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Erfahrungsbericht von da_sonix

Auf der Spur der Wahrheit

Pro:

sehr guter Roman mit fesselnder Story...kein Happy End

Kontra:

Teilweise etwas verworren in der Handlung...viele Sprüngen in den Schauplätzen

Empfehlung:

Nein

Band: 41.
Autor: Momo Evers

11. Ingerimm 1017 nach Bosparans Fall, Auf der Insel Altoum wird die Stadt Altaia auf mysteriöse Weise in einem Flammenmeer vernichted. Auf offizieller Seite gibt es keine genauen Erklärungen und so macht sich die junge Hesinde-Geweihte Tulameth Naryad auf, um den ungeklärten Tod ihrer Schwester, eine Boroni die ebenfalls in den FLammen umkam, aufzudecken und startet ihren \'Bericht\' weit ab von Altoum...

Der Leser wird gleich zu Anfang mit der Schelmin Grrrewidditt, die sich dank ihres Sprachenfebels Tokahe nennt, und der rothaarigen Gauklerin Zoe, die mit ihrer Erscheinung die meisten Männer fesselt. In ihrem jugendlichen Leichtsinn haben die beiden Frauen ein Spiel entwickelt, wo jeweil im Wechsel eine Aufgabe gestellt wird. Die forche Tok entschliesst sich Zoe eine Aufgabe größeren Ausmasses zu geben...\"Rette die Welt\". Und so beschliessen die beiden ihrer Aufgabe mit einer Seereise entgegen zutreten.

Als weitere Charaktere werden Raskir und sein Oheim Liskolf vorgestellt, die der Fertigstellung ihres nächsten Schiffes zusehen. Als Schiffsbauer wurde der Schwigersohn Liskolfs Fjornwulf angheuert, der auch auf der Jungfernfahrt dabeisein sollte. Die Ottaskin, thorwalsche Schiffsbesatzung, soll für eine Überführung des Schiffes nach Altoum sorgen und dann wirder nach Norden zurück kehren. Warum der Oheim diese Aufgabe angenommen hat, wird dem Leser später offenbart und soll hier nich verraten werden. Dieses seltsam geplante Schiff, macht durch seinen Namen besonders auf sich aufmerksam, da es unter dem Namen \"Golgaris Schwingen\". Für die abergläubischen Thorwaler eine unangenehme Tatsache.

Die nächste Hauptpersonen stellt Momo Evers in den Dunklen Hallen der Geister zu Brabak vor. Die eiskalte und emmotionslose Halbelfe Sindai, die sich auf dem Gebiet der Chimären spezialisiert hat und beim größten Magier auf diesem gebiet gelernt hat; Abu Terfas. Sie belauscht bei einer ihrer Studien, wie sich zwei Personen über eine Reise unterhalten, die Sindai selbst tätigen soll und findet wenig später ihren Auftraggeber in ihrer Kammer und bekommt kurze und direkte Anweisungen.

Wie sich herausstellt soll Sindai an bord der \"Golgaris Schwingen\" nach Altoum gebracht werden und trifft so das erstemal auf unsere anderen Helden, die sich kurz zuvor an Bord des Schiffes zusammen gefunden haben. Auf dieser Fahrt fällt Raskir immer mehr auf, wie sien Oheim in sich zurück gezogen grübbelt und zeitweise immer scheigsamer wird, ein Umstand den Raskir sich nicht erklären kann und versucht aufzudecken. Zoe und Tok müssen leider feststellen das Fjornwulf ebenfalls ein sehr seltsames Verhalten an den tag lehnt und sie mit argem Misstrauen auf Distanz hällt.

Neben Sindai gehen auch 2 Lotsen mit an bord der \"Golgaris Schwingen\" um die gefährliche Umschiffung des Kap Brabak, ein Alter Hase und der junge Lirobal Bertez. Auf der Umrundung des Kaps kommt das Schiff in eine Sturmfront und während des Angriffs einer Riesenkrake haucht Liskolf sein Leben aus. Von hier an ändert sich Raskirs Leben schlag auf schlag. Er erfährt allee Gründe, die die Schweigsamkeit seines Oheims erklären und bekommt seine zukünftigen Aufgaben gesagt die er nur mit Müh und Not erledigen kann.

Nach dieser Tragik, wendet sich dei Authorin dem Schamanen der Waldmenschenauf auf Altoum, Larak und den Bornogeweihten Jantar und Taija zu. Von hier an sollte sich der Leser selbst in das Geschehen vertiefen, damit ich nicht alles verraten muss:D.

--Stil--
Der Schreibstil ist, wie gewohnt in dieser Reihe, sehr hoch und relativ anspruchsvoll für DSA-Fremde. Trotzdem verliert man nicht die Übersicht in der stark verzweigten Geschichte und wird stark in den bann gezogen, der sich hinter dieser Geschichte verbirgt.

--Hintergrund--
Leider kann ich nur wenig über die wahre Historie Altoums sagen, doch denke ich, dass man mit diesem Roman eine gute Alternative zu den meisten geschichtsbüchern der Reihe findet bzw den geschichtlichen Anrissen in den Begleitbüchern.

--Fazit--
Ich kann diesen Roman jedem entfehlen, dem etwas antragischen geschichten liegt, den der Roman hat kein Happy-End und spiegelt so die wahre Vergänglichkeit in der Welt des Schwarzen Auges wieder. Der Roman ist sehr stark an den Kenntnissen aus dem DSA-Universum geschrieben und bringt einen kleinen Überblick von den Lebensgewohnheiten der Thorwaler und der Glaubensart der Borongeweihten.

12 Bewertungen