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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von McCoize
Tote Katzen hüpfen!?! ;-)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Da ich zwischen meinen mündlichen und schriftlichen ABI-Prüfungen mehr als genug freie Zeit hatte, bin ich frohen Mutes in die Rostocker Thalia-Buchhandlung gejumpt und habe mich -nach einigen Monaten Enthaltsamkeit- endlich mal wieder mit ein paar Büchern eingedeckt...
...neben Don De Grazias „American Skin“ und Irvine Welshs „Klebstoff“, ist mir auch dieses Werk in die Hand gefallen von dem ich Euch nun mal ein wenig mehr erzählen möchte.
„Dead Cat Bounce“ heißt das gute Stück im Original, ich frage mich nur, wie der Übersetzer (Kristian Lutze) auf diesen „tollen“ deutschen Titel gekommen ist... *tztztz* ...denn ich mag mich jetzt vielleicht irren, aber „Schlimmer geht immer“ passt ja nun nicht so ganz, oder? ;-) Denn so viel mir bekannt ist, ist „Dead Cat Bounce“ so eine Art Symbol und - um es mit den Worten eines der Darsteller [Go-Go] im Buch zu sagen - bedeutet es so viel wie „ein kurzer Aufwärtstrend in einer langfristig negativen Kursentwicklung“... aha, nee klar!? ;-)
>>> Der Autor <<<
Damien Owens ist einer der neuen und jungen irischen Schriftsteller. Er wurde 1971 in Monaghan/Irland geboren - als Student verschlug es ihn dann ins nordirische Belfast, wo er schließlich englische Literatur studierte.
Wie das dann ja oft der Fall ist, weiß man nach dem Studium nicht so wirklich, was man mit dem tollen neuerworbenen Wissen eigentlich anfangen soll - so auch Mr Owens. ;-) Also, arbeitete er z.B. als Werbetexter und nebenbei verdient er sich noch ein wenig Geld dazu, indem er für eine Reihe an Zeitschriften als freier Journalist tätig ist. „Dead Cat Bounce“ erschien 2001 und ist Owens Debütroman. In Dublin, wo er heute lebt, hat er gerade seinen zweiten Roman fertiggestellt.
„The Irish World“ bezeichnet den jungen Mann folgendermaßen: „Owens ist ein erfrischender Neuzugang auf der langen Liste junger irischer Talente.“ Hoffen wir mal, dass sie damit recht behalten...
>>> Der Inhalt <<<
Das Buch handelt von dem jungen Iren Joseph [Joe] Flood. Joe ist einer jener Protagonisten, die man oft als liebenswerten Verlierertyp charakterisiert, der es Allem und Jedem immer recht machen will.
Wir schreiben das 20. Jahrhundert...
Joe ist Anfang zwanzig und arbeitet nach seinem Studium in einer PR-Agentur in Dublin. Wirklich begeistert ist er von seinem Job nicht, aber nachdem es in der Werbebranche nicht so ganz geklappt hatte, scheint ihm dies die beste Alternative. In seiner freien Zeit schreibt er an einem Drehbuch, denn er ist der festen Überzeugung, dass er mal in Hollywood landen wird, da die Welt nur auf ihn gewartet hat. *g* Am Abend trifft er sich mit seinen Kumpels im „Jolly’s“, einem nicht unbedingt erwähnenswerten Pub in der Stadt. Joes Freunde, das sind...
1. Go-Go: Er arbeitet mit Joe zusammen in der Agentur und kann als der beste Freund betrachtet werden. Seit langer Zeit versucht er schon Sheila näherzukommen, doch er traut sich einfach nicht, ihr seine Gefühle zu gestehen... Männer!? *g*
2. Stevie: Joe kennt ihn schon seit Ewigkeiten, da er aus dem gleichen Dorf stammt, wie er selbst. Tja, weiter gibt es über ich eigentlich nichts zu sagen - er ist eben ein Kumpel. ;-)
3. Norm: Da er Stevies Cousin ist, wurde er „gezwungenermaßen“ in die Gruppe aufgenommen. ;-) Norm ist das komplette Gegenteil von Joe - laut, groß, ein „richtiger“ Mann (was immer das bedeutet *g*).
An einem der tollen Männerabende geschieht dann das „Unfassbare“: nachdem Norm ziemlich „unfein“ über ein weibliches Wesen herzieht mit dem er zuvor in die Kiste gehüpft war, trifft ihn ein gezielter Faustschlag auf die Nase - von einer Frau! *g* Hier trifft Joe zum ersten Mal auf die „Frau seiner Träume“ oder wie er sie nennt das „Mädchen-mit-dem-knackigen-Arsch-das-Norm-die-Nase-gebrochen-hat“... *lach*
-Szenenwechsel-
Joe befindet sich in der Agentur. Einer seiner ihm zugeteilten Kunden ist der „Foster-Langley“-Konzern, der „irgendwelche Dingensteile“ (O-Ton Joe) für Computer, Videorecorder etc. herstellt - ein ziemlich öder Verein, wie Joe schon lange festgestellt hat, doch heute ist irgendwie alles anders. Joe und seine Kollegen erfahren von ihrem Boss Stuart Kennedy aus erster Hand, dass „Langley’s“ Sitz in Dublin möglicherweise kurz vor der Schließung steht und somit viele Leute ihre Arbeit verlieren werden. Joes Aufgabe ist es nun Pressemitteilungen, Reden etc. für die Langley-Führungsleute zu schreiben, in denen man die ganze Sache beschönigt, falls einer der Journalisten vorher davon Wind bekommen sollte.
Joe ist verwirrt. Nicht nur das, nein, es plagt ihn auch das schlechte Gewissen und der Wunsch den Leuten bei „Langley’s“ reinen Wein einzuschenken...
...als wenn das noch nicht genug ist, erwartet ihn zu Hause angekommen, eine weitere schlechte Nachricht: seine Mutter hat angerufen! Und solche Anrufe verheißen ja bekanntermaßen nie etwas Gutes. ;-) So auch dieses Mal: Joes Ma’ erklärt, dass seine 19 jährige Schwester schwanger sei und er sofort zu ihnen nach Hause kommen müsse - wie Mütter halt so sind. ;-) Er macht sich also am nächsten Morgen mit dem Bus auf den Weg zum trauten Heim. Dort erfährt er dann, dass der Vater des Ungeborenen einer der „Feeny“-Söhne sei - „Feeny“, das ist die Familie, die ihr Geld mit dem Verkauf von Autos macht und daher als die „Rockefellers“ im Dorf gelten. *g* Joes Ma’ wie auch seine Schwester Deidre fordern ihn auf (oder zumindest glaubt Joe dies) etwas zu tun, da sein -verstorbener- Vater definitiv schon gehandelt hätte. Grund? Der Gute Feeny beschimpfte Deidre auf der Straße als „Dorfmatratze“ und „geldgeiles Flittchen“.*g* Nach etlichen Meinungverschiedenheiten mit seiner lieben Familie reist Joe wieder ab...
In Dublin schlägt er sich dann wieder mit seinen Problemen auf der Arbeit umher. - Bei einer kurzen Stippvisite bei „Langley’s“ muss er feststellen, dass seine Angebetete aus dem Pub (das-Mädchen-mit-dem-knackigen-Arsch-das-Norm-die-Nase-gebrochen-hat *g*) dort arbeitet und da sich Joe dummerweise verquatscht, erfährt sie von dem drohenden Untergang der Firma...
Somit herrscht also Chaos pur in Joes Leben. Hier plagen ihn böse Gewissensbisse und die Angst, dass er gefeuert werden muss, da er ein „Betriebsgeheimnis“ ausgequatscht hat; dort muss er mit seiner nervenden Familie klarkommen, die die (seiner Meinung nach) Familienehre wieder herstellen soll - es folgen drei Wochen, die es gewaltig in sich haben.
Doch dann kommt es plötzlich zur Wende, nicht nur zu Hause, nein, auch auf der Arbeit... tja, allerdings werde ich das jetzt nicht verraten, selber lesen ist angesagt. ;-) Ich kann nur eines sagen: da kommen eine Menge komische Überraschungen auf Joe und den Leser zu.
>>>Meine Meinung<<<
Aufmerksam auf dieses Buch bin ich eigentlich aufgrund dieses Satzes geworden: „Wenn Sie glauben, Sie haben Probleme, lesen Sie dieses Buch!“ *g* Und es ist eigentlich auch genau dieser Satz, der das Buch perfekt beschreibt.
Die Geschichte lebt von ihrer Situationskomik und der interessanten, herrlich leichten Erzählweise des Autors. Von Anfang an kann sich der Leser mit der Hauptfigur „Joe“ identifizieren, denn jeder ist mal von seiner Arbeit angeödet oder seiner Familie genervt. Und irgendwie versucht man ja auch oft es anderen Leuten recht zu machen. Durch Joes liebenswerte und ehrliche Art zieht er den Leser sofort auf seine Seite und im Laufe des Geschehens möchte man ihm eigentlich nur zurufen: „Gott, Joe, mach’ keinen Mist!“ *g* Man hat einfach das Gefühl, man sei Teil der Geschichte - vielleicht ein Freund.
Wer Anhänger von leichter britischer Literaturkost ist, wird dieses Buch auf jeden Fall lieben und so schnell nicht aus der Hand legen. Zumindest ging es mir so, und ich betrachte mich als so einen Anhänger.*g*
Im Gegensatz zu seinen zahlreichen britischen Kollegen ist Owens keineswegs Verfechter von Obszönitäten und Schweineren. Er versteht es großartig die Banalitäten des Alltags auf interessante und komische Weise darzustellen, ohne dabei langweilig zu werden. Ohne große Umschweife kommt er in seiner Geschichte auf den Punkt und daher wird der Leser auch nicht dazu verleitet das Buch aus der Hand zu legen - was bei mir normalerweise doch des Öfteren mal der Fall ist. *g*
Mich hat „Dead Cat Bounce“ absolut überzeugt und ich kann das Buch daher auch nur wärmstens weiterempfehlen. Selbst Leute, die nicht so gerne lesen, werden ganz bestimmt Gefallen an ihm finden.
>>> FAZIT <<<
Nicht lange fackeln, sondern KAUFEN!!! *g*
Schließen möchte ich das Ganze mit (wie passend) den Schlussworten Joes im Roman: „Vergesst, was ich über Symbole gesagt habe. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich mich geirrt habe.“
~ Nicht immer muss ein Schlusssatz Sinn ergeben - er muss sich nur irgendwie gut anhören ~ ;-)
Titel: Schlimmer geht immer/Damien Owens
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (Paperback)
Preis: 9,90 Euro
ISB-N: 3-462-03092-2
Umfang: 334 Seiten
Zusatz fürs Wölfchen (und alle Anderen, die es so brennend interessiert *g*):
Na ja, da werd’ ich mal nicht so sein... das „Mädchen-mit-dem-knackigen-Arsch-das-Norm-die-Nase-gebrochen-hat“ heißt >Trommelwirbel<: CATHERINE. *g*
...neben Don De Grazias „American Skin“ und Irvine Welshs „Klebstoff“, ist mir auch dieses Werk in die Hand gefallen von dem ich Euch nun mal ein wenig mehr erzählen möchte.
„Dead Cat Bounce“ heißt das gute Stück im Original, ich frage mich nur, wie der Übersetzer (Kristian Lutze) auf diesen „tollen“ deutschen Titel gekommen ist... *tztztz* ...denn ich mag mich jetzt vielleicht irren, aber „Schlimmer geht immer“ passt ja nun nicht so ganz, oder? ;-) Denn so viel mir bekannt ist, ist „Dead Cat Bounce“ so eine Art Symbol und - um es mit den Worten eines der Darsteller [Go-Go] im Buch zu sagen - bedeutet es so viel wie „ein kurzer Aufwärtstrend in einer langfristig negativen Kursentwicklung“... aha, nee klar!? ;-)
>>> Der Autor <<<
Damien Owens ist einer der neuen und jungen irischen Schriftsteller. Er wurde 1971 in Monaghan/Irland geboren - als Student verschlug es ihn dann ins nordirische Belfast, wo er schließlich englische Literatur studierte.
Wie das dann ja oft der Fall ist, weiß man nach dem Studium nicht so wirklich, was man mit dem tollen neuerworbenen Wissen eigentlich anfangen soll - so auch Mr Owens. ;-) Also, arbeitete er z.B. als Werbetexter und nebenbei verdient er sich noch ein wenig Geld dazu, indem er für eine Reihe an Zeitschriften als freier Journalist tätig ist. „Dead Cat Bounce“ erschien 2001 und ist Owens Debütroman. In Dublin, wo er heute lebt, hat er gerade seinen zweiten Roman fertiggestellt.
„The Irish World“ bezeichnet den jungen Mann folgendermaßen: „Owens ist ein erfrischender Neuzugang auf der langen Liste junger irischer Talente.“ Hoffen wir mal, dass sie damit recht behalten...
>>> Der Inhalt <<<
Das Buch handelt von dem jungen Iren Joseph [Joe] Flood. Joe ist einer jener Protagonisten, die man oft als liebenswerten Verlierertyp charakterisiert, der es Allem und Jedem immer recht machen will.
Wir schreiben das 20. Jahrhundert...
Joe ist Anfang zwanzig und arbeitet nach seinem Studium in einer PR-Agentur in Dublin. Wirklich begeistert ist er von seinem Job nicht, aber nachdem es in der Werbebranche nicht so ganz geklappt hatte, scheint ihm dies die beste Alternative. In seiner freien Zeit schreibt er an einem Drehbuch, denn er ist der festen Überzeugung, dass er mal in Hollywood landen wird, da die Welt nur auf ihn gewartet hat. *g* Am Abend trifft er sich mit seinen Kumpels im „Jolly’s“, einem nicht unbedingt erwähnenswerten Pub in der Stadt. Joes Freunde, das sind...
1. Go-Go: Er arbeitet mit Joe zusammen in der Agentur und kann als der beste Freund betrachtet werden. Seit langer Zeit versucht er schon Sheila näherzukommen, doch er traut sich einfach nicht, ihr seine Gefühle zu gestehen... Männer!? *g*
2. Stevie: Joe kennt ihn schon seit Ewigkeiten, da er aus dem gleichen Dorf stammt, wie er selbst. Tja, weiter gibt es über ich eigentlich nichts zu sagen - er ist eben ein Kumpel. ;-)
3. Norm: Da er Stevies Cousin ist, wurde er „gezwungenermaßen“ in die Gruppe aufgenommen. ;-) Norm ist das komplette Gegenteil von Joe - laut, groß, ein „richtiger“ Mann (was immer das bedeutet *g*).
An einem der tollen Männerabende geschieht dann das „Unfassbare“: nachdem Norm ziemlich „unfein“ über ein weibliches Wesen herzieht mit dem er zuvor in die Kiste gehüpft war, trifft ihn ein gezielter Faustschlag auf die Nase - von einer Frau! *g* Hier trifft Joe zum ersten Mal auf die „Frau seiner Träume“ oder wie er sie nennt das „Mädchen-mit-dem-knackigen-Arsch-das-Norm-die-Nase-gebrochen-hat“... *lach*
-Szenenwechsel-
Joe befindet sich in der Agentur. Einer seiner ihm zugeteilten Kunden ist der „Foster-Langley“-Konzern, der „irgendwelche Dingensteile“ (O-Ton Joe) für Computer, Videorecorder etc. herstellt - ein ziemlich öder Verein, wie Joe schon lange festgestellt hat, doch heute ist irgendwie alles anders. Joe und seine Kollegen erfahren von ihrem Boss Stuart Kennedy aus erster Hand, dass „Langley’s“ Sitz in Dublin möglicherweise kurz vor der Schließung steht und somit viele Leute ihre Arbeit verlieren werden. Joes Aufgabe ist es nun Pressemitteilungen, Reden etc. für die Langley-Führungsleute zu schreiben, in denen man die ganze Sache beschönigt, falls einer der Journalisten vorher davon Wind bekommen sollte.
Joe ist verwirrt. Nicht nur das, nein, es plagt ihn auch das schlechte Gewissen und der Wunsch den Leuten bei „Langley’s“ reinen Wein einzuschenken...
...als wenn das noch nicht genug ist, erwartet ihn zu Hause angekommen, eine weitere schlechte Nachricht: seine Mutter hat angerufen! Und solche Anrufe verheißen ja bekanntermaßen nie etwas Gutes. ;-) So auch dieses Mal: Joes Ma’ erklärt, dass seine 19 jährige Schwester schwanger sei und er sofort zu ihnen nach Hause kommen müsse - wie Mütter halt so sind. ;-) Er macht sich also am nächsten Morgen mit dem Bus auf den Weg zum trauten Heim. Dort erfährt er dann, dass der Vater des Ungeborenen einer der „Feeny“-Söhne sei - „Feeny“, das ist die Familie, die ihr Geld mit dem Verkauf von Autos macht und daher als die „Rockefellers“ im Dorf gelten. *g* Joes Ma’ wie auch seine Schwester Deidre fordern ihn auf (oder zumindest glaubt Joe dies) etwas zu tun, da sein -verstorbener- Vater definitiv schon gehandelt hätte. Grund? Der Gute Feeny beschimpfte Deidre auf der Straße als „Dorfmatratze“ und „geldgeiles Flittchen“.*g* Nach etlichen Meinungverschiedenheiten mit seiner lieben Familie reist Joe wieder ab...
In Dublin schlägt er sich dann wieder mit seinen Problemen auf der Arbeit umher. - Bei einer kurzen Stippvisite bei „Langley’s“ muss er feststellen, dass seine Angebetete aus dem Pub (das-Mädchen-mit-dem-knackigen-Arsch-das-Norm-die-Nase-gebrochen-hat *g*) dort arbeitet und da sich Joe dummerweise verquatscht, erfährt sie von dem drohenden Untergang der Firma...
Somit herrscht also Chaos pur in Joes Leben. Hier plagen ihn böse Gewissensbisse und die Angst, dass er gefeuert werden muss, da er ein „Betriebsgeheimnis“ ausgequatscht hat; dort muss er mit seiner nervenden Familie klarkommen, die die (seiner Meinung nach) Familienehre wieder herstellen soll - es folgen drei Wochen, die es gewaltig in sich haben.
Doch dann kommt es plötzlich zur Wende, nicht nur zu Hause, nein, auch auf der Arbeit... tja, allerdings werde ich das jetzt nicht verraten, selber lesen ist angesagt. ;-) Ich kann nur eines sagen: da kommen eine Menge komische Überraschungen auf Joe und den Leser zu.
>>>Meine Meinung<<<
Aufmerksam auf dieses Buch bin ich eigentlich aufgrund dieses Satzes geworden: „Wenn Sie glauben, Sie haben Probleme, lesen Sie dieses Buch!“ *g* Und es ist eigentlich auch genau dieser Satz, der das Buch perfekt beschreibt.
Die Geschichte lebt von ihrer Situationskomik und der interessanten, herrlich leichten Erzählweise des Autors. Von Anfang an kann sich der Leser mit der Hauptfigur „Joe“ identifizieren, denn jeder ist mal von seiner Arbeit angeödet oder seiner Familie genervt. Und irgendwie versucht man ja auch oft es anderen Leuten recht zu machen. Durch Joes liebenswerte und ehrliche Art zieht er den Leser sofort auf seine Seite und im Laufe des Geschehens möchte man ihm eigentlich nur zurufen: „Gott, Joe, mach’ keinen Mist!“ *g* Man hat einfach das Gefühl, man sei Teil der Geschichte - vielleicht ein Freund.
Wer Anhänger von leichter britischer Literaturkost ist, wird dieses Buch auf jeden Fall lieben und so schnell nicht aus der Hand legen. Zumindest ging es mir so, und ich betrachte mich als so einen Anhänger.*g*
Im Gegensatz zu seinen zahlreichen britischen Kollegen ist Owens keineswegs Verfechter von Obszönitäten und Schweineren. Er versteht es großartig die Banalitäten des Alltags auf interessante und komische Weise darzustellen, ohne dabei langweilig zu werden. Ohne große Umschweife kommt er in seiner Geschichte auf den Punkt und daher wird der Leser auch nicht dazu verleitet das Buch aus der Hand zu legen - was bei mir normalerweise doch des Öfteren mal der Fall ist. *g*
Mich hat „Dead Cat Bounce“ absolut überzeugt und ich kann das Buch daher auch nur wärmstens weiterempfehlen. Selbst Leute, die nicht so gerne lesen, werden ganz bestimmt Gefallen an ihm finden.
>>> FAZIT <<<
Nicht lange fackeln, sondern KAUFEN!!! *g*
Schließen möchte ich das Ganze mit (wie passend) den Schlussworten Joes im Roman: „Vergesst, was ich über Symbole gesagt habe. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich mich geirrt habe.“
~ Nicht immer muss ein Schlusssatz Sinn ergeben - er muss sich nur irgendwie gut anhören ~ ;-)
Titel: Schlimmer geht immer/Damien Owens
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (Paperback)
Preis: 9,90 Euro
ISB-N: 3-462-03092-2
Umfang: 334 Seiten
Zusatz fürs Wölfchen (und alle Anderen, die es so brennend interessiert *g*):
Na ja, da werd’ ich mal nicht so sein... das „Mädchen-mit-dem-knackigen-Arsch-das-Norm-die-Nase-gebrochen-hat“ heißt >Trommelwirbel<: CATHERINE. *g*
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