Erfahrungsbericht von luisbest
Jesus ein Zeitreisender ?
Pro:
sehr gute Perspektivenwechsel, sehr spannend und fesselnd
Kontra:
keine
Empfehlung:
Nein
Jeder kennt ihn, jeder hat schon etwas von ihm gehört.
Seinen Namen kennt man auf der ganzen Welt, seine Lebensgeschichte lernt man schon in der Schule. Wir feiern 2000 Jahre nach seinem Tod immer noch seine Geburt, seinen Tod und seine Auferstehung.
Woher wissen wir eigentlich soviel über ihn?
Auf was basiert unser Wissen über Gottes Sohn?
Es gibt eine einfache Antwort: die Bibel.
Wenn es um geschichtliche Ereignisse oder Personen geht,
sollten wir nie vergessen von wem wir diese Angaben bekommen.
Nur ein kleines Beispiel, wenn wir heutzutage etwas über Caesar lesen, wissen wir, dass wir seine übermäßigen Erfolge mit Vorsicht genießen müssen, da er selbst der Autor ist.
Stellt euch vor, man würde ein zweites Buch über Jesus' Leben finden, das wäre eine Sensation.
Jetzt stellt euch mal vor, es gäbe auch noch ein Foto von Jesus, endlich wüssten wir ob die Millionen von Abbildungen der Wahrheit entsprechen, oder ob er völlig anders aussah.
Der Fund des Jahrhunderts wäre doch dann wohl ein ganzes Video über Jesus, und genau darum geht es in diesem Buch.
Das Jesus Video
************************
Dem deutschen Schriftsteller Andreas Eschbach gelingt es in diesem SciFi-Historien-Thriller sehr gut darzustellen, was für ein großes Interesse, aus den verschiedensten Beweggründen, die Menschheit an diesem Jesus Video hätte.
Die erste Frage die sich stellt, woher kommt dieses Video eigentlich? Wie allgemein bekannt kam die erste Videokamera erst Mitte der 60er Jahre des 20ten Jahrhunderts auf den Markt.
An diese
r Stelle wird dem Leser etwas abverlangt, was jedem, der ungewöhnlichen Ideen gegenüber aufgeschlossen ist, aber ohne Probleme gelingen wird.
Es geht um eine Zeitreise: ein Amerikaner aus dem Jahre 2003 findet sich in Palästina des Jahres 3 wieder, er wird Aufnahmen eines jungen Mannes aus Nazareths machen, diese versucht er dann zu verstecken, um sie für die Zukunft zu erhalten.
Als man an einem Ausgrabungsort in Israel eine Gebrauchsanweisung einer Videokamera findet, die erst 3 Jahre später auf den Markt kommen wird, weckt dies das Interesse verschiedener Gruppen, die das dazugehörige Videoband finden wollen.
Auf der einen Seite haben wir den US-Mediengiganten, der sich schon wie im 7. Himmel fühlt, wenn er nur an die Einschaltquoten dieses Videos denkt.
Auf der anderen Seite steht der Vatikan, der schreckliches befürchten muss, wenn das Video veröffentlicht wird, da das Bild, das die Kirche von Jesus gezeichnet hat, von der wirklichen Person völlig abweichen könnte.
Natürlich gibt es noch viele andere Personen, die aus den verschiedensten Gründen gerne das Video ihr eigen nennen wollen.
Mehr über das Buch möchte ich jetzt nicht verraten, ich kann euch nur eines sagen: es kommt immer anders als man denkt.
Fazit:
Andreas Eschbach schafft es, in dem mehr als 650 Seiten starken Buch, dass es dem Leser sehr schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Ich habe es in einer Rekordzeit von 2 Tagen geschafft, die letzte Nacht habe ich bis halb 4 gelesen.
Besonders faszinierend fand ich wie gut man sich in die einzelnen Charaktere hineinversetzen konnte.
Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, einmal liest man die Gedankenzüge des Medienzars, im nächsten Kapitel die des israelischen Ausgrabungshelfers.
Eschbach hat es sehr gut verstanden, die Perspektiven zu wechseln ohne dass man sich selbst fragen muss, von wem ist jetzt eigentlich die Rede?'.
Empfehlung:
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der Science Fiction nicht total ablehnt, und Lust hat sich von einem spannenden Buch mitreißen zu lassen.
Das Buch ist im Verlag Bastei Lübbe erschienen und kostet als Taschenbuch 16,90 DM.
Das Buch hat mehrere Auszeichnungen erhalten unter anderem den Kurd-Laßwitz Preis als besten Roman des Jahres 1998.
Ich wünsche Euch viel Spaß mit diesem tollen Buch
Euer Luis (best)
Seinen Namen kennt man auf der ganzen Welt, seine Lebensgeschichte lernt man schon in der Schule. Wir feiern 2000 Jahre nach seinem Tod immer noch seine Geburt, seinen Tod und seine Auferstehung.
Woher wissen wir eigentlich soviel über ihn?
Auf was basiert unser Wissen über Gottes Sohn?
Es gibt eine einfache Antwort: die Bibel.
Wenn es um geschichtliche Ereignisse oder Personen geht,
sollten wir nie vergessen von wem wir diese Angaben bekommen.
Nur ein kleines Beispiel, wenn wir heutzutage etwas über Caesar lesen, wissen wir, dass wir seine übermäßigen Erfolge mit Vorsicht genießen müssen, da er selbst der Autor ist.
Stellt euch vor, man würde ein zweites Buch über Jesus' Leben finden, das wäre eine Sensation.
Jetzt stellt euch mal vor, es gäbe auch noch ein Foto von Jesus, endlich wüssten wir ob die Millionen von Abbildungen der Wahrheit entsprechen, oder ob er völlig anders aussah.
Der Fund des Jahrhunderts wäre doch dann wohl ein ganzes Video über Jesus, und genau darum geht es in diesem Buch.
Das Jesus Video
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Dem deutschen Schriftsteller Andreas Eschbach gelingt es in diesem SciFi-Historien-Thriller sehr gut darzustellen, was für ein großes Interesse, aus den verschiedensten Beweggründen, die Menschheit an diesem Jesus Video hätte.
Die erste Frage die sich stellt, woher kommt dieses Video eigentlich? Wie allgemein bekannt kam die erste Videokamera erst Mitte der 60er Jahre des 20ten Jahrhunderts auf den Markt.
An diese
r Stelle wird dem Leser etwas abverlangt, was jedem, der ungewöhnlichen Ideen gegenüber aufgeschlossen ist, aber ohne Probleme gelingen wird.
Es geht um eine Zeitreise: ein Amerikaner aus dem Jahre 2003 findet sich in Palästina des Jahres 3 wieder, er wird Aufnahmen eines jungen Mannes aus Nazareths machen, diese versucht er dann zu verstecken, um sie für die Zukunft zu erhalten.
Als man an einem Ausgrabungsort in Israel eine Gebrauchsanweisung einer Videokamera findet, die erst 3 Jahre später auf den Markt kommen wird, weckt dies das Interesse verschiedener Gruppen, die das dazugehörige Videoband finden wollen.
Auf der einen Seite haben wir den US-Mediengiganten, der sich schon wie im 7. Himmel fühlt, wenn er nur an die Einschaltquoten dieses Videos denkt.
Auf der anderen Seite steht der Vatikan, der schreckliches befürchten muss, wenn das Video veröffentlicht wird, da das Bild, das die Kirche von Jesus gezeichnet hat, von der wirklichen Person völlig abweichen könnte.
Natürlich gibt es noch viele andere Personen, die aus den verschiedensten Gründen gerne das Video ihr eigen nennen wollen.
Mehr über das Buch möchte ich jetzt nicht verraten, ich kann euch nur eines sagen: es kommt immer anders als man denkt.
Fazit:
Andreas Eschbach schafft es, in dem mehr als 650 Seiten starken Buch, dass es dem Leser sehr schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Ich habe es in einer Rekordzeit von 2 Tagen geschafft, die letzte Nacht habe ich bis halb 4 gelesen.
Besonders faszinierend fand ich wie gut man sich in die einzelnen Charaktere hineinversetzen konnte.
Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, einmal liest man die Gedankenzüge des Medienzars, im nächsten Kapitel die des israelischen Ausgrabungshelfers.
Eschbach hat es sehr gut verstanden, die Perspektiven zu wechseln ohne dass man sich selbst fragen muss, von wem ist jetzt eigentlich die Rede?'.
Empfehlung:
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der Science Fiction nicht total ablehnt, und Lust hat sich von einem spannenden Buch mitreißen zu lassen.
Das Buch ist im Verlag Bastei Lübbe erschienen und kostet als Taschenbuch 16,90 DM.
Das Buch hat mehrere Auszeichnungen erhalten unter anderem den Kurd-Laßwitz Preis als besten Roman des Jahres 1998.
Ich wünsche Euch viel Spaß mit diesem tollen Buch
Euer Luis (best)
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