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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von bettybo
Heitere Trilogie von Erich Kästner
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Ihr Lieben
Heute möchte ich gerne über ein Buch schreiben, das aus drei bekannten Geschichten besteht.
Drei Männer im Schnee - Die verschwundene Miniatur und Der kleine Grenzverkehr - alle geschrieben von Erich Kästner.
Um das wahre Gesicht seiner Mitmenschen kennenzulernen, mischt sich ein Millionär, als armer Mann verkleidet, unter die Gäste eines mondänen Wintersporthotels. Leider hat seine Tochter die Hoteldirektion per Telefon über das Inkognito ihres Vaters aufgeklärt -
mit dem Ergebnis, daß ein anderer neu ankommender Gast, der in wirklichkeit stellenlos ist und die Reise gewonnen hat, für den vermeindlichen Millionär gehalten wird.
Die Komödie der Verwechslungen entbehrt nicht eines bitteren Beigeschmacks: Der verkapplte Millionär muß so manche bittere Pille schlucken und einige Demütigungen hinnehmen, die ihn am Ende darüber belehren, wes Geistes Kind die \"Leute seiner Klasse\" in Wirklichkeit sind.
Diese heitere Geschichte konfrontiert den Leser mit einer Fülle komischer Situation - bis er am Schluß fast ein bischen wehmütig Abschied nimmt von den ebenso liebenswürdigen, wie kauzigen Figuren, denen er hier Gesellschaft geleistet hat.
Die verschwundene Miniatur oder auch Die Abenteuer eines empfindsamen Fleischermeisters
Da beschließt ein biederer Fleischermeister ( er wohnt in Berlin und heißt Oskar Külz ist verheiratet und hat sogar schon Enkelkinder)endlich einmal Urlaub zu machen von Kundschaft, Laden und Familie.
Gesagt - getan und so fährt er geradewegs in schöne Kopenhagen nach Dänemark. Statt aber nun in Ruhe die Dänischen Wurtstsorten auszuprobieren, sieht er sich in einen Kriminalfall verwickelt. Schuld daran ist seine Landsmännin Irene Trübner, die im Auftrag eines wohlhabenden Sammlers in der dänischen Hauptstadt an einer Kunstauktion teilgenommen hat und mit einer kostbaren Miniatur in der Handtasche die Heimreise nach Berlin antreten will.
Die junge Dame wird verfolgt von einer Diebesbande, deren Pläne durch das plötzliche auftauchen des Geleitschutz gebenden Fleischermeister in Frage gestellt sind - leider nur vorübergehend. Ebenfalls mit wechselndem Erfolg intervenieren unterwegs der Zoll, die Kriminalpolizei und ein unter falschem Namen auftretender Versicherungsagent, und jedesmal stürt Oskar Külz von einer Überraschung in die nächste. Als der mißglückte Feldzug der Kunstdiebe in Berlin zu Ende geht, hat der gutgläubige Opa fünf Pfund Lebensgewicht verloren und er muß froh sein, von der \"Erholungstour\" einigermaßen heil und gesund nach Hause zu kommen.
Der kleine Grenzverkehr
Ebenso aufregend - und im Detail noch amüsanter - ist die dritte Erzählung. Der Junggeselle, Georg Rentmeister besucht die Salzburger Festspiele. Wegen der strengen Devisenvorschriften (das Geschehen spielt ein paar Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg ) muß er in Bad Reichenhall Quartier nehmen und im \"kleinen Grenzverkehr\" pendelt er täglich ins Salzburgische hinüber.Dort ist er ganz auf Freikarten und die Gastfreundschaft seiner Bekannten angewiesen. Doch eines Tages vergißt sein Freund Karl das vereinbarte Rendezvous und Georg kann die Tasse Kaffee nicht bezahlen, die er bereits getrunken hat. Aus der peinlichen Situation befreit ihn eine bezaubernde junge Dame - und mit dieser zufälligen Begegnung beginnt für den hartgesottenen Junggesellen der schöne Ernst des Lebens.
Ich hoffe, daß der eine oder andere jetzt Lust verspüren wird, sich die gelungenen Werke von Erich Kästner einmal näher anzusehen.
Heute möchte ich gerne über ein Buch schreiben, das aus drei bekannten Geschichten besteht.
Drei Männer im Schnee - Die verschwundene Miniatur und Der kleine Grenzverkehr - alle geschrieben von Erich Kästner.
Um das wahre Gesicht seiner Mitmenschen kennenzulernen, mischt sich ein Millionär, als armer Mann verkleidet, unter die Gäste eines mondänen Wintersporthotels. Leider hat seine Tochter die Hoteldirektion per Telefon über das Inkognito ihres Vaters aufgeklärt -
mit dem Ergebnis, daß ein anderer neu ankommender Gast, der in wirklichkeit stellenlos ist und die Reise gewonnen hat, für den vermeindlichen Millionär gehalten wird.
Die Komödie der Verwechslungen entbehrt nicht eines bitteren Beigeschmacks: Der verkapplte Millionär muß so manche bittere Pille schlucken und einige Demütigungen hinnehmen, die ihn am Ende darüber belehren, wes Geistes Kind die \"Leute seiner Klasse\" in Wirklichkeit sind.
Diese heitere Geschichte konfrontiert den Leser mit einer Fülle komischer Situation - bis er am Schluß fast ein bischen wehmütig Abschied nimmt von den ebenso liebenswürdigen, wie kauzigen Figuren, denen er hier Gesellschaft geleistet hat.
Die verschwundene Miniatur oder auch Die Abenteuer eines empfindsamen Fleischermeisters
Da beschließt ein biederer Fleischermeister ( er wohnt in Berlin und heißt Oskar Külz ist verheiratet und hat sogar schon Enkelkinder)endlich einmal Urlaub zu machen von Kundschaft, Laden und Familie.
Gesagt - getan und so fährt er geradewegs in schöne Kopenhagen nach Dänemark. Statt aber nun in Ruhe die Dänischen Wurtstsorten auszuprobieren, sieht er sich in einen Kriminalfall verwickelt. Schuld daran ist seine Landsmännin Irene Trübner, die im Auftrag eines wohlhabenden Sammlers in der dänischen Hauptstadt an einer Kunstauktion teilgenommen hat und mit einer kostbaren Miniatur in der Handtasche die Heimreise nach Berlin antreten will.
Die junge Dame wird verfolgt von einer Diebesbande, deren Pläne durch das plötzliche auftauchen des Geleitschutz gebenden Fleischermeister in Frage gestellt sind - leider nur vorübergehend. Ebenfalls mit wechselndem Erfolg intervenieren unterwegs der Zoll, die Kriminalpolizei und ein unter falschem Namen auftretender Versicherungsagent, und jedesmal stürt Oskar Külz von einer Überraschung in die nächste. Als der mißglückte Feldzug der Kunstdiebe in Berlin zu Ende geht, hat der gutgläubige Opa fünf Pfund Lebensgewicht verloren und er muß froh sein, von der \"Erholungstour\" einigermaßen heil und gesund nach Hause zu kommen.
Der kleine Grenzverkehr
Ebenso aufregend - und im Detail noch amüsanter - ist die dritte Erzählung. Der Junggeselle, Georg Rentmeister besucht die Salzburger Festspiele. Wegen der strengen Devisenvorschriften (das Geschehen spielt ein paar Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg ) muß er in Bad Reichenhall Quartier nehmen und im \"kleinen Grenzverkehr\" pendelt er täglich ins Salzburgische hinüber.Dort ist er ganz auf Freikarten und die Gastfreundschaft seiner Bekannten angewiesen. Doch eines Tages vergißt sein Freund Karl das vereinbarte Rendezvous und Georg kann die Tasse Kaffee nicht bezahlen, die er bereits getrunken hat. Aus der peinlichen Situation befreit ihn eine bezaubernde junge Dame - und mit dieser zufälligen Begegnung beginnt für den hartgesottenen Junggesellen der schöne Ernst des Lebens.
Ich hoffe, daß der eine oder andere jetzt Lust verspüren wird, sich die gelungenen Werke von Erich Kästner einmal näher anzusehen.
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