Mehr zu Strategiespielen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von TrAgIc
[Empire Earth] Auch diese Welt gehört mir!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als ich anfangs die ersten Bilder von Empire Earth gesehen hatte, fand ich es nur ganz nett. Als ich hörte es soll ein Nachfolger von Age of Empires werden, interessierte es mich schon mehr. Als ich dann hörte es soll sogar besser werden als Age of Empires, musste ich es spielen!
>>>>>>>>>>Einleitung<<<<<<<<<<
Kommen wir heute zu meinem letzten Teil, der "GamesForChristmas". Für alle die, die nichts unter meinen Berichten gefunden haben, könnte Empire Earth noch ein Geschenk wert sein. Ansonsten wisst ihr gegen was ihr eure doofen Weihnachtsgeschenke nach den Feiertagen tauschen könnt.
Es gab dieses Jahr einfach zu viele Spiele, als das ich die Entwicklung von Empire Earth hätte besser mitverfolgen können. So kam es auch, dass ich es erst richtig kennenlernte als es schon draußen war.
Und zugegeben, was in den ersten Bildern toll aussah, stellte sich zum heutigem Zeitpunkt als nicht so toll heraus. Die Rede ist von der Grafik.
>>>>>>>>>>Grafik<<<<<<<<<<
Empire Earth ist das erste Echtzeitstrategie - Spiel, welches in richtigen 3D daherkommt. Nein, halt! Das stimmt so ja gar nicht. Schon vorher gab es solche Spiele, so z.b. Earth 2150. Allerdings war es nie das wahre in 3D zu spielen. Immer noch konnten Spiele wie StarCraft oder Age of Kings mit ihrem 2D die Massen begeistern. Was nur daran lag, dass sie einfacher zu steuern waren. In 3D geht einfach immer zuviel Zeit verloren um zu scrollen, zu drehen und den Winkel zu ändern. Hat man dann die richtige Einstellung gefunden ist die Schlacht auch schon vorbei.
Da macht Empire Earth endlich einen unterschied. Es spielt sich wie in 2D, nur dass man, wenn man will die Kamera ändern kann, und das dann auch nur in der Höhe, mit Hilfe des Mausrades. So kann man sich wieder vollkommen auf das Spielgeschehen konzentrieren.
Allerdings finde ich © TrAgIc persönlich die Grafik nicht so sehr gelungen. Sind die Texturen doch zu grob und detailarm und die Einheiten und Gebäude viel zu kantig. So macht der Mauerbau keinen Spaß. Baut man über unebenes Gelände, entstehen Lücken im Mauerwerk, diese sind zwar nicht durchquerbar, aber halt sichtbar.
Dagegen ist das Wasser sehr schön geworden. Fische erkennt man durch die Oberfläche hindurch, Fischer angeln nach diesen, Schiffe fahren auf/in der Oberfläche, und U-boote darunter. Dementsprechend gehen Schiffe in einer Schlacht auch unter.
Hübsch anzusehen sind auch die Kornfelder, welche sich, wie die Bäume auch im Wind wiegen.
Oder auch die Tatsache, dass es einen Tag/Nacht Wechsel gibt, sowie Rauch und andere Effekte.
Alles in allem schafft es die Grafik die Umgebung detailreich und bewegt wiederzugeben.
>>>>>>>>>>Sound<<<<<<<<<<
Hierzu gibt es nicht viel zu sagen. Man kann nicht drüber meckern, er passt sich einfach gut ins Gesamtbild hinein.
>>>>>>>>>>Hardware<<<<<<<<<<
Obwohl alles in 3D ist konnte ich es mal wieder auf meiner Gurke perfekt spielen. Zur Erinnerung:
- AMD Athlon 800Mhz
- GeForce 256
- 256 SDRAM
Kann euch leider keinen weiteren Vergleich geben, aber die Angaben des Herstellers sind eh mal wieder niedriger.
>>>>>>>>>>Das Spiel<<<<<<<<<<
Wodurch Empire Earth am meisten besticht ist die Vielfalt, was auch gleichzeitig der größte Mangel ist. Denn dieses Spiel eignet sich nur für Spieler, welche viel, viel, viel Zeit haben. Bis man alle Epochen des Spiels beherrscht und alles gesehen hat, vergehen Tage.
Ich habe sie nicht gezählt, aber der Hersteller gibt die Anzahl der verschiedenen Truppen mit über 200 an!
200 verschiedene Kampfeinheiten, wo gab es das schon vorher? Alle diese Einheiten kann man produzieren, ausbilden und in riesiges Schlachtgetümmel schicken.
Wenn sich 200 auch verdammt viel anhört, ergibt das auf die Epochen verteilt nur noch 14,28 pro Epoche. Denn von der Steinzeit bis zur weit entfernten Zukunft ist das Spiel in 14 dieser Epochen aufgeteilt.
Was ist schon Age of Empires dagegen? Von der Steinzeit bis in die Antike, wohl kein Vergleich. Handelt es sich dabei doch gerade mal um 3 - 4 Generationen. Hat man in Empire Earth die Möglich ganze 500.000 Jahre Menschheitsgeschichte nachzueifern und neu zu schreiben!
Bei den Gebäuden sieht es da schon sehr mau aus, sind es doch nur 20 verschiedene, gut, es sieht natürlich nur im Vergleich mau aus, sind ja auch schon genug. Dazu kommen dann noch die zu erforschenden Technologien, welche mit 150 auch eine Menge Arbeit für die klugen Köpfe eurer Nation bedeuten.
Um diese Nation aufzubauen braucht es natürlich eine Menge an Rohstoffen, die es in 5 verschiedenen Arten gibt. Im Gegensatz zu Age of Empires sind diese in einer Einzelspielkarte in Hülle und Fülle vorhanden, so reicht schon fast immer ein einziges Rohstoffvorkommen.
Der Spielablauf ist trotzdem noch der gleiche wie sonst auch immer. Mit Bauern oder Dorfbewohnern Rohstoffe erschließen, diese abbauen und verwerten. So baut man dann die ersten Verteidigungsanlagen und Produktionsstätten, mit welchen man sich dann gegen seine Feinde wehren kann.
Jedoch machen die Erfindung der Atombombe oder auch die Priester ein perfektes Einbarrikadieren fast unmöglich.
>>>>>>>>>>Multiplayer<<<<<<<<<<
Zu mehrt macht es noch am meisten Spaß. Allerdings wird dies auf maximal 8 Leute begrenzt, was ich ein wenig schlapp finde, jedenfalls für heutige Spiele und Möglichkeiten.
Zusätzlich ist ein Patch von Nöten, denn der Computer schummelt. Spielt man gegen einen Computergegner wird man von diesem zu 98% besiegt, denn zum einen breitet er sich über die ganze Karte aus, was das spätere Vernichten unmöglich macht. Zum anderen cheatet er. Will heißen, beginnt man mit 3 Bauern, kommt der Computer schon nach kurzer Zeit mit einer kleinen Armee an. In dieser Zeit schafft man selbst es noch nichtmall eine Kaserne zu bauen.
>>>>>>>>>>Missionen<<<<<<<<<<
Man hat aber Gott sei dank auch die Möglichkeit Feldzüge nachzuspielen. So kann man Troja erobern und viele andere historische Völker und Geschehnisse nachspielen. Diese Teile sind dann auch gut ausgewogen und der Computer cheatet nicht so ganz offensichtlich ;)
Diese werden auch schön durch kleine Intros in Spielgrafik eingeleitet.
>>>>>>>>>>Fazit<<<<<<<<<<
Für Echtzeitstrategen ist mit diesem Spiel bestimmt ein Traum in Erfüllung gegangen, und für alle anderen ist es eine sehr gute Gelegenheit sich ins Genre zu verlieben.
Für Anregungen bin ich natürlich ganz offen, und falls ich was wichtiges vergessen haben sollte, was wohl bei dem Text schnell passieren kann, so sagt mir bitte auch Bescheid.
http://www.sierra-empireearth.de
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-21 09:55:43 mit dem Titel [Civilization 3] Die Welt gehört mir!
Ab zum nächsten Teil meiner "GamesForChristmas" Serie, denn wir wollen ja für jeden etwas anbieten. Und wer kennt es nicht, DAS Spiel vom Kultdesigner Sid Meier?
Einleitung
-----------
Das letzte Civilization - Spiel welches ich gespielt hatte war noch Call to Power, welches aber nicht von Sid Meier, sondern von Microsoft entwickelt wurde. Und nachdem ich jetzt wieder ein richtiges Civ gespielt habe vielen einem die Unterschiede sofort auf.
Und obwohl sich nicht wirklich viel grundlegendes geändert hat, wurde ich sofort von der Civilization - Sucht gepackt. Über Jahrhunderte wurde ich vor den Monitor gefesselt. Aber fange ich mal ganz von vorne an.
Das Spiel
----------
Das Spielprinzip von Civilization ist schon fast so alt wie Computerspiele an sich, da ist es schon verwunderlich was für eine Spieltiefe man geboten bekommt.
Um die unter euch aufzuklären, die nicht wissen was Civilization überhaupt ist.
In allen Teilen dieses Spiels schlüpft man in die Haut eines großen Anführers einer Zivilisation und lenkt von der Entstehung der Menschheit bis in die nahe Zukunft die geschickte seiner Bevölkerung. Allerdings passiert das nicht in Form von Age of Empires oder ähnlichem, sondern auf einer tieferen Ebene. So führt man diplomatische Beziehungen mit seinen Nachbarn, die allein schon so detailreich ist, dass man das Spiel auch nur über Diplomatie gewinnen könnte. Aber natürlich ist der wichtigste Faktor die Wirtschaft und die Versorgung der Bevölkerung. So errichtet man mit Siedlern Städte, welche sich je nach Kulturstand ausbreiten und heranwachsen.
In den Städten selbst baut man allerlei Gebäude, mit den verschiedensten Funktionen, welche vom einfachen Tempel über Aquädukte und Kasernen bis hin zu Atomkraftwerken, Solarenergie, Pentagon, CIA und Fabriken hinziehen.
Alles wird natürlich durch Forschung bewerkstelligt, die einem auch neue Kampfeinheiten und Regierungsformen beschert. So wechselt man von der Monarchie, zur Demokratie, Republik und zurück. Jeweils durch eine Revolution eingeleitet.
Jedoch um so weiter man sich entwickelt und um so verwickelter die verschiedenen Beziehungen zwischen den einzelnen Zivilisationen werden, desto schwerer wird es. Z.B. kann man nicht ungestraft Militär auf fremdes Territorium ziehen oder sogar fremde Städte und Einheiten angreifen. Anfangs schadet es nur dem Ansehen, später verstößt es dann schon gegen Verträge, Konventionen und die Menschlichkeit. So ist es nicht unwahrscheinlich, dass wenn man nicht auf anraten seine Einheiten vom Fremdterritorium zieht, dass man nicht nur von der jeweiligen Zivilisation angegriffen wird, sondern auch noch von den anderen.
Dies passiert auch oft im Krieg, wenn diese sich daraus einen Vorteil ersehen. Überhaupt ist Krieg eine sehr anstrengende und langwierige Angelegenheit. So habe ich schon Jahrhunderte nur um eine einzige Stadt gekämpft, während mein eigenes Reich von Revolten, Hunger und Aufständen zerrissen wurde.
Mit Arbeitern lässt sich dann noch das Land um die Städte herum bearbeiten. Sie bauen Bewässerungsanlagen, Strassen, Mienen und Befestigungsanlagen. Und je nach Wissensstand auch Schienen und dergleichen.
So das sollte erst mal als kleiner Überblick reichen.
Das Ziel
---------
Das Ziel im Spiel ist im Grunde nicht eindeutig, genauso wenig wie die Zukunft unserer realen Welt feststeht. So kann man die Welt mit Kriegen überziehen, eine nach der anderen Zivilisation ausrotten und die Umwelt zerstören indem man mit Atombomben um sich schmeißt.
Eine andere Möglichkeit wäre es einen Diplomatischen Sieg zu erringen, so dass alle Menschen miteinander zufrieden leben können.
Oder man setzt sich ab. Damit meine ich, dass man über Jahre ein riesiges Raumschiff baut und den Weltraum erobert.
Es gibt bestimmt auch noch mehr Möglichkeiten, die mir aber bis jetzt nicht bekannt sind.
Neues
------
Das meiste davon konnte man auch schon in den alten Civilization- Spielen machen. Allerdings sind die Computerspieler weitaus cleverer geworden und sind schwer einzuschätzen. Die Diplomatie wurde vertieft und vielseitiger. Handel mit Rohstoffen war auch früher schon möglich, jedoch entdeckt man bestimmte Rohstoffe wie z.b. Aluminium erst dann, wenn man sie erfunden hat. Auch benötigt man nun bestimmte Rohstoffe für bestimmte Einheiten.
Es gibt nun die Möglichkeit Armeen zu bilden, mit Heerführern kann man 3 Einheiten zusammenführen, mit dem Pentagon sogar bis zu 4. Der Vorteil ist, dass sich die Lebensenergie aller Einheiten addieren, so das man eine Supereinheit hat.
Man kann in anderen Städten Botschaften errichten und Spionage läuft nicht mehr über Einheiten, sondern über ein Gebäude.
Natürlich gibt es noch weitaus mehr Veränderungen, und es wurde hier und da noch ein wenig modifiziert hin- und hergeschoben und geändert.
Systemanforderungen
--------------------
Leider kann ich sie gerade nicht ablesen, aber sie sind so gering, dass so ziemlich jeder Rechner es spielen kann. Einziges Manko, sind die langen Wartezeiten, wenn man die Karte fast komplett aufgedeckt hat und der Computer mit ziehen dran ist.
Multiplayer
------------
Da muss ich© TrAgIc euch ein wenig enttäuschen, denn der wird für die englische Version nachgeliefert. Und die Deutsche kommt erst im nächsten Jahr Mai raus. Da wäre dann der Multiplayer aber schon vorhanden.
Fazit
------
Wer ein absoluter Fan von Civilization ist, sollte schon jetzt zuschlagen, denn die deutsche Version braucht noch ein wenig Zeit. Wer allerdings des Englisch nicht mächtig ist, muss warten.
Auch muss ich gestehen, dass es ein paar Nachteile gegenüber Call to Power hat, denn es ist nicht mehr möglich im Wasser Städte zu bauen, oder im All zu siedeln. Allerdings ist der Spielspaß bei Civ3 höher.
Als besonderen Tipp für euch, kann ich noch sagen, wem die Menschheitsgeschichte zu langweilig ist, oder wem nach etwas ausgefallenem sinnt, der sollte sich unbedingt Alpha Centaurie angucken!
Denn das Spiel gibt es schon für 20,- zusammen mit der Missionsdisk, spielt sich fast genauso wie Civ, ist auch von Sid Meier, spielt aber auf einem fremden Planeten, der viele Überraschungen bereithält.
Zu guter Letzt noch zwei Links, zu den beiden Spielen.
http://www.Civ3.de
http://www.firaxis.com/smac/
>>>>>>>>>>Einleitung<<<<<<<<<<
Kommen wir heute zu meinem letzten Teil, der "GamesForChristmas". Für alle die, die nichts unter meinen Berichten gefunden haben, könnte Empire Earth noch ein Geschenk wert sein. Ansonsten wisst ihr gegen was ihr eure doofen Weihnachtsgeschenke nach den Feiertagen tauschen könnt.
Es gab dieses Jahr einfach zu viele Spiele, als das ich die Entwicklung von Empire Earth hätte besser mitverfolgen können. So kam es auch, dass ich es erst richtig kennenlernte als es schon draußen war.
Und zugegeben, was in den ersten Bildern toll aussah, stellte sich zum heutigem Zeitpunkt als nicht so toll heraus. Die Rede ist von der Grafik.
>>>>>>>>>>Grafik<<<<<<<<<<
Empire Earth ist das erste Echtzeitstrategie - Spiel, welches in richtigen 3D daherkommt. Nein, halt! Das stimmt so ja gar nicht. Schon vorher gab es solche Spiele, so z.b. Earth 2150. Allerdings war es nie das wahre in 3D zu spielen. Immer noch konnten Spiele wie StarCraft oder Age of Kings mit ihrem 2D die Massen begeistern. Was nur daran lag, dass sie einfacher zu steuern waren. In 3D geht einfach immer zuviel Zeit verloren um zu scrollen, zu drehen und den Winkel zu ändern. Hat man dann die richtige Einstellung gefunden ist die Schlacht auch schon vorbei.
Da macht Empire Earth endlich einen unterschied. Es spielt sich wie in 2D, nur dass man, wenn man will die Kamera ändern kann, und das dann auch nur in der Höhe, mit Hilfe des Mausrades. So kann man sich wieder vollkommen auf das Spielgeschehen konzentrieren.
Allerdings finde ich © TrAgIc persönlich die Grafik nicht so sehr gelungen. Sind die Texturen doch zu grob und detailarm und die Einheiten und Gebäude viel zu kantig. So macht der Mauerbau keinen Spaß. Baut man über unebenes Gelände, entstehen Lücken im Mauerwerk, diese sind zwar nicht durchquerbar, aber halt sichtbar.
Dagegen ist das Wasser sehr schön geworden. Fische erkennt man durch die Oberfläche hindurch, Fischer angeln nach diesen, Schiffe fahren auf/in der Oberfläche, und U-boote darunter. Dementsprechend gehen Schiffe in einer Schlacht auch unter.
Hübsch anzusehen sind auch die Kornfelder, welche sich, wie die Bäume auch im Wind wiegen.
Oder auch die Tatsache, dass es einen Tag/Nacht Wechsel gibt, sowie Rauch und andere Effekte.
Alles in allem schafft es die Grafik die Umgebung detailreich und bewegt wiederzugeben.
>>>>>>>>>>Sound<<<<<<<<<<
Hierzu gibt es nicht viel zu sagen. Man kann nicht drüber meckern, er passt sich einfach gut ins Gesamtbild hinein.
>>>>>>>>>>Hardware<<<<<<<<<<
Obwohl alles in 3D ist konnte ich es mal wieder auf meiner Gurke perfekt spielen. Zur Erinnerung:
- AMD Athlon 800Mhz
- GeForce 256
- 256 SDRAM
Kann euch leider keinen weiteren Vergleich geben, aber die Angaben des Herstellers sind eh mal wieder niedriger.
>>>>>>>>>>Das Spiel<<<<<<<<<<
Wodurch Empire Earth am meisten besticht ist die Vielfalt, was auch gleichzeitig der größte Mangel ist. Denn dieses Spiel eignet sich nur für Spieler, welche viel, viel, viel Zeit haben. Bis man alle Epochen des Spiels beherrscht und alles gesehen hat, vergehen Tage.
Ich habe sie nicht gezählt, aber der Hersteller gibt die Anzahl der verschiedenen Truppen mit über 200 an!
200 verschiedene Kampfeinheiten, wo gab es das schon vorher? Alle diese Einheiten kann man produzieren, ausbilden und in riesiges Schlachtgetümmel schicken.
Wenn sich 200 auch verdammt viel anhört, ergibt das auf die Epochen verteilt nur noch 14,28 pro Epoche. Denn von der Steinzeit bis zur weit entfernten Zukunft ist das Spiel in 14 dieser Epochen aufgeteilt.
Was ist schon Age of Empires dagegen? Von der Steinzeit bis in die Antike, wohl kein Vergleich. Handelt es sich dabei doch gerade mal um 3 - 4 Generationen. Hat man in Empire Earth die Möglich ganze 500.000 Jahre Menschheitsgeschichte nachzueifern und neu zu schreiben!
Bei den Gebäuden sieht es da schon sehr mau aus, sind es doch nur 20 verschiedene, gut, es sieht natürlich nur im Vergleich mau aus, sind ja auch schon genug. Dazu kommen dann noch die zu erforschenden Technologien, welche mit 150 auch eine Menge Arbeit für die klugen Köpfe eurer Nation bedeuten.
Um diese Nation aufzubauen braucht es natürlich eine Menge an Rohstoffen, die es in 5 verschiedenen Arten gibt. Im Gegensatz zu Age of Empires sind diese in einer Einzelspielkarte in Hülle und Fülle vorhanden, so reicht schon fast immer ein einziges Rohstoffvorkommen.
Der Spielablauf ist trotzdem noch der gleiche wie sonst auch immer. Mit Bauern oder Dorfbewohnern Rohstoffe erschließen, diese abbauen und verwerten. So baut man dann die ersten Verteidigungsanlagen und Produktionsstätten, mit welchen man sich dann gegen seine Feinde wehren kann.
Jedoch machen die Erfindung der Atombombe oder auch die Priester ein perfektes Einbarrikadieren fast unmöglich.
>>>>>>>>>>Multiplayer<<<<<<<<<<
Zu mehrt macht es noch am meisten Spaß. Allerdings wird dies auf maximal 8 Leute begrenzt, was ich ein wenig schlapp finde, jedenfalls für heutige Spiele und Möglichkeiten.
Zusätzlich ist ein Patch von Nöten, denn der Computer schummelt. Spielt man gegen einen Computergegner wird man von diesem zu 98% besiegt, denn zum einen breitet er sich über die ganze Karte aus, was das spätere Vernichten unmöglich macht. Zum anderen cheatet er. Will heißen, beginnt man mit 3 Bauern, kommt der Computer schon nach kurzer Zeit mit einer kleinen Armee an. In dieser Zeit schafft man selbst es noch nichtmall eine Kaserne zu bauen.
>>>>>>>>>>Missionen<<<<<<<<<<
Man hat aber Gott sei dank auch die Möglichkeit Feldzüge nachzuspielen. So kann man Troja erobern und viele andere historische Völker und Geschehnisse nachspielen. Diese Teile sind dann auch gut ausgewogen und der Computer cheatet nicht so ganz offensichtlich ;)
Diese werden auch schön durch kleine Intros in Spielgrafik eingeleitet.
>>>>>>>>>>Fazit<<<<<<<<<<
Für Echtzeitstrategen ist mit diesem Spiel bestimmt ein Traum in Erfüllung gegangen, und für alle anderen ist es eine sehr gute Gelegenheit sich ins Genre zu verlieben.
Für Anregungen bin ich natürlich ganz offen, und falls ich was wichtiges vergessen haben sollte, was wohl bei dem Text schnell passieren kann, so sagt mir bitte auch Bescheid.
http://www.sierra-empireearth.de
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-21 09:55:43 mit dem Titel [Civilization 3] Die Welt gehört mir!
Ab zum nächsten Teil meiner "GamesForChristmas" Serie, denn wir wollen ja für jeden etwas anbieten. Und wer kennt es nicht, DAS Spiel vom Kultdesigner Sid Meier?
Einleitung
-----------
Das letzte Civilization - Spiel welches ich gespielt hatte war noch Call to Power, welches aber nicht von Sid Meier, sondern von Microsoft entwickelt wurde. Und nachdem ich jetzt wieder ein richtiges Civ gespielt habe vielen einem die Unterschiede sofort auf.
Und obwohl sich nicht wirklich viel grundlegendes geändert hat, wurde ich sofort von der Civilization - Sucht gepackt. Über Jahrhunderte wurde ich vor den Monitor gefesselt. Aber fange ich mal ganz von vorne an.
Das Spiel
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Das Spielprinzip von Civilization ist schon fast so alt wie Computerspiele an sich, da ist es schon verwunderlich was für eine Spieltiefe man geboten bekommt.
Um die unter euch aufzuklären, die nicht wissen was Civilization überhaupt ist.
In allen Teilen dieses Spiels schlüpft man in die Haut eines großen Anführers einer Zivilisation und lenkt von der Entstehung der Menschheit bis in die nahe Zukunft die geschickte seiner Bevölkerung. Allerdings passiert das nicht in Form von Age of Empires oder ähnlichem, sondern auf einer tieferen Ebene. So führt man diplomatische Beziehungen mit seinen Nachbarn, die allein schon so detailreich ist, dass man das Spiel auch nur über Diplomatie gewinnen könnte. Aber natürlich ist der wichtigste Faktor die Wirtschaft und die Versorgung der Bevölkerung. So errichtet man mit Siedlern Städte, welche sich je nach Kulturstand ausbreiten und heranwachsen.
In den Städten selbst baut man allerlei Gebäude, mit den verschiedensten Funktionen, welche vom einfachen Tempel über Aquädukte und Kasernen bis hin zu Atomkraftwerken, Solarenergie, Pentagon, CIA und Fabriken hinziehen.
Alles wird natürlich durch Forschung bewerkstelligt, die einem auch neue Kampfeinheiten und Regierungsformen beschert. So wechselt man von der Monarchie, zur Demokratie, Republik und zurück. Jeweils durch eine Revolution eingeleitet.
Jedoch um so weiter man sich entwickelt und um so verwickelter die verschiedenen Beziehungen zwischen den einzelnen Zivilisationen werden, desto schwerer wird es. Z.B. kann man nicht ungestraft Militär auf fremdes Territorium ziehen oder sogar fremde Städte und Einheiten angreifen. Anfangs schadet es nur dem Ansehen, später verstößt es dann schon gegen Verträge, Konventionen und die Menschlichkeit. So ist es nicht unwahrscheinlich, dass wenn man nicht auf anraten seine Einheiten vom Fremdterritorium zieht, dass man nicht nur von der jeweiligen Zivilisation angegriffen wird, sondern auch noch von den anderen.
Dies passiert auch oft im Krieg, wenn diese sich daraus einen Vorteil ersehen. Überhaupt ist Krieg eine sehr anstrengende und langwierige Angelegenheit. So habe ich schon Jahrhunderte nur um eine einzige Stadt gekämpft, während mein eigenes Reich von Revolten, Hunger und Aufständen zerrissen wurde.
Mit Arbeitern lässt sich dann noch das Land um die Städte herum bearbeiten. Sie bauen Bewässerungsanlagen, Strassen, Mienen und Befestigungsanlagen. Und je nach Wissensstand auch Schienen und dergleichen.
So das sollte erst mal als kleiner Überblick reichen.
Das Ziel
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Das Ziel im Spiel ist im Grunde nicht eindeutig, genauso wenig wie die Zukunft unserer realen Welt feststeht. So kann man die Welt mit Kriegen überziehen, eine nach der anderen Zivilisation ausrotten und die Umwelt zerstören indem man mit Atombomben um sich schmeißt.
Eine andere Möglichkeit wäre es einen Diplomatischen Sieg zu erringen, so dass alle Menschen miteinander zufrieden leben können.
Oder man setzt sich ab. Damit meine ich, dass man über Jahre ein riesiges Raumschiff baut und den Weltraum erobert.
Es gibt bestimmt auch noch mehr Möglichkeiten, die mir aber bis jetzt nicht bekannt sind.
Neues
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Das meiste davon konnte man auch schon in den alten Civilization- Spielen machen. Allerdings sind die Computerspieler weitaus cleverer geworden und sind schwer einzuschätzen. Die Diplomatie wurde vertieft und vielseitiger. Handel mit Rohstoffen war auch früher schon möglich, jedoch entdeckt man bestimmte Rohstoffe wie z.b. Aluminium erst dann, wenn man sie erfunden hat. Auch benötigt man nun bestimmte Rohstoffe für bestimmte Einheiten.
Es gibt nun die Möglichkeit Armeen zu bilden, mit Heerführern kann man 3 Einheiten zusammenführen, mit dem Pentagon sogar bis zu 4. Der Vorteil ist, dass sich die Lebensenergie aller Einheiten addieren, so das man eine Supereinheit hat.
Man kann in anderen Städten Botschaften errichten und Spionage läuft nicht mehr über Einheiten, sondern über ein Gebäude.
Natürlich gibt es noch weitaus mehr Veränderungen, und es wurde hier und da noch ein wenig modifiziert hin- und hergeschoben und geändert.
Systemanforderungen
--------------------
Leider kann ich sie gerade nicht ablesen, aber sie sind so gering, dass so ziemlich jeder Rechner es spielen kann. Einziges Manko, sind die langen Wartezeiten, wenn man die Karte fast komplett aufgedeckt hat und der Computer mit ziehen dran ist.
Multiplayer
------------
Da muss ich© TrAgIc euch ein wenig enttäuschen, denn der wird für die englische Version nachgeliefert. Und die Deutsche kommt erst im nächsten Jahr Mai raus. Da wäre dann der Multiplayer aber schon vorhanden.
Fazit
------
Wer ein absoluter Fan von Civilization ist, sollte schon jetzt zuschlagen, denn die deutsche Version braucht noch ein wenig Zeit. Wer allerdings des Englisch nicht mächtig ist, muss warten.
Auch muss ich gestehen, dass es ein paar Nachteile gegenüber Call to Power hat, denn es ist nicht mehr möglich im Wasser Städte zu bauen, oder im All zu siedeln. Allerdings ist der Spielspaß bei Civ3 höher.
Als besonderen Tipp für euch, kann ich noch sagen, wem die Menschheitsgeschichte zu langweilig ist, oder wem nach etwas ausgefallenem sinnt, der sollte sich unbedingt Alpha Centaurie angucken!
Denn das Spiel gibt es schon für 20,- zusammen mit der Missionsdisk, spielt sich fast genauso wie Civ, ist auch von Sid Meier, spielt aber auf einem fremden Planeten, der viele Überraschungen bereithält.
Zu guter Letzt noch zwei Links, zu den beiden Spielen.
http://www.Civ3.de
http://www.firaxis.com/smac/
9 Bewertungen, 2 Kommentare
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21.02.2002, 12:41 Uhr von Renator
Bewertung: sehr hilfreichCiv ist geil! Aber je neuer die sind desto unübersichtlicher sind sie! Civ1 war noch die kleine heile Welt...
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21.02.2002, 11:05 Uhr von Stoewi
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht zu einem klasse Spiel. Ich liebe CIV - man liest sich - ciao Stoewi
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