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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von SkyMcK
Spontanes Massives Existenz Versagen?
Pro:
recht guter Adams nachfolger
Kontra:
ans Original kommt er nicht heran
Empfehlung:
Nein
Auch kurz SMEV genannt, eine „Krankheit“, die mit Vorliebe Raumschiffe befällt, bei deren Konstruktion so viel gespart wurde, dass der Untergang schon vorprogrammiert scheint. Passender Weise trägt dieses Schiff den Namen „Titanic“, im gleichnamigen Buch „Raumschiff Titanic“, das nicht von Douglas Adams persönlich geschrieben wurde, sondern nur in seinem Auftrag und zwar durch die Hand von Terry Jones. Douglas Adams, bekannt und berühmt geworden durch die Buchreihe „Per Anhalter durch die Galaxis“, der leider bereits im letzten Jahr sehr jung verstarb hat hier einen würdigen Nachfolger gefunden, der seinem Stil kaum nachsteht.
Nun aber erst mal ein wenig zum Inhalt:
Wie schon gesagt, handelt die Geschichte auf dem Raumschiff Titanic, der ganze Stolz des Volkes der Blerontiner, konstruiert vom größten Genie des Universums Leovinus. Dummerweise jedoch verschlang dieses irrwitzige Projekt zu viel Geld, so dass heimlich beim Einsatz der Materialien gespart wurde, denn der Planet ist Pleite. So spekuliert man, ohne Leovinus Wissen, auf eine gewaltige Versicherungssumme, die bei einem Verunglücken des Schiffes fällig wäre. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, beschädigt man noch den intelligenten Computer Kern „Titania“ und hinterlässt eine „intelligente Bombe“ im Schiff, die von 1000 rückwärts zählt.
Leovinus entdeckt kurz vor dem geplanten Stapellauf den Schwindel und wird mitsamt dem Betrüger zum Planten Erde verschlagen, weil die Titanic ein Spontanes Massives Existenz Versagen erleidet – wer D. Adams gelesen hat, wird sich vielleicht sogar noch an die kurze Erwähnung dieser Tatsache erinnern. Da sich der gewaltige Sternen- und Luxuskreuzer nicht steuern lässt, wird ein kleines Pfarrhaus irgendwo in England sauber in der Mitte geteilt, nur dass hier niemand eine Doppelhaushälfte wollte.
Aus intergalaktischer Freundlichkeit bietet ihnen einer der Roboter eine kostenlose Passage an, da können die drei Erdlinge Dan, Lucy und Betty natürlich nicht nein sagen. Das war es dann aber auch in Punkto Freundlichkeit, denn nun erleben die drei Freunde ihr blaues Wunder.
Schnell entdecken sie, worauf sie sich hier eingelassen haben, es droht ihnen der baldige Tod, wenn es ihnen nicht gelingt, möglichst schnell eine Einstufung in die Super Galactic Traveller Class zu bekommen. Davor steht allerdings ein ebenfalls defektes, dafür aber umso bürokratischeres Robotersystem. Ganz nebenbei zählt auch noch besagte intelligente Bombe hinunter und lässt sich nur schwerlich ablenken.
Das in einem modernen Raumschiff auch ein Papagei nicht fehlen darf, versteht sich ja von selbst. Welche weiteren Probleme die drei verschollenen Reisenden noch erleiden müssen, ob die Titanic auch hier untergeht und welche Abenteuer Leovinus auf der Erde zu bestehen hat, das solltet ihr wirklich selbst lesen.
Ich selbst kaufte mir das Buch in dem Glauben, es sei von Douglas Adams, da irritierender Weise beide Namen auf dem Buchdeckel zu finden sind, habe den Kauf allerdings auch später nicht bereut, sind doch beide Schreibstile sehr ähnlich und die mitwirkende Handschrift von Adams unverkennbar. Wer den „Anhalter“ verschlungen hat, dem wird auch dieses Buch sicher gefallen, allerdings wäre es vermutlich besser erst die fünf Bände des Anhalters zu lesen – das hört sich nur viel an.
Ich habe dieses Buch in einem Zuge durchgelesen, es sind ja auch nur knapp 250 Seiten. Für ca. 8€ erhält man hier ein Buch mit vielen Passagen, an denen man sich eines Grinsens oder gar Lachens nicht erwehren kann und die einen immer wieder an Arthur Dent und all die anderen aus der „Anhalter“ Geschichte erinnern. Witzig und originell geschrieben ist es fast ein echter Adams, aber eben nur fast. Ob als Geschenkidee oder nur so zum Lesen zwischen durch – nicht vergessen, der Trend geht zum Zweitbuch, eindeutig – ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Nun aber erst mal ein wenig zum Inhalt:
Wie schon gesagt, handelt die Geschichte auf dem Raumschiff Titanic, der ganze Stolz des Volkes der Blerontiner, konstruiert vom größten Genie des Universums Leovinus. Dummerweise jedoch verschlang dieses irrwitzige Projekt zu viel Geld, so dass heimlich beim Einsatz der Materialien gespart wurde, denn der Planet ist Pleite. So spekuliert man, ohne Leovinus Wissen, auf eine gewaltige Versicherungssumme, die bei einem Verunglücken des Schiffes fällig wäre. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, beschädigt man noch den intelligenten Computer Kern „Titania“ und hinterlässt eine „intelligente Bombe“ im Schiff, die von 1000 rückwärts zählt.
Leovinus entdeckt kurz vor dem geplanten Stapellauf den Schwindel und wird mitsamt dem Betrüger zum Planten Erde verschlagen, weil die Titanic ein Spontanes Massives Existenz Versagen erleidet – wer D. Adams gelesen hat, wird sich vielleicht sogar noch an die kurze Erwähnung dieser Tatsache erinnern. Da sich der gewaltige Sternen- und Luxuskreuzer nicht steuern lässt, wird ein kleines Pfarrhaus irgendwo in England sauber in der Mitte geteilt, nur dass hier niemand eine Doppelhaushälfte wollte.
Aus intergalaktischer Freundlichkeit bietet ihnen einer der Roboter eine kostenlose Passage an, da können die drei Erdlinge Dan, Lucy und Betty natürlich nicht nein sagen. Das war es dann aber auch in Punkto Freundlichkeit, denn nun erleben die drei Freunde ihr blaues Wunder.
Schnell entdecken sie, worauf sie sich hier eingelassen haben, es droht ihnen der baldige Tod, wenn es ihnen nicht gelingt, möglichst schnell eine Einstufung in die Super Galactic Traveller Class zu bekommen. Davor steht allerdings ein ebenfalls defektes, dafür aber umso bürokratischeres Robotersystem. Ganz nebenbei zählt auch noch besagte intelligente Bombe hinunter und lässt sich nur schwerlich ablenken.
Das in einem modernen Raumschiff auch ein Papagei nicht fehlen darf, versteht sich ja von selbst. Welche weiteren Probleme die drei verschollenen Reisenden noch erleiden müssen, ob die Titanic auch hier untergeht und welche Abenteuer Leovinus auf der Erde zu bestehen hat, das solltet ihr wirklich selbst lesen.
Ich selbst kaufte mir das Buch in dem Glauben, es sei von Douglas Adams, da irritierender Weise beide Namen auf dem Buchdeckel zu finden sind, habe den Kauf allerdings auch später nicht bereut, sind doch beide Schreibstile sehr ähnlich und die mitwirkende Handschrift von Adams unverkennbar. Wer den „Anhalter“ verschlungen hat, dem wird auch dieses Buch sicher gefallen, allerdings wäre es vermutlich besser erst die fünf Bände des Anhalters zu lesen – das hört sich nur viel an.
Ich habe dieses Buch in einem Zuge durchgelesen, es sind ja auch nur knapp 250 Seiten. Für ca. 8€ erhält man hier ein Buch mit vielen Passagen, an denen man sich eines Grinsens oder gar Lachens nicht erwehren kann und die einen immer wieder an Arthur Dent und all die anderen aus der „Anhalter“ Geschichte erinnern. Witzig und originell geschrieben ist es fast ein echter Adams, aber eben nur fast. Ob als Geschenkidee oder nur so zum Lesen zwischen durch – nicht vergessen, der Trend geht zum Zweitbuch, eindeutig – ich kann es nur wärmstens empfehlen.
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