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Erfahrungsbericht von Bravehart

Brettspiele von Lego - Nein danke!

Pro:

siehe Meinung

Kontra:

siehe Meinung

Empfehlung:

Nein

Unsere Söhne spielen schon seit kleinauf mit Legosteinen. Drei bis vier Mal im Jahr wird etwas neues aus dem grossen Angebot von Lego gekauft. Nun, kurz vor Ostern ging es wieder einmal in das Spielwarengeschäft um für unseren jüngsten etwas zu holen. Preislich ist Lego schon seit ein paar Jahren teurer geworden, doch die Vielfalt an Spielmöglichkeiten und Erweiterungen finde ich doch sehr positiv für das Spiel- und Lernverhalten der Kinder.

Beim Durchstöbern des Brettspielregales stieß ich auf etwas, was ich vorher noch nicht kannte. Aha, Lego gibt es jetzt auch in Brettspielvariationen. Man lernt nie aus. Und dabei gab es zu meiner Kindheit nur reine Steine und Platten. Langsam aber sicher erweiterte sich das Angebot von Lego. Insgesamt gab es drei Brettspiele: Lego Racers, Lego Creator und Lego Bionicle. Preislich lagen alle drei um die 30 Euro.

Tja, was nun ? Erst einmal las ich die Rückseiten der drei Verpaackungen durch. Da unser Jüngster nach Ostern vier Jahre alt wird, sollte das Spiel auch altersgerecht sein. Lego Bionicle war erst ab 8 Jahre geignet, somit fiel dieses schon einmal weg. Lego Creator und Lego Racers war ab 5 Jahre. Hmmm, schon eher etwas. Bei Lego Creator soll jeder Spieler eine Legofigur zusammenbauen; die Teile dafür muss man erspielen. Hörte sich nicht schlecht an. Lego Racers war aber meiner Meinung nach noch etwas einfacher. Es ist eine Autorennspiel-Variante im Brettspielformat. Und Autos liebt unser Junior sowieso.

Nachdem ich das Spiel gekauft hatte, wurde es von mir und meiner Frau erst einmal ausprobiert. Bei Lego Racers geht es darum als Erster sein Auto über die Ziellinie zu bringen. Die Autos sind Rennautos aus Lego. Insgesamt können vier Spieler aus etwa 100 Legosteinen sich ihr Auto zusammenbauen. Auch taktisches Können ist hier gefragt. Um sich seine Gegenspieler vom Leib zu halten, gibt es sogenannte Taktiksteine. Einer dieser Taktiksteine symbolisiert eine Ölspur, ein anderer wiederum schützt vor Unfällen. Ob das unser Junior kapiert und umsetzen kann, bezweifelte ich. Dafür scheint er noch etwas zu jung zu sein. Und bekanntlich liegen Spiele schnell in der Ecke, an denen sie den Spass verloren haben.

Die Rennstrecke ist aus Puzzleteilen und kann selbst zusammengestellt werden. Auch kann man das Spielprinzip vereinfachen und die Taktiksteine erst einmal weglassen und so das Rennen durchführen. Um sein Auto jeweils die Felder voranzutreiben wird hier auf die traditionellen Würfel verzichtet. Hier wird mit einer Drehscheibe gedreht um seine Zahl zu ermitteln. Für kleinere Kinder ist dies auch einfacher.

Gesamt gesehen ist Lego Racers mit knapp 30 Euro für vier Rennautos (ca. 100 Legosteinen) und ein paar Puzzleteilen (Rennstrecke) zu teuer. Hier wäre ein Preisnachlass von 10 Euro angebracht. Man bezahlt hier den Markennamen Lego mit. Das Spielprinzip ist einfach, doch für die Altersangabe ab 5 Jahren doch etwas anspruchsvoll (Taktiksteine). Der Spielanreiz ist durch die Autos gegeben, doch für ein Langzeitspielspass sehe ich Lego Racers überhaupt nicht. Mein Abschlussfazit:

Zu teuer und kein Langzeitspielspass vorhanden!!!

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