Mehr zu Strategiespielen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von herbert2002
Civilisation 3 - Die Reihe setzt sich fort.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nun ist ja Civilization 3 drei endlich rausgekommen, meine Mutter hat es mir sofort gekauft und als ich dann aus der Schule wieder da war habe ich nur noch gezockt. Jetzt habe ich es durch und ich gebe euch nun meinen ersten Eindruck zu dem Spiel.
Die Installation:
Die Installation ging ohne Probleme von statten, es hat etwas länger gedauert da Civilization 3 637 Megabyte auf der Festplatte belegt. Aber sonst hatte ich keine weiteren Probleme.
Das Spiel:
Civilization 3 ist das aktuellste und beste Aufbau-Strategiespiel, dass es im Moment auf dem Markt gibt. Wie schon in den beiden ersten Teilen ist die Spieltiefe und der Suchtfaktor sehr hoch, doch nun setzt Infogrames mit seinem Spiel neue Maßstäbe in der Aufbau-Strategiespiel-Szene und verbessert den Suchtfaktor und die Spieltiefe noch mal.
Das Spiel ist mit keinerlei Hektik verbunden, da sie ihre Entscheidungen Runde für Runde treffen müssen, außerdem können sie selber bestimmen wann die Runde enden und wann die nächste wieder anfangen soll.
Ihre Aufgaben werden immer schwieriger je mehr Nachbarn und welche Nachbarn sie bekommen, außerdem hängt es auch von den Fortschritten ab.
Am Anfang des Spiels können sie sich aussuchen welches Volk sie befehligen wollen, die friedlich forschenden Engländer oder z.B. die kampflustigen Zulus. Jedes Volk hat vor und Nachteile, die den Spielfluss in verschiedenen Arten beeinflussen können. Der Spielfluss ist auch davon abhängig welche Völker sie als Gegner haben, wenn sie z.B. viele aggressive Gegner haben, dann wird es bald Krieg geben, haben sie aber viele friedlich Händler als Gegner, dann kann tausende Jahre Frieden herrschen.
Die Spieldauer hängt von der Kartengröße, der Teilnehmerzahl und den geographischen Gegebenheiten ab und kann zwischen 20 und 50 Stunden dauern. Er also mal eben ein Stündchen spielen will für den ist Civilization 3 nichts.
Die Story:
Es ist klar das man irgendwann keine Lust mehr auf das bisherige Leben hat, wenn man immer durch die Gegen zieht, in Zelten lebt und die meiste Zeit des Tages mit Beeren pflücken oder jagen verbringt. Auch ihr Volk, dass sie dann übernehmen werdet hat dazu keine Lust mehr und will endlich Sesshaft werden.
Deshalb haben sie nun die Aufgabe an einem geeigneten Ort eine kleine Siedlung zu gründen, Arbeiter los zu schicken, die Straßen bauen und lassen Krieger ausbilden, die ihre kleine Siedlung verteidigen sollen und das Umland erkunden sollen.
Das klingt alles sehr einfach, doch die Zeiten wo man als Chef seinem Volk nur noch sagen muss wo es hinziehen soll sind endgültig vorbei, sobald man seine erste Stadt gegründet hat.
Bei Civilization 3 sind sie nun General, Forscher, Soziologe, Kaufmann und Geistlicher in einer Person. Sie müssen nun alle Entscheidungen treffen, z.B. in welchem Themenbereich sie ihre Forscher beschäftigen wollen oder einen neuen guten Siedlungsplatz suchen und hoffentlich auch finden und dort umzugswillige Bürger hinschicken. Also, sie sollten die Wünsche ihre Volkes berücksichtigen und die besten Entscheidungen treffen.
In der Politik sollten sie auch darauf achten, dass sie mit ihren Nachbarländern und Städten gut zurecht kommen, denn diese bieten ihnen oft sehr gute Angebote an. Allerdings können diese auch unverhohlene Drohungen ausstoßen.
Sie müssen immer die Handlungen mit ihren Nachbarn aushandeln, zum Beispiel geben sie an die Engländer die Kunst des Reitens weiter und sie lernen von den Engländern das Alphabet. Sie müssen allerdings auch darauf achten, dass sie immer genug Platz für ihr Volk haben, denn die manchmal sehr aggressiven Gegner nehmen ihnen gerne mal viel Platz weg. Deshalb müssen sie entscheiden wann sie z.B. dann den aggressiven Gegner angreifen bevor er zu viel Land von ihnen weg nimmt. Und warum muss man das alles machen?
Na, klar für ihr Volk, denn wenn sie die richtigen Entscheidungen treffen, dann können sie irgendwann in die Geschichte eingehen, denn dann sind sie die größte Stadt aller Zeiten.
Verschiedene Möglichkeiten zu siegen sind, sie vernichten einfach alle Gegner, sie gewinnen das Weltraumrennen oder werden vielleicht UNO-Generalsekretär. Sie können allerdings auch siegen, wenn ihre Errungenschaften ihren Mitmenschen derart gefallen, das sie von allen als Genie anerkannt werden.
Egal wie sie Siegen, nach ihrem Sieg werden so ca. 6000 Jahre Regentschaft hinter ihnen liegen. In dieser Zeit, in der Zeit bis zu ihrem Sieg, werden sie nicht nur in der Antike, im Mittelalter, im Industriezeitalter und in der Moderne spielen, sie werden auch auf eine etwas fortgeschrittene Regierungsform umsteigen müssen. Dies kann entweder die Monarchie, die Republik, die Demokratie oder der Kommunismus sein, allerdings ist es sehr schwer wann sie die Regierungsform wechseln sollen und welche sie wählen sollen.
Sehr wichtig ist auch der Umgang mit den anderen Bewohnern ihres Planeten, denn wenn sie keine geschickte Diplomatie mit ihrem führen, dann werden sie verlieren, auch wenn sie bereits das mächtigste Volk auf Erden regieren.
Einsteigertipps:
- Fangen Sie nicht sofort an zu bauen wenn Sie im Spiel sind, erkunden sie erst mal das komplette Territorium.
- Besonders hilfreich wäre, wenn Sie vor dem Spiel die Zivilopädie lesen würden, hier erfahren sie viel über das Spiel.
- Der Computer schlägt Ihnen immer vor was sie bauen sollten, hören sie aber nicht auf ihn, gucken sie erst mal was ihre Stadt wirklich braucht und entscheiden sie dann darüber ob sie die Einrichtung wirklich brauchen oder nicht.
- Speichern sie vor Angriffen oder anderen wichtigen Entscheidungen immer ab, damit sie wenn die Entscheidung falsch war, nicht wieder von vorne anfangen müssen.
- Lassen sie ihre Städte immer durch Soldaten bewachen, damit der Gegner ihre Stadt nicht zerstören kann. Ebenfalls sollten sie auch ihre Siedler und Arbeiter beschützen lassen.
- Auf einem Hügel kann man gut einen Aussichtsposten errichten.
- Wenn sie alles aufgeklärt haben, dann werden sie bestimmt keinen Überraschungsangriffen von Feinden und Barbaren zur Last fallen.
- Sie sollten ihre Herrschaftsform schnell auf die Monarchie umstellen.
Die Spieleinstellung für Anfänger ist sehr wichtig, also sollten sie die Weltgestaltung so lassen wie sie ist, denn auf Kontinenten ist es leichter zu spielen als auf einem Archipel oder einer Pangäa. Wenn man als Anfänger lieber weniger Berge haben will, so sollte man das Weltalter auf fünf Milliarden Jahre einstellen. Die Temperatur und das Klima sollten sie so lassen, diese Einstellungen können sie später verändern wenn sie ein fortgeschrittener Spieler sind.
Der Schwierigkeitsgrad spielt eine große Rolle, deshalb sollten sie zunächst als Häuptling spielen, später können sie den Schwierigkeitsgrad dann immer noch erhöhen, wie etwa auf König oder Gottheit. Es ist allerdings eine große Herausforderung wenn sie als König oder Gottheit spielen, deshalb sollten sie dieses erst mal lassen.
Die Völker besitzen bei diesem Spiel verschiedene Boni, wenn man ohne diese Boni spielen will, dann kann man sie in der Spielereinstellung ausschalten. Denn sonst sind die Boni von dem jeweiligen Volk mehr oder weniger spielentscheident.
Beim Spielstart sollten sie darauf achten, dass sie einen guten Startpunkt erwischen, denn wenn sie inmitten der Tundra oder einer Wüste starten, dann sollten sie das Spiel so oft neu starten bis sie einen geeigneten Startpunkt gefunden haben. Denn es ist sinnlos ewig mit seinem Siedler durch die Gegend zu laufen und nach einem Startpunkt zu suchen.
Die großen Weltwunder:
Wunder der Antike:
Die große Bibliothek ist nur dann sinnvoll wenn sie sich mit zwei technologischen ebenbürtigen oder besseren Völkern verbündet haben.
Der Große Leuchtturm kann nur an Küstenstädten gebaut werden und den sollten sie nur bauen, wenn sie früh auf andere Kontinente übersiedeln wollen.
Die große Mauer ist eigentlich unbedeutend. Sie verstärkt nur die bereits vorhandene Stadtmauer.
Die hängenden Gärten bringt großen Einfluss aller Bürger des Reiches. Leider ist dieses Wunder veraltet wenn das Industriezeitalter eintritt.
Der Koloss ist nützlich für Küstenstädte, da er für große Wirtschafterträge sorgt. Dieses Wunder sollten sie möglichst früh in einer wirtschaftlich starken Stadt bauen.
Das Orakel verdoppelt den Effekt eines Tempels bis zur Erfindung der Theologie und sorgt somit für mehr frohe Gesichter.
Die Pyramiden sollten unbedingt gebaut werden, denn sie fördern das schnelle Wachstum einer jungen Zivilisation durch Nahrungslager in allen Städten. Außerdem veralten diese Pyramiden nicht und wenn sie eine neue Stadt bauen entsteht dort sofort ein Nahrungslager.
Wunder des Mittelalters:
Die Adam Smith Handelsgesellschaft ist ein äußerst wichtiges Wunder, denn es veraltet nicht und es spart in jeder Stadt die Unterhaltskosten für Handelsgebäude.
Die J.S. Bachs Kathedrale ist eindeutig eins der besten Weltwunder in diesem Spiel, denn es erhält den positiven Effekt auf die Zufriedenheit aller Bürger das ganze Spiel aufrecht.
Die Kopernikus’ Sternwarte veraltet nicht und verdoppelt die Forschung in einer Stadt, um noch schnellere Forschung zu bekommen, sollten sie dieses Gebäude mit anderen forschungsrelevanten Gebäuden kombinieren.
Wenn man Leonardos Werkstätte gebaut hat, dann kostet die Truppenmodernisierung nur noch die Hälfte.
Magellans Entdeckungsreise ist nur wichtig für Seefahrer, da dieses Wunder die Bewegung aller Schiffe um 1 erhöht.
Newtons Universität sollten sie zusammen mit Kopernikus’ Sternwarte bauen, denn Newtons Universität verdoppelt die Produktionszeit noch einmal, und somit hat man dann die optimale Kombination.
Wo das Shakespeare Theater steht, herrscht stets eitel Sonnenschein. Außerdem stellt dieses Theater gleich acht Bürger zu frieden.
Sun Tzus Kriegskunst ist sehr wichtig, denn dieses Wunder bewirkt in jeder Stadt des Kontinentes eine unterhaltsfreie und kostenlose Kaserne. Es werden auch direkt Kasernen in Städten gebaut, die nach dem Bau dieses Wunders gegründet wurden.
Bedienung/Grafik/Sound:
Bedienung:
Man kann Civilization 3 am bestens aus einer Mischung von Maus und Tastatur spielen, die Maus dient dazu, den Überblick über die Einheiten, die Städte und Landschaften im Auge zu behalten, indem sie mit der Maus die Karte bewegen.
Mit der Tastatur kann man dann die Shortcuts aufrufen, die über einzelne Funktionen verfügen, wie z.B. das Bauen, das Erkunden und das Kämpfen. Diese Funktionen können sie zwar auch per Maus ausführen, allerdings geht es mit der Tastatur um ein vielfaches schneller.
Grafik:
Im Gegensatz zu Shootern ist die Grafik ist die sehr schlecht aber wenn man Civilization 3 mit den anderen Aufbau-Strategiespielen vergleicht, dann sind die anderen Spiele grottenschlecht dagegen, denn die Grafik von Civilization 3 ist sehr gut. Man kann z.B. die Details genau erkennen und man hat mehrere Möglichkeiten die Grafik seinen Bedürfnissen anzupassen.
Sound:
Der Sound ist erstklassig und die Geräusche, die die sehr guten Animationen Unterstützen sehr gelungen sind. Leider fehlen die Stimmen und Kommentare, dafür sind die Texte und Untertitel vorzüglich geraten.
Systemanforderungen:
Prozessor: Pentium 2 mit 300 Mhz
Ram: 32 MB
Betriebsystem: Win 98/2000/ME (nicht XP!!!)
Fazit:
Dieses Spiel ist einfach super, denn es macht sehr viel Spaß und das auf Dauer. Allerdings ist Civilization 3 nichts für Gelegenheitsspieler, denn wenn man nur manchmal ein Stündchen spielt, dann lohnt es sich nicht dieses Spiel zu kaufen. Der Preis ist normal für ein Computerspiel und beträgt ca. 45 €uro.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-12 22:16:30 mit dem Titel Civilisation 3 - Die Reihe setzt sich fort.
Nun ist ja Civilization 3 drei endlich rausgekommen, meine Mutter hat es mir sofort gekauft und als ich dann aus der Schule wieder da war habe ich nur noch gezockt. Jetzt habe ich es durch und ich gebe euch nun meinen ersten Eindruck zu dem Spiel.
Die Installation:
Die Installation ging ohne Probleme von statten, es hat etwas länger gedauert da Civilization 3 637 Megabyte auf der Festplatte belegt. Aber sonst hatte ich keine weiteren Probleme.
Das Spiel:
Civilization 3 ist das aktuellste und beste Aufbau-Strategiespiel, dass es im Moment auf dem Markt gibt. Wie schon in den beiden ersten Teilen ist die Spieltiefe und der Suchtfaktor sehr hoch, doch nun setzt Infogrames mit seinem Spiel neue Maßstäbe in der Aufbau-Strategiespiel-Szene und verbessert den Suchtfaktor und die Spieltiefe noch mal.
Das Spiel ist mit keinerlei Hektik verbunden, da sie ihre Entscheidungen Runde für Runde treffen müssen, außerdem können sie selber bestimmen wann die Runde enden und wann die nächste wieder anfangen soll.
Ihre Aufgaben werden immer schwieriger je mehr Nachbarn und welche Nachbarn sie bekommen, außerdem hängt es auch von den Fortschritten ab.
Am Anfang des Spiels können sie sich aussuchen welches Volk sie befehligen wollen, die friedlich forschenden Engländer oder z.B. die kampflustigen Zulus. Jedes Volk hat vor und Nachteile, die den Spielfluss in verschiedenen Arten beeinflussen können. Der Spielfluss ist auch davon abhängig welche Völker sie als Gegner haben, wenn sie z.B. viele aggressive Gegner haben, dann wird es bald Krieg geben, haben sie aber viele friedlich Händler als Gegner, dann kann tausende Jahre Frieden herrschen.
Die Spieldauer hängt von der Kartengröße, der Teilnehmerzahl und den geographischen Gegebenheiten ab und kann zwischen 20 und 50 Stunden dauern. Er also mal eben ein Stündchen spielen will für den ist Civilization 3 nichts.
Die Story:
Es ist klar das man irgendwann keine Lust mehr auf das bisherige Leben hat, wenn man immer durch die Gegen zieht, in Zelten lebt und die meiste Zeit des Tages mit Beeren pflücken oder jagen verbringt. Auch ihr Volk, dass sie dann übernehmen werdet hat dazu keine Lust mehr und will endlich Sesshaft werden.
Deshalb haben sie nun die Aufgabe an einem geeigneten Ort eine kleine Siedlung zu gründen, Arbeiter los zu schicken, die Straßen bauen und lassen Krieger ausbilden, die ihre kleine Siedlung verteidigen sollen und das Umland erkunden sollen.
Das klingt alles sehr einfach, doch die Zeiten wo man als Chef seinem Volk nur noch sagen muss wo es hinziehen soll sind endgültig vorbei, sobald man seine erste Stadt gegründet hat.
Bei Civilization 3 sind sie nun General, Forscher, Soziologe, Kaufmann und Geistlicher in einer Person. Sie müssen nun alle Entscheidungen treffen, z.B. in welchem Themenbereich sie ihre Forscher beschäftigen wollen oder einen neuen guten Siedlungsplatz suchen und hoffentlich auch finden und dort umzugswillige Bürger hinschicken. Also, sie sollten die Wünsche ihre Volkes berücksichtigen und die besten Entscheidungen treffen.
In der Politik sollten sie auch darauf achten, dass sie mit ihren Nachbarländern und Städten gut zurecht kommen, denn diese bieten ihnen oft sehr gute Angebote an. Allerdings können diese auch unverhohlene Drohungen ausstoßen.
Sie müssen immer die Handlungen mit ihren Nachbarn aushandeln, zum Beispiel geben sie an die Engländer die Kunst des Reitens weiter und sie lernen von den Engländern das Alphabet. Sie müssen allerdings auch darauf achten, dass sie immer genug Platz für ihr Volk haben, denn die manchmal sehr aggressiven Gegner nehmen ihnen gerne mal viel Platz weg. Deshalb müssen sie entscheiden wann sie z.B. dann den aggressiven Gegner angreifen bevor er zu viel Land von ihnen weg nimmt. Und warum muss man das alles machen?
Na, klar für ihr Volk, denn wenn sie die richtigen Entscheidungen treffen, dann können sie irgendwann in die Geschichte eingehen, denn dann sind sie die größte Stadt aller Zeiten.
Verschiedene Möglichkeiten zu siegen sind, sie vernichten einfach alle Gegner, sie gewinnen das Weltraumrennen oder werden vielleicht UNO-Generalsekretär. Sie können allerdings auch siegen, wenn ihre Errungenschaften ihren Mitmenschen derart gefallen, das sie von allen als Genie anerkannt werden.
Egal wie sie Siegen, nach ihrem Sieg werden so ca. 6000 Jahre Regentschaft hinter ihnen liegen. In dieser Zeit, in der Zeit bis zu ihrem Sieg, werden sie nicht nur in der Antike, im Mittelalter, im Industriezeitalter und in der Moderne spielen, sie werden auch auf eine etwas fortgeschrittene Regierungsform umsteigen müssen. Dies kann entweder die Monarchie, die Republik, die Demokratie oder der Kommunismus sein, allerdings ist es sehr schwer wann sie die Regierungsform wechseln sollen und welche sie wählen sollen.
Sehr wichtig ist auch der Umgang mit den anderen Bewohnern ihres Planeten, denn wenn sie keine geschickte Diplomatie mit ihrem führen, dann werden sie verlieren, auch wenn sie bereits das mächtigste Volk auf Erden regieren.
Einsteigertipps:
- Fangen Sie nicht sofort an zu bauen wenn Sie im Spiel sind, erkunden sie erst mal das komplette Territorium.
- Besonders hilfreich wäre, wenn Sie vor dem Spiel die Zivilopädie lesen würden, hier erfahren sie viel über das Spiel.
- Der Computer schlägt Ihnen immer vor was sie bauen sollten, hören sie aber nicht auf ihn, gucken sie erst mal was ihre Stadt wirklich braucht und entscheiden sie dann darüber ob sie die Einrichtung wirklich brauchen oder nicht.
- Speichern sie vor Angriffen oder anderen wichtigen Entscheidungen immer ab, damit sie wenn die Entscheidung falsch war, nicht wieder von vorne anfangen müssen.
- Lassen sie ihre Städte immer durch Soldaten bewachen, damit der Gegner ihre Stadt nicht zerstören kann. Ebenfalls sollten sie auch ihre Siedler und Arbeiter beschützen lassen.
- Auf einem Hügel kann man gut einen Aussichtsposten errichten.
- Wenn sie alles aufgeklärt haben, dann werden sie bestimmt keinen Überraschungsangriffen von Feinden und Barbaren zur Last fallen.
- Sie sollten ihre Herrschaftsform schnell auf die Monarchie umstellen.
Die Spieleinstellung für Anfänger ist sehr wichtig, also sollten sie die Weltgestaltung so lassen wie sie ist, denn auf Kontinenten ist es leichter zu spielen als auf einem Archipel oder einer Pangäa. Wenn man als Anfänger lieber weniger Berge haben will, so sollte man das Weltalter auf fünf Milliarden Jahre einstellen. Die Temperatur und das Klima sollten sie so lassen, diese Einstellungen können sie später verändern wenn sie ein fortgeschrittener Spieler sind.
Der Schwierigkeitsgrad spielt eine große Rolle, deshalb sollten sie zunächst als Häuptling spielen, später können sie den Schwierigkeitsgrad dann immer noch erhöhen, wie etwa auf König oder Gottheit. Es ist allerdings eine große Herausforderung wenn sie als König oder Gottheit spielen, deshalb sollten sie dieses erst mal lassen.
Die Völker besitzen bei diesem Spiel verschiedene Boni, wenn man ohne diese Boni spielen will, dann kann man sie in der Spielereinstellung ausschalten. Denn sonst sind die Boni von dem jeweiligen Volk mehr oder weniger spielentscheident.
Beim Spielstart sollten sie darauf achten, dass sie einen guten Startpunkt erwischen, denn wenn sie inmitten der Tundra oder einer Wüste starten, dann sollten sie das Spiel so oft neu starten bis sie einen geeigneten Startpunkt gefunden haben. Denn es ist sinnlos ewig mit seinem Siedler durch die Gegend zu laufen und nach einem Startpunkt zu suchen.
Die großen Weltwunder:
Wunder der Antike:
Die große Bibliothek ist nur dann sinnvoll wenn sie sich mit zwei technologischen ebenbürtigen oder besseren Völkern verbündet haben.
Der Große Leuchtturm kann nur an Küstenstädten gebaut werden und den sollten sie nur bauen, wenn sie früh auf andere Kontinente übersiedeln wollen.
Die große Mauer ist eigentlich unbedeutend. Sie verstärkt nur die bereits vorhandene Stadtmauer.
Die hängenden Gärten bringt großen Einfluss aller Bürger des Reiches. Leider ist dieses Wunder veraltet wenn das Industriezeitalter eintritt.
Der Koloss ist nützlich für Küstenstädte, da er für große Wirtschafterträge sorgt. Dieses Wunder sollten sie möglichst früh in einer wirtschaftlich starken Stadt bauen.
Das Orakel verdoppelt den Effekt eines Tempels bis zur Erfindung der Theologie und sorgt somit für mehr frohe Gesichter.
Die Pyramiden sollten unbedingt gebaut werden, denn sie fördern das schnelle Wachstum einer jungen Zivilisation durch Nahrungslager in allen Städten. Außerdem veralten diese Pyramiden nicht und wenn sie eine neue Stadt bauen entsteht dort sofort ein Nahrungslager.
Wunder des Mittelalters:
Die Adam Smith Handelsgesellschaft ist ein äußerst wichtiges Wunder, denn es veraltet nicht und es spart in jeder Stadt die Unterhaltskosten für Handelsgebäude.
Die J.S. Bachs Kathedrale ist eindeutig eins der besten Weltwunder in diesem Spiel, denn es erhält den positiven Effekt auf die Zufriedenheit aller Bürger das ganze Spiel aufrecht.
Die Kopernikus’ Sternwarte veraltet nicht und verdoppelt die Forschung in einer Stadt, um noch schnellere Forschung zu bekommen, sollten sie dieses Gebäude mit anderen forschungsrelevanten Gebäuden kombinieren.
Wenn man Leonardos Werkstätte gebaut hat, dann kostet die Truppenmodernisierung nur noch die Hälfte.
Magellans Entdeckungsreise ist nur wichtig für Seefahrer, da dieses Wunder die Bewegung aller Schiffe um 1 erhöht.
Newtons Universität sollten sie zusammen mit Kopernikus’ Sternwarte bauen, denn Newtons Universität verdoppelt die Produktionszeit noch einmal, und somit hat man dann die optimale Kombination.
Wo das Shakespeare Theater steht, herrscht stets eitel Sonnenschein. Außerdem stellt dieses Theater gleich acht Bürger zu frieden.
Sun Tzus Kriegskunst ist sehr wichtig, denn dieses Wunder bewirkt in jeder Stadt des Kontinentes eine unterhaltsfreie und kostenlose Kaserne. Es werden auch direkt Kasernen in Städten gebaut, die nach dem Bau dieses Wunders gegründet wurden.
Bedienung/Grafik/Sound:
Bedienung:
Man kann Civilization 3 am bestens aus einer Mischung von Maus und Tastatur spielen, die Maus dient dazu, den Überblick über die Einheiten, die Städte und Landschaften im Auge zu behalten, indem sie mit der Maus die Karte bewegen.
Mit der Tastatur kann man dann die Shortcuts aufrufen, die über einzelne Funktionen verfügen, wie z.B. das Bauen, das Erkunden und das Kämpfen. Diese Funktionen können sie zwar auch per Maus ausführen, allerdings geht es mit der Tastatur um ein vielfaches schneller.
Grafik:
Im Gegensatz zu Shootern ist die Grafik ist die sehr schlecht aber wenn man Civilization 3 mit den anderen Aufbau-Strategiespielen vergleicht, dann sind die anderen Spiele grottenschlecht dagegen, denn die Grafik von Civilization 3 ist sehr gut. Man kann z.B. die Details genau erkennen und man hat mehrere Möglichkeiten die Grafik seinen Bedürfnissen anzupassen.
Sound:
Der Sound ist erstklassig und die Geräusche, die die sehr guten Animationen Unterstützen sehr gelungen sind. Leider fehlen die Stimmen und Kommentare, dafür sind die Texte und Untertitel vorzüglich geraten.
Systemanforderungen:
Prozessor: Pentium 2 mit 300 Mhz
Ram: 32 MB
Betriebsystem: Win 98/2000/ME (nicht XP!!!)
Fazit:
Dieses Spiel ist einfach super, denn es macht sehr viel Spaß und das auf Dauer. Allerdings ist Civilization 3 nichts für Gelegenheitsspieler, denn wenn man nur manchmal ein Stündchen spielt, dann lohnt es sich nicht dieses Spiel zu kaufen. Der Preis ist normal für ein Computerspiel und beträgt ca. 45 €uro.
Die Installation:
Die Installation ging ohne Probleme von statten, es hat etwas länger gedauert da Civilization 3 637 Megabyte auf der Festplatte belegt. Aber sonst hatte ich keine weiteren Probleme.
Das Spiel:
Civilization 3 ist das aktuellste und beste Aufbau-Strategiespiel, dass es im Moment auf dem Markt gibt. Wie schon in den beiden ersten Teilen ist die Spieltiefe und der Suchtfaktor sehr hoch, doch nun setzt Infogrames mit seinem Spiel neue Maßstäbe in der Aufbau-Strategiespiel-Szene und verbessert den Suchtfaktor und die Spieltiefe noch mal.
Das Spiel ist mit keinerlei Hektik verbunden, da sie ihre Entscheidungen Runde für Runde treffen müssen, außerdem können sie selber bestimmen wann die Runde enden und wann die nächste wieder anfangen soll.
Ihre Aufgaben werden immer schwieriger je mehr Nachbarn und welche Nachbarn sie bekommen, außerdem hängt es auch von den Fortschritten ab.
Am Anfang des Spiels können sie sich aussuchen welches Volk sie befehligen wollen, die friedlich forschenden Engländer oder z.B. die kampflustigen Zulus. Jedes Volk hat vor und Nachteile, die den Spielfluss in verschiedenen Arten beeinflussen können. Der Spielfluss ist auch davon abhängig welche Völker sie als Gegner haben, wenn sie z.B. viele aggressive Gegner haben, dann wird es bald Krieg geben, haben sie aber viele friedlich Händler als Gegner, dann kann tausende Jahre Frieden herrschen.
Die Spieldauer hängt von der Kartengröße, der Teilnehmerzahl und den geographischen Gegebenheiten ab und kann zwischen 20 und 50 Stunden dauern. Er also mal eben ein Stündchen spielen will für den ist Civilization 3 nichts.
Die Story:
Es ist klar das man irgendwann keine Lust mehr auf das bisherige Leben hat, wenn man immer durch die Gegen zieht, in Zelten lebt und die meiste Zeit des Tages mit Beeren pflücken oder jagen verbringt. Auch ihr Volk, dass sie dann übernehmen werdet hat dazu keine Lust mehr und will endlich Sesshaft werden.
Deshalb haben sie nun die Aufgabe an einem geeigneten Ort eine kleine Siedlung zu gründen, Arbeiter los zu schicken, die Straßen bauen und lassen Krieger ausbilden, die ihre kleine Siedlung verteidigen sollen und das Umland erkunden sollen.
Das klingt alles sehr einfach, doch die Zeiten wo man als Chef seinem Volk nur noch sagen muss wo es hinziehen soll sind endgültig vorbei, sobald man seine erste Stadt gegründet hat.
Bei Civilization 3 sind sie nun General, Forscher, Soziologe, Kaufmann und Geistlicher in einer Person. Sie müssen nun alle Entscheidungen treffen, z.B. in welchem Themenbereich sie ihre Forscher beschäftigen wollen oder einen neuen guten Siedlungsplatz suchen und hoffentlich auch finden und dort umzugswillige Bürger hinschicken. Also, sie sollten die Wünsche ihre Volkes berücksichtigen und die besten Entscheidungen treffen.
In der Politik sollten sie auch darauf achten, dass sie mit ihren Nachbarländern und Städten gut zurecht kommen, denn diese bieten ihnen oft sehr gute Angebote an. Allerdings können diese auch unverhohlene Drohungen ausstoßen.
Sie müssen immer die Handlungen mit ihren Nachbarn aushandeln, zum Beispiel geben sie an die Engländer die Kunst des Reitens weiter und sie lernen von den Engländern das Alphabet. Sie müssen allerdings auch darauf achten, dass sie immer genug Platz für ihr Volk haben, denn die manchmal sehr aggressiven Gegner nehmen ihnen gerne mal viel Platz weg. Deshalb müssen sie entscheiden wann sie z.B. dann den aggressiven Gegner angreifen bevor er zu viel Land von ihnen weg nimmt. Und warum muss man das alles machen?
Na, klar für ihr Volk, denn wenn sie die richtigen Entscheidungen treffen, dann können sie irgendwann in die Geschichte eingehen, denn dann sind sie die größte Stadt aller Zeiten.
Verschiedene Möglichkeiten zu siegen sind, sie vernichten einfach alle Gegner, sie gewinnen das Weltraumrennen oder werden vielleicht UNO-Generalsekretär. Sie können allerdings auch siegen, wenn ihre Errungenschaften ihren Mitmenschen derart gefallen, das sie von allen als Genie anerkannt werden.
Egal wie sie Siegen, nach ihrem Sieg werden so ca. 6000 Jahre Regentschaft hinter ihnen liegen. In dieser Zeit, in der Zeit bis zu ihrem Sieg, werden sie nicht nur in der Antike, im Mittelalter, im Industriezeitalter und in der Moderne spielen, sie werden auch auf eine etwas fortgeschrittene Regierungsform umsteigen müssen. Dies kann entweder die Monarchie, die Republik, die Demokratie oder der Kommunismus sein, allerdings ist es sehr schwer wann sie die Regierungsform wechseln sollen und welche sie wählen sollen.
Sehr wichtig ist auch der Umgang mit den anderen Bewohnern ihres Planeten, denn wenn sie keine geschickte Diplomatie mit ihrem führen, dann werden sie verlieren, auch wenn sie bereits das mächtigste Volk auf Erden regieren.
Einsteigertipps:
- Fangen Sie nicht sofort an zu bauen wenn Sie im Spiel sind, erkunden sie erst mal das komplette Territorium.
- Besonders hilfreich wäre, wenn Sie vor dem Spiel die Zivilopädie lesen würden, hier erfahren sie viel über das Spiel.
- Der Computer schlägt Ihnen immer vor was sie bauen sollten, hören sie aber nicht auf ihn, gucken sie erst mal was ihre Stadt wirklich braucht und entscheiden sie dann darüber ob sie die Einrichtung wirklich brauchen oder nicht.
- Speichern sie vor Angriffen oder anderen wichtigen Entscheidungen immer ab, damit sie wenn die Entscheidung falsch war, nicht wieder von vorne anfangen müssen.
- Lassen sie ihre Städte immer durch Soldaten bewachen, damit der Gegner ihre Stadt nicht zerstören kann. Ebenfalls sollten sie auch ihre Siedler und Arbeiter beschützen lassen.
- Auf einem Hügel kann man gut einen Aussichtsposten errichten.
- Wenn sie alles aufgeklärt haben, dann werden sie bestimmt keinen Überraschungsangriffen von Feinden und Barbaren zur Last fallen.
- Sie sollten ihre Herrschaftsform schnell auf die Monarchie umstellen.
Die Spieleinstellung für Anfänger ist sehr wichtig, also sollten sie die Weltgestaltung so lassen wie sie ist, denn auf Kontinenten ist es leichter zu spielen als auf einem Archipel oder einer Pangäa. Wenn man als Anfänger lieber weniger Berge haben will, so sollte man das Weltalter auf fünf Milliarden Jahre einstellen. Die Temperatur und das Klima sollten sie so lassen, diese Einstellungen können sie später verändern wenn sie ein fortgeschrittener Spieler sind.
Der Schwierigkeitsgrad spielt eine große Rolle, deshalb sollten sie zunächst als Häuptling spielen, später können sie den Schwierigkeitsgrad dann immer noch erhöhen, wie etwa auf König oder Gottheit. Es ist allerdings eine große Herausforderung wenn sie als König oder Gottheit spielen, deshalb sollten sie dieses erst mal lassen.
Die Völker besitzen bei diesem Spiel verschiedene Boni, wenn man ohne diese Boni spielen will, dann kann man sie in der Spielereinstellung ausschalten. Denn sonst sind die Boni von dem jeweiligen Volk mehr oder weniger spielentscheident.
Beim Spielstart sollten sie darauf achten, dass sie einen guten Startpunkt erwischen, denn wenn sie inmitten der Tundra oder einer Wüste starten, dann sollten sie das Spiel so oft neu starten bis sie einen geeigneten Startpunkt gefunden haben. Denn es ist sinnlos ewig mit seinem Siedler durch die Gegend zu laufen und nach einem Startpunkt zu suchen.
Die großen Weltwunder:
Wunder der Antike:
Die große Bibliothek ist nur dann sinnvoll wenn sie sich mit zwei technologischen ebenbürtigen oder besseren Völkern verbündet haben.
Der Große Leuchtturm kann nur an Küstenstädten gebaut werden und den sollten sie nur bauen, wenn sie früh auf andere Kontinente übersiedeln wollen.
Die große Mauer ist eigentlich unbedeutend. Sie verstärkt nur die bereits vorhandene Stadtmauer.
Die hängenden Gärten bringt großen Einfluss aller Bürger des Reiches. Leider ist dieses Wunder veraltet wenn das Industriezeitalter eintritt.
Der Koloss ist nützlich für Küstenstädte, da er für große Wirtschafterträge sorgt. Dieses Wunder sollten sie möglichst früh in einer wirtschaftlich starken Stadt bauen.
Das Orakel verdoppelt den Effekt eines Tempels bis zur Erfindung der Theologie und sorgt somit für mehr frohe Gesichter.
Die Pyramiden sollten unbedingt gebaut werden, denn sie fördern das schnelle Wachstum einer jungen Zivilisation durch Nahrungslager in allen Städten. Außerdem veralten diese Pyramiden nicht und wenn sie eine neue Stadt bauen entsteht dort sofort ein Nahrungslager.
Wunder des Mittelalters:
Die Adam Smith Handelsgesellschaft ist ein äußerst wichtiges Wunder, denn es veraltet nicht und es spart in jeder Stadt die Unterhaltskosten für Handelsgebäude.
Die J.S. Bachs Kathedrale ist eindeutig eins der besten Weltwunder in diesem Spiel, denn es erhält den positiven Effekt auf die Zufriedenheit aller Bürger das ganze Spiel aufrecht.
Die Kopernikus’ Sternwarte veraltet nicht und verdoppelt die Forschung in einer Stadt, um noch schnellere Forschung zu bekommen, sollten sie dieses Gebäude mit anderen forschungsrelevanten Gebäuden kombinieren.
Wenn man Leonardos Werkstätte gebaut hat, dann kostet die Truppenmodernisierung nur noch die Hälfte.
Magellans Entdeckungsreise ist nur wichtig für Seefahrer, da dieses Wunder die Bewegung aller Schiffe um 1 erhöht.
Newtons Universität sollten sie zusammen mit Kopernikus’ Sternwarte bauen, denn Newtons Universität verdoppelt die Produktionszeit noch einmal, und somit hat man dann die optimale Kombination.
Wo das Shakespeare Theater steht, herrscht stets eitel Sonnenschein. Außerdem stellt dieses Theater gleich acht Bürger zu frieden.
Sun Tzus Kriegskunst ist sehr wichtig, denn dieses Wunder bewirkt in jeder Stadt des Kontinentes eine unterhaltsfreie und kostenlose Kaserne. Es werden auch direkt Kasernen in Städten gebaut, die nach dem Bau dieses Wunders gegründet wurden.
Bedienung/Grafik/Sound:
Bedienung:
Man kann Civilization 3 am bestens aus einer Mischung von Maus und Tastatur spielen, die Maus dient dazu, den Überblick über die Einheiten, die Städte und Landschaften im Auge zu behalten, indem sie mit der Maus die Karte bewegen.
Mit der Tastatur kann man dann die Shortcuts aufrufen, die über einzelne Funktionen verfügen, wie z.B. das Bauen, das Erkunden und das Kämpfen. Diese Funktionen können sie zwar auch per Maus ausführen, allerdings geht es mit der Tastatur um ein vielfaches schneller.
Grafik:
Im Gegensatz zu Shootern ist die Grafik ist die sehr schlecht aber wenn man Civilization 3 mit den anderen Aufbau-Strategiespielen vergleicht, dann sind die anderen Spiele grottenschlecht dagegen, denn die Grafik von Civilization 3 ist sehr gut. Man kann z.B. die Details genau erkennen und man hat mehrere Möglichkeiten die Grafik seinen Bedürfnissen anzupassen.
Sound:
Der Sound ist erstklassig und die Geräusche, die die sehr guten Animationen Unterstützen sehr gelungen sind. Leider fehlen die Stimmen und Kommentare, dafür sind die Texte und Untertitel vorzüglich geraten.
Systemanforderungen:
Prozessor: Pentium 2 mit 300 Mhz
Ram: 32 MB
Betriebsystem: Win 98/2000/ME (nicht XP!!!)
Fazit:
Dieses Spiel ist einfach super, denn es macht sehr viel Spaß und das auf Dauer. Allerdings ist Civilization 3 nichts für Gelegenheitsspieler, denn wenn man nur manchmal ein Stündchen spielt, dann lohnt es sich nicht dieses Spiel zu kaufen. Der Preis ist normal für ein Computerspiel und beträgt ca. 45 €uro.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-12 22:16:30 mit dem Titel Civilisation 3 - Die Reihe setzt sich fort.
Nun ist ja Civilization 3 drei endlich rausgekommen, meine Mutter hat es mir sofort gekauft und als ich dann aus der Schule wieder da war habe ich nur noch gezockt. Jetzt habe ich es durch und ich gebe euch nun meinen ersten Eindruck zu dem Spiel.
Die Installation:
Die Installation ging ohne Probleme von statten, es hat etwas länger gedauert da Civilization 3 637 Megabyte auf der Festplatte belegt. Aber sonst hatte ich keine weiteren Probleme.
Das Spiel:
Civilization 3 ist das aktuellste und beste Aufbau-Strategiespiel, dass es im Moment auf dem Markt gibt. Wie schon in den beiden ersten Teilen ist die Spieltiefe und der Suchtfaktor sehr hoch, doch nun setzt Infogrames mit seinem Spiel neue Maßstäbe in der Aufbau-Strategiespiel-Szene und verbessert den Suchtfaktor und die Spieltiefe noch mal.
Das Spiel ist mit keinerlei Hektik verbunden, da sie ihre Entscheidungen Runde für Runde treffen müssen, außerdem können sie selber bestimmen wann die Runde enden und wann die nächste wieder anfangen soll.
Ihre Aufgaben werden immer schwieriger je mehr Nachbarn und welche Nachbarn sie bekommen, außerdem hängt es auch von den Fortschritten ab.
Am Anfang des Spiels können sie sich aussuchen welches Volk sie befehligen wollen, die friedlich forschenden Engländer oder z.B. die kampflustigen Zulus. Jedes Volk hat vor und Nachteile, die den Spielfluss in verschiedenen Arten beeinflussen können. Der Spielfluss ist auch davon abhängig welche Völker sie als Gegner haben, wenn sie z.B. viele aggressive Gegner haben, dann wird es bald Krieg geben, haben sie aber viele friedlich Händler als Gegner, dann kann tausende Jahre Frieden herrschen.
Die Spieldauer hängt von der Kartengröße, der Teilnehmerzahl und den geographischen Gegebenheiten ab und kann zwischen 20 und 50 Stunden dauern. Er also mal eben ein Stündchen spielen will für den ist Civilization 3 nichts.
Die Story:
Es ist klar das man irgendwann keine Lust mehr auf das bisherige Leben hat, wenn man immer durch die Gegen zieht, in Zelten lebt und die meiste Zeit des Tages mit Beeren pflücken oder jagen verbringt. Auch ihr Volk, dass sie dann übernehmen werdet hat dazu keine Lust mehr und will endlich Sesshaft werden.
Deshalb haben sie nun die Aufgabe an einem geeigneten Ort eine kleine Siedlung zu gründen, Arbeiter los zu schicken, die Straßen bauen und lassen Krieger ausbilden, die ihre kleine Siedlung verteidigen sollen und das Umland erkunden sollen.
Das klingt alles sehr einfach, doch die Zeiten wo man als Chef seinem Volk nur noch sagen muss wo es hinziehen soll sind endgültig vorbei, sobald man seine erste Stadt gegründet hat.
Bei Civilization 3 sind sie nun General, Forscher, Soziologe, Kaufmann und Geistlicher in einer Person. Sie müssen nun alle Entscheidungen treffen, z.B. in welchem Themenbereich sie ihre Forscher beschäftigen wollen oder einen neuen guten Siedlungsplatz suchen und hoffentlich auch finden und dort umzugswillige Bürger hinschicken. Also, sie sollten die Wünsche ihre Volkes berücksichtigen und die besten Entscheidungen treffen.
In der Politik sollten sie auch darauf achten, dass sie mit ihren Nachbarländern und Städten gut zurecht kommen, denn diese bieten ihnen oft sehr gute Angebote an. Allerdings können diese auch unverhohlene Drohungen ausstoßen.
Sie müssen immer die Handlungen mit ihren Nachbarn aushandeln, zum Beispiel geben sie an die Engländer die Kunst des Reitens weiter und sie lernen von den Engländern das Alphabet. Sie müssen allerdings auch darauf achten, dass sie immer genug Platz für ihr Volk haben, denn die manchmal sehr aggressiven Gegner nehmen ihnen gerne mal viel Platz weg. Deshalb müssen sie entscheiden wann sie z.B. dann den aggressiven Gegner angreifen bevor er zu viel Land von ihnen weg nimmt. Und warum muss man das alles machen?
Na, klar für ihr Volk, denn wenn sie die richtigen Entscheidungen treffen, dann können sie irgendwann in die Geschichte eingehen, denn dann sind sie die größte Stadt aller Zeiten.
Verschiedene Möglichkeiten zu siegen sind, sie vernichten einfach alle Gegner, sie gewinnen das Weltraumrennen oder werden vielleicht UNO-Generalsekretär. Sie können allerdings auch siegen, wenn ihre Errungenschaften ihren Mitmenschen derart gefallen, das sie von allen als Genie anerkannt werden.
Egal wie sie Siegen, nach ihrem Sieg werden so ca. 6000 Jahre Regentschaft hinter ihnen liegen. In dieser Zeit, in der Zeit bis zu ihrem Sieg, werden sie nicht nur in der Antike, im Mittelalter, im Industriezeitalter und in der Moderne spielen, sie werden auch auf eine etwas fortgeschrittene Regierungsform umsteigen müssen. Dies kann entweder die Monarchie, die Republik, die Demokratie oder der Kommunismus sein, allerdings ist es sehr schwer wann sie die Regierungsform wechseln sollen und welche sie wählen sollen.
Sehr wichtig ist auch der Umgang mit den anderen Bewohnern ihres Planeten, denn wenn sie keine geschickte Diplomatie mit ihrem führen, dann werden sie verlieren, auch wenn sie bereits das mächtigste Volk auf Erden regieren.
Einsteigertipps:
- Fangen Sie nicht sofort an zu bauen wenn Sie im Spiel sind, erkunden sie erst mal das komplette Territorium.
- Besonders hilfreich wäre, wenn Sie vor dem Spiel die Zivilopädie lesen würden, hier erfahren sie viel über das Spiel.
- Der Computer schlägt Ihnen immer vor was sie bauen sollten, hören sie aber nicht auf ihn, gucken sie erst mal was ihre Stadt wirklich braucht und entscheiden sie dann darüber ob sie die Einrichtung wirklich brauchen oder nicht.
- Speichern sie vor Angriffen oder anderen wichtigen Entscheidungen immer ab, damit sie wenn die Entscheidung falsch war, nicht wieder von vorne anfangen müssen.
- Lassen sie ihre Städte immer durch Soldaten bewachen, damit der Gegner ihre Stadt nicht zerstören kann. Ebenfalls sollten sie auch ihre Siedler und Arbeiter beschützen lassen.
- Auf einem Hügel kann man gut einen Aussichtsposten errichten.
- Wenn sie alles aufgeklärt haben, dann werden sie bestimmt keinen Überraschungsangriffen von Feinden und Barbaren zur Last fallen.
- Sie sollten ihre Herrschaftsform schnell auf die Monarchie umstellen.
Die Spieleinstellung für Anfänger ist sehr wichtig, also sollten sie die Weltgestaltung so lassen wie sie ist, denn auf Kontinenten ist es leichter zu spielen als auf einem Archipel oder einer Pangäa. Wenn man als Anfänger lieber weniger Berge haben will, so sollte man das Weltalter auf fünf Milliarden Jahre einstellen. Die Temperatur und das Klima sollten sie so lassen, diese Einstellungen können sie später verändern wenn sie ein fortgeschrittener Spieler sind.
Der Schwierigkeitsgrad spielt eine große Rolle, deshalb sollten sie zunächst als Häuptling spielen, später können sie den Schwierigkeitsgrad dann immer noch erhöhen, wie etwa auf König oder Gottheit. Es ist allerdings eine große Herausforderung wenn sie als König oder Gottheit spielen, deshalb sollten sie dieses erst mal lassen.
Die Völker besitzen bei diesem Spiel verschiedene Boni, wenn man ohne diese Boni spielen will, dann kann man sie in der Spielereinstellung ausschalten. Denn sonst sind die Boni von dem jeweiligen Volk mehr oder weniger spielentscheident.
Beim Spielstart sollten sie darauf achten, dass sie einen guten Startpunkt erwischen, denn wenn sie inmitten der Tundra oder einer Wüste starten, dann sollten sie das Spiel so oft neu starten bis sie einen geeigneten Startpunkt gefunden haben. Denn es ist sinnlos ewig mit seinem Siedler durch die Gegend zu laufen und nach einem Startpunkt zu suchen.
Die großen Weltwunder:
Wunder der Antike:
Die große Bibliothek ist nur dann sinnvoll wenn sie sich mit zwei technologischen ebenbürtigen oder besseren Völkern verbündet haben.
Der Große Leuchtturm kann nur an Küstenstädten gebaut werden und den sollten sie nur bauen, wenn sie früh auf andere Kontinente übersiedeln wollen.
Die große Mauer ist eigentlich unbedeutend. Sie verstärkt nur die bereits vorhandene Stadtmauer.
Die hängenden Gärten bringt großen Einfluss aller Bürger des Reiches. Leider ist dieses Wunder veraltet wenn das Industriezeitalter eintritt.
Der Koloss ist nützlich für Küstenstädte, da er für große Wirtschafterträge sorgt. Dieses Wunder sollten sie möglichst früh in einer wirtschaftlich starken Stadt bauen.
Das Orakel verdoppelt den Effekt eines Tempels bis zur Erfindung der Theologie und sorgt somit für mehr frohe Gesichter.
Die Pyramiden sollten unbedingt gebaut werden, denn sie fördern das schnelle Wachstum einer jungen Zivilisation durch Nahrungslager in allen Städten. Außerdem veralten diese Pyramiden nicht und wenn sie eine neue Stadt bauen entsteht dort sofort ein Nahrungslager.
Wunder des Mittelalters:
Die Adam Smith Handelsgesellschaft ist ein äußerst wichtiges Wunder, denn es veraltet nicht und es spart in jeder Stadt die Unterhaltskosten für Handelsgebäude.
Die J.S. Bachs Kathedrale ist eindeutig eins der besten Weltwunder in diesem Spiel, denn es erhält den positiven Effekt auf die Zufriedenheit aller Bürger das ganze Spiel aufrecht.
Die Kopernikus’ Sternwarte veraltet nicht und verdoppelt die Forschung in einer Stadt, um noch schnellere Forschung zu bekommen, sollten sie dieses Gebäude mit anderen forschungsrelevanten Gebäuden kombinieren.
Wenn man Leonardos Werkstätte gebaut hat, dann kostet die Truppenmodernisierung nur noch die Hälfte.
Magellans Entdeckungsreise ist nur wichtig für Seefahrer, da dieses Wunder die Bewegung aller Schiffe um 1 erhöht.
Newtons Universität sollten sie zusammen mit Kopernikus’ Sternwarte bauen, denn Newtons Universität verdoppelt die Produktionszeit noch einmal, und somit hat man dann die optimale Kombination.
Wo das Shakespeare Theater steht, herrscht stets eitel Sonnenschein. Außerdem stellt dieses Theater gleich acht Bürger zu frieden.
Sun Tzus Kriegskunst ist sehr wichtig, denn dieses Wunder bewirkt in jeder Stadt des Kontinentes eine unterhaltsfreie und kostenlose Kaserne. Es werden auch direkt Kasernen in Städten gebaut, die nach dem Bau dieses Wunders gegründet wurden.
Bedienung/Grafik/Sound:
Bedienung:
Man kann Civilization 3 am bestens aus einer Mischung von Maus und Tastatur spielen, die Maus dient dazu, den Überblick über die Einheiten, die Städte und Landschaften im Auge zu behalten, indem sie mit der Maus die Karte bewegen.
Mit der Tastatur kann man dann die Shortcuts aufrufen, die über einzelne Funktionen verfügen, wie z.B. das Bauen, das Erkunden und das Kämpfen. Diese Funktionen können sie zwar auch per Maus ausführen, allerdings geht es mit der Tastatur um ein vielfaches schneller.
Grafik:
Im Gegensatz zu Shootern ist die Grafik ist die sehr schlecht aber wenn man Civilization 3 mit den anderen Aufbau-Strategiespielen vergleicht, dann sind die anderen Spiele grottenschlecht dagegen, denn die Grafik von Civilization 3 ist sehr gut. Man kann z.B. die Details genau erkennen und man hat mehrere Möglichkeiten die Grafik seinen Bedürfnissen anzupassen.
Sound:
Der Sound ist erstklassig und die Geräusche, die die sehr guten Animationen Unterstützen sehr gelungen sind. Leider fehlen die Stimmen und Kommentare, dafür sind die Texte und Untertitel vorzüglich geraten.
Systemanforderungen:
Prozessor: Pentium 2 mit 300 Mhz
Ram: 32 MB
Betriebsystem: Win 98/2000/ME (nicht XP!!!)
Fazit:
Dieses Spiel ist einfach super, denn es macht sehr viel Spaß und das auf Dauer. Allerdings ist Civilization 3 nichts für Gelegenheitsspieler, denn wenn man nur manchmal ein Stündchen spielt, dann lohnt es sich nicht dieses Spiel zu kaufen. Der Preis ist normal für ein Computerspiel und beträgt ca. 45 €uro.
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