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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Angin
Die weite Welt und das Ich (zu Das Blütenstaubzimmer von Zoe Jenny)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wir haben das Buch Blütenstaubzimmer von Jenny Zoe im LK Deutsch gelesen.
Ich hab davor nur ein bißchen was in Buchbesprechungen darüber gehört, aber mir kein Bild von Zoe Jenny und ihrem Erstlingswerk machen können.
Bis ich es las.
Man verfällt in eine melanscholische Stimmung, es ist trist, fürwahr, aber ihre Worte ihr nüchterner Beschreibungsstil ist hervorragend.
Ich war die Jo, die als kleines Kind, nach der Scheidung ihrer Eltern beim Vater blieb, sich von diesem wegen seiner neuen Freundin enfremdete und nach vielen Jahre ohne Kontakt zur Mutter, zu dieser und ihrem Lebensgefährten nach Italien reist. Was als kurzer Aufenthalt nach dem Abitur geplant war streckt sich über zwei Jahre hin.
Der Lebensgefährte ihrer Mutter sirbt bei einem Autounfall und die Mutter verkriecht sich in ein Zimmer, das sie über und über mit Blütenstaub bedeckt. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist Jo die Starke und will ihre Mutter vor der Isolation retten, und somit eine Beziehung zu ihr aufbauen.
Nachdem sie die Mutter aus dem Blütenstaubzimmer \"befreit\" hat, denkt Jo sie sei zusammengeschweißt mit einer Mutter, die sie nie hatte.
Doch die Mutter sucht neue Wege, neue Freunde. Jo ist wieder allein.
Jo ist das ganze Buch allein, sie findet eine Freundin, doch die ist nur außen hin so cool. Drogen, Sex, Abtreibung, der Zwiespalt zwischen der Techno- Generation und der 68er-Geration, alles spielt hier mit ein.
Das eigentliche ist die Sprache, die alltäglichen Gedankengänge der Protagonistin, und die poetische Beschreibung im nüchteren Stil.
Ein Buch vom Unverständnis der anderen und von der selbstauferlegten Isolation.
Ich hab davor nur ein bißchen was in Buchbesprechungen darüber gehört, aber mir kein Bild von Zoe Jenny und ihrem Erstlingswerk machen können.
Bis ich es las.
Man verfällt in eine melanscholische Stimmung, es ist trist, fürwahr, aber ihre Worte ihr nüchterner Beschreibungsstil ist hervorragend.
Ich war die Jo, die als kleines Kind, nach der Scheidung ihrer Eltern beim Vater blieb, sich von diesem wegen seiner neuen Freundin enfremdete und nach vielen Jahre ohne Kontakt zur Mutter, zu dieser und ihrem Lebensgefährten nach Italien reist. Was als kurzer Aufenthalt nach dem Abitur geplant war streckt sich über zwei Jahre hin.
Der Lebensgefährte ihrer Mutter sirbt bei einem Autounfall und die Mutter verkriecht sich in ein Zimmer, das sie über und über mit Blütenstaub bedeckt. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist Jo die Starke und will ihre Mutter vor der Isolation retten, und somit eine Beziehung zu ihr aufbauen.
Nachdem sie die Mutter aus dem Blütenstaubzimmer \"befreit\" hat, denkt Jo sie sei zusammengeschweißt mit einer Mutter, die sie nie hatte.
Doch die Mutter sucht neue Wege, neue Freunde. Jo ist wieder allein.
Jo ist das ganze Buch allein, sie findet eine Freundin, doch die ist nur außen hin so cool. Drogen, Sex, Abtreibung, der Zwiespalt zwischen der Techno- Generation und der 68er-Geration, alles spielt hier mit ein.
Das eigentliche ist die Sprache, die alltäglichen Gedankengänge der Protagonistin, und die poetische Beschreibung im nüchteren Stil.
Ein Buch vom Unverständnis der anderen und von der selbstauferlegten Isolation.
13 Bewertungen, 1 Kommentar
-
26.09.2008, 19:19 Uhr von Kiki1988
Bewertung: sehr hilfreichSH ~*~*~lg Kiki~*~*~
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