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Erfahrungsbericht von akison

Andreas Eschbach: Das Jesus Video! ... Jesus has never ...

Pro:

sehr interessant, spannend, schlüssig und informativ

Kontra:

konnte kein Kontra feststellen

Empfehlung:

Nein

... lived ...

Dies ist nur ein Satz aus einem Brief, geschrieben auf einem bröckeligen Stück Papier, den Stephen Foxx bei Ausgrabungen in Israel findet.

Ist es möglich?

Oder ist dies nur ein zusammenhangloses Bruchstück und weitere Teile des Briefes fehlen?

Hier nur schnell ein dickes Dankeschön an meinen Bruder, der mir dieses Buch mal ausgeliehen hat ...! Hab Dich lieb :-))!!


=== Story ===

Satellitenbilder bringen den Ausgrabungsleiter, Prof. Charles Wilford-Smith, auf die Spur einer Siedlung, die er – nach Genehmigung seines Geldgebers, John Kaun, Herrscher über ein weltweites Firmenkonsortium, in 19 Areale teilen lässt und mit den Ausgrabungen beginnt.

An seiner Seite arbeitet Stephen Foxx, ein junger Selfmade-Millionär und Mitglied der New Yorker Explorer´s Society, als Grabungshelfer, als dieser in Areal 14 auf einen aussergewöhnlichen Fund trifft: in einem zweitausend Jahre alten Grab findet er neben einem Skelett eine in Leinen gewickelte Bedienungsanleitung einer Videokamera.

Ein schlechter Scherz der anderen Ausgrabungshelfer?

Nein, denn laut Angaben des Herstellers wird diese Kamera erst in 3 Jahren auf den Markt kommen!

Nach Prüfung des Skelettes und des Leinensackes mittels Radiokarbonmethode gibt es nur eine Erklärung:
Da das Skelett 2000 Jahre alt ist, aber über perfekte Zahnfüllungen und einen genagelten Beinbruch verfügt, muss dieser Jemand versucht haben, Videoaufnahmen von Jesus Christus zu machen.

Der Tote im Grab ist demnach ein Mann aus der Zukunft, der in die Vergangenheit reiste.

Sofort unterrichtet Prof. Wilford-Smith seinen Geldgeber John Kaun über den Fund und die Suche nach der Kamera beginnt, denn irgendwo in Israel wartet diese Kamera in einem sicheren Versteck darauf, entdeckt zu werden!

Doch, wer ist schneller am Ziel?

Prof. Wilford-Smith, der als Ausgrabungsleiter in Israel keinen guten Ruf in wissenschaftlichen Kreisen hat und noch nie etwas von wissenschaftlicher Bedeutung entdeckt hat?

Kann Peter Eisenhardt, deutscher Sciene-Fiction-Journalist und extra von John Kaun für diese Expedition engagiert, helfen, die Spuren des Zeitreisenden zu verfolgen? Und – ist die Zeitreise überhaupt möglich?

Ist Stephen Foxx mit seinen Kollegen, dem Geschwisterpaar Judith & Yehoshuah Menez, schneller am Ziel? Und bringt Stephen seine Mitstreiter in ernste Gefahr?

Warum nimmt Stephen den Brief an sich und was enthält dieser Brief weiter?

Wer war der Zeitreisende?

Was hat Prälat Guiseppe Genaro, Vertreter der katholischen Kirche, mit der Suche zu tun? Versucht man, Geschichte zu vertuschen? Welche Auswirkungen hat der Fund auf die Kirche, wenn tatsächlich nachgewiesen werden kann, dass Jesus niemals gelebt hat?

Wird die Kamera mit der Aufnahme gefunden und was ist zu sehen?


=== Meine Meinung ===

Irgendwie war ich absolut in die Suche nach der Kamera involviert, in diese Schnitzeljagd, die mich quer durch Israel geführt hat.

Andreas Eschbach versteht es, eine solche Spannung und die Geschichte so aufzubauen, dass man sich als Mitglied im Expeditionsteam fühlt.

Da die Suche aus den verschiedensten Gründen durchgeführt wird, distanzieren sich die Personen, die beteiligt sind, immer weiter voneinander und es entwickelt sich eine knisternde Spannung.

Es wird zeitweise sehr hektisch und gefährlich und man hofft, dass die Kamera in die „richtigen“ Hände fallen wird. Unerwartete Ereignisse und Handlungen haben mich zum Weiterlesen gezwungen, so dass ich dieses Buch wieder mal superschnell verschlungen habe.

Hektik, Logik, Mystik, Sciene-Fiction und Geheimnisse wechseln sich so geschickt in der Story ab, dass man das Buch nicht mehr weglegen mag, ich habe das Buch keine Minute als langweilig empfunden. Die Schreibweise ist sehr einfach und man versteht, was gerade in der Geschichte vor sich geht.

Meiner Meinung nach wurde dieses Buch absolut zum Buch des Jahres 1998 gewählt und es ist eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

Ich habe schon andere Bücher mit der Thematik Zeitreise gelesen, die so mit physikalischen Fremdwörtern gespickt waren, dass mir das Weiterlesen vermiest wurde. Dies ist hier nicht der Fall. Auf die Zeitreise wird hier auch gar nicht so tief eingegangen, sondern Andreas Eschbach benutzt dies nur als Grundlage.

Es werden interessante Fakten über die katholische Kirche aufgeworfen und es wird ziemlich deutlich, dass Eschbach die Institution Kirche kritisiert. Denn, wie würde die Kirche reagieren, wenn sich tatsächlich herausstellte, dass Jesus niemals lebte oder nicht auferstanden sei? Die Kirche würde in ihre Grundmauern zerfallen! Wie weit würde die Kirche gehen, um solche Beweise zu vertuschen?

Man lernt hier sehr viel über die Geschichte Israels und vor allem der Geschichte des alten Jerusalems.

Ein tolles Buch, das ich nur empfehlen kann!


=== Der Autor ===

Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler.

Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung für \"schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs\" schrieb er 1995 seinen ersten Roman \"Der Haarteppichknüpfer\".

1996 erscheint als zweiter Roman \"Solarstation\", der den Kurd-Laßwitz-Preis erhält.

1998 erscheint der Thriller \"Das Jesus Video\", der im Jahr darauf insgesamt 3 literarische Preise gewinnt und in der Taschenbuchausgabe 2000 zum Bestseller wird.

1999 erscheint der Roman \"Kelwitts Stern\".

2001 erscheint der Roman „Quest“ und als letztes Buch veröffentlichte Andreas Eschbach in 2001 den Roman „Eine Billion Dollar“.

Quellen: amazon.de/Andreas Eschbach.de


=== Das Buch ===

Erschienen im Bastei-Lübbe-Verlag, hat 651 Seiten, die ISBN-Nummer 3-404-14294-2 und kostet zurzeit 8,95 €.

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