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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von ritasport
"Die Apothekerin" ein Meisterwerk an schwarzem Humor!
Pro:
schwarzer Humor
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Ich habe das Buch durch Zufall im Bücherschrank meiner Oma entdeckt und als ich anfing, darin zu lesen, hat sie es mir gleich geschenkt. Dazu sollte ich vielleicht noch sagen, daß in dieser Linie der Familie mehrere Apothekerinnen entstanden sind und ich natürlich beim Lesen immer einen Seitenblick auf meine eigene Familie geworfen habe.
Das Buch handelt von der Apothekerin Hella Moormann, die im Krankenhaus die Nachruhe übergeht, indem sie ihrer Bettnachbarin ihre Lebensgeschichte erzählt. Trotz Kaffeeentzug(die Schwestern hätten wohl gerne eine ruhigere Nacht) erzählt sie Nacht für Nacht all die seltsamen Geschehnisse ihres Lebens. Da sie am Anfang nicht mit der vollem Aufmerksamkeit ihrer Zuhörerin rechnet, kommen auch einige Details zum Vorschein, die man Fremden gegenüber eigentlich nicht erwähnt. Ihre Lebensgeschichte wird zu einem Bericht, in dem die unwahrscheinlichsten Dinge völlig natürlich dargestellt werden. Natürlich geht es meistens um Männer, bei denen sie immer wieder an die Falschen geräht, aber auch eine Erbschaft ist im Spiel, in deren Genuß sie nur durch Heirat kommt. Ganz zufällig hat dann auch noch ein klitzekleiner Mord damit zu tun. Und damit noch nicht genug...
Diese Geschichte ist wunderbar humorvoll geschrieben und zwar mit einem derart trockenen Humor wie man ihn selten findet. Mit ihrem ironischen Stil gewinnt Hella/Ingrid Noll leicht die Herzen der Leser. Man beginnt, Hella wie ein kleines Kind zu sehen. Man versteht, warum diese Frau nicht anders kann, als ihre eigene Doktorarbeit zu unterbrechen, um die ihres Freundes zu schreiben oder auch, warum sie immer wieder sozial auffällige Menschen zum Freund auserkoren hat. Sie tut einem ein kleines bißchen leid, aber vor allem wünscht man sich, daß ihr Muttertrieb sie nicht noch weiter in Verstrickungen führen wird. Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben, ist aber zugleich so spannend, daß man es nur schwer bei Seite legen kann. Hat man das Buch dann durchgelesen, dann kann man bestimmt sagen, dieses Buch hat sich bis zum letzten Satz gelohnt.
Ich werde mir auf jeden Fall noch weitere Bücher von Ingrid Noll kaufen
Das Buch handelt von der Apothekerin Hella Moormann, die im Krankenhaus die Nachruhe übergeht, indem sie ihrer Bettnachbarin ihre Lebensgeschichte erzählt. Trotz Kaffeeentzug(die Schwestern hätten wohl gerne eine ruhigere Nacht) erzählt sie Nacht für Nacht all die seltsamen Geschehnisse ihres Lebens. Da sie am Anfang nicht mit der vollem Aufmerksamkeit ihrer Zuhörerin rechnet, kommen auch einige Details zum Vorschein, die man Fremden gegenüber eigentlich nicht erwähnt. Ihre Lebensgeschichte wird zu einem Bericht, in dem die unwahrscheinlichsten Dinge völlig natürlich dargestellt werden. Natürlich geht es meistens um Männer, bei denen sie immer wieder an die Falschen geräht, aber auch eine Erbschaft ist im Spiel, in deren Genuß sie nur durch Heirat kommt. Ganz zufällig hat dann auch noch ein klitzekleiner Mord damit zu tun. Und damit noch nicht genug...
Diese Geschichte ist wunderbar humorvoll geschrieben und zwar mit einem derart trockenen Humor wie man ihn selten findet. Mit ihrem ironischen Stil gewinnt Hella/Ingrid Noll leicht die Herzen der Leser. Man beginnt, Hella wie ein kleines Kind zu sehen. Man versteht, warum diese Frau nicht anders kann, als ihre eigene Doktorarbeit zu unterbrechen, um die ihres Freundes zu schreiben oder auch, warum sie immer wieder sozial auffällige Menschen zum Freund auserkoren hat. Sie tut einem ein kleines bißchen leid, aber vor allem wünscht man sich, daß ihr Muttertrieb sie nicht noch weiter in Verstrickungen führen wird. Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben, ist aber zugleich so spannend, daß man es nur schwer bei Seite legen kann. Hat man das Buch dann durchgelesen, dann kann man bestimmt sagen, dieses Buch hat sich bis zum letzten Satz gelohnt.
Ich werde mir auf jeden Fall noch weitere Bücher von Ingrid Noll kaufen
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