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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Rioja
John Irving - und wie er die Welt sieht!!!!!
Pro:
Trockener Humor unwiderstehliche Art des Schreibens
Kontra:
gar nichts, rein gar nichts!
Empfehlung:
Nein
Wer hat ihn nicht gesehen, wer hat nicht Tränen gelacht bei dem Film \"Garp ... und wie er die Welt sah\"??? Und da sind wir schon, mittendrin im Thema zu meinen absoluten Lieblingsautoren: John Irving.
Der Erschaffer von so tollen Figuren wie Garp, seine exentrische Mutter Jenny Fields oder dem Waisenknaben, der in \"Gottes Werk und Teufels Beitrag\" zum Frauenarzt wird - übrigens eine ebenfalls sehr gelungene Verfilmuing der Romanvorlage ist mehr als ein \"Liebling\". Für mich persönlich hat er Vorbildcharakter. Würde mich mal jemand fragen, wen ich auf dieser Welt am liebsten kennenlernen möchte, dann fiele mir die Antwort nicht schwer:
John Irving
++++++++
Geboren ist er am 2. März 1942 in Exeter/New Hampshire (wer seine Bücher kennt, weiß, dass er oft seine Romane in diesem Landstrich, der im Staate New York liegt, ansiedelt).
Kurios, das auch die Berufe seine Eltern immer wieder eine Rolle in seinem Schreiben innehaben: Seine Mutter war Krankenschwester (Jenny Fields???) und sein Vater war Professor für russische Geschichte (das Umfeld seiner Garp-Geschichte ist eine Universität). Da er \"von Haus\" Legastheniker war, versuchte er mit dem Schreiben (er begann im Alter von 14 Jahren) dem \"beizukommen\" und als Ausgleich dazu fing er an zu Ringen (auch wieder ein Bestandteil seiner Romane).
Ein Zitat von ihm: Schreiben ist wie Ringen - man braucht Disziplin und Technik!!!! Demnach passt beides ja wundervoll zusammen.
Während seines Studiums in New Hampshire nimmt er an einem Auslandprojekt in Österreich teil. Es verschlägt ihn nach Wien. In der Stadt der Kaffeehäuser wird er zu seinem ersten Roman \"Laßt die Bären los\" inspiriert. Noch später erinnert er sich an den Aufenthalt in Wien und siedel seine Geschichte \"Das Hotel New Hampshire\" in dieser Stadt an.
John Irving ist heute mit seiner Agentin Janet Turnbull verheiratet und lebt in Vermont und Toronto. Aus seiner ersten Ehe hat er zwei Söhne.
Fragt man ihn nach seinen Gepflogenheiten beim Schreiben, dann antwortet er, dass er täglich acht Stunden mit seiner Arbeit verbringt. Jede Romanvorlage wurde möglichst nur einmal geschrieben und nicht mehr von ihm überarbeitet. Danach bekommt seine Frau das Manuskript in die Hand und es ist an ihr, dieses zu bearbeiten.
John Irving ist entgegen seinen literarischen Ergüssen kein Komiker und keineswegs ein extrovertierter Mensch. Nichts vom \"großen Leben\" haftet diesem Mann an. Er ist bescheiden, freundlich und harmlos.
Die Drehbücher zu seinen verfilmten Romanvorlagen hat er ebenfalls geschrieben. Das macht wohl auch die Filme besonders wertvoll, denn der Zuschauer fühlt sich nicht um den \"Stoff\" betrogen.
John Irving ist kein Intellektueller ... er ist bodenständig und normal. Möglicherweise normaler als alle anderen auf dieser Welt, das zumindest glaubt er. Er hält sich für langweilig.
Die meisten seiner Bücher sind im Diogenes Verlag erschienen und allesamt äußerst lesenswert:
A Winter Branch - Kurzgeschichte, die leider nicht übersetzt wurde
Lasst die Bären los!
Die wilde Geschichte vom Wassertrinker
Eine Mittelgewichtsehe
Garp - und wie er die Welt sah
Das Hotel New Hampshire
Gottes Werk und Teufels Beitrag
Owen Meany
Rettungsversuch für Piggy Sneed
Zirkuskind
Die imaginäre Freundin
Witwe für ein Jahr
Sein Leben: My Movie Business
Die vierte Hand
Besonders gut gefallen haben mir: Garp, Hotel New Hampshire, Gottes Werk und Teufels Beitrag und last but not least Zirkuskind - welches ich persönlich für das beste halte! -
Wer John Irving ebenfalls schätzt, ist gern zu einer Meinungsäußerung eingeladen ... ich würde mich freuen.
Der Erschaffer von so tollen Figuren wie Garp, seine exentrische Mutter Jenny Fields oder dem Waisenknaben, der in \"Gottes Werk und Teufels Beitrag\" zum Frauenarzt wird - übrigens eine ebenfalls sehr gelungene Verfilmuing der Romanvorlage ist mehr als ein \"Liebling\". Für mich persönlich hat er Vorbildcharakter. Würde mich mal jemand fragen, wen ich auf dieser Welt am liebsten kennenlernen möchte, dann fiele mir die Antwort nicht schwer:
John Irving
++++++++
Geboren ist er am 2. März 1942 in Exeter/New Hampshire (wer seine Bücher kennt, weiß, dass er oft seine Romane in diesem Landstrich, der im Staate New York liegt, ansiedelt).
Kurios, das auch die Berufe seine Eltern immer wieder eine Rolle in seinem Schreiben innehaben: Seine Mutter war Krankenschwester (Jenny Fields???) und sein Vater war Professor für russische Geschichte (das Umfeld seiner Garp-Geschichte ist eine Universität). Da er \"von Haus\" Legastheniker war, versuchte er mit dem Schreiben (er begann im Alter von 14 Jahren) dem \"beizukommen\" und als Ausgleich dazu fing er an zu Ringen (auch wieder ein Bestandteil seiner Romane).
Ein Zitat von ihm: Schreiben ist wie Ringen - man braucht Disziplin und Technik!!!! Demnach passt beides ja wundervoll zusammen.
Während seines Studiums in New Hampshire nimmt er an einem Auslandprojekt in Österreich teil. Es verschlägt ihn nach Wien. In der Stadt der Kaffeehäuser wird er zu seinem ersten Roman \"Laßt die Bären los\" inspiriert. Noch später erinnert er sich an den Aufenthalt in Wien und siedel seine Geschichte \"Das Hotel New Hampshire\" in dieser Stadt an.
John Irving ist heute mit seiner Agentin Janet Turnbull verheiratet und lebt in Vermont und Toronto. Aus seiner ersten Ehe hat er zwei Söhne.
Fragt man ihn nach seinen Gepflogenheiten beim Schreiben, dann antwortet er, dass er täglich acht Stunden mit seiner Arbeit verbringt. Jede Romanvorlage wurde möglichst nur einmal geschrieben und nicht mehr von ihm überarbeitet. Danach bekommt seine Frau das Manuskript in die Hand und es ist an ihr, dieses zu bearbeiten.
John Irving ist entgegen seinen literarischen Ergüssen kein Komiker und keineswegs ein extrovertierter Mensch. Nichts vom \"großen Leben\" haftet diesem Mann an. Er ist bescheiden, freundlich und harmlos.
Die Drehbücher zu seinen verfilmten Romanvorlagen hat er ebenfalls geschrieben. Das macht wohl auch die Filme besonders wertvoll, denn der Zuschauer fühlt sich nicht um den \"Stoff\" betrogen.
John Irving ist kein Intellektueller ... er ist bodenständig und normal. Möglicherweise normaler als alle anderen auf dieser Welt, das zumindest glaubt er. Er hält sich für langweilig.
Die meisten seiner Bücher sind im Diogenes Verlag erschienen und allesamt äußerst lesenswert:
A Winter Branch - Kurzgeschichte, die leider nicht übersetzt wurde
Lasst die Bären los!
Die wilde Geschichte vom Wassertrinker
Eine Mittelgewichtsehe
Garp - und wie er die Welt sah
Das Hotel New Hampshire
Gottes Werk und Teufels Beitrag
Owen Meany
Rettungsversuch für Piggy Sneed
Zirkuskind
Die imaginäre Freundin
Witwe für ein Jahr
Sein Leben: My Movie Business
Die vierte Hand
Besonders gut gefallen haben mir: Garp, Hotel New Hampshire, Gottes Werk und Teufels Beitrag und last but not least Zirkuskind - welches ich persönlich für das beste halte! -
Wer John Irving ebenfalls schätzt, ist gern zu einer Meinungsäußerung eingeladen ... ich würde mich freuen.
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