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Erfahrungsbericht von princesse

Eugen Egner - Aus dem Tagebuch eines Trinkers

Pro:

witzig, amüsant, kurzweilig, intelligent, zum verschenken, zum lachen, zum weinen, zum bauchhalten, zum telefonieren, zum erzählen, zum kucken

Kontra:

Bald vergriffen

Empfehlung:

Nein

Der Arzt macht mir Hoffnungen...

\'
Möglicherweise habe ich eines der letzten Exemplare gekauft, mir sozusagen gesichert. Und ich ärgere mich über mich selber, weil ich mich nicht gleich mit mindestens einem halben Dutzend eingedeckt habe, es wäre ein witziges Geschenk gewesen, zumindestens für solche, die mit Satire unverkrampft umgehen können. Für Menschen die herzhaft lachen können über etwas, dass eigentlich zum Heulen ist. Das ist die Kunst der Satire und ihre heilsame Wirkung. Ich habe es meiner Freundin vorgelesen am Telefon, sie hat herzhaft gelacht.



Sogar A., ein Freund der seit einigen Jahren testet, wieviel Bier maximal pro Tag durch den menschlichen Körper fliessen kann, er ist gerade bei ungefähr 5-6 Litern, lachte als ich auch ihm am Telefon vorlas:



Das Buch hat keine Seitenzahlen, man könnte sie so einfach zählen, ich schätze mal 30, ich finde es nicht wichtig genug, sie zu zählen. Manche mögen denken ein Buch mit so wenig Seiten ist kein richtiges Buch. Darüber mag ich nicht streiten, für mich ist es ein richtiges Buch, klein und fein, gebunden mit rotem Einband und naturweissem Umschlag. Mit einigen Zeilen pro Seite sodass noch Platz da ist/wäre für weitere. Andere Seiten zeigen nur das ganze Elend bildhaft und als Karikatur in schwarz- weiss, gezeichnet vom Autor himself.



Aufmerksam wurde ich durch eine Rezension eines Freundes (du solltest Provision bekommen, mein Lieber), die Zweitausendundeins-Buchhandlung (wo es das Buch zu kaufen gab) liegt in Frankfurt gleich neben dem einen Parkhaus, man stolpert sozusagen darüber wenn man das Parkhaus zu Fuss verlässt. Wie gesagt, ich hätte gleich mehr Exemplare kaufen sollen, es wird sie über kurz oder lang nicht mehr zu kaufen geben, der herausgebende Haffmans Verlag sei pleite. Die Bücher werden auch zum Schleuderpreis von 2 bis 3 Euro verkauft. Vielleicht schaffe ich es ja die Tage, dort nochmal vorbei zu gehen.



Die Karikaturen, welche sich direkt auf die Tagebucheinträge beziehen sind Klasse und es fällt mir leider im Moment nicht ein, womit ich diese vergleichen könnte. Aber wofür gibt es das Internet? Unter nachstehender Adresse sind Kostproben der bitterbösen Zeichnungen Egner\'s (nicht die aus diesem Buch) zu betrachten, wer mag:

http://www.haus-des-jammers.de/ egner___________________________.htm



Wer sich die Beiträge zu diesem Buch alle durchliest (derzeit etwa 5) der kommt in den Genuss, das Büchlein häppchenweise verabreicht zu bekommen, alle Rezensenten haben (einschliesslich mich, wie man unschwer erkennen kann) Tage zitiert, zusammengenommen machen diese Zitate schon einen guten Teil des Gesamtwerkes aus, natürlich ohne die schönen Karikaturen.

Ich möchte mich gar nicht darüber auslassen, ob Trinken etwas gutes oder schlechtes ist, dies ist nicht der Platz um über eine überforderte Leber und eine ebenso überforderte sozialem Umfeld nachzudenken, es muss auch mal einen Moment einfach gut sein und gerade ein Lachen bei solchen Themen ist heilsam, zumindestens kurzfrisitg.

Es lebe die Satire!



EUGEN EGNER 1951 geboren in Ingelfingen, seit 1955 in Wuppertal wohnhaft, erste Comic-Veröffentlichung in HÖR-ZU, anschliessend diverse Buch- Veröffentlichungen, Bildgeschichten für die Sendung mit der Maus und vieles mehr, nachzulesen auf :

http://www.eschede.de/magischeorte/ hirsch/eugen_egner.htm

Alle Angaben ohne Gewehr!



PS.

PPS. Letzte Exemplare können derzeit noch bei zweitausendeins.de geordert werden!

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