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Erfahrungsbericht von Tut_Ench_Amun

Verbotene Ägyptologie / Ercivan, Erdogan

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich war schon immer ein neu- und wissbegieriger Querdenker und Rätseln nie abgeneigt, da das für mich so etwas wie Gehirn-Jogging darstellt, die Wurzel dieser manchmal verschrobene Blüten treibenden „Unart“ stets alles zu hinterfragen und möglichst viel Backgroundwissen zu sammeln liegt weit in meiner Kindheit. Schon damals habe ich mich beispielsweise gefragt, wie die ollen Ägypter es gedeichselt haben diese ganzen Monumentalbauten so exakt zu basteln und welchen Aufwand ein solches Unterfangen mit sich bringt. Ganz abgesehen vom SINN dies zu tun, denn als reine Königsgräber hab ich die Pyramiden nie betrachtet. Die Erklärungen der Gelehrtenschaft waren mir stets ein wenig zu komisch, denn so manche Ungereimtheit wird von diesen entweder vollkommen totgeschwiegen oder – wenn\'s sich eben nicht (mehr) leugnen lässt - halt solange geradegebogen und schöngequasselt, bis sie in die Lehrmeinung passen.

Mit Erlernen eines technischen Berufs und mit zunehmendem Alter (und hoffentlich auch Weisheit *hüstel*) nicht weniger werdender Neugier, begannen die bohrenden Fragen nach dem WIE und WARUM erneut, bis ich dann auch mal abseits der ausgetretenen Pfade in Büchern der so genannten „Grenzwissenschaften“ zu schmökern anfing, da ich auch abstrusen Ideen nicht abgeneigt bin, wenn sie logisch hergeleitet werden. Erdogan Ercivan – der Autor des Buches, um das es hier geht - hat in seinem davor erschienen Buch das Vorwort mit dem Zitat eröffnet: „Um die Zukunft besser zu verstehen, müssen wir unsere Vergangenheit gründlicher erforschen!“, dem stimme ich zu und deswegen lade ich Euch nun ein, einen kleinen Ausflug mit mir in die Vergangenheit zu machen....eine Vergangenheit, wie sie durchaus gewesen sein könnte, auch wenn unser bisher sorgsam gepflegtes Weltbild dadurch „ein wenig“ ins Wackeln gerät... ;-)

Der Autor
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Erdogan Ercivan, Jahrgang \'62, ist ein in Berlin lebender Wissenschaftsjournalist, Initiator des Weltkongresses für „Verbotene Archäologie“ und Autor von bisher 4 Büchern, die sich allesamt mit dem Thema unseres Ursprungs befassen. Wo kommt der Mensch der Gattung Homo Sapiens Sapiens eigentlich her? Wie lief die Evolution vermutlich tatsächlich ab? Gab es vor der Unsrigen noch eine weitere, viel höher entwickelte und ältere Hochkultur? Diesen Fragen geht Ercivan in seinem ersten Werk „Das Faktum“ nach. Sein zweites Buch mit dem Titel: „Sternentor der Pyramiden“ greift diese Thematik kurz auf, ist aber etwas anders gelagert, da er hier schon eher den Schwerpunkt auf das alte Reich Sumer und Ägypten legt. Buch Nr. 4 (seine aktuellste Veröffentlichung) „Fälscher und Gelehrte“ rechnet mit der Riege der Geheimniskrämer ab, die der Öffentlichkeit interessante, geschichtliche Fakten vorenthalten....ja wie? Und Buch Nummer 3 ? Keine Sorge, um dieses Buch aus dem Jahre 2001 geht es in diesem Bericht schliesslich und daher steht es auch absichtlich zuletzt in dieser kleinen Aufzählung seines literarischen Schaffens und das soll kein Zeichen dafür sein, dass ich mittlerweile PlemPlem geworden bin oder nicht zählen kann ;-)

Das Buch
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Der blaue Cover-Schutzumschlag zeigt eine Relief-Szene des „Ketzerkönigs“ Echn-Aton (bürgerlich eigentlich: Amenophis IV), der die Vielgötterei in Ägypten zugunsten des Monotheismus kurzzeitig ausser Kraft setzte, übrigens ist Echn-Aton der Onkel meines Nick-Namensgebers Tutenchamun (manchmal auch Tutanchamun oder Tut-Ankh-Amun geschrieben), das aber nur am Rande...das leinengebundene Hardcover Buch ist im Kopp-Verlag erschienen und alles in allem 350 Seiten stark. Der Inhalt wird von zahlreichen S/W Illustrationen und Bildern aufgelockert, im Mittelteil befinden sich sogar einige Hochglanz-Farbfotos, die grösstenteils aus dem Fundus des Autors stammen, aufgeteilt ist das Werk in 11 Kapitel (Danksagung und Appendices nicht mitgerechnet). Erstveröffentlichung war erstmals im Oktober 2001, bis Dezember 2001 hatte es bereits die dritte Auflage (meine Ausgabe stammt daher) erreicht, was für recht ordentliche Verkaufszahlen spricht. Der damalige Verlagspreis ist mittlerweile kräftig reduziert worden und beispielsweise bei Weltbild (www.weltbild.de) oder beim Kopp-Verlag selbst (www.kopp-verlag.de) zum Preis von 9.90 € immer noch gut zu bekommen. Die ISBN lautet 3-930219-39-5.

Verbotene Archäologie, wat\'n dat ?
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Obwohl die Lehrmeinung es immer wieder gerne als „Humbug“ oder „Phantasterei“ abtut, gebietet schon alleine der gesunde Menschenverstand, dass in unser aller Vergangenheit nicht alles so gelaufen sein kann, wie man uns Glauben machen will, viele Autoren berichten immer wieder von Ungereimtheiten und puren (und absichtlichen) Fälschungen in der Altertumsforschung. Dabei reicht die Spekulation über den Urspung der Menschheit von „Atlantis“ über „Gen-Manipulation“ bis „Aliens“, wobei immer wieder gerne betont wird, dass sämtliche Mythen (sei es Bibel, Koran oder der sumerische Gilgamesch-Epos etc.) auf ein und der selben Quelle basieren, da sich die vermittelten Geschichten dort frappant ähneln. Viele Argumente sind es wert, dass man sich darüber mal Gedanken macht, bevor man diese – sicher nicht dummen Leute – als Spinner abstempelt. Mal ehrlich...Was wissen wir denn schon wirklich und können es auch stichhaltig beweisen? Nicht viel! Eine Menge Sachen glauben wir zu wissen, weil\'s in der Bibel oder sonstwo steht, doch um bei der Bibel als Beispiel zu bleiben, so ist diese zensiert und unvollständig – erst mit den Apokryphen und der jüdischen Kabbala erhalten wir ein vollständigeres Bild – ein Bild, dass der Vatikan beispielsweise am liebsten verbrennen würde, für diese Herrschaften gilt nur der „kanonische“ (also der genehmigte) Teil der beiden Testamente, alles Andere fällt unter den Tisch.

Wie sooft ist eben alles eine Sache der Interpretation, seien es Wissenschaftler, die aufgrund persönlichen Ruhms oder anderen Beweggründen agieren und Forschungsergebnisse ignorieren/verheimlichen oder religiöser Fanatismus (egal welcher Coleur) – beides ist ein Schlag ins Gesicht der Wahrheit, man denke einfach nur mal daran, wie sicher man sich war, dass die Erde eine Scheibe ist und das Zentrum des Universums...Christoph Columbus und Galileo Galilei bewiesen der neuzeitlichen Menschheit, dass dieses Weltbild grundverkehrt war. Auch heute wird von allen Seiten erstmal dementiert und abgestritten, bis ebenso beharrliche Naturen – wie damals eben Columbus und Galilei - unumstössliche Tatsachen aufs Tapet bringen, die man nicht mehr wegdiskutieren kann. Damit wären wir wieder beim Thema, denn offensichtlich wussten die alten Kulturen, wie Ägypter und Sumerer oder auch die Maya eine ganze Menge mehr über die Gestalt unseres Planten und des Universums, als man ihnen offiziell zugestehen will und dieses Wissen ist im Laufe der Zeit verloren gegangen und wird erst heute nach und nach in mühseliger Kleinarbeit quasi „wiederentdeckt“. Bemerkenswert ist daran, dass solche Erkenntnisse nur tröpfchenweise ans Licht treten und auch häufig von Laien und Autodidakten, die sich scheinbar mehr Gedanken machen, als die etablierten Lehrmeinungsvertreter.

Eine der schillernsten Figuren unter den Grenzwissenschaftlern ist der Schweizer Erich von Däniken, der wohl jedem ein Begriff ist – man kann über ihn denken, was man will (ich halte seine Art für über-populistisch und bin seinen Publikationen gegenüber eher skeptisch gestimmt), doch hat er gerade dadurch den Weg für andere bereitet und das Querdenken in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Verbotene Archäologie (und die Unter-Kategorie der Verbotenen Ägyptologie) wird mittlerweile von einigen interessanten Autoren/Forschern exzessiv betrieben und erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Wer beginnt sich für diese Thematik zu interessieren, der kommt um die Werke von Graham Hancock/Robert Bauval, Zecharia Sitchin und einigen anderen nicht herum...werd denkt, dass diese nur wild spekulieren und abstruse Theorien präsentieren, wird angenehm enttäuscht werden, denn sie gehen streng logisch und mit Akribie daran, die Vergangenheit zu entmystifizieren und einige althergebrachte Überlieferungen auf solide naturwissenschaftliche Füsse zu stellen. Erdogan Ercivan, gehört ebenfalls zu den lesenswerten Autoren, wenngleich er „nur“ Journalist und kein Schriftgelehrter oder Naturwissenschaftler ist, was aber keinesfalls (!) abwertend gemeint ist. Zudem ist er auch Veranstalter des Weltkongresses für „Verbotene Archäologie“ und bringt somit die Gemeinschaft der Freidenker zum Gedanken- / Forschungsaustausch zusammen, sprich bündelt das Ganze ein wenig.

Zum Inhalt
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Na endlich kommen wir zum Buch selbst, was schwafelt der Spinner da so lange rum? Ich bitte untertänigst um Vergebung, doch ich hielt einen kleinen Crashkurs in Sachen Status Quo für durchaus angebracht, denn nicht jedem ist dieser Wissenschaftszweig auch geläufig. ;-)

Der Titel lässt es bereits erahnen, der Schwerpunkt liegt hier bei den ollen Ägyptern, auch wenn Ercivan noch weiter ausholt, damit sich der Leser ein Bild machen kann, worum es geht. Das ist auch zwingend erforderlich, denn die Geschichte des Kulturvolkes ist nicht frei von Widersprüchen, die besser schon mal im Vorfeld geklärt werden, unter anderem muss der Bogen gespannt werden, warum man davon ausgehen muss, dass die Ägypter Zugriff auf Hochtechnologie hatten (auch wenn sie diese vermutlich nicht selbst entwickelt haben). Eine Hochtechnologie, welche unserer heutigen in nichts nachsteht und sogar teils überlegen war, Ercivan gestaltet das Ganze stets, wie ein Frage-Antwort-Spiel...ich picke mal die ersten drei Kapitel repräsentativ heraus um euch ein Feeling zu vermitteln, was Euch erwartet *g*:

  • Die Weisheit der Alten
    Das erste „richtige“ Kapitel, nach dem Vorwort behandelt die Geschichte der Altertumsforschung und Ägyptologie generell und wo es dort hapert. So holt Ercivan erstmal ein paar beliebte Irrtümer aus der Klamottenkiste und führt uns zunächst - back to the roots – weit zurück in die Entwicklungsgeschichte der ersten Primaten und des Erscheinens des vernunftbegabten Homo Sapiens Sapiens. Interessant ist die Sichtweise, dass der „Mensch“ tatsächlich einzigartig unter den Landsäugern bzw. Primaten ist, denn von einigen wichtigen Punkten in Anatomie und der Körperchemie her sind wir enger mit Meeressäugern verwandt, denn mit den Menschenaffen. Das ist eigentlich nichts Neues, doch die angebotene Erklärung ist faszinierend. Im ersten Kapitel gibt\'s immer wieder schon Querverweise auf Ägypten und Sumer und welchen Wissensstand man dort bereits hatte, ja haben musste, und woher man ein solches Wissen hat beziehen können – immerhin waren beide Kulturen „PLOPP“ einfach da...hatten eine voll entwickelte Schrift und waren in der Lage Monumentalbauten so perfekt zu basteln, dass selbst heutige Ingenieure vor Neid erblassen...Nicht schlecht für Stämme, die laut Lehrmeinung grade erst der Steinzeit entwachsen waren, oder ? ;-)

  • Das Erste Zeitalter
    Die Ägypter nennen diese Zeit „Zep Tepi“, die Zeit, wo die Götter laut ihrem Glauben noch auf Erden herrschten – erst später wurden Pharaonen sozusagen als deren Statthalter auf den Thron gesetzt. Ercivan beleuchtet das ganze von der anderen Seite und stellt die These auf, dass diese Zeit mitnichten nur mythologisch zu sehen sein könnte, sondern dass die Überlieferungen von real existenten Personen sprechen. Dieses impliziert das Vorhandensein einer bereits hochentwickelten weiteren Macht, die als „Kulturbringer“ fungiert haben muss. Hier schildert Ercivan die gängigen Theorien von Atlantis bis Ausserirdische, mit allen Für\'s und Wider\'s, sachlich auf deren Logikgehalt hin, ohne sich dabei festzulegen – vollkommen neutral. Auch hier wird wieder der so genannte „Missing Link“ und die Entstehungsgeschichte der Erde herangezogen, garniert mit dem Vergleich zwischen den unterschiedlichen Mythologien der einzelnen Völker, ob Maya, Sumerer, Ägypter, Asiaten oder auch die Normannen-Völker (zu denen wir weitgehend gehören), alle haben in etwa die gleichen Fabeln über die Entstehung der Welt – was wenn dies keine Fabeln sind, sondern eine Art Common-Sense, also eine Menschheitserinnerung, die vielleicht sogar genetisch festgelegt ist?

  • Verschlüsselte Botschaften
    Sind die Pyramiden das Vermächtnis einer unbekannten Kultur und die Ägypter zwar diejenigen, die sie instand gehalten und teilweise zweckentfremdet benutzt haben, doch eigentlich stellen sie so etwas, wie eine Sternenkarte dar? Auch diesem Punkt widmet der Autor sich unter Zuhilfenahme des Verstandes und stellt fest, dass wir eigentlich nichts so richtig wissen und schon gar nichts ausschliessen können. Als Beispiel führt er „Cargo“ Kulturen an, das bedeutet, dass ein primitives Volk ein höher entwickeltes nachäfft, ohne wirklich zu wissen, wofür manche Handlungsweise oder Gerätschaft gut ist – solcherlei konnte man auch in unserem Jahrhundert beobachten: Während des zweiten Weltkriegs nahmen die Amerikaner eine Inselgruppe in Beschlag, die dort ansässigen Ureinwohner konnten mit der modernen Technik von Flugzeugen und -Trägern technisch nichts anfangen, dennoch betrachten sie die amerikanischen Soldaten auch heute noch als „Heilsbringer“ und bauen als Heiligtümer immer noch unzählige Landepisten, in der Hoffnung, dass die vermeintlichen „Götter“ wiederkehren. Sind der ganze Totenkult und auch die übrigen Rituale der Ägypter ebenfalls technisch missinterpretierte Dinge, die im Laufe der Zeit immer mehr ins Abstrakte abglitten und verfälscht wurden ? Seltsamerweise wurden die nachweislich jüngsten Pyramiden – sowie Mumien - auch immer SCHLECHTER statt besser, obwohl man annehmen kann, dass es eigentlich aufgrund der besseren Erfahrung genau andersherum sein müsste...

    Was halte ich davon?
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    Mittlerweile habe ich das Buch schon zum zweiten Mal gelesen, das erste Mal vor etwa einem Jahr, als es rauskam und kürzlich wieder, als ich zwischenzeitlich andere Quell-Literatur für Vergleichszwecke hinzuzog, um so manchem Denkanstoss, welchen mir Erdogan Ercivan geliefert hat nachzugehen. Der weithin vorherrschende Frage-Anwort-Stil gefällt mir insofern, dass er Platz und Zeit für eigene Gedanken lässt, bevor man seinen Thesen folgt, die übrigens – auch wenn man sich anfangs doch dagegen sträubt, sein gepflegtes Weltbild zu behalten – überaus nachvollziehbar sind. Hochtechnologie im alten Ägypten, vermutlich sogar Raumfahrt und der Mensch als genetisches Produkt einer anderen hochentwickelten Kultur? Warum eigentlich nicht? Immerhin sind auch die Vertreter der Lehrmeinung auf pure Interpretationen angewiesen, sie waren genauso wenig damals anwesend, wie der Autor. Schlimmer noch, dass tatsächlich Fakten vertuscht und wissentlich umgebogen werden ist nichts bahnbrechend Neues, man denke nur daran, wie sich der Klerus in Form des Vatikans oftmals sträubt moderne Ansichten zu akzeptieren und gar geschichtliche Artefakte / Dokumente unter Verschluss hält - beispielsweise einen grossen Teil der Qumran-Rollen, die der Öffentlichkeit nur durch Zufall und Bruchstückhaft zugänglich wurden. Wer Macht hat will diese auch behalten und Wissen ist bekanntlich Macht, in meinen Augen sind diejenigen, die vertuschen und der Heimlichtuerei frönen von vorneherein suspekt und müssen zwangsweise irgendetwas zu verbergen haben - nur was genau, bleibt die alles entscheidende Frage...Nachdenken und auch das Heranziehen vielleicht – nur auf den ersten Blick - absurd erscheinender Spekulationen ist nicht nur erlaubt, sondern hat schon oft in der Geschichte, den entscheidenden Hinweis auf die Wahrheit geliefert...

    Fazit
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    Ercivan liefert die Hintergrundinformation und moderiert eher, als das er einfach nur pure Behauptungen aufstellt und das in einer schön sachlichen, nachvollziehbaren Form. Ob der geneigte Leser alles für Humbug hält, sich als Nachfahre von Atlantern oder Aliens sieht, bleibt ihm selbst überlassen – Ercivan präsentiert die Facts, denken muss man schon selbst, auch wenn er oftmals (s)einen Lösungsvorschlag anbietet, so behauptet er nicht das Ei des Kolumbus gefunden oder die Weisheit gepachtet zu haben. Tatsache ist, dass es in der Geschichte unserer Rasse und unseres Planeten so einige Ungereimtheiten gibt, die sehr häufig geflissentlich ignoriert und gar als Phantastereien beiseite geschoben werden, darauf macht er in erster Linie aufmerksam. Selbst wenn Ercivan (und all die anderen Autoren) komplett falsch liegen sollte(n) – was ich ehrlich gesagt nicht glaube – so ist dieses Buch immer noch lesenswert, alleine weil\'s mal eine andere Sicht der Dinge darstellt und für Sichtweisen aus einem anderen Winkel sollte man ja stets offen sein, auch wenn man nicht der gleichen Meinung ist. Ihr denkt gerne und viel? Ihr seit notorische Skeptiker? Dann ist mein Tipp klar: unbedingt lesen! ;-)

    In diesem Sinne:
    „Die Wahrheit ist irgendwo da draussen“
    (Leitsatz der Akte X TV-Serie)

    So Long
    Jürgen

    sometimes aka I-Want-To-Believe-Amun
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