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Erfahrungsbericht von yopi-user

Nothomb, Amélie - Garant für Lesespaß pur. Hier: "Mit Staunen und Zittern&quo

Pro:

nicht viel....irgendwie interessant, merh aber auch ncith

Kontra:

wenig unterhaltsam, merkwürdige Story

Empfehlung:

Nein

Ihr kennt Amélie Nothomb nicht ? Nun, das sollte sich aber möglichst bald ändern, denn diese 1967 geborene Autorin schreibt meiner Meinung nach absolut unterhaltsame Bücher.

Heute werde ich erst mal einen Bericht über das 1999 erschienene Buch "MIT STAUNEN UND ZITTERN" erstellen, danach folgen weitere.

"MIT STAUNEN UND ZITTERN" beschreibt die Erlebnisse der jungen Belgierin Amélie ( Biografie! ) in einem großen Konzern in Japan. Freiwillig will sie dort 1 Jahr lang arbeiten; einfach nur so um Erfahrungen zu sammeln, denn ihr sind Ehrenkodex und Hierachie in einem japan. Unternehmen bekannt, konnte dies jedoch noch nicht am eigenen Leib erfahren.

So beweibt sie sich und erhält eine Stelle ziemlich am unteren Ende der Hierachie.

Tag für Tag erlebt Amélie neues, muss mit Vorgesetzten umgehen, die im Vergleich zu deutschen Verhältnissen doch noch eine striktere Spur fahren.
Und ausgerechnet eine ausländische frau will es hier zu etwas bringen.

Wie man sich denken kann, erfährt Amélie Rückschlag für Rückschlag. Natürlich erlebt sich auch positives, aber doch eher selten.

Der Leser dieses Buches darf an den 365 Arbeitstagen teilnehmen, leidet mit, staunt und zittert (!) aber auch über die japanischen Verhältnisse.

Amélie Nothomb beschreibt ihre eigenen Erlebnisse einfach fantastisch ! Der Leser kann das Buch gar nicht mehr beiseite legen, witzig, spannend und packend wie es ist, will man es am besten in einem durch verschlingen.

Als Hardcover ist dieses Buch beim Diogenes verlag erschienen, kostet 17 € bei 158 Seiten. Kein Sonderangebot, aber es gibt ja nochTaschenbücher, leider kenne ich die Preise dazu aber nicht.

Schlussempfehlung:
LESEN !!

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-19 12:39:57 mit dem Titel Unterhaltung pur ! "Die Reinheit des Mörders" von Nothomb, Amélie

DIE REINHEIT DES MÖRDERS. Der Titel lässt einen Krimi erahnen, doch halt, das passt nicht so ganz mit der Autorin –Amélie Nothomb- zusammen.
Amélie Nothomb steht eher als Garantin für amüsante Unterhaltung. Ihre Bücher „Der Professor“ und „Mit Staunen und Zittern“ sind für mich Top-Bücher in Sachen Unterhaltung, Witz und Spannung.
Doch ein Krimi??
Der Blick auf die Rückseite des im Diogenes Verlag erschienene Taschenbuch (218 Seiten, 8,5 €) klärt dann aber auch auf, dass es sich bei diesem Buch nicht um einen krimi han-deln kann.

Zum Inhalt:
============
Ein durch schwerer Krankheit tot geweihter Nobelpreisträger für Literatur willigt er erstmalig ein, Journalisten zu empfangen ind sich interviewen zu lassen.
Hierbei ergeben sich mit verschiedenen Reportern Wortgefechte, in denen der weltberühmte Schriftsteller den Spieß umdreht, denn er ist vielleicht krank, aber nicht blöd.
Doch dann kam eine Journalistin......... . Plötzlich werden dem Mann Auskünfte entlockt, die niemand für möglich gehalten hätte.
Das Buch beschreibt auf seinen Seiten die Interviews, die mit vielen Wortspieelerein und Winkelzügen von statten gingen.
Es ist eine Satire auf das Reportertum und sämtlicher anhängiger Klischées.

Fazit:
======
Auch wenn es langweilig erscheint –ein Buch über ein Interview- dem ist nicht so. Manchmal nicht leicht zu lesen, beide Seiten verwenden Fremdworte, doch gerade das macht das Buch so interessant und unterhaltsam.
Man erfährt die Geschichte des Mannes, die es wirklich in sich hat.
A.Nothomb gelingt es meiner Meinung nach wiedermal ein ganz tagtägliches Thema genial zu umschreiben, witzig, spannend und sehr unterhaltsam darzustellen.

Lasst euch nicht von der Thematik abschrecken, es lohnt sich.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-21 07:24:53 mit dem Titel Mal eine etwas andere Amelie - "Liebessabotage" von Nothomb, Amelie

Amélie Nothomb - eigentlich steht diese Autorin in meinen Augen für amüsante Unterhaltung sowie kurzweilige, spannende Romane.

Nachdem ich hier bereits mehrere Bücher von ihr äußerst gelobt habe, muss ich dieses Mal herbe Kritik üben .
Ich war im Juni 2001 drei Wochen im Urlaub. Tja, was macht man neben vielen anderen netten Dingen im Urlaub, zu denen man zu Hause keine Zeit oder Lust hat ? Richtig, LESEN !!
Allerdings bedeutet Urlaub = hohe Geldausgaben, also ging ich mal wieder in die Stadtbibliothek, man kann sich ja auch mal wieder etwas nicht ganz so aktuelles leihen.
1.Wunschbuch war DUNE, DER WÜSTENPLANET, tja, war leider vergriffen.
Egal, für 3 Wochen brauche ich sowieso mehr als nur ein Buch.
Ich erinnerte mich also an LIEBESSABOTAGE von Amélie Nothomb, das soll als taschenbuch gegen Ende des Jahres erscheinen, aber bitte, vielleicht hat man ja die gebundene Ausgabe....?
Huch, nanu, die hatten das tatsächlich da !! Ist ja ein Ding ! !
Die gebundene Ausgabe ! Nicht mehr ganz taufrisch, aber was soll´s !
So habe ich mir 14,80 DM für das Taschenbuch gespart !

Ab in den Urlaub und ran ans Werk.
Direkt auf den ersten Seiten merkte ich, dass die Autorin hier wohl mal etwas anders geschrieben hat als sonst. Ja, ich weiss, A.Nothomb ist offenbar äußerst gebildet, verwendet in allen Büchern gerne Fremdwörter und prosaische Umschreibungen, aber das gefällt mir eigentlich, weil sie es witzreich und unterhaltsam macht.

Doch hier........naja, erst mal weiterlesen.

Die Geschichte dreht -vermutlich autobiografisch- um ein kleines Mädchen, welches des Berufes ihres Vaters wegen nach China ziehen muss.
Dort lebt sie in einem Viertel mit vielen verschiedenen Ausländern zusammen:
Deutsche, Franzosen, Italiener, Briten und so weiter.
Der 2. Weltkrieg spielt ebenfalls eine Rolle, nein, nicht das dieser noch im Gange ist, nein, aber die Kinder dieses Viertels spielen diesen Krieg gerne nach bzw. ziehen ihren eigenen auf.
Verschiedenste Nationalitäten bilden eine Pakt und kämpfen gegen eine andere.

Tja, und dieses kleine Mädchen mischt dabei mit.
Es werden "Kampfhandlungen" dieser Kinder recht witzig dargestellt, richtig, aber irgendwie kommt es dem Leser doch merkwürdig vor, was sich die Kleine in ihrem zarten Alter doch angeblich alles für Gedanken gemacht hat. Ziemlich "abgehoben" würde ich behaupten.
Tja, und das ist mein Hauptkritikpunkt ! Dadurch wird der Roman unglaubwürig.

Schade eigentlich.

Von A. Nothomb bin ich anderes gewohnt...

Wer A.Nothomb kennt, sollte dieses Buch ruhig mal lesen, als Neueinsteiger würde ich ein anderes auswählen.

10 Bewertungen