Mehr zu Strategiespielen Testbericht

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Erfahrungsbericht von hyperM

Der Ewige Kampf Um Die Herrschaft

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Zaubersprüche, Aufbaustrategie, Kampf. Darum geht es in Kingdom under Fire von der Firma Phantagram (erschienen 2. Quartal 2001).
Kingdom under Fire ist für die meisten eine ganz neue Spielerfahrung. Das Spiel ist ein Mix aus Echtzeitstrategie (wie z.B Command & Conquer) und Rollenspiel (wie z.B. Diablo).
Ich hab auch erst mal gestutzt und dachte, wie soll das gehen.
Ganz einfach.

Genau wie in den Strategiespielen (kurz „RTS“) beginnt man erst mal mit einem Hauptgebäude, in diesem Falle eine Festung oder ein Schloss (welches ausbaufähig ist).
In solch einem Gebäude bildet man Arbeiter aus die dann verschiedene Gebäude für einen bauen können um stärkere Einheiten zu produzieren.
Diese Einheiten können wie in Rollenspielen (kurz „RPG“) verschiedene Zaubersprüche lernen und sich levelmäßig steigern um so stärker zu werden.

Aber nichts läuft ohne ---Rohstoffe---

Gold:
Eines der wichtigsten Baustoffe in diesem Spiel. Man bezahlt damit die gesamten Gebäude und ein Großteil der Einheiten. Man findet es in sog. Goldminen, die von den Arbeitern abgebaut werde

Eisen:
Ein Rohstoff der den Grundstein der Gebäude legt, denn irgendwo muss das Land ja geebnet werden. Es wird nicht zum Bau von Einheiten genutzt und ist deswegen nicht so wertvoll oder begehrenswert wie Gold.

Mana:
Der wichtigste Bestandteil um magische und mystische Einheiten zu rekrutieren. Es wird aus Manaquellen gewonnen. Da ein Arbeiter nicht soviel davon tragen kann wie Eisen und Gold ist es schwer zu gewinnen und somit wertvoller.


---WER GEGEN WEN?---

Ganz klar. Gut gegen Böse. In diesem Fallen werden die Guten durch die Menschen, Könige und Ritter und die Bösen durch die Teufel und Dämonen der Hölle dargestellt. Beide Seiten haben ihre Stärken, wie auch Schwächen und es nicht leicht sich zu besiegen.

Ich werd nun ein paar Einheiten „erklären“ um die Sache nicht zu lange hinauszustrecken.

-Die Gute Seite-

Priester:
Heilen andere Einheiten mit ihrer Magie. Sind für den offenen Kampf kaum brauchbar.

Hexen:
Warum diese auf der guten Seite sind verstehe wer will. Sie können einen Feuerhagel beschwören und Golems erschaffen, die einem im Kampf zur Seite stehen.

Ritter:
Diese Einheiten erledigen ihren Job auf Pferden. Sie können durch verschieden Zaubersprüche (die sie selbst beherrschen) schneller und stärker werden.

-Die Böse Seite

Dämon:
Ein roter fliegender (Art) Drache. Er ist unsichtbar für den Gegner und nur sehr schwach zu erkennen. Jedoch ist er gegen geflügelte Einheiten besonders stark. Nachteil: Er hat ne schwache Abwehr.

Vampire:
Diese Blutsauger findet man überall. Sie saugen Mana ab. Zudem kann sich jeder von ihnen in unzählige Fledermäuse verwandeln die alle unabhängig voneinander steuerbar sind. Auch er hat die Fähigkeit sich zu tarnen.

Skelettdrachen:
Die stärkste Einheiten des Bösen. Fliegende Skelettdrachen die gewaltige Feuerstürme aus ihrem Maul schießen.

Zudem gibt es noch 7 Helden (gut) und 7 Sub-Helden (böse) die automatisch nach ihrem Erschaffen auf Stufe 15 (andere Einheiten auf Stufe 1) stehen. Ganz klar das diese Einheiten allen anderen überlegen sind. Doch sollte es irgendwie passieren das einer stirbt, bleibt er tot. D.h. er kann nie mehr neu erschaffen werden. Zusätzlich sind diese mit so viel Zaubersprüchen gespickt das man nie weiß, welchen man nimmt (Helden sowie Sprüche).

Insgesamt über 70 Einheiten, über 60 Zaubersprüche (mehr oder weniger hilfreich)
12 Levels in 6 Verliesen und 30 Singleplayer - Missionen.

---Systemanforderungen---

Auf der CD steht P 266 Mhz. Bei diesem Spiel nicht zu empfehlen. Erst ab einem P II 500 Mhz spielen. Denn wenn jeder so um die 300 Einheiten hat sie aufeinander hetzt. Kann es bei 266 Mhz zu enormen Spielstörungen kommen.
64 MB RAM sind OK. Mindestens 500 MB HD.
8x CD ROM (Diese Angabe ist Blödsinn da sowieso jeder mindestens 48x Speed hat. Aber was solls)
Eine Voodoo 3 sollte es schon sein. Klingt nicht sehr anspruchsvoll. Aber die Grafik ist vergleichbar mit Diablo 2 (für Kenner).
Tastatur & Maus sind klar.
Der Sound ist fabelhaft und passend zu diesem mystischen Feeling.


Multiplayer bis zu 8 Spielern. Es lohnt sich also. Es geht hier nur ums Aufbauen und zerstören. Im Singleplayer gibt’s diese auch doch in manchen Leveln spielt man mit einem Helden wie in Diablo (mit Tränken, Waffen und Sprüchen). Das Spiel wird nur durch Zwischensequenzen unterbrochen, die übrigens schön animiert sind.

Es lohnt sich also. Meine Freunde und ich haben uns schon so manches Multiplayerduell geliefert. Nachteil: Man kann in den Singleplayer – Missionen nicht speichern nur davor oder danach. Und da manche Mission bis zu 3 Std. dauert ist das sehr schwachsinnig von Phantagram gewesen.
Als ich es mir gekauft hab hat es knapp 70 DM gekostet. Inzwischen ist es wahrscheinlich in der Budget – Abteilung gelandet.

Aber es lohnt sich. Ich war nach dem 1. Spielen mehr als begeistert und daher ein großes Lob an Phantagram. Eine Investition die man sich ruhig leisten kann.

8 Bewertungen, 1 Kommentar

  • katze35

    16.04.2002, 16:16 Uhr von katze35
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klingt spannend. Gruss Katze