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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von DieEine
Westbam vs. Grandmaster Theodore: Ralf Niemczyck - From Skratch
Pro:
13,90 Euro
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wenn man sich längere Zeit mit einer Musikrichtung intensiv befasst, dann kommt man irgendwann auch auf die Idee, sich dort als DJ zu versuchen. Bei mir ist das zumindest der Fall und um meine \"DJ-Karriere\" zu fördern, bekam ich letztens das DJ-Handbuch \"From Skratch\" aus dem KiWi-Verlag geschenkt.
Schon das recht schlichte Cover in weiss mit roter Schrift und einem DJ at work mit 7 Armen haben mich sehr angesprochen, so dass ich das Buch gleich aufgeschlagen und angefangen zu lesen hab.
\"From Skratch\" von Ralf Niemczyck und Torsten Schmidt ist sehr schön in mehrere Kapitel und Unterkapitel aufgeteilt.
Bei \"Sounds & Geschichte\" erzählen verschiedene DJ ihre Geschichte und ihre Sicht zu der Musik, für die sie leben und mit der sie ihr Geld verdienen.
Sehr gut gefallen hat mir hier, dass DJ verschiedener Musikrichtungen zu Wort kommen, wie zum Beispiel der Dub- und Reggea-DJ David, Rodigan, der Erfinder des Scratches Grandwizard Theodore, der Techno-DJ Westbam und einige mehr.
Im Kapitel \"Technik & Skills\" geht es um Technik und Skills. So gut es eben theoretisch in einem Buch geht, werden die verschiedenen Arbeitsgeräte des DJ beschrieben und erklärt. Selbst für absolute Technik-Nullen wie mich, ist das alles sehr verständlich und erstaunlicherweise auch sehr interessant. Es geht bei diesen Tutorials um Akkustik, Klang und Wahrnehmung, um Schallplatten und Nadeln, um Regler am Mischpult, wie man sein Equipment anschliesst und natürlich werden auch die ersten Scratch-Übungen sehr schön mit Bildern von den X-Ecutioners und den Invisibl Skratch Piklz erklärt.
Einige Sachen wusste ich zwar schon, aber es ist immer ein schönes Gefühl, wenn man feststellt, dass man nie auslernt und dass es immer Neues, Interessantes auszuprobieren gibt.
Im letzten Kapitel, Recht & Geschäft, geht es um all das, was ein DJ beachten muss. Fast alle Lieder, die ein DJ für Tapes oder Platten benutzt sind urheberrechtlich geschützt und müssen vom Künstler bzw. vom Label oder Rechte-Inhaber freigegeben werden. Auch beim Auflegen muss die GEMA bezahlt werden, man muss viele Dinge bei Vertragsabschluss beachten etc.
All das ist für mich zwar absolut unwichtig, da ich nicht vorhabe jemals professionell zu werden, aber es ist auf jeden Fall interessant zu lesen, was für Hürden und Stolpersteine es so gibt und was man wirklich alles beachten müsste, wenn man sein Können in der Öffentlichkeit präsentieren wollte.
Interessant ist für mich auch der Blick in die Zukunft, wo die ganze Internet-Musikdownloaderei unter die Lupe genommen wird. Ich bin ja ohnehin gegen MP3 und war dankbar für dieses Unterkapitel, da es mich in meiner Meinung bestärkt hat und mir ein paar neue Argumentationsimpulse gegeben hat.
Im Anschluss an die ausführlichen Kapitel gibt es noch die für ein solches Buch üblichen Features wie Tracklisten, Glossar, weiterführende Bücherlisten, Danksagungen und Register.
Insgesamt hat das Buch 335 hochinteressante Seiten, die es alle Wert sind gelesen zu werden.
Die Geschichten der DJ sind übrigens nicht nur für DJs oder angehende DJs interessant sondern eigentlich für jeden, der sich für Musik interessiert. Dabei kommt es auch nicht drauf an, zu welcher Musikrichtung man sich besonders bekennt. Wenn man open minded ist, findet man an jeder DJ-Story Gefallen.
Wer also mal ein Geschenk für einen Musik-Fan sucht, liegt mit diesem Buch für 13,90 Euro goldrichtig.
Schon das recht schlichte Cover in weiss mit roter Schrift und einem DJ at work mit 7 Armen haben mich sehr angesprochen, so dass ich das Buch gleich aufgeschlagen und angefangen zu lesen hab.
\"From Skratch\" von Ralf Niemczyck und Torsten Schmidt ist sehr schön in mehrere Kapitel und Unterkapitel aufgeteilt.
Bei \"Sounds & Geschichte\" erzählen verschiedene DJ ihre Geschichte und ihre Sicht zu der Musik, für die sie leben und mit der sie ihr Geld verdienen.
Sehr gut gefallen hat mir hier, dass DJ verschiedener Musikrichtungen zu Wort kommen, wie zum Beispiel der Dub- und Reggea-DJ David, Rodigan, der Erfinder des Scratches Grandwizard Theodore, der Techno-DJ Westbam und einige mehr.
Im Kapitel \"Technik & Skills\" geht es um Technik und Skills. So gut es eben theoretisch in einem Buch geht, werden die verschiedenen Arbeitsgeräte des DJ beschrieben und erklärt. Selbst für absolute Technik-Nullen wie mich, ist das alles sehr verständlich und erstaunlicherweise auch sehr interessant. Es geht bei diesen Tutorials um Akkustik, Klang und Wahrnehmung, um Schallplatten und Nadeln, um Regler am Mischpult, wie man sein Equipment anschliesst und natürlich werden auch die ersten Scratch-Übungen sehr schön mit Bildern von den X-Ecutioners und den Invisibl Skratch Piklz erklärt.
Einige Sachen wusste ich zwar schon, aber es ist immer ein schönes Gefühl, wenn man feststellt, dass man nie auslernt und dass es immer Neues, Interessantes auszuprobieren gibt.
Im letzten Kapitel, Recht & Geschäft, geht es um all das, was ein DJ beachten muss. Fast alle Lieder, die ein DJ für Tapes oder Platten benutzt sind urheberrechtlich geschützt und müssen vom Künstler bzw. vom Label oder Rechte-Inhaber freigegeben werden. Auch beim Auflegen muss die GEMA bezahlt werden, man muss viele Dinge bei Vertragsabschluss beachten etc.
All das ist für mich zwar absolut unwichtig, da ich nicht vorhabe jemals professionell zu werden, aber es ist auf jeden Fall interessant zu lesen, was für Hürden und Stolpersteine es so gibt und was man wirklich alles beachten müsste, wenn man sein Können in der Öffentlichkeit präsentieren wollte.
Interessant ist für mich auch der Blick in die Zukunft, wo die ganze Internet-Musikdownloaderei unter die Lupe genommen wird. Ich bin ja ohnehin gegen MP3 und war dankbar für dieses Unterkapitel, da es mich in meiner Meinung bestärkt hat und mir ein paar neue Argumentationsimpulse gegeben hat.
Im Anschluss an die ausführlichen Kapitel gibt es noch die für ein solches Buch üblichen Features wie Tracklisten, Glossar, weiterführende Bücherlisten, Danksagungen und Register.
Insgesamt hat das Buch 335 hochinteressante Seiten, die es alle Wert sind gelesen zu werden.
Die Geschichten der DJ sind übrigens nicht nur für DJs oder angehende DJs interessant sondern eigentlich für jeden, der sich für Musik interessiert. Dabei kommt es auch nicht drauf an, zu welcher Musikrichtung man sich besonders bekennt. Wenn man open minded ist, findet man an jeder DJ-Story Gefallen.
Wer also mal ein Geschenk für einen Musik-Fan sucht, liegt mit diesem Buch für 13,90 Euro goldrichtig.
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