Mehr zu Strategiespielen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von schalkman
Kohan: Magie & Mystik auf deinem PC!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1. Entwickler
===============
Kohan wurde von "Time Gate" programmiert. Die Vermarktung übernimmt der renommierte Publisher "Ubi Soft". Der Preis für Kohan beträgt 80.-
2. Vorraussetzungen
===============
Mindestvorraussetzungen:
233 MHz Prozessor
64 MB Ram
470 MB HDD
Empfohlen:
450 MHz Prozessor
128 MB Ram
670 MB HDD
3. Spielidee
===============
Kohan ist ein Fantasy-Echtzeit-Strategiespiel. Die Entwickler haben allerdings statt purem Kampf auch einen Aufbauteil ähnlich wie bei Stronghold (siehe mein Bericht dazu) integriert, dieser spielt aber bei weitem keine so große Rolle wie bei diesem.
Kohan lässt sich am besten mit "Heroes of Might & Magic" vergleichen: Ähnliches Forschungssystem, Rollenspielelemente und Fantasy-Szenario erinnern stark an das Vorbild.
4. Story
===============
Die Story ist schon fast "normal": Mehrere Clans bekommen sich in die Haare und ein Krieg bricht aus, dabei sind sie mittendrin!
5. Gameplay
===============
Doch wie wird gespielt? Anfangs hat man meist nur ein oder zwei friedliche kleine Dörfchen, die natürlich zu Städten mit entsprechenden Verteidigungsanlagen umgebaut werden müssen. Zuerst sollte man sich hierbei um die Rohstofflieferung kümmern: Sägewerk, Schmiede und Steinbrüche liefern Holz, Eisen und Stein, das genügt schon um ein schlagkräftiges Heer aufzubauen.
Vor der Aufstellung des Militärs sollte erst mal der weitere Aufbau ihrer Basis stehen. Das heißt, sie müssen sie ihre Gebäude dann upgraden, da werden Marktplätze zu Basaren und Tempel zu Ordenpalästen. In dieser Upgrade-Phase des Spiels darf man den Bau von starken Befestigungsanlagen nicht vergessen, sonst wird man schon bald vom Gegner überrannt!
In der Zwischenzeit sollten sie aber schon kleine Erkundungstrupps aufstellen, um sich mit dem Terrain vertraut zu machen. Denn es gibt hier nicht nur Feinde, sondern auch Goldschätze und Ungeheuer zu entdecken oder auch Höhlen, die evtl. einen taktischen Vorteil mit sich bringen könnten.
Wenn sie sich sicher sind, dass ihre Verteidigung stark genug ist, so kann man es wagen selbst in die Offensive zu gehen und eigene Truppenverbände aufzustellen. Allerdings sollte man bei denen sehr auf eine günstige Formation achten (starke Kämpfer vorn; Magier und Fernwaffenträger hinten), denn die Gefechte können nur indirekt (ähnlich Siedler 3) gesteuert werden.
Etwas ganz besonderes sind die Helden: Zuerst waren sie in Blizzards Warcraft 3 eingeplant, doch diese Idee wurde verworfen, in Kohan jedoch wurden die Helden eingebaut. Ein Held ist unsterblich und begleitet sie die ganze Kampagne, ähnlich wie im Rollenspiel hat er Charakterattribute, die sich während des Spiels fortwährend verbessern, ist halt wie im Rollenspiel. Je nachdem welchen Helden sie einer Gruppe als Leutnant zuweisen erwirbt die ganze Gruppe Spezialeigenschaften, wie z.B. Kräfte schneller regenerieren oder Magiewiederstand.
Allerdings ist Kohan keineswegs ein einfachen Game, sondern eine echte Herausforderung: Sie müssen das Handbuch fast auswendig lernen, um mit den komplexen Steuerungsmöglichkeiten zurecht zu kommen. Die Aufgaben sind so vielfältig, wie man es sonst nicht gewohnt ist: Von Geiselbefreiung bis normalen Kampfeinsätzen ist alles drin. Besonders das Überzeugen neutraler Städte zu ihrer Allianz überzutreten gestaltet sich interessanter als erwartet. Diplomatisches und kampftechnisches Geschick werden in Kohan vom Spieler bis zum äußersten abverlangt.
6. Grafik
===============
Die Grafik lässt sich mit nur einem Wort beschreiben: BESCHISSEN!! In Zeiten, in denen Windows 95 noch das modernste Betriebssystem war, wäre die Grafik top gewesen, doch heute verschreckt sie eher Spieler, als durch detailtreue und gute Animationen zu überzeugen. Dafür läuft das Game aber auch auf alten Rechnern gut.
7. Sound
===============
Musik, Effekte und Synchronsprecher sind durchschnittlich, aber die soundtechnische Abwechslung fehlt klar.
8. Steuerung
===============
Auch hier hauptsächlich mit der Maus. Jedoch wird man durch zahlreiche verschachtelte Untermenüs ohne Handbuch nicht sehr weit kommen, daher hätte man wohl einige Hotkeys einfügen sollen.
9. Fazit
===============
Kohan ist sicherlich kein Spiel für die breite Masse, sondern richtet sich an die alten "Heroes of Might & Magic" Veteranen, die von der abscheulichen Grafik nicht zurückschrecken. Wenn man sich mal in dieses Spiel verliebt hat, dann kommt man nicht mehr davon los! Bleibt nur zu hoffen, dass sich eine Multiplayer-Gruppe im Internet findet, denn sonst ist der Spielspass viel zu kurz!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-07 17:18:45 mit dem Titel Äther ist Macht, Macht ist Äther...
1. Entwickler
===============
Entwickler ist Nival International, das Spiel wird von Fishtank Interactive vertrieben. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 40 Euro.
2. Vorraussetzungen
===============
Mindestvorraussetzungen:
300 MHz Prozessor
64 MB Ram
1,4 GB HDD
Empfohlen:
800 MHz Prozessor
256 MB Ram
1,4 GB HDD
3. Genre
===============
Etherlords ist ein Rundenbasiertes Strategiespiel, das auf moderne 3D-Grafik setzt. Die Figuren etc. sind an das Kartenspiel "Magic - The Gathering" angelehnt und man kann Etherlords somit auch als Spielumsetzung betrachten. Die Kämpfe laufen wie gesagt rundenbasiert wie in alten Rollenspielen oder der "Heroes of Might and Magic"-Serie ab.
4. Story
===============
Wer den Äther kontrolliert hat die Macht, denn der Äther ist die Grundlage für alles in Etherlords, vom Stein bis hin zum Krieger, alle bestehen aus Äther. Einmal alle paar Jahre passiert es, dass der Äther in verschiedenen Formen durch das land fliesst. Es sind Chaos, Synthese, Lebendigkeit und Bewegung.
Diese vier Grunderscheinungsformen sind gleichzustellen mit den vier Rassen, die sich in zwei Kampagnen, die eine gut (Bewegung und Lebendigkeit) und die andere böse (Synthese und Chaos) die Köpfe einschlagen. Der Sieger aus den Parteien darf sich dann Etherlord nennen.
5. Gameplay
===============
Der Ausgangsort in jeder Mission ist ihre Burg, die nie zerstört werden darf, sonst ist das Spiel verloren. Von dieser Burg aus können sie Helden rekrutieren, die sie auch mit verschiedenen Zaubersprüchen (davon gibts in Etherlords ca. 300 Stück) ausstatten dürfen. Diese Helden dürfen dann über die Landkarte bewegt werden, Resourcen sammeln (davon gibts auch reichlich viele, nämlich ganze acht) und Gebäude einnehmen, die man dann regelmäßig mit diesen acht Rohstoffen versorgen muss.
Natürlich können die Helden nicht einfach so ungestört auf der Karte umherziehen, sondern müssen sich allerhand Feinden erwehren, die unseren edlen Recken überall auflauern. Die Kämpfe zwischen Helden plus seinen Truppen und Gegnerischem Held plus seinen Truppen laufen in einer speziellen Ansicht ab, die sich jeweils auf die entsprechende Kulisse der Karte einstellt. Der Kampf ist dann gewonnen, wenn einer der Helden null Lebenspunkte hat.
Wie gesagt laufen diese Kämpfe rundenbasiert ab. Am Anfang jeder Runde dürfen zuerst Zaubersprüche ausgesprochen werden um sich weitere Helfer zu beschwören, diese oder sich selbst mit Schutzzaubern zu belegen oder einen Angriffszauber gegen die Schergen des Gegners oder den gegnerischen Held selbst auszusprechen. In der zweiten Phase des Kampfes schicken sie dann die beschworenen Kreaturen in den Nahkampf, um die Gegner zu attackieren. So läuft der Kampf bis zum Tode, denn fliehen ist hier nicht erlaubt.
Die Regeln für Zaubersprüche erinnern stark an die der AD & D Rollenspiele, denn auch bei Etherlords sind einige Rassen automatisch mit magischen Fähigkeiten, die nur sie besitzen ausgestattet und andere wiederum können einige Zauber nicht lernen, weil sie der falschen Rasse angehören. Einige Zauber dürfen auch so oft hintereinander ausgeführt werden, wie man will, andere müssen wieder neu memoriert werden. Viele mächtige Zaubersprüche findet man schon auf der Landschaftskarte in Form von Artefakten, doch Vorsicht ist geboten, denn die Zauber sind manchmal viel mächtiger als man glaubt...
Eine weitere Parallele zu Rollenspiele sind die Erfahrungspunkte. Für jedes gewonnene Duell gibts mehr EPs, was zu einem Aufstieg der Lebenspunkte und natürlich neuen Möglichkeiten (Waffen, Zaubersprüche) führt.
6. Grafik
===============
Besonders gut gelungene Lichteffekte. Gut designte Modelle und Animationen der Einheiten.
7. Sound
===============
Leider nur eine mittelmäßige Bewertung in dieser Kategorie, da die entsprechende Soundkulisse einfach fehlt.
8. Steuerung
===============
Ganz gute Strategie-Standartsteuerung, die zum ersten mal in einem 3D-Rundenstrategiespiel so gut umgesetzt wird..
9. Fazit
===============
Für Strategiefans sicherlich erste Wahl und wer sich ein Heros of Might an Magic in 3D gewünscht hat wird sicherlich begeistert sein. Doch wer keinen Nerv für langatmige Kämpfe hat und lieber was actionorientiertes spielt wird damit nicht seine Freude haben.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-13 19:43:25 mit dem Titel Der Meister auf neuem Terrain: "Sid Meiers Sim Golf"
1. Entwickler
===============
Entwickler sind hier - wie auch bei allen anderen SIMS-Titeln - die Maxis Studios, diesmal aber in Coproduktion mit Sid Meiers Firma Firaxis. Vermarktet wird auch dieser Titel von Electronic Arts zu einem Preis von circa 40 €.
2. Vorraussetzungen
===============
Mindestvorraussetzungen:
300 MHz Prozessor
16 MB Ram
500 MB HDD
Empfohlen:
500 MHz Prozessor
128 MB Ram
500 MB HDD
3. Genre
===============
Wir haben es hier mit einem Aufbaustrategiespiel in Echtzeit zu tun.
4. Gameplay
===============
Sid Meier berühmt-berüchtigt für seine rundebasierten Strategiespiele wagt sich nun wieder nach dem "Gettysburg-Fiasko" an die Echtzeit basierenden Spiele heran. Okay nun zum Spiel an sich. Sie können ihren Golfclub in den verschiedensten Regionen der Welt erbauen, doch für einige exklusive Länder, wie beispielsweise die schottischen Highlands müssen sie erst mal in ein paar kleineren Ländern Geld verdienen.
Also: Auf in eines der Billig-Länder! Hier fällt auch schon der erste Kritikpunkt auf: Es gibt keine Gegner, so hält sich die Spannung im ganzen Spiel doch recht gedrückt. Neben diesem freien Spiel, das ich hier gerade erläutert habe gibts auch keine Missionen, was zu noch einem Minuspunkt führt.
Doch nun zur Hauptaufgabe für sie als Clubleiter: Dem Bauen von Golfkursen. Ein Abschlagpunkt, in Golfer-jargon Tee genannt, ist schnell gebaut und die dazu gehörige Grünfläche, auf der sich das Loch befindet (Green) ebenfalls. Der Kurs wäre jetzt noch ein bisschen leicht, alco noch eins, zwei Sandbunker und ein kleines Wasserloch dazugesetzt und fertig ist unser erstes Loch! Doch Achtung! Ihre Golfplatzbesucher sind alles andere als Profis, zumindest Anfangs, also sollten sie die Kurse so einfach wie möglich halten! Zwei weitere Übungsmöglichkeiten können sie ihren Besuchern auf der Driving Ranch (dort kann man die Abschläge trainieren) und dem Putting Green (dort kann man das Einlochen üben) bieten. Natürlich bringen auch diese Einrichtungen Geld in ihre Kasse. Wenn sie nach und nach immer mehr Löcher gebaut haben, dann können sie auch zusätzliche Gebäude bauen, so können allerhand Gebäude gebaut werden. Neben den Snack-Bars gibt es noch Clubhäuser, Wohnhäuser für Prominente, Hotels usw...
Das eigentliche Geld nehmen sie natürlich durch die Besucher ein. Die bezahlen zuerst nur nach der Qualität der Kurse. Hat ihnen ein Kurs gefallen, so gibts viel Geld, wenn nicht so könnte die entrichtete Geldsumme gegen null laufen. Das Hungergefühl stellt sich bei ihren Besuchern schon nach ein paar Puttings ein und die Kasse in der Snack-Bar klingelt. Ein Clubhaus ist immer nützlich: Zum ersten kann man Mitgliedsbeiträge einsacken und zum zweiten brigen die Golfer ihre Freunde mit, die natürlich auch Geld in die Kasse spülen. Hotels werden bei genügend Besuchern ebenso sinnvoll wie kleine Häuser auf dem Grundstücksgelände, denn dort können sich besonders reiche einmieten.
Neben diesem Aufbaupart gibts natürlich noch einen Action-Part, denn sie können alle Kurse selbst bespielen! Ihren persönlichen Golfer können sie sich wie im Rollenspiel aus 10 Charakterattributen zusammensetzen und sein Äußeres absolut frei bestimmen. Dieser Golfer ist nützlich wenn es darum geht gegen Profi-Golfer, die sie herausgefordert haben und in Turnieren zu gewinnen, aber dieser Modus hält leider nicht mit den reinen Golf-Simulationen mit.
5. Grafik
===============
Die Grafik unterliegt den vergleichbaren Titeln wie Rollercoaster Tycoon oder Zoo Tycoon, die beide auch alles andere als eine tolle Grafik haben um Meilen! Lediglich die schönen Animationen aller Objekte sind besonders zu loben. Negativ fällt hingegen auf, dass man hier mit einer Auflösung von 800 x 600 keine schönen Zoomstufen oder wirklich fließende Übergänge zwischen den Terrainarten hinkriegt, alles wirkt pixelig.
6. Sound
===============
Die Geräuschkulisse könnte aus "Tiger Wood's PGA Tour 2001" stammen, ist also einfach unschlagbar. Die Kommentare der Sims, die spielen sind einfach nur witziges "Simsisch" (also Kauderwelsch oder Holländisch oder so was). Nur leider fehlt die musikalische Untermalung während des Spiels.
7. Steuerung
===============
Das Interface sollte den meisten noch aus "Die Sims" bekannt sein. Jede Tastenfunktion ist gut erreichbar und absolut logisch, aber leider ist nicht jede Funktion mit einem Hotkey versehen.
8. Fazit
===============
Zwar ist das Spiel ganz lustig, aber es erhält trotzdem bei weitem nicht die Bestnote! Die zwei Hauptgründe dafür sind: Nach dem ersten Land wirds extrem langweilig, denn man macht im Grunde genommen immer das selbe wie im ersten Land, keine Herausforderung. Auch die Gegner und Missionen, das Salz in der Suppe also fehlt vollkommen! Der zweite Kritikpunkt ist das Golfer-Fachchinesisch, bis man sich damit einigermassen zurechtgefunden hat, und das dauert, weil es keine Hilfefunktion gibt, ist der Spielspass auch schon vorbei. Auch negativ wirkt sich die schlechte Grafik aus, aber das nur am Rande. Wer also sein Zoo Tycoon schon durch hat, der kann jetzt bei Sim Golf zugreifen, wer aber Zoo Tycoon nicht so überragend fand, der solls lieber bleiben lassen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-13 15:50:45 mit dem Titel Tolles neues Aufbaustrategiespiel im Siedler-Stil!
1. Entwickler
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Cultures 2 wurde wie schon der erste Teil und die sehr ähnliche Brettspielumsetzung "Siedler von Catan" von Funatics entwickelt. Für den Vertrieb des Spiels ist die Deutsch/Österreichische Firma JoWood Productions verantwortlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei ca. 40 Euro.
2. Vorraussetzungen
===============
Mindestvorraussetzungen:
450 MHz Prozessor
128 MB Ram
700 MB HDD
Empfohlen:
1.000 MHz Prozessor
256 MB Ram
700 MB HDD
3. Genre
===============
Cultures 2 ist wie schon der erste Teil eine typische Aufbausimulation im Stile von "Die Siedler".
4. Story
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Bjarni, der Oberwikinger hat eine Vision vom Ende der Welt (Ragnarök oder so), indem die böse Midgartschlange Jörmuganda vorkommt. Das schlimmste kommt ja noch: Er muss sich laut seiner Vision gegen die Schlange stellen! Die Schicksalsgöttin besiegelt dann noch sein Schicksal und neben seinem Volk, den Wikingern stehen ihm noch die Franken (ha, da komm ich her), Sarazenen und Byzantiner ihm zur Seite
5. Gameplay
===============
Das Gameplay ist dem der Siedler sehr ähnlich. Rohstoffe abbauen, Soldaten und andere Berufsgruppen ausbilden, sich gegen die "Bösen" wehren, Wirtschaftskreisläufe aufbauen...
Gut, aber wie fängt man bei dem Spiel an. Meistens geht mit einer Basis, einigen Rohstoffen und einer Hand voll Wikinger los. Zuerst sollte man mal ein paar Jäger und Fischer losschicken, die den Nahrungsmittelbedarf stillen müssen. Aber auch Beeren sind hierfür geeignet. Später sollte man diese Nahrungsmittelbeschaffung durch den klassischen Farm-Mühle-Bäcker-Kreislauf ersetzen. Aber bei solchen Kreisläufen ist zu beachten, dass sie erst nach einer ganzen Weile erst aufbaubar sind. So darf ein Farmer erst dann Müller werden, wenn er genug Weizen hergestellt hat. So etwas gilt für alle Berufe! Wenn man den Zuliefererberuf (Abbauer für die drei Rohstoffe: Holz, Lehm und Bruchstein) erlernt, muss man erst den Verarbeiterberuf erlernen um schließlich den Endprodukthersteller Beruf erlernen zu können. Was jetzt kompliziert klingt macht oft einen höllenspass, ist aber zugleich auch größtes Ärgernis im Spiel. Später werden ihre Leute selbstverständlich anspruchsvoller und verlangen nach Schuhen, Möbeln oder Met. Auch hierfür muss man solche Kreisläufe aufbauen...
Doch nicht nur das steht auf der Liste der Aufgaben, sondern auch Quests, die fast wie im Rollenspiel den Spielverlauf fast zu einem Adventure machen! Es gibt kämpferische Aufgaben wie "Besiegen sie das Monster im Südosten" oder "Besiegen sie das Killerkarnickel", händlerische Aufgaben wie in einem Wald nahe Nottingham einem gewissen Robin Hood Brückenzoll zu blechen. Aber nicht nur die Quests erinnern mich an Rollenspiele, sondern auch die verschiedenen Waffengattungen und die zahlreichen Heil.- und Zaubertränke, die man vom Dorfdruiden (Miraculix läßt grüßen) brauen lassen kann. Die Rollenspielelemente lockern das ganze Geschehen enorm auf und sind wolh die größte freude im Spiel...
Dabei macht es allein schon Spass zuzuschauen, denn es entsteht nicht einfach so irgendwas, sondern alles wird gefertigt! So können sie einem Schmied zusehen, wie er aus einem Eisenblock ein Schwert fertigt oder den Dachdeckern wie sie Schritt für Schritt das Dach mit Zieglen zudecken. Leider macht das Zuschauen nicht immer solchen Spass, sondern auch ganz schön Frust, denn in einigen Missionen muss man schlichtweg so lange warten, bis ein Händler die entsprechende Ware ins Hauptquartier gebracht hat, was ziemlich nervt.
A Propos Schwert. Die Kriegsführung geht ganz schön ins Geld, daher ist sie fast nie vonnöten, außer sie wollen es so... Denn fast jede Mission lässt sich friedlich wie auch kriegerisch lösen. Neben dem Angriffskrieg gibt es noch die Möglichkeit Palisaden rund um ihr Dorf zu errichten, aber richtig Sinn macht das nur dann, wenn man im Mehrspielermodus aktiv ist.
6. Grafik
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Von den drei Zoomstufen ist nur eine wirklich spielbar, aber die Spielwelt ist sehr detailreich, jedes Volk hat seinen eigenen individuellen Touch und die Auflösungen lassen sich sehr hoch drehen.
7. Sound
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Zwar ist die Musik etwas aufdringlich, aber, aber die Umgebungsgeräusche und die Sprachausgabe sind sehr gut gelungen.
8. Steuerung
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Für so gut wie alle Funktionen gibts Hotkeys, aber der Seehandel ist einfach zu umständlich und die Menüs wirken extrem überladen. Trotz allem kann man aber alle wichtigen Daten schnell finden und sie sind in sinnvoller Weise wiedergegeben.
9. Fazit
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Cultures 2 ist ein schönes, abwechslungsreiches Aufbauspiel, das mit Witz und Charme zu überzeugen weiß. Teilweise ist es aber schon sehr komplex und daher nur für Siedler-Erfahrene und Cultures-Könner zu empfehlen. In diesem Spiel gibt es tausende von Einstellungen, Optionen und Vorgehensweisen, die einfach für Anfänger zu schwer wären! Daher mein Rat für Anfänger: Finger weg. Fortgeschrittene sollten Zugreifen und für Profis ists ein Pflichtkauf!
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Kohan wurde von "Time Gate" programmiert. Die Vermarktung übernimmt der renommierte Publisher "Ubi Soft". Der Preis für Kohan beträgt 80.-
2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:
233 MHz Prozessor
64 MB Ram
470 MB HDD
Empfohlen:
450 MHz Prozessor
128 MB Ram
670 MB HDD
3. Spielidee
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Kohan ist ein Fantasy-Echtzeit-Strategiespiel. Die Entwickler haben allerdings statt purem Kampf auch einen Aufbauteil ähnlich wie bei Stronghold (siehe mein Bericht dazu) integriert, dieser spielt aber bei weitem keine so große Rolle wie bei diesem.
Kohan lässt sich am besten mit "Heroes of Might & Magic" vergleichen: Ähnliches Forschungssystem, Rollenspielelemente und Fantasy-Szenario erinnern stark an das Vorbild.
4. Story
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Die Story ist schon fast "normal": Mehrere Clans bekommen sich in die Haare und ein Krieg bricht aus, dabei sind sie mittendrin!
5. Gameplay
===============
Doch wie wird gespielt? Anfangs hat man meist nur ein oder zwei friedliche kleine Dörfchen, die natürlich zu Städten mit entsprechenden Verteidigungsanlagen umgebaut werden müssen. Zuerst sollte man sich hierbei um die Rohstofflieferung kümmern: Sägewerk, Schmiede und Steinbrüche liefern Holz, Eisen und Stein, das genügt schon um ein schlagkräftiges Heer aufzubauen.
Vor der Aufstellung des Militärs sollte erst mal der weitere Aufbau ihrer Basis stehen. Das heißt, sie müssen sie ihre Gebäude dann upgraden, da werden Marktplätze zu Basaren und Tempel zu Ordenpalästen. In dieser Upgrade-Phase des Spiels darf man den Bau von starken Befestigungsanlagen nicht vergessen, sonst wird man schon bald vom Gegner überrannt!
In der Zwischenzeit sollten sie aber schon kleine Erkundungstrupps aufstellen, um sich mit dem Terrain vertraut zu machen. Denn es gibt hier nicht nur Feinde, sondern auch Goldschätze und Ungeheuer zu entdecken oder auch Höhlen, die evtl. einen taktischen Vorteil mit sich bringen könnten.
Wenn sie sich sicher sind, dass ihre Verteidigung stark genug ist, so kann man es wagen selbst in die Offensive zu gehen und eigene Truppenverbände aufzustellen. Allerdings sollte man bei denen sehr auf eine günstige Formation achten (starke Kämpfer vorn; Magier und Fernwaffenträger hinten), denn die Gefechte können nur indirekt (ähnlich Siedler 3) gesteuert werden.
Etwas ganz besonderes sind die Helden: Zuerst waren sie in Blizzards Warcraft 3 eingeplant, doch diese Idee wurde verworfen, in Kohan jedoch wurden die Helden eingebaut. Ein Held ist unsterblich und begleitet sie die ganze Kampagne, ähnlich wie im Rollenspiel hat er Charakterattribute, die sich während des Spiels fortwährend verbessern, ist halt wie im Rollenspiel. Je nachdem welchen Helden sie einer Gruppe als Leutnant zuweisen erwirbt die ganze Gruppe Spezialeigenschaften, wie z.B. Kräfte schneller regenerieren oder Magiewiederstand.
Allerdings ist Kohan keineswegs ein einfachen Game, sondern eine echte Herausforderung: Sie müssen das Handbuch fast auswendig lernen, um mit den komplexen Steuerungsmöglichkeiten zurecht zu kommen. Die Aufgaben sind so vielfältig, wie man es sonst nicht gewohnt ist: Von Geiselbefreiung bis normalen Kampfeinsätzen ist alles drin. Besonders das Überzeugen neutraler Städte zu ihrer Allianz überzutreten gestaltet sich interessanter als erwartet. Diplomatisches und kampftechnisches Geschick werden in Kohan vom Spieler bis zum äußersten abverlangt.
6. Grafik
===============
Die Grafik lässt sich mit nur einem Wort beschreiben: BESCHISSEN!! In Zeiten, in denen Windows 95 noch das modernste Betriebssystem war, wäre die Grafik top gewesen, doch heute verschreckt sie eher Spieler, als durch detailtreue und gute Animationen zu überzeugen. Dafür läuft das Game aber auch auf alten Rechnern gut.
7. Sound
===============
Musik, Effekte und Synchronsprecher sind durchschnittlich, aber die soundtechnische Abwechslung fehlt klar.
8. Steuerung
===============
Auch hier hauptsächlich mit der Maus. Jedoch wird man durch zahlreiche verschachtelte Untermenüs ohne Handbuch nicht sehr weit kommen, daher hätte man wohl einige Hotkeys einfügen sollen.
9. Fazit
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Kohan ist sicherlich kein Spiel für die breite Masse, sondern richtet sich an die alten "Heroes of Might & Magic" Veteranen, die von der abscheulichen Grafik nicht zurückschrecken. Wenn man sich mal in dieses Spiel verliebt hat, dann kommt man nicht mehr davon los! Bleibt nur zu hoffen, dass sich eine Multiplayer-Gruppe im Internet findet, denn sonst ist der Spielspass viel zu kurz!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-07 17:18:45 mit dem Titel Äther ist Macht, Macht ist Äther...
1. Entwickler
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Entwickler ist Nival International, das Spiel wird von Fishtank Interactive vertrieben. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 40 Euro.
2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:
300 MHz Prozessor
64 MB Ram
1,4 GB HDD
Empfohlen:
800 MHz Prozessor
256 MB Ram
1,4 GB HDD
3. Genre
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Etherlords ist ein Rundenbasiertes Strategiespiel, das auf moderne 3D-Grafik setzt. Die Figuren etc. sind an das Kartenspiel "Magic - The Gathering" angelehnt und man kann Etherlords somit auch als Spielumsetzung betrachten. Die Kämpfe laufen wie gesagt rundenbasiert wie in alten Rollenspielen oder der "Heroes of Might and Magic"-Serie ab.
4. Story
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Wer den Äther kontrolliert hat die Macht, denn der Äther ist die Grundlage für alles in Etherlords, vom Stein bis hin zum Krieger, alle bestehen aus Äther. Einmal alle paar Jahre passiert es, dass der Äther in verschiedenen Formen durch das land fliesst. Es sind Chaos, Synthese, Lebendigkeit und Bewegung.
Diese vier Grunderscheinungsformen sind gleichzustellen mit den vier Rassen, die sich in zwei Kampagnen, die eine gut (Bewegung und Lebendigkeit) und die andere böse (Synthese und Chaos) die Köpfe einschlagen. Der Sieger aus den Parteien darf sich dann Etherlord nennen.
5. Gameplay
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Der Ausgangsort in jeder Mission ist ihre Burg, die nie zerstört werden darf, sonst ist das Spiel verloren. Von dieser Burg aus können sie Helden rekrutieren, die sie auch mit verschiedenen Zaubersprüchen (davon gibts in Etherlords ca. 300 Stück) ausstatten dürfen. Diese Helden dürfen dann über die Landkarte bewegt werden, Resourcen sammeln (davon gibts auch reichlich viele, nämlich ganze acht) und Gebäude einnehmen, die man dann regelmäßig mit diesen acht Rohstoffen versorgen muss.
Natürlich können die Helden nicht einfach so ungestört auf der Karte umherziehen, sondern müssen sich allerhand Feinden erwehren, die unseren edlen Recken überall auflauern. Die Kämpfe zwischen Helden plus seinen Truppen und Gegnerischem Held plus seinen Truppen laufen in einer speziellen Ansicht ab, die sich jeweils auf die entsprechende Kulisse der Karte einstellt. Der Kampf ist dann gewonnen, wenn einer der Helden null Lebenspunkte hat.
Wie gesagt laufen diese Kämpfe rundenbasiert ab. Am Anfang jeder Runde dürfen zuerst Zaubersprüche ausgesprochen werden um sich weitere Helfer zu beschwören, diese oder sich selbst mit Schutzzaubern zu belegen oder einen Angriffszauber gegen die Schergen des Gegners oder den gegnerischen Held selbst auszusprechen. In der zweiten Phase des Kampfes schicken sie dann die beschworenen Kreaturen in den Nahkampf, um die Gegner zu attackieren. So läuft der Kampf bis zum Tode, denn fliehen ist hier nicht erlaubt.
Die Regeln für Zaubersprüche erinnern stark an die der AD & D Rollenspiele, denn auch bei Etherlords sind einige Rassen automatisch mit magischen Fähigkeiten, die nur sie besitzen ausgestattet und andere wiederum können einige Zauber nicht lernen, weil sie der falschen Rasse angehören. Einige Zauber dürfen auch so oft hintereinander ausgeführt werden, wie man will, andere müssen wieder neu memoriert werden. Viele mächtige Zaubersprüche findet man schon auf der Landschaftskarte in Form von Artefakten, doch Vorsicht ist geboten, denn die Zauber sind manchmal viel mächtiger als man glaubt...
Eine weitere Parallele zu Rollenspiele sind die Erfahrungspunkte. Für jedes gewonnene Duell gibts mehr EPs, was zu einem Aufstieg der Lebenspunkte und natürlich neuen Möglichkeiten (Waffen, Zaubersprüche) führt.
6. Grafik
===============
Besonders gut gelungene Lichteffekte. Gut designte Modelle und Animationen der Einheiten.
7. Sound
===============
Leider nur eine mittelmäßige Bewertung in dieser Kategorie, da die entsprechende Soundkulisse einfach fehlt.
8. Steuerung
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Ganz gute Strategie-Standartsteuerung, die zum ersten mal in einem 3D-Rundenstrategiespiel so gut umgesetzt wird..
9. Fazit
===============
Für Strategiefans sicherlich erste Wahl und wer sich ein Heros of Might an Magic in 3D gewünscht hat wird sicherlich begeistert sein. Doch wer keinen Nerv für langatmige Kämpfe hat und lieber was actionorientiertes spielt wird damit nicht seine Freude haben.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-13 19:43:25 mit dem Titel Der Meister auf neuem Terrain: "Sid Meiers Sim Golf"
1. Entwickler
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Entwickler sind hier - wie auch bei allen anderen SIMS-Titeln - die Maxis Studios, diesmal aber in Coproduktion mit Sid Meiers Firma Firaxis. Vermarktet wird auch dieser Titel von Electronic Arts zu einem Preis von circa 40 €.
2. Vorraussetzungen
===============
Mindestvorraussetzungen:
300 MHz Prozessor
16 MB Ram
500 MB HDD
Empfohlen:
500 MHz Prozessor
128 MB Ram
500 MB HDD
3. Genre
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Wir haben es hier mit einem Aufbaustrategiespiel in Echtzeit zu tun.
4. Gameplay
===============
Sid Meier berühmt-berüchtigt für seine rundebasierten Strategiespiele wagt sich nun wieder nach dem "Gettysburg-Fiasko" an die Echtzeit basierenden Spiele heran. Okay nun zum Spiel an sich. Sie können ihren Golfclub in den verschiedensten Regionen der Welt erbauen, doch für einige exklusive Länder, wie beispielsweise die schottischen Highlands müssen sie erst mal in ein paar kleineren Ländern Geld verdienen.
Also: Auf in eines der Billig-Länder! Hier fällt auch schon der erste Kritikpunkt auf: Es gibt keine Gegner, so hält sich die Spannung im ganzen Spiel doch recht gedrückt. Neben diesem freien Spiel, das ich hier gerade erläutert habe gibts auch keine Missionen, was zu noch einem Minuspunkt führt.
Doch nun zur Hauptaufgabe für sie als Clubleiter: Dem Bauen von Golfkursen. Ein Abschlagpunkt, in Golfer-jargon Tee genannt, ist schnell gebaut und die dazu gehörige Grünfläche, auf der sich das Loch befindet (Green) ebenfalls. Der Kurs wäre jetzt noch ein bisschen leicht, alco noch eins, zwei Sandbunker und ein kleines Wasserloch dazugesetzt und fertig ist unser erstes Loch! Doch Achtung! Ihre Golfplatzbesucher sind alles andere als Profis, zumindest Anfangs, also sollten sie die Kurse so einfach wie möglich halten! Zwei weitere Übungsmöglichkeiten können sie ihren Besuchern auf der Driving Ranch (dort kann man die Abschläge trainieren) und dem Putting Green (dort kann man das Einlochen üben) bieten. Natürlich bringen auch diese Einrichtungen Geld in ihre Kasse. Wenn sie nach und nach immer mehr Löcher gebaut haben, dann können sie auch zusätzliche Gebäude bauen, so können allerhand Gebäude gebaut werden. Neben den Snack-Bars gibt es noch Clubhäuser, Wohnhäuser für Prominente, Hotels usw...
Das eigentliche Geld nehmen sie natürlich durch die Besucher ein. Die bezahlen zuerst nur nach der Qualität der Kurse. Hat ihnen ein Kurs gefallen, so gibts viel Geld, wenn nicht so könnte die entrichtete Geldsumme gegen null laufen. Das Hungergefühl stellt sich bei ihren Besuchern schon nach ein paar Puttings ein und die Kasse in der Snack-Bar klingelt. Ein Clubhaus ist immer nützlich: Zum ersten kann man Mitgliedsbeiträge einsacken und zum zweiten brigen die Golfer ihre Freunde mit, die natürlich auch Geld in die Kasse spülen. Hotels werden bei genügend Besuchern ebenso sinnvoll wie kleine Häuser auf dem Grundstücksgelände, denn dort können sich besonders reiche einmieten.
Neben diesem Aufbaupart gibts natürlich noch einen Action-Part, denn sie können alle Kurse selbst bespielen! Ihren persönlichen Golfer können sie sich wie im Rollenspiel aus 10 Charakterattributen zusammensetzen und sein Äußeres absolut frei bestimmen. Dieser Golfer ist nützlich wenn es darum geht gegen Profi-Golfer, die sie herausgefordert haben und in Turnieren zu gewinnen, aber dieser Modus hält leider nicht mit den reinen Golf-Simulationen mit.
5. Grafik
===============
Die Grafik unterliegt den vergleichbaren Titeln wie Rollercoaster Tycoon oder Zoo Tycoon, die beide auch alles andere als eine tolle Grafik haben um Meilen! Lediglich die schönen Animationen aller Objekte sind besonders zu loben. Negativ fällt hingegen auf, dass man hier mit einer Auflösung von 800 x 600 keine schönen Zoomstufen oder wirklich fließende Übergänge zwischen den Terrainarten hinkriegt, alles wirkt pixelig.
6. Sound
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Die Geräuschkulisse könnte aus "Tiger Wood's PGA Tour 2001" stammen, ist also einfach unschlagbar. Die Kommentare der Sims, die spielen sind einfach nur witziges "Simsisch" (also Kauderwelsch oder Holländisch oder so was). Nur leider fehlt die musikalische Untermalung während des Spiels.
7. Steuerung
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Das Interface sollte den meisten noch aus "Die Sims" bekannt sein. Jede Tastenfunktion ist gut erreichbar und absolut logisch, aber leider ist nicht jede Funktion mit einem Hotkey versehen.
8. Fazit
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Zwar ist das Spiel ganz lustig, aber es erhält trotzdem bei weitem nicht die Bestnote! Die zwei Hauptgründe dafür sind: Nach dem ersten Land wirds extrem langweilig, denn man macht im Grunde genommen immer das selbe wie im ersten Land, keine Herausforderung. Auch die Gegner und Missionen, das Salz in der Suppe also fehlt vollkommen! Der zweite Kritikpunkt ist das Golfer-Fachchinesisch, bis man sich damit einigermassen zurechtgefunden hat, und das dauert, weil es keine Hilfefunktion gibt, ist der Spielspass auch schon vorbei. Auch negativ wirkt sich die schlechte Grafik aus, aber das nur am Rande. Wer also sein Zoo Tycoon schon durch hat, der kann jetzt bei Sim Golf zugreifen, wer aber Zoo Tycoon nicht so überragend fand, der solls lieber bleiben lassen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-13 15:50:45 mit dem Titel Tolles neues Aufbaustrategiespiel im Siedler-Stil!
1. Entwickler
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Cultures 2 wurde wie schon der erste Teil und die sehr ähnliche Brettspielumsetzung "Siedler von Catan" von Funatics entwickelt. Für den Vertrieb des Spiels ist die Deutsch/Österreichische Firma JoWood Productions verantwortlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei ca. 40 Euro.
2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:
450 MHz Prozessor
128 MB Ram
700 MB HDD
Empfohlen:
1.000 MHz Prozessor
256 MB Ram
700 MB HDD
3. Genre
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Cultures 2 ist wie schon der erste Teil eine typische Aufbausimulation im Stile von "Die Siedler".
4. Story
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Bjarni, der Oberwikinger hat eine Vision vom Ende der Welt (Ragnarök oder so), indem die böse Midgartschlange Jörmuganda vorkommt. Das schlimmste kommt ja noch: Er muss sich laut seiner Vision gegen die Schlange stellen! Die Schicksalsgöttin besiegelt dann noch sein Schicksal und neben seinem Volk, den Wikingern stehen ihm noch die Franken (ha, da komm ich her), Sarazenen und Byzantiner ihm zur Seite
5. Gameplay
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Das Gameplay ist dem der Siedler sehr ähnlich. Rohstoffe abbauen, Soldaten und andere Berufsgruppen ausbilden, sich gegen die "Bösen" wehren, Wirtschaftskreisläufe aufbauen...
Gut, aber wie fängt man bei dem Spiel an. Meistens geht mit einer Basis, einigen Rohstoffen und einer Hand voll Wikinger los. Zuerst sollte man mal ein paar Jäger und Fischer losschicken, die den Nahrungsmittelbedarf stillen müssen. Aber auch Beeren sind hierfür geeignet. Später sollte man diese Nahrungsmittelbeschaffung durch den klassischen Farm-Mühle-Bäcker-Kreislauf ersetzen. Aber bei solchen Kreisläufen ist zu beachten, dass sie erst nach einer ganzen Weile erst aufbaubar sind. So darf ein Farmer erst dann Müller werden, wenn er genug Weizen hergestellt hat. So etwas gilt für alle Berufe! Wenn man den Zuliefererberuf (Abbauer für die drei Rohstoffe: Holz, Lehm und Bruchstein) erlernt, muss man erst den Verarbeiterberuf erlernen um schließlich den Endprodukthersteller Beruf erlernen zu können. Was jetzt kompliziert klingt macht oft einen höllenspass, ist aber zugleich auch größtes Ärgernis im Spiel. Später werden ihre Leute selbstverständlich anspruchsvoller und verlangen nach Schuhen, Möbeln oder Met. Auch hierfür muss man solche Kreisläufe aufbauen...
Doch nicht nur das steht auf der Liste der Aufgaben, sondern auch Quests, die fast wie im Rollenspiel den Spielverlauf fast zu einem Adventure machen! Es gibt kämpferische Aufgaben wie "Besiegen sie das Monster im Südosten" oder "Besiegen sie das Killerkarnickel", händlerische Aufgaben wie in einem Wald nahe Nottingham einem gewissen Robin Hood Brückenzoll zu blechen. Aber nicht nur die Quests erinnern mich an Rollenspiele, sondern auch die verschiedenen Waffengattungen und die zahlreichen Heil.- und Zaubertränke, die man vom Dorfdruiden (Miraculix läßt grüßen) brauen lassen kann. Die Rollenspielelemente lockern das ganze Geschehen enorm auf und sind wolh die größte freude im Spiel...
Dabei macht es allein schon Spass zuzuschauen, denn es entsteht nicht einfach so irgendwas, sondern alles wird gefertigt! So können sie einem Schmied zusehen, wie er aus einem Eisenblock ein Schwert fertigt oder den Dachdeckern wie sie Schritt für Schritt das Dach mit Zieglen zudecken. Leider macht das Zuschauen nicht immer solchen Spass, sondern auch ganz schön Frust, denn in einigen Missionen muss man schlichtweg so lange warten, bis ein Händler die entsprechende Ware ins Hauptquartier gebracht hat, was ziemlich nervt.
A Propos Schwert. Die Kriegsführung geht ganz schön ins Geld, daher ist sie fast nie vonnöten, außer sie wollen es so... Denn fast jede Mission lässt sich friedlich wie auch kriegerisch lösen. Neben dem Angriffskrieg gibt es noch die Möglichkeit Palisaden rund um ihr Dorf zu errichten, aber richtig Sinn macht das nur dann, wenn man im Mehrspielermodus aktiv ist.
6. Grafik
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Von den drei Zoomstufen ist nur eine wirklich spielbar, aber die Spielwelt ist sehr detailreich, jedes Volk hat seinen eigenen individuellen Touch und die Auflösungen lassen sich sehr hoch drehen.
7. Sound
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Zwar ist die Musik etwas aufdringlich, aber, aber die Umgebungsgeräusche und die Sprachausgabe sind sehr gut gelungen.
8. Steuerung
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Für so gut wie alle Funktionen gibts Hotkeys, aber der Seehandel ist einfach zu umständlich und die Menüs wirken extrem überladen. Trotz allem kann man aber alle wichtigen Daten schnell finden und sie sind in sinnvoller Weise wiedergegeben.
9. Fazit
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Cultures 2 ist ein schönes, abwechslungsreiches Aufbauspiel, das mit Witz und Charme zu überzeugen weiß. Teilweise ist es aber schon sehr komplex und daher nur für Siedler-Erfahrene und Cultures-Könner zu empfehlen. In diesem Spiel gibt es tausende von Einstellungen, Optionen und Vorgehensweisen, die einfach für Anfänger zu schwer wären! Daher mein Rat für Anfänger: Finger weg. Fortgeschrittene sollten Zugreifen und für Profis ists ein Pflichtkauf!
16 Bewertungen, 2 Kommentare
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14.04.2002, 00:32 Uhr von Faceman28m
Bewertung: sehr hilfreichStimme ich dir zu,aber wer nicht wagt der nicht gewinnt
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13.04.2002, 18:06 Uhr von MaxTheCB
Bewertung: sehr hilfreichHihi...hab das Spiel für 14,99 DM! aus der Ramschkiste gekauft :-)
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