Mehr zum Thema AMD Athlon Thunderbird Testbericht

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Erfahrungsbericht von FreddyKrueger007

MSI K7TPRO Der Sklave rennt...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

...nun leider nicht mehr....
Dank eines aktuellen Anlasses gibt\'s heute ausnahmsweise auch einmal einen Bericht über ein Mainboard von meiner Seite. Obwohl ich nur nebenbei in den Bereich der Professionals in Punkto Hardware vorstosse, denn ich beschäftige mich hauptsächlich mit der Softwareseite, machen es doch manche Zwischenfälle erforderlich, sich auch mit diesem Teil seines Rechners auseinander zu setzen. Wie bei mir meistens ist der Anlaß nicht wirklich positiv und so will ich auch schon einmal im Vorfeld erwähnen, das ich dieses Mainboard gestern aus meinem Rechner unfreiwillig entfernen mußte. Diesmal zwang mich einmal nicht die Anforderung meiner Entwicklungsumgebung zu diesem Schritt, sondern die \'normalste\' Sache der Welt - ein komplettes Dienstversagen des Bauteils.
Vor einem guten halben Jahr habe ich das gute Stück bei Ebay für 62 € ersteigert und dachte auch, damit einen guten \'Fang\' gemacht zu haben, da mir die Athlon-Boards von MSI in meinem Bekanntenkreis gehäuft ans Herz gelegt wurden.
Nebenbei muß ich hier noch erwähnen, daß die Erfahrungen, die ich damit gemacht habe natürlich nicht repräsentativ sind.

Ausrüstung:
- 3 Steckplätze für SD-RAM
- 2-EIDE-Anschlüße
- UDMA 66
- Floppy-Controler
- 2 USB-Ports
- 6 PCI-Slot (der eigentliche Grund des Kaufs)
- 32-Bit Sound on Board
- 1 AGP-Slot bis 4*
- ATX-Form
- 2 Serielle Schnitstellen
- 1 Paralelle Schnittstelle
- 2 PS2 Schnittstellen für Tastatur und Maus
- bis 1200 Mhz-Athlon/Duron CPUs verwendbar
- Temperaturanzeige der CPU im Bios
- Chipsatz VIA Apollo KT133
- 100 Mhz FrontSideBus

Man sieht also, MSI hat sich bei der Ausstattung nicht lumpen lassen und auch mit den heiß begeehrten PCI-Schnittstellen nicht gespart. Denn nichts ist ärgerlicher als eine neu erworbene Karte nicht mehr im PC unterbringen zu können. Im Gegesatz zu moderneren Mainboards kann es nur die \'alten\' Athlons verkraften und greift beim Speicher auch noch auf die altbewährten SDRAM-Chips zurück. Die Speicherbänke für SDRAM waren neben den 6 PCI-Schnittstellen auch der Grund für die Kaufentscheidung. Da das Board fast jumperlos ist und sich fast alles im Bios einstellen läßt verlief schlußendlich die Installation auch recht problemlos. Um die Neuinstallatioin meines Windows 2000 kam ich allerdings doch nicht herum, da sich doch zu viele Treiber geändert hatten. Ein besonderes Patch oder Servicepack war auch nicht nötig und so lief meine banale Windows 2000-Installation nach ungefähr einer Stunde mit allen Treibern ohne Mucken hoch.
Also konnte ich eigentlich zufrieden sein und das war ich auch, denn alles lief einmal ungefähr so, wie ich mir das auch vorgestellt habe. Ein Mangel ist mir allerdings schon bei der Installation aufgefallen, da nur eine englischsprachige Anleitung beilag. Für mich war das zwar jetzt kein unlösbares Problem, aber eine Erwähnung ist\'s mir trotzdem wert.
Alle meine Karten funktionierten also bis zum GAU perfekt. Doch plötzlich wurde mitten im Betrieb der Bildschirm schwarz wurde und sich nichts mehr tat.
Gewissenhaft wurde alles in seine Teile zerlegt und wieder zusammen gebaut und aus irgendeinem Grund funktionierte der Rechner am nächsten Tag wieder ohne Mucken.
2 Wochen später allerdings war das Problem auch wieder da und behob sich nicht von selbst, so daß nach mehreren Tests mit verschiedenen CPU und Boards nur noch ein Defekt am Motherboard übrig blieb und sich unsere Wege doch recht schnell wieder trennten.

Nun aber noch einmal zum eigentlichen....
Die Treiberversorgung ist bei MSI recht ordentlich und es wird sogar eine deutsche Seite angeboten www.msi-technology.de und die Suche ist denkbar einfach, da man über eine Drop-Down-Box einfach sein Produkt heraus suchen kann. Sofort bekommt man dann das Layout seines Board angezeigt und auch die wichtigsten Informationen.
Ein Bios ist auch ebenso einfach zu finden, aufgespielt habe ich allerdings aus Ermangelung an Problemen keines. Das letzte Bios was ich dort gesehen habe, war übrigens die Version 3.4 vom April 2002, was ich für ein nicht mehr in Produktion befindliches Board noch ganz ordentlich finde. Auch spezielle Treiber für verschiedene Betriebssysteme sind hier einfach zu finden und auch zumindest in meinem Fall problemfrei zu installieren gewesen.
Wer ein deutsches Handbuch sucht, wird hier ebenfalls fündig und für seine Geduld mit einem recht umfangereichem Werk belohnt.
Insgesamt lohnt sich die Investition in ein Markenboard schon, denn bei No-Name-Anbietern findet man diesen Support-Luxus selten und meist auch keine deutsche Seite!

Man sieht also, im Grunde sind die Leistungen und der Support dieser Firma nicht schlecht und ich würde auch niemandem davon abraten, ein solches Board noch zu erwerben. Allerdings werde ich zukünftig etwas vorsichtiger bei meinem Einkauf sein und nur noch Boards vom Händler mit Garantie kaufen, denn jetzt zahle ich noch einmal.

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