Mehr zu Strategiespielen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Renator
Command & Conquer Red Alert 2: Die perfekte Echtzeitstrategie
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Command & Conquer Alarmstufe Rot 2 ist die direkte Fortsetzung von Alamrstufe Rot. Die Sowjets wurden im ersten Teil zwar besiegt, aber sie haben noch einige Geheimwaffen in der Hand, denn plötzlich werden über allen Großstädten der USA sowjetische Kampfzeppeline gesichtet. Als Amerikaner haben sie nun die Aufgabe die Heimat zu verteidigen und als Russe haben sie die Aufgabe der USA den Gar auszumachen.
Als erstes fällt einem auf, dass sich die Grafik im Vergleich zu Command & Conquer kaum geändert hat. Es gibt einige Details mehr, die einem ins Auge fallen. Nun kann man auch die Auflösung von 640*480 bis maximal 1024*768 in 3 Stufen einstellen. Ansonsten bleibt alles bei der Grafik von Command & Conquer 3. Die Videosequenzen zwischen den einzelnen Missionen sind wie bei allen Teilen von Command & Conquer brilliant.
Auch das Gameplay ist beim alten geblieben. Wie immer muss man erst die Basis aufbauen und Erze sammeln um Geld zu bekommen. Dann baut man seine Einheiten, die allerdings etwas dazu gelernt haben: Die amerikanischen Soldaten können sich nun hinter selbstaufgebauten Sandsäcken verstecken, während die Russen sich nun in Häusern verbarikadieren können. Es gibt auch neue Einheiten. Bei den Russen gibt es nun einen V3-LKW, der mächtige Langstreckenraketen besitzt, jedoch auch mächtig langsam fährt. Die Amerikaner haben in der Zeit einen Panzer entwickelt, der sich als Baum tarnen kann. Bei den Lufteinheiten gibt es auch Neuerungen: Die Sowjets haben nun Kampfzepeline und Angriffsjäger, während die US Truppen nun Senktrechtstarter und einen Stealth Helikopter haben.
Diesmal sind auch WIRKLICH mächtige Waffen dabei: Die Amerikaner haben nun eine Wettermaschine entwickelt, die ALLES, aber auch ALLES vernichtet. Die Russen hingegen besitzen die Atombombe, die ebenfalls alles zerstört. Falls eine solche Waffe aktiviert wird, erklingt ein Warnton und die komplette Karte wird sichtbar. Nun haben die anderen Spieler genau 12 Minuten Zeit diese Superwaffe zu zerstören. Es gibt auch natürlich wiedermal andere Sondergebäude, wie die bekannte Chronosphäre zum teleportieren und den eisernen Vorhang, welcher die gewählte Einheit unverwundbar macht. Diesmal gibt es gleich einen ganzen Haufen von Spezialeinheiten. Die Amerikaner besitzen nun einen Chronosoldaten, der sich über die ganze Karte teleportieren kann. Ebenfalls haben sie ja noch Tanja, die jedes Gebäude mit einem Schlag plättet. Die Sowjets jedoch können nun den Crazy Ivan, der alles mit Bomben spicken kann, und den Yuri, welcher die gegnerischen Einheiten hypnotisiert und gegen die eigenen kämpfen läßt. Sowohl die Amis, als auch die Russen haben Mehrzweckfahrzeuge, welche man mit verschiedenen Eineihten besetzten kann, wodurch sich auch ihre Eigenschaft ändert. Steckt man zum Beispiel einen Ingenieur in ein solches Fahrzeug, dann hat man eine mobile Werkstatt.
Alles in allem ist Command & Conquer Alarmstufe Rot 2 gut gemacht und bringt sowohl Neueinsteigern, als auch Profis eine Menge Spass. Besonders der Multiplayermodus mit bis zu 8 Spielern ist sehr spaßig. Allerdings muss man jedoch sagen, dass die Grafik etwas veraltet ist. Ich kann es dennoch nur empfehlen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-20 11:53:24 mit dem Titel Shogun-Total War - Die NEUE Generation der Strategiespiele!
"Es ist noch früher Morgen. Es ist nebelig und die Luft ist noch feucht. Kühl ist es... und wir maschieren in Richtung dieses Waldes. Ein gleichmäßiges Donnern begleitet uns. Wir sind zu mehreren Hundert, was will uns der Gegner schon? Plötzlich zischen Pfeile durch die Luft! Neben mir fallen die Soldaten und der Rest stürmt los! Oh mein Gott! Ein riesiges Heer! Rückzug! Doch der Rückzug wird schnell zur panischen Flucht... Noch während wir laufen holt uns die Kavallerie ein und metzelt einen nach dem anderen nieder... nur ich und einige wenige andere sind erschöpft entkommen!"
So oder so ähnlich muss sich ein Kämpfer in Shogun fühlen...
Zuallererst: Shogun - Total war ist ein ganz besonderes Strategie Spiel. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass es NAHEZU einzigartig ist.
Wenn man das Spiel beginnt sieht man lediglich eine Karte von Japan mit verschiedenen Provinzen. Dort stehen dann verschiedene "Figuren" mit verschiedenen Farben drauf. Eigentlich sieht es wie das bekannte Risiko Brettspiel aus. Genauso spielt sich auch diese Karte! Die Figuren sind verschiedene Arten von Truppen oder Einheiten. Diese kann man dann einfach von Provinz zu Provinz schicken. In den verschiedenen Provinzen ist es dann möglich unterschiedliche Gebäude zu bauen, welche immer andere Funktionen haben. So kann man zum Beispiel ein Kastell bauen, damit sich die Einheiten dorthin zurückziehen können, falls sie angegriffen werden. Oder man baut Grenztürme, damit man immer erkennen kann wie viele Einheiten der Gegner in den angrenzenden Provinzen stehen hat. Sinnvoll ist es dann auch ein Speer-Dojo zu bauen, damit man Truppen mit Speeren ausbilden kann. Genauso gibt es eben Bogen-Dojo's, Reiter-Dojo's sowie verschiedene andere. Die dort ausgebildeten Truppen kann man dann zu einer grossen Einheit zusammenfügen und in den Kampf schicken, um sich die Provinzen des Gegners zu holen, dazu jedoch später mehr! Um mehr Informationen über den Gegner, den man plant anzugreifen zu bekommen, schickt man in seine Provinz ein paar Ninja's, welche dann die komplette Truppenstärke ausspionieren. Die Ninja's können auch die Generäle des Feindes ermorden, was manchmal schlimme Folgen haben kann. Man hat auch die Möglichkeit Unterhändler zu schicken, um so zum Beispiel einen Friedens oder Allianzvertrag zu schliessen. Um sich jedoch die ganzen Truppen, Einheiten und Gebäude leisten zu können, braucht man jedoch Geld! Dieses bekommt man, indem man Getreide anbaut. Dieses geschieht automatisch. Um mehr Geld zu bekommen kann man in den Rohstoffreichen Provinzen Minen bauen. Oder man sorgt für eine bessere Landwirtschaft. Gespielt wird hier rundenweise. Jede Runde dauert ein Quartal eines Jahres. Die Grenztürme dauern zum Beispiel 4 Quartale, während die Speertruppen nur 1 Quartal dauern. Wenn ich jetzt einen Feind angreifen will nehme ich einfach meine Truppen aus der Provinz, die an der Grenze des Feindes liegt, und schiebe diese in die feindliche Gegend. Wenn man dann die Runde beendet beginnt der Kampf, wobei es hier 3 Möglichkeiten gibt.
Die erste ist, dass die eigenen Truppen dem Feind so überlegen sind, dass der Gegner flüchtet. Die zweite ist, dass man automatisch kämpfen lässt, wobei man aber meistens hohe Verluste hat, oder man kämpft eben selber. Wie dieser Kampf aussieht, dazu später mehr. Gehen wir mal davon aus, wir hätten gewonnen. Nunja: Nicht jedem Volk passt es erobert zu werde! Also müssen wir erst mal zur politischen Sicherung einige Truppen in der Provinz lassen. Wenn man Pech hat machen die Bauern einen Aufstand oder die eigenen Truppen werden zu Rebellen.
Nun zum Kampf: Dies ist der wirklich interessante Teil! Der Kampf läuft in 3D ab. Ihr seht eure ganzen Truppen, die ihr in den Kampf geschickt habt. Maximal 920 Kämpfer pro Spieler. Diese könnt ihr zusammenfassen, Formationen einnehmen lassen, angreifen usw. Der Clou an der ganzen Geschichte ist, dass es mal regnen kann. Manchmal ist es auch nebelig! Und wenn ihr nun nicht ausgekundschaftet habt wie viele Truppen der Gegner hat... dann kann euch eventuell ein böses Erwachen treffen! Stellt euch mal vor ihr lauft mit sagen wir 240 Mann einen Berg hinauf... der Gegner sieht euch, weil er höher steht, aber ihr in noch nicht... dazu kommt, dass es nebelig ist! Auf einmal treffen euch hunderte von Pfeilen, ihr verliert ein Drittel eurer Truppen, was nun? Eure Männer sehen die Feinde und erkennen, dass es an die 800 sind! Was passiert nun wohl? Natürlich: Eure Truppen bekommen Angst und ergreifen die Flucht! Der gegnerische General erkennt jedoch die Gelegenheit und schickt seine Reiterei nach euren fliehenden Truppen. Ganze 20 Mann von eurer ehemals stolzen Einheit haben überlebt... das bringt euch nicht gerade Ehre und der Truppe auch nicht die gewünschte gute Moral. Denn auch diese beiden Faktoren sind sehr wichtig. In diesem Kampf gibt es viele wichtige Strategien, denn wer einfach drauf los läuft verliert meist! Wenn man verteidigt, sollte man tunlichst, falls vorhanden hinter dem Fluss bleiben, denn was lässt sich leichter verteidigen als eine schmale Brücke, wo nur 2 Gegner neben einander rüber kommen? Auch immer ganz sinnvoll ist es schnell ein paar Truppen im Wald zu verstecken, so dass der Gegner sich auf einmal wundert warum von rechts Truppen kommen! Die Bogenschützen stellt man besser auf einen Berg anstatt ins Tal...
Die Grafik ist zweierlei: Die Grafik der Karte ist schlicht und einfach. Weder bunt noch schön animiert, aber sie erfüllt ihren Zweck sehr gut. Die Grafik während des Kampfes ist ganz in Ordnung. Sie ist in 3D und relativ schlicht, aber dennoch sehr zweckmäßig. Wenn man mehrere hundert laufende Bogenschützen sieht, kann man auch verstehen, warum nicht viel mehr Polygone verwendet worden sind.
Der Sound der Karte ist wieder simpel und einfach, dafür ist der Schlachtlärm richtig gut: Man hört die Truppen marschieren und die Schwerter klingen. Die Männer schreien... man fühlt sich direkt am Geschehen.
Ich kann das Spiel eigentlich nur empfehlen! Es ist doch interessant, zwar nicht so actionreich, aber es zwingt mich immer wieder neue Strategien auszuprobieren.
Als erstes fällt einem auf, dass sich die Grafik im Vergleich zu Command & Conquer kaum geändert hat. Es gibt einige Details mehr, die einem ins Auge fallen. Nun kann man auch die Auflösung von 640*480 bis maximal 1024*768 in 3 Stufen einstellen. Ansonsten bleibt alles bei der Grafik von Command & Conquer 3. Die Videosequenzen zwischen den einzelnen Missionen sind wie bei allen Teilen von Command & Conquer brilliant.
Auch das Gameplay ist beim alten geblieben. Wie immer muss man erst die Basis aufbauen und Erze sammeln um Geld zu bekommen. Dann baut man seine Einheiten, die allerdings etwas dazu gelernt haben: Die amerikanischen Soldaten können sich nun hinter selbstaufgebauten Sandsäcken verstecken, während die Russen sich nun in Häusern verbarikadieren können. Es gibt auch neue Einheiten. Bei den Russen gibt es nun einen V3-LKW, der mächtige Langstreckenraketen besitzt, jedoch auch mächtig langsam fährt. Die Amerikaner haben in der Zeit einen Panzer entwickelt, der sich als Baum tarnen kann. Bei den Lufteinheiten gibt es auch Neuerungen: Die Sowjets haben nun Kampfzepeline und Angriffsjäger, während die US Truppen nun Senktrechtstarter und einen Stealth Helikopter haben.
Diesmal sind auch WIRKLICH mächtige Waffen dabei: Die Amerikaner haben nun eine Wettermaschine entwickelt, die ALLES, aber auch ALLES vernichtet. Die Russen hingegen besitzen die Atombombe, die ebenfalls alles zerstört. Falls eine solche Waffe aktiviert wird, erklingt ein Warnton und die komplette Karte wird sichtbar. Nun haben die anderen Spieler genau 12 Minuten Zeit diese Superwaffe zu zerstören. Es gibt auch natürlich wiedermal andere Sondergebäude, wie die bekannte Chronosphäre zum teleportieren und den eisernen Vorhang, welcher die gewählte Einheit unverwundbar macht. Diesmal gibt es gleich einen ganzen Haufen von Spezialeinheiten. Die Amerikaner besitzen nun einen Chronosoldaten, der sich über die ganze Karte teleportieren kann. Ebenfalls haben sie ja noch Tanja, die jedes Gebäude mit einem Schlag plättet. Die Sowjets jedoch können nun den Crazy Ivan, der alles mit Bomben spicken kann, und den Yuri, welcher die gegnerischen Einheiten hypnotisiert und gegen die eigenen kämpfen läßt. Sowohl die Amis, als auch die Russen haben Mehrzweckfahrzeuge, welche man mit verschiedenen Eineihten besetzten kann, wodurch sich auch ihre Eigenschaft ändert. Steckt man zum Beispiel einen Ingenieur in ein solches Fahrzeug, dann hat man eine mobile Werkstatt.
Alles in allem ist Command & Conquer Alarmstufe Rot 2 gut gemacht und bringt sowohl Neueinsteigern, als auch Profis eine Menge Spass. Besonders der Multiplayermodus mit bis zu 8 Spielern ist sehr spaßig. Allerdings muss man jedoch sagen, dass die Grafik etwas veraltet ist. Ich kann es dennoch nur empfehlen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-20 11:53:24 mit dem Titel Shogun-Total War - Die NEUE Generation der Strategiespiele!
"Es ist noch früher Morgen. Es ist nebelig und die Luft ist noch feucht. Kühl ist es... und wir maschieren in Richtung dieses Waldes. Ein gleichmäßiges Donnern begleitet uns. Wir sind zu mehreren Hundert, was will uns der Gegner schon? Plötzlich zischen Pfeile durch die Luft! Neben mir fallen die Soldaten und der Rest stürmt los! Oh mein Gott! Ein riesiges Heer! Rückzug! Doch der Rückzug wird schnell zur panischen Flucht... Noch während wir laufen holt uns die Kavallerie ein und metzelt einen nach dem anderen nieder... nur ich und einige wenige andere sind erschöpft entkommen!"
So oder so ähnlich muss sich ein Kämpfer in Shogun fühlen...
Zuallererst: Shogun - Total war ist ein ganz besonderes Strategie Spiel. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass es NAHEZU einzigartig ist.
Wenn man das Spiel beginnt sieht man lediglich eine Karte von Japan mit verschiedenen Provinzen. Dort stehen dann verschiedene "Figuren" mit verschiedenen Farben drauf. Eigentlich sieht es wie das bekannte Risiko Brettspiel aus. Genauso spielt sich auch diese Karte! Die Figuren sind verschiedene Arten von Truppen oder Einheiten. Diese kann man dann einfach von Provinz zu Provinz schicken. In den verschiedenen Provinzen ist es dann möglich unterschiedliche Gebäude zu bauen, welche immer andere Funktionen haben. So kann man zum Beispiel ein Kastell bauen, damit sich die Einheiten dorthin zurückziehen können, falls sie angegriffen werden. Oder man baut Grenztürme, damit man immer erkennen kann wie viele Einheiten der Gegner in den angrenzenden Provinzen stehen hat. Sinnvoll ist es dann auch ein Speer-Dojo zu bauen, damit man Truppen mit Speeren ausbilden kann. Genauso gibt es eben Bogen-Dojo's, Reiter-Dojo's sowie verschiedene andere. Die dort ausgebildeten Truppen kann man dann zu einer grossen Einheit zusammenfügen und in den Kampf schicken, um sich die Provinzen des Gegners zu holen, dazu jedoch später mehr! Um mehr Informationen über den Gegner, den man plant anzugreifen zu bekommen, schickt man in seine Provinz ein paar Ninja's, welche dann die komplette Truppenstärke ausspionieren. Die Ninja's können auch die Generäle des Feindes ermorden, was manchmal schlimme Folgen haben kann. Man hat auch die Möglichkeit Unterhändler zu schicken, um so zum Beispiel einen Friedens oder Allianzvertrag zu schliessen. Um sich jedoch die ganzen Truppen, Einheiten und Gebäude leisten zu können, braucht man jedoch Geld! Dieses bekommt man, indem man Getreide anbaut. Dieses geschieht automatisch. Um mehr Geld zu bekommen kann man in den Rohstoffreichen Provinzen Minen bauen. Oder man sorgt für eine bessere Landwirtschaft. Gespielt wird hier rundenweise. Jede Runde dauert ein Quartal eines Jahres. Die Grenztürme dauern zum Beispiel 4 Quartale, während die Speertruppen nur 1 Quartal dauern. Wenn ich jetzt einen Feind angreifen will nehme ich einfach meine Truppen aus der Provinz, die an der Grenze des Feindes liegt, und schiebe diese in die feindliche Gegend. Wenn man dann die Runde beendet beginnt der Kampf, wobei es hier 3 Möglichkeiten gibt.
Die erste ist, dass die eigenen Truppen dem Feind so überlegen sind, dass der Gegner flüchtet. Die zweite ist, dass man automatisch kämpfen lässt, wobei man aber meistens hohe Verluste hat, oder man kämpft eben selber. Wie dieser Kampf aussieht, dazu später mehr. Gehen wir mal davon aus, wir hätten gewonnen. Nunja: Nicht jedem Volk passt es erobert zu werde! Also müssen wir erst mal zur politischen Sicherung einige Truppen in der Provinz lassen. Wenn man Pech hat machen die Bauern einen Aufstand oder die eigenen Truppen werden zu Rebellen.
Nun zum Kampf: Dies ist der wirklich interessante Teil! Der Kampf läuft in 3D ab. Ihr seht eure ganzen Truppen, die ihr in den Kampf geschickt habt. Maximal 920 Kämpfer pro Spieler. Diese könnt ihr zusammenfassen, Formationen einnehmen lassen, angreifen usw. Der Clou an der ganzen Geschichte ist, dass es mal regnen kann. Manchmal ist es auch nebelig! Und wenn ihr nun nicht ausgekundschaftet habt wie viele Truppen der Gegner hat... dann kann euch eventuell ein böses Erwachen treffen! Stellt euch mal vor ihr lauft mit sagen wir 240 Mann einen Berg hinauf... der Gegner sieht euch, weil er höher steht, aber ihr in noch nicht... dazu kommt, dass es nebelig ist! Auf einmal treffen euch hunderte von Pfeilen, ihr verliert ein Drittel eurer Truppen, was nun? Eure Männer sehen die Feinde und erkennen, dass es an die 800 sind! Was passiert nun wohl? Natürlich: Eure Truppen bekommen Angst und ergreifen die Flucht! Der gegnerische General erkennt jedoch die Gelegenheit und schickt seine Reiterei nach euren fliehenden Truppen. Ganze 20 Mann von eurer ehemals stolzen Einheit haben überlebt... das bringt euch nicht gerade Ehre und der Truppe auch nicht die gewünschte gute Moral. Denn auch diese beiden Faktoren sind sehr wichtig. In diesem Kampf gibt es viele wichtige Strategien, denn wer einfach drauf los läuft verliert meist! Wenn man verteidigt, sollte man tunlichst, falls vorhanden hinter dem Fluss bleiben, denn was lässt sich leichter verteidigen als eine schmale Brücke, wo nur 2 Gegner neben einander rüber kommen? Auch immer ganz sinnvoll ist es schnell ein paar Truppen im Wald zu verstecken, so dass der Gegner sich auf einmal wundert warum von rechts Truppen kommen! Die Bogenschützen stellt man besser auf einen Berg anstatt ins Tal...
Die Grafik ist zweierlei: Die Grafik der Karte ist schlicht und einfach. Weder bunt noch schön animiert, aber sie erfüllt ihren Zweck sehr gut. Die Grafik während des Kampfes ist ganz in Ordnung. Sie ist in 3D und relativ schlicht, aber dennoch sehr zweckmäßig. Wenn man mehrere hundert laufende Bogenschützen sieht, kann man auch verstehen, warum nicht viel mehr Polygone verwendet worden sind.
Der Sound der Karte ist wieder simpel und einfach, dafür ist der Schlachtlärm richtig gut: Man hört die Truppen marschieren und die Schwerter klingen. Die Männer schreien... man fühlt sich direkt am Geschehen.
Ich kann das Spiel eigentlich nur empfehlen! Es ist doch interessant, zwar nicht so actionreich, aber es zwingt mich immer wieder neue Strategien auszuprobieren.
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