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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Anonym114
Irving in Hochform - Die vierte Hand
Pro:
kurzweilige Lektüre viele Nebenhandlungen - ohne "wirr" zu wirken
Kontra:
keine
Empfehlung:
Nein
Es gibt so Bücher, die als Einschlaflektüre bestens geeignet sind. Man liest ein paar Seiten jeden Abend und gut ist es. Und dann
sind da andere, die mag man nicht mehr aus der Hand legen. Für mich gehört John Irvings \"Die vierte Hand\" zu dieser
Kategorie.
Die Hauptperson:
Im Mittelpunkt von Irvings Roman steht Patrick Wallingford.
Wallingford ist Journalist. Für einen reißerischen Fernsehsender soll er aus Indien über einen Zirkus berichten. Beim Griff in den
Löwenkäfig verliert Wallingford seine linke Hand. Das Kamerateam dreht die Szene, sie wird immer wieder ausgestrahlt und die
Welt kennt den Journalisten schließlich nur noch als Löwenmann.
Wallingford ist ein Frauenheld. Lange Zeit hatte er reihenweise Affären. Doch nach dem tragischen Zwischenfall verläßt ihn
seine Frau. Und im Laufe der Geschichte lernt der Journalist die Liebe aus einer anderen Perspektive kennen und verliebt sich
dauerhaft.
Die anderen Figuren:
Irving zeichnet auch diesmal wieder einen bunten Reigen von Menschen. Doch anders als in manch anderen Büchern sind auch
die Nebenrollen liebevoll und skuril ge- und beschrieben.
Da ist zum einen Dr. Zajac, ein Chirurg, der Wallingford eine neue Hand verpassen will. Er ist ein kauziger Typ, der seinen Job,
seinen Sohn und schließlich seine Haushälterin liebt.
Da ist Irma, eben diese Haushälterin, die lieber als Zajacs Assistentin angesehen will und die für ihn vom häßlichen Entlein in
eine Schönheit mutiert ...
Da ist Rudy, der Sohn von Zajac aus erster Ehe, der trotz seiner garstigen Mutter merkt, wie gern sein Vater ihn hat.
Da ist Doris Clausen, Frau von Otto, die sich in den Kopf gesetzt hat, die Hand ihres verstorbenen Mannes Patrick Wallingford zu
spenden und die diesem den Kopf verdreht.
Und da sind natürlich noch viele andere.
Fazit:
\"Die vierte Hand\" ist eine kurzweilige Geschichte mit vielen Nebenhandlungen, die ebenso fesseln. Ein Hauptthema ist die
Liebe. Die Liebe von Wallingford zu den Frauen im allgemeinen und zu Doris Clausen im besonderen. Die Liebe von Zajac und
Irma, die Liebe des Chirurgen zu seinem Sohn Rudy. John Irving hat seine Erzählung mit vielen kleinen skurilen Aspekten
gespickt und sorgt so für fesselnden, humorvollen Unterhaltung.
Ein Tipp zum Schluß:
Ich persönlich habe den neuen Irving in der englischsprachigen Fassung gelesen. Und finde das sehr angenehm und
empfehlenswert!
sind da andere, die mag man nicht mehr aus der Hand legen. Für mich gehört John Irvings \"Die vierte Hand\" zu dieser
Kategorie.
Die Hauptperson:
Im Mittelpunkt von Irvings Roman steht Patrick Wallingford.
Wallingford ist Journalist. Für einen reißerischen Fernsehsender soll er aus Indien über einen Zirkus berichten. Beim Griff in den
Löwenkäfig verliert Wallingford seine linke Hand. Das Kamerateam dreht die Szene, sie wird immer wieder ausgestrahlt und die
Welt kennt den Journalisten schließlich nur noch als Löwenmann.
Wallingford ist ein Frauenheld. Lange Zeit hatte er reihenweise Affären. Doch nach dem tragischen Zwischenfall verläßt ihn
seine Frau. Und im Laufe der Geschichte lernt der Journalist die Liebe aus einer anderen Perspektive kennen und verliebt sich
dauerhaft.
Die anderen Figuren:
Irving zeichnet auch diesmal wieder einen bunten Reigen von Menschen. Doch anders als in manch anderen Büchern sind auch
die Nebenrollen liebevoll und skuril ge- und beschrieben.
Da ist zum einen Dr. Zajac, ein Chirurg, der Wallingford eine neue Hand verpassen will. Er ist ein kauziger Typ, der seinen Job,
seinen Sohn und schließlich seine Haushälterin liebt.
Da ist Irma, eben diese Haushälterin, die lieber als Zajacs Assistentin angesehen will und die für ihn vom häßlichen Entlein in
eine Schönheit mutiert ...
Da ist Rudy, der Sohn von Zajac aus erster Ehe, der trotz seiner garstigen Mutter merkt, wie gern sein Vater ihn hat.
Da ist Doris Clausen, Frau von Otto, die sich in den Kopf gesetzt hat, die Hand ihres verstorbenen Mannes Patrick Wallingford zu
spenden und die diesem den Kopf verdreht.
Und da sind natürlich noch viele andere.
Fazit:
\"Die vierte Hand\" ist eine kurzweilige Geschichte mit vielen Nebenhandlungen, die ebenso fesseln. Ein Hauptthema ist die
Liebe. Die Liebe von Wallingford zu den Frauen im allgemeinen und zu Doris Clausen im besonderen. Die Liebe von Zajac und
Irma, die Liebe des Chirurgen zu seinem Sohn Rudy. John Irving hat seine Erzählung mit vielen kleinen skurilen Aspekten
gespickt und sorgt so für fesselnden, humorvollen Unterhaltung.
Ein Tipp zum Schluß:
Ich persönlich habe den neuen Irving in der englischsprachigen Fassung gelesen. Und finde das sehr angenehm und
empfehlenswert!
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