Erfahrungsbericht von Gremlin
Andreas Eschbach: Kelwitts Stern - Wenn Außerirdische zuviel fernsehen...
Pro:
Witzige, innovative Story
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nachdem ich Andreas Eschbach´s Meisterwerk "Das Jesus-Video" gelesen hatte, wollte ich von diesem Autor unbedingt mehr lesen. Bei meiner Suche stellte ich fest, das er eigentlich mehr als SF-Autor einen Namen hat.
Da mir die Idee von Kelwitt´s Stern gut gefiehl habe ich mir zunächst dieses Buch gekauft. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist zwar ganz anders als das durch und durch spannungsgeladene Jesus-Video, aber auf seine Art auch sehr gut zu lesen. Die Geschichte ist gut durchdacht und sprüht vor Humor, der sowohl tiefsinnig als auch slapstickartig sein kann.
Zur Story:
Auf einem fernen Planeten im Zemtrum der Milchstraße ist es Sitte, das Neugeborene einen Stern geschenkt bekommen. Kelwitt bekommt gemäß dieser Sitte unsere Sonne geschenkt. Als er alt genug ist, will er seinen Stern besuchen, da dies als Orakel für den weiteren Verlauf des Lebens gilt.
Als Kelwitt feststellt, das ein Planet seines Sterns bewohnt ist, vergißt er alle Sicherheitsvorkehrungen und steuert darauf zu, was dazu führt, das er auf der Erde abstürzt. Da sein Raumschiff dabei zerstört wird, muß er abwarten bis sein Mutterschiff ihn abholt. Nur mit Hilfe des Computers Tik macht er sich auf, "seinen" Planeten zu erkunden. Dabei trifft er auf die Familie Mattek, die ihn bei sich aufnimmt. Bei dieser lernt er (oder mehr sein Computer) unsere Sprache, so das ein Kommunikation möglich wird. Da er das meiste aber aus dem Fernsehen lernt, ist die Kommunikation nicht immer ganz einfach, was zu ziemlich witzigen Momenten führt. Als jemand im Haus etwas fallen läßt, kommentiert Kelwitt dies zum Beispiel mit "Hoffentlich Allianz versichert."
Doch Kelwitt trifft nicht nur auf freundliche Menschen. Sein Absturz blieb nicht unbeobachtet, und schon bald ist der Bundesnachrichtendienst auf seinen Fersen... und Kelwitt hat keine Lust, ständig im Haus zu bleiben.
Außerdem wird die Zeit für ihn knapp, denn die Atmosphäre der Erde ist nicht gut für seine Gesundheit...
Eschbach´s Buch sprüht nur so vor Phantasie und Witz. Die Figuren sind detalliert gezeichnet und man wird im Verlauf des Buches sehr vertraut mit ihnen, vor allem Kelwitt wächst einem sehr ans Herz. Hinzu kommt eine Menge Lokalkollorit der Schwäbischen Alb, wo Kelwitt abstürzt.
Eine rundum gelungene Sache, nicht so spannend wie das Jesus-Video, aber dafür mit viel Humor und einer guten Prise Ironie, vor allem der Jahrtausendwechsel, um den herum die Geschichte angelegt ist bekommt sein Fett weg. Aber auch andere menschliche Eigenheiten werden von Kelwitt mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet.
Da mir die Idee von Kelwitt´s Stern gut gefiehl habe ich mir zunächst dieses Buch gekauft. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist zwar ganz anders als das durch und durch spannungsgeladene Jesus-Video, aber auf seine Art auch sehr gut zu lesen. Die Geschichte ist gut durchdacht und sprüht vor Humor, der sowohl tiefsinnig als auch slapstickartig sein kann.
Zur Story:
Auf einem fernen Planeten im Zemtrum der Milchstraße ist es Sitte, das Neugeborene einen Stern geschenkt bekommen. Kelwitt bekommt gemäß dieser Sitte unsere Sonne geschenkt. Als er alt genug ist, will er seinen Stern besuchen, da dies als Orakel für den weiteren Verlauf des Lebens gilt.
Als Kelwitt feststellt, das ein Planet seines Sterns bewohnt ist, vergißt er alle Sicherheitsvorkehrungen und steuert darauf zu, was dazu führt, das er auf der Erde abstürzt. Da sein Raumschiff dabei zerstört wird, muß er abwarten bis sein Mutterschiff ihn abholt. Nur mit Hilfe des Computers Tik macht er sich auf, "seinen" Planeten zu erkunden. Dabei trifft er auf die Familie Mattek, die ihn bei sich aufnimmt. Bei dieser lernt er (oder mehr sein Computer) unsere Sprache, so das ein Kommunikation möglich wird. Da er das meiste aber aus dem Fernsehen lernt, ist die Kommunikation nicht immer ganz einfach, was zu ziemlich witzigen Momenten führt. Als jemand im Haus etwas fallen läßt, kommentiert Kelwitt dies zum Beispiel mit "Hoffentlich Allianz versichert."
Doch Kelwitt trifft nicht nur auf freundliche Menschen. Sein Absturz blieb nicht unbeobachtet, und schon bald ist der Bundesnachrichtendienst auf seinen Fersen... und Kelwitt hat keine Lust, ständig im Haus zu bleiben.
Außerdem wird die Zeit für ihn knapp, denn die Atmosphäre der Erde ist nicht gut für seine Gesundheit...
Eschbach´s Buch sprüht nur so vor Phantasie und Witz. Die Figuren sind detalliert gezeichnet und man wird im Verlauf des Buches sehr vertraut mit ihnen, vor allem Kelwitt wächst einem sehr ans Herz. Hinzu kommt eine Menge Lokalkollorit der Schwäbischen Alb, wo Kelwitt abstürzt.
Eine rundum gelungene Sache, nicht so spannend wie das Jesus-Video, aber dafür mit viel Humor und einer guten Prise Ironie, vor allem der Jahrtausendwechsel, um den herum die Geschichte angelegt ist bekommt sein Fett weg. Aber auch andere menschliche Eigenheiten werden von Kelwitt mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet.
11 Bewertungen, 1 Kommentar
-
28.02.2002, 17:08 Uhr von Linnemer
Bewertung: sehr hilfreichsuper bericht
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