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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von traxdata
Ja ich bin der Staat !!! (Orville, Xavier)
Pro:
sehr gute Satire
Kontra:
nix
Empfehlung:
Nein
Also heute möchte ich meinem Beitrag einem Thema widmen, in dem ich nicht so sehr gut bewandert bin und trotzdem schreibe ich drüber. Also seht es mir bitte ein wenig nach, wenn ich nicht so perfekt alles beschreibe, zumal es ja um meine Meinung geht. Also es soll um den Fackelmann Schlitzwender gehen ;-). Nein mal im Ernst ich möchte über ein Buch schreiben und zwar trägt das den Titel
***
Der Staat bin ich
***
Geschrieben hat es ein gewisser Xavier Orville. Nun da mir dieser Autor völlig fremd war und das sicher einigen von Euch auch so gehen wird, möchte ich doch kurz etwas zu der Person selber sagen. Also Xavier Orville ist am 3. Januar 1932 in Martinique geboren. Neben seiner literarischen Tätigkeit war er Kulturberater zweier senegalesischer Präsidenten (Sédar Senghor und Abdou Diouf ). Seine Bücher schrieb er in französischer Sprache und sie wurden oft übersetzt. (nein ich kann kein französisch). Er verstarb am 19. August 2001 nach langer Krankheit. So das soll es dann auch schon gewesen sein. Es ist auch nicht sonderlich leicht über diesen Autor viele Informationen zu bekommen, es ist halt kein Goethe oder Schiller, was nicht heißen soll das seine Werke schlecht sind.
So nun zu dem Buch selber. Da möchte ich einmal mit dem Inhalt anfangen der nach meiner Ansicht mehr den je aktuell ist.
Wie der Titel schon vermuten lässt geht es um einen kleinen Staat in Karibik. Der Name dieses Staates ist Tresilien. Tresilien ist eine kleine lauschige Insel, die von der Welt vergessen so in den Tag hineinlebt. Die Bevölkerung ist arm und kämpft täglich ums überleben. Das ist der perfekte Nährboden für eine Revolution, doch langsam. Zuerst bildet der Staat seinen Revolutionär noch aus und zwar zum Soldaten. Einen Soldaten der schon immer nach höheren Zielen strebte, einem dem es aufstößt das der Staat immer noch so in den Tag hineinlebt. Sein Name ist Tresilien – Theodore Augustin. Dieser Mann und auch Soldat strebt also eine Revolution an, um den Staat in eine moderne Welt zu führen. Diese Revolution wird auch in die Tat umgesetzt und sie gelingt auch. So ist der Weg frei in eine moderne Zukunft, doch Modernität bringt auch immer Veränderungen. So werden Jahreszeiten verkürzt, Uhren schneller gestellt und noch viele weitere kuriose Änderungen, für die es auch sofort ein Ministerium geben muß. Erst als der Samstag abgeschafft werden soll, rufen die Liebesverkäuferinnen zum Generalstreik auf, denn an diesem Tag machen sie ja den meisten Umsatz.
So mehr soll nicht verraten werden, denn sonst macht es recht wenig Sinn dieses Buch zu lesen. Kommen wir doch einmal zu meiner persönlichen Meinung.
Ja ich lese und das ist auch wirklich recht selten, zumindest Bücher die der reinen Unterhaltung dienen sollen. Nein nur zur Unterhaltung ist dieses Buch wirklich nicht gemacht. Es ist eine Satire, die auf Diktatoren abzielt, die nicht in der Lage sind mit ihrer neugewonnenen Macht umzugehen und versuchen alles mit der Brechstange zu erreichen. Natürlich gibt es auch genug Kriecher die meinen den großen Herren die Stiefel lecken zu müssen und wie es sich in dem Buch auch zeigt, kommt man damit auch weiter. Auch die Familie muß natürlich versorgt werden und und und. Also nicht nur eine reine Parodie auf ein ernstes Thema, nein in diesem Werk steckt mehr Wahrheit als sich vermuten lässt.
Und genau das hat mir gefallen. Das Buch ist mit einer Art von Witz geschrieben, der es leicht macht dieses Werk zu lesen und doch regt es sehr zum nachdenken an. Genau die richtige Mischung für Leute wie mich, die sich dem Buch eher verschlossen gegenüber stehen und nur, wenn überhaupt einmal, ein Sachbuch zur Hand nehmen.
Ein weiterer Punkt der mir sehr gut gefallen hat ist der Verlauf der Geschichte. So wird die Geschichte selber erzählt und zwar vom Diktator selber, der schon gestürzt worden ist. Also das macht es sehr reizvoll, weil alles in der Vergangenheit geschehen ist und so auch eine Wertung vom Erzähler selber möglich ist. Auch wird das ganze Leben eines Menschen ausgebreitet, so das man auch Hintergründe für das Handeln erfahren kann.
Technische Daten des Buches:
Das Buch ist im Ullstein Verlag erschienen. Da das Original in französisch geschrieben wurde, mußte es übersetzt werden und das hat Susanne Goga Klingenberg übernommen. Ich muß sagen ich bin überzeugt, das sie das sehr gut gemacht hat, denn der Witz scheint nicht verloren gegangen zu sein. Ich hatte eine Lesedauer von ca. 3 Tagen bei 124 Seiten.
Also zum Abschluss möchte ich jedem dieses Buch ans Herz legen, die ein gutes Buch lesen wollen, das für Satire so strotzt. Nicht die einfache Satire aus dem Fernsehen, sondern sehr gut gemachte, die immer ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird. So kann ich auch nur die volle Punktzahl für dieses Werk vergeben, denn es hat mir gefallen, wie mir selten ein Buch gefallen hat.
So das soll es auch gewesen sein und sollte ich etwas vergessen haben so schreibt doch ein Kommentar.
CU Traxdata
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Der Staat bin ich
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Geschrieben hat es ein gewisser Xavier Orville. Nun da mir dieser Autor völlig fremd war und das sicher einigen von Euch auch so gehen wird, möchte ich doch kurz etwas zu der Person selber sagen. Also Xavier Orville ist am 3. Januar 1932 in Martinique geboren. Neben seiner literarischen Tätigkeit war er Kulturberater zweier senegalesischer Präsidenten (Sédar Senghor und Abdou Diouf ). Seine Bücher schrieb er in französischer Sprache und sie wurden oft übersetzt. (nein ich kann kein französisch). Er verstarb am 19. August 2001 nach langer Krankheit. So das soll es dann auch schon gewesen sein. Es ist auch nicht sonderlich leicht über diesen Autor viele Informationen zu bekommen, es ist halt kein Goethe oder Schiller, was nicht heißen soll das seine Werke schlecht sind.
So nun zu dem Buch selber. Da möchte ich einmal mit dem Inhalt anfangen der nach meiner Ansicht mehr den je aktuell ist.
Wie der Titel schon vermuten lässt geht es um einen kleinen Staat in Karibik. Der Name dieses Staates ist Tresilien. Tresilien ist eine kleine lauschige Insel, die von der Welt vergessen so in den Tag hineinlebt. Die Bevölkerung ist arm und kämpft täglich ums überleben. Das ist der perfekte Nährboden für eine Revolution, doch langsam. Zuerst bildet der Staat seinen Revolutionär noch aus und zwar zum Soldaten. Einen Soldaten der schon immer nach höheren Zielen strebte, einem dem es aufstößt das der Staat immer noch so in den Tag hineinlebt. Sein Name ist Tresilien – Theodore Augustin. Dieser Mann und auch Soldat strebt also eine Revolution an, um den Staat in eine moderne Welt zu führen. Diese Revolution wird auch in die Tat umgesetzt und sie gelingt auch. So ist der Weg frei in eine moderne Zukunft, doch Modernität bringt auch immer Veränderungen. So werden Jahreszeiten verkürzt, Uhren schneller gestellt und noch viele weitere kuriose Änderungen, für die es auch sofort ein Ministerium geben muß. Erst als der Samstag abgeschafft werden soll, rufen die Liebesverkäuferinnen zum Generalstreik auf, denn an diesem Tag machen sie ja den meisten Umsatz.
So mehr soll nicht verraten werden, denn sonst macht es recht wenig Sinn dieses Buch zu lesen. Kommen wir doch einmal zu meiner persönlichen Meinung.
Ja ich lese und das ist auch wirklich recht selten, zumindest Bücher die der reinen Unterhaltung dienen sollen. Nein nur zur Unterhaltung ist dieses Buch wirklich nicht gemacht. Es ist eine Satire, die auf Diktatoren abzielt, die nicht in der Lage sind mit ihrer neugewonnenen Macht umzugehen und versuchen alles mit der Brechstange zu erreichen. Natürlich gibt es auch genug Kriecher die meinen den großen Herren die Stiefel lecken zu müssen und wie es sich in dem Buch auch zeigt, kommt man damit auch weiter. Auch die Familie muß natürlich versorgt werden und und und. Also nicht nur eine reine Parodie auf ein ernstes Thema, nein in diesem Werk steckt mehr Wahrheit als sich vermuten lässt.
Und genau das hat mir gefallen. Das Buch ist mit einer Art von Witz geschrieben, der es leicht macht dieses Werk zu lesen und doch regt es sehr zum nachdenken an. Genau die richtige Mischung für Leute wie mich, die sich dem Buch eher verschlossen gegenüber stehen und nur, wenn überhaupt einmal, ein Sachbuch zur Hand nehmen.
Ein weiterer Punkt der mir sehr gut gefallen hat ist der Verlauf der Geschichte. So wird die Geschichte selber erzählt und zwar vom Diktator selber, der schon gestürzt worden ist. Also das macht es sehr reizvoll, weil alles in der Vergangenheit geschehen ist und so auch eine Wertung vom Erzähler selber möglich ist. Auch wird das ganze Leben eines Menschen ausgebreitet, so das man auch Hintergründe für das Handeln erfahren kann.
Technische Daten des Buches:
Das Buch ist im Ullstein Verlag erschienen. Da das Original in französisch geschrieben wurde, mußte es übersetzt werden und das hat Susanne Goga Klingenberg übernommen. Ich muß sagen ich bin überzeugt, das sie das sehr gut gemacht hat, denn der Witz scheint nicht verloren gegangen zu sein. Ich hatte eine Lesedauer von ca. 3 Tagen bei 124 Seiten.
Also zum Abschluss möchte ich jedem dieses Buch ans Herz legen, die ein gutes Buch lesen wollen, das für Satire so strotzt. Nicht die einfache Satire aus dem Fernsehen, sondern sehr gut gemachte, die immer ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird. So kann ich auch nur die volle Punktzahl für dieses Werk vergeben, denn es hat mir gefallen, wie mir selten ein Buch gefallen hat.
So das soll es auch gewesen sein und sollte ich etwas vergessen haben so schreibt doch ein Kommentar.
CU Traxdata
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