruinen der Anasaziindianer) nur mit Rangerführung besichtigt werden können. Anmeldung am Visitors Center (lange Schlangen und begrenzte Verfügbarkeit der Führungen)
Zurück in Utah. Über US 160, 666 und 191 erreichen wir am 15.Tag Moab. Von hier aus können wir am nächsten Tag gleich 2 Nationalparks besuchen. Canyonlands besticht durch seine großartigen Panoramen der Canyons von Green- und Coloradoriver.Ca.35 Meilen nördlich von Moab liegt der Island in the sky District. Über die Parkroad, vorbei am Visitor Center, kommt man zum Grand View Point mit einem grandiosen Überblick über die Canyons von Green- und Colorado River. Die meisten Straßen sind unbefestigt, hier bietet sich nur eine Offroad Tour an, die neben Rafting und Bikingtouren, in Moab gebucht werden können.
75 Meilen südlich von Moab liegt The Needles District., mit phantastischen Ausblicken auf die genannten Felssäulen.
Im Arches National Park kann man grandiose Felsformationen sehen, Red Rock Canyons, Balanced Rocks und eben die Arches, Felsbögen, die dem Park ihren Namen gaben. Man sollte unbedingt einige der kurzen Trails, die überall von den Parkplätzen abgehen, mitnehmen. Man wird mit eindrucksvollen Ausblicken belohnt.
Am 17.Tag geht es über US 191 und SR 91 durch das Natural Bridges National Monument und über US 163 durch das Monument Valley (kennt man aus vielen Western) nach Kayenta. Über US 98 und 64 erreichen wir am folgenden Tag den Grand Canyon (South Rim). Kommentare hierzu sind wohl überflüssig. Nach Übernachtung in Williams geht es über I 40 und US 93 zurück nach Las Vegas. Unterwegs halten wir am Hoover Dam, wer etwas hat sollte eine Hard hat Tour buchen (ca. 2 std., 25$ p.P.)
Nun vielleicht noch ein paar Tage Fun and Entertainment in Las Vegas.
Fazit: Ziemlich anstrengende Tour aber absolut nachahmenswert
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-16 05:33:54 mit dem Titel Capitol Reef Nationalpark
Utahs Wildnisgebiet auf halbem Weg zwischen den Nationalparks Canyonlands im Osten und Bryce Canyon im Westen gehört zu den am spätesten erforschten Gebieten des amerikanischen Westen. Mauerartige Verwerfungen, von schwer zugänglichen Canyons durchschnitten und gewaltigen Felsendomen gekrönt, hielten bis in die 1860er Jahre den Verkehr auf, erinnerten die ersten Siedler an ein Riff im Ozean. Daher der Name: Capitol Reef.
Heute ist Capitol Reef ein Nationalpark und der stille Star unter Utahs Wildnisgebieten. Zwei Faktoren heben ihn von anderen ab: Seine enorme Formenvielfalt und seine niedrigen Besucherzahlen.
In den Norden des Parks gelangt man über den Highway 24, der, den Windungen des Fremont Rivers folgend, quer durch den Park führt. Über den Highway erheben sich mächtige Sandsteinklippen, die sich in der Nähe des Osteingangs zu einer Reihe von Felsbuckeln öffnen.
Der Park ist ein langer, relativ schmaler Streifen und läßt sich grob in drei Abschnitte teilen: Der zerklüftete, abgelegene Nordteil mit dem Cathedrale Valley, die erschlossene Escarpment Section mit der Parkverwaltung in Fruita, dem Fremont River und einem landschaftlich besonders schönen Teil der Gebirgsfalte sowie der Südteil des Parks oberhalb des Bullfrog Basin in Glen Canyon.
Der Park ist abgelegen, großzügig dimensioniert und im Sommer gnadenlos heiß und trocken. Wer kein Fan großer Hitze ist, sollte längere Wanderungen nur im Frühling oder Herbst unternehmen. Im Sommer bietet sich eine Rundfahrt mit dem Auto, verbunden vielleicht mit kleineren Wanderungen, an. Der Eintritt in den Park ist übrigens frei, nur der Scenic Drive zur Capitol Gorge kostet 4$ pro Auto. Im Park gibt es keinerlei Versorgungsmöglichkeiten, nur am Visitor Center in Fruita stehen ein paar Getränkeautomaten. Hier befinden sich noch das alte Schulhaus, eine Scheune, ein paar Wohnhäuser und die alten Obstgärten, die letzten Bewohner wurden in den sechziger Jahren umgesiedelt. Bis auf primitive Campingplätze sind auch Unterkünfte nur in den Ortschaften außerhalb des Parks zu finden.
Von Fruita führt der 20 Kilometer lange Scenic Drive in die westlichen Ausläufer der Gebirgsfalte nach Grand Wash und Capitol Gorge, zwei von Wasser in den Fels geschnittenen Schluchten. Nur der letzte Teil der Straße ist unbefestigt, kann aber problemlos mit dem Pkw befahren werden. Viele Trails führen zu Aussichtspunkten, Bögen, einsamen Canyons oder einfach in die Wildnis des Felsenlandes. Viele Trails sind kurz und wenig anstrengend, im Visitor Center erhält man dazu eine ausgezeichnete Beratung.
Der Norden des Parks ist nur zu Fuß oder mit dem Geländewagen zugänglich. Die extrem trockene Landschaft um das Cathedrale Valley erstreckt sich bis zum Fuß des Thousand Lake Moumtain.
Für erfahrene Wüstenwanderer ist der südlichste Teil des Parks der interessanteste. Man erreicht ihn über die unbefestigte Notom – Bullfrog Straße, die an der Ostseite der Falte bis Bullfrog Marina am Lake Powell führt. Hier, im Südteil, grenzt der Nationalpark an die Wildnis des Escalante River und seine Canyons – und die wirkliche Bedeutung des Wortes Canyon Country wird deutlich.
Informationen gibt es unter: www.nps.gov
Am Visitor Center gibt es Campingplätze und eine Lodge, die aber wie üblich teuer und langfristig ausgebucht ist. An den Straßen außerhalb des Parks stehen aber genügend Unterkünfte zur Verfügung. Kein Problem, da der Park gut erreichbar und nicht so groß ist. Die Eintrittstickets kosten 10 $ und gelten sowieso für sieben Tage oder man hat den Golden Eagle.
Wer will, kann die eindrucksvolle Landschaft vom Auto aus betrachten. Ein 30 Kilometer langer Scenic Drive führt am Rande des Plateaus entlang. Es gibt 23 Aussichtspunkte wie Fairyland Point, Sunrise Point, Sunset Point und Inspiration Point. Höchster Punkt des Parks ist Rainbow Point Man sollte einfach alle mitnehmen, genügend Fotomaterial nicht vergessen.
Auch wenn die Zeit knapp ist, ein Spaziergang zu einem der sogenannten Amphitheater ist eine lohnende Sache. Die Wege beginnen meist an den Aussichtspunkten, z.B. vom Sunrise Point führt ein zwei Kilometer langer Rundweg den steilen Hang hinunter nach Queen’s Garden. Längere Wanderungen sind natürlich zu empfehlen, ausführliche Informationen gibt es am Visitorcenter.
Wie für die meisten Nationalparks gilt, immer genügend Wasser mitzuführen, da es in solchen Gegenden und den klimatischen Bedingungen schnell gefährlich werden kann.
Infos unter: http://www.nps.gov
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-18 17:22:52 mit dem Titel Land der Nationalparks
Start der Rundreise ist Las Vegas (siehe auch Las Vegas Fun and Entertainment). Da die Anreise in der Regel abends stattfindet, empfiehlt es sich 2 Übernachtungen im Voraus zu buchen. Am ersten Tag kann man sich mit den erforderlichen aktuellen Reiseunterlagen eindecken (AAA – Office: 3312 W.Charlston Blvd).
Am 2.Tag starten wir auf der Interstate 15 East. In St. George, kurz hinter der Stateline zu Utah verlassen wir die Interstate und fahren auf der SR 9, Zion – Mount Carmel Highway, in Richtung Zion National Park. Vom Südeingang besuchen wir das Visitors Center und besichtigen den spektakulären, vom Virgin River durchflossenen Zion Canyon. Der Zion Canyon Drive windet sich vom Visitor Center zum Temple of Sinava. Hier beginnt der Riverside Trail, ein ca. eine Meile langer Weg entlang des Virgin River, den man unbedingt mitnehmen sollte. Der Trail endet an den Narrows, einer dramatischen Verengung des Canyons. Auf dem Canyon Drive zurück biegen wir Richtung Ostausgang ab. Durch den Zion Tunnel (Einbahnverkehr mit Wartezeiten) erreichen wir den Ostausgang. Hier empfiehlt sich der kurze Canyon Overlook Trail, der einen exzellenten Überblick über die westliche Seite des Canyons bietet.
Anschließend fahren wir weiter über SR 9, US 89 und SR 12 zum Bryce Canyon National Park. Nach einer Übernachtung in Panguitch besichtigen wir am 3.Tag den Bryce Canyon. Empfehlenswert ist es, die ganze Parkstraße abzufahren und an möglichst vielen Aussichtspunkten zu halten. Der Scenic Drive ist ca. 30 Kilometer lang und bietet spektakuläre Ausblicke in den Bryce Canyon, der eigentlich der Rand eines Plateaus ist. An den Aussichtspunkten beginnen mehr oder weniger anstrengende Trails, um diese jedoch mitzunehmen muß man allerdings weit mehr als einen Tag einplanen. Nach Verlassen des Parks geht es über SR 12, US 89 und I 15 durch die wunderschönen Wasatch Mountains nach Salt Lake City (eine Übernachtung zwischendurch).
Am 5. Tag sind wir in Salt Lake City, der Hauptstadt Utahs. Die Stadt liegt zwischen dem großen Salzsee und dem wunderschönen Panorama der Wasatch Mountains.
Die Stadt ist das Zentrum der Mormonenkirche, eindrucksvoll zu besichtigen am Temple Square. Die Missionierungsversuche der dort zahlreich vorhandenen „Sisters“ ist jedoch recht nervig. In Salt Lake City sind weiterhin sehenswert die sehr aufgeräumte Downtown, das State Capitol und der Trolley Square, ein zum Shopping und Vergnügungsviertel umgebautes altes Straßenbahndepot
.
Weiter geht es am 6.Tag über I 15 und US 89 zur Übernachtung nach Jackson, einem netten Städtchen im Westernstil. Ein Drink (oder auch mehrere) in der Million Dollar Cowboy Bar lohnt sich. Am nächsten Tag durchqueren wir nordwärts den Grand Teton National Park (grandioses Panorama). Gleich anschließend kommen wir in den Yellowstone National Park. Der Tag reicht gerade noch für eine kurze Loop zwischen Süd- und Westeingang zur Übernachtung. Auch der folgende, 8.Tag reicht nur für den Rest des Parks wenn man sich auf die wichtigsten Punkte beschränkt. Unbedingt sehenswert: Old Faithful, Mammoth Hot Springs, Great Fountain und Tower Falls. Bisons gibt es an jeder Ecke und wenn man die Augen offen hält ist unter Umständen sogar ein Grizzly zu sehen. Wir verlassen den Park durch den Osteingang und fahren nach Cody. Vor dem Schlafen kann man das Buffalo Bill Museum oder das allabendliche Rodeo besuchen.
Am 9. und 10.Tag fahren wir über die US 14 und I 90 in Richtung Black Hills. Unterwegs machen wir einen Abstecher zum Devils Tower National Monument (unbedingt bei den Prairiedogs halten).
Am 11.Tag erreichen wir South Dakota und besichtigen die Steinernen Präsidenten am Mount Rushmore. Durch die schönen Black Hills geht es südwärts zurück nach Wyoming und über Cheyenne nach Colorado.
Am 12.Tag erreichen wir Denver. Sehenswert hier: State Capitol, Museum of Fine Arts, US Mint, Downtown und Larrimer Square.
Am 13.Tag geht es in die Rockies. Zuerst eine Loop durch den Rocky Mountain National Park und dann direkt durch die San Juan Mountains. Highlights unterwegs: Black Canyon of the Gunnison und die Wintersportorte Vail und Ouray. Nach einer Übernachtung erreichen wir Durango. Von Durango aus besuchen wir den Mesa Verde National Park. Man sollte frühzeitig losfahren, da die Cliff Dwellings (Ruinen der Anasaziindianer) nur mit Rangerführung besichtigt werden können. Anmeldung am Visitors Center (lange Schlangen und begrenzte Verfügbarkeit der Führungen)
Zurück in Utah. Über US 160, 666 und 191 erreichen wir am 15.Tag Moab. Von hier aus können wir am nächsten Tag gleich 2 Nationalparks besuchen. Canyonlands besticht durch seine großartigen Panoramen der Canyons von Green- und Coloradoriver.Ca.35 Meilen nördlich von Moab liegt der Island in the sky District. Über die Parkroad, vorbei am Visitor Center, kommt man zum Grand View Point mit einem grandiosen Überblick über die Canyons von Green- und Colorado River. Die meisten Straßen sind unbefestigt, hier bietet sich nur eine Offroad Tour an, die neben Rafting und Bikingtouren, in Moab gebucht werden können.
75 Meilen südlich von Moab liegt The Needles District., mit phantastischen Ausblicken auf die genannten Felssäulen.
Im Arches National Park kann man grandiose Felsformationen sehen, Red Rock Canyons, Balanced Rocks und eben die Arches, Felsbögen, die dem Park ihren Namen gaben. Man sollte unbedingt einige der kurzen Trails, die überall von den Parkplätzen abgehen, mitnehmen. Man wird mit eindrucksvollen Ausblicken belohnt.
Am 17.Tag geht es über US 191 und SR 91 durch das Natural Bridges National Monument und über US 163 durch das Monument Valley (kennt man aus vielen Western) nach Kayenta. Über US 98 und 64 erreichen wir am folgenden Tag den Grand Canyon (South Rim). Kommentare hierzu sind wohl überflüssig. Nach Übernachtung in Williams geht es über I 40 und US 93 zurück nach Las Vegas. Unterwegs halten wir am Hoover Dam, wer etwas hat sollte eine Hard hat Tour buchen (ca. 2 std., 25$ p.P.)
Nun vielleicht noch ein paar Tage Fun and Entertainment in Las Vegas.
Fazit: Ziemlich anstrengende Tour aber absolut nachahmenswert
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-16 05:33:54 mit dem Titel Capitol Reef Nationalpark
Utahs Wildnisgebiet auf halbem Weg zwischen den Nationalparks Canyonlands im Osten und Bryce Canyon im Westen gehört zu den am spätesten erforschten Gebieten des amerikanischen Westen. Mauerartige Verwerfungen, von schwer zugänglichen Canyons durchschnitten und gewaltigen Felsendomen gekrönt, hielten bis in die 1860er Jahre den Verkehr auf, erinnerten die ersten Siedler an ein Riff im Ozean. Daher der Name: Capitol Reef.
Heute ist Capitol Reef ein Nationalpark und der stille Star unter Utahs Wildnisgebieten. Zwei Faktoren heben ihn von anderen ab: Seine enorme Formenvielfalt und seine niedrigen Besucherzahlen.
In den Norden des Parks gelangt man über den Highway 24, der, den Windungen des Fremont Rivers folgend, quer durch den Park führt. Über den Highway erheben sich mächtige Sandsteinklippen, die sich in der Nähe des Osteingangs zu einer Reihe von Felsbuckeln öffnen.
Der Park ist ein langer, relativ schmaler Streifen und läßt sich grob in drei Abschnitte teilen: Der zerklüftete, abgelegene Nordteil mit dem Cathedrale Valley, die erschlossene Escarpment Section mit der Parkverwaltung in Fruita, dem Fremont River und einem landschaftlich besonders schönen Teil der Gebirgsfalte sowie der Südteil des Parks oberhalb des Bullfrog Basin in Glen Canyon.
Der Park ist abgelegen, großzügig dimensioniert und im Sommer gnadenlos heiß und trocken. Wer kein Fan großer Hitze ist, sollte längere Wanderungen nur im Frühling oder Herbst unternehmen. Im Sommer bietet sich eine Rundfahrt mit dem Auto, verbunden vielleicht mit kleineren Wanderungen, an. Der Eintritt in den Park ist übrigens frei, nur der Scenic Drive zur Capitol Gorge kostet 4$ pro Auto. Im Park gibt es keinerlei Versorgungsmöglichkeiten, nur am Visitor Center in Fruita stehen ein paar Getränkeautomaten. Hier befinden sich noch das alte Schulhaus, eine Scheune, ein paar Wohnhäuser und die alten Obstgärten, die letzten Bewohner wurden in den sechziger Jahren umgesiedelt. Bis auf primitive Campingplätze sind auch Unterkünfte nur in den Ortschaften außerhalb des Parks zu finden.
Von Fruita führt der 20 Kilometer lange Scenic Drive in die westlichen Ausläufer der Gebirgsfalte nach Grand Wash und Capitol Gorge, zwei von Wasser in den Fels geschnittenen Schluchten. Nur der letzte Teil der Straße ist unbefestigt, kann aber problemlos mit dem Pkw befahren werden. Viele Trails führen zu Aussichtspunkten, Bögen, einsamen Canyons oder einfach in die Wildnis des Felsenlandes. Viele Trails sind kurz und wenig anstrengend, im Visitor Center erhält man dazu eine ausgezeichnete Beratung.
Der Norden des Parks ist nur zu Fuß oder mit dem Geländewagen zugänglich. Die extrem trockene Landschaft um das Cathedrale Valley erstreckt sich bis zum Fuß des Thousand Lake Moumtain.
Für erfahrene Wüstenwanderer ist der südlichste Teil des Parks der interessanteste. Man erreicht ihn über die unbefestigte Notom – Bullfrog Straße, die an der Ostseite der Falte bis Bullfrog Marina am Lake Powell führt. Hier, im Südteil, grenzt der Nationalpark an die Wildnis des Escalante River und seine Canyons – und die wirkliche Bedeutung des Wortes Canyon Country wird deutlich.
Informationen gibt es unter: www.nps.gov
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