Mehr zum Thema AMD Athlon Thunderbird Testbericht

No-product-image
ab 14,46
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(6)
4 Sterne
(4)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von vollonator

A.E.G., Auspacken, Einbauen, Geht.

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ein Erfahrungsbericht über das Shuttle AK12.3, Sockel A, VIA Apollo KT133A Chipsatz.

Klar, wenn man in der EDV Branche arbeitet, daß der Bekanntenkreis auch nach günstiger Hardware fragt. Logisch, daß man auch keinen Mist verkaufen will. So werde ich sehr oft gefragt, ob ich nicht Teil XY günstiger besorgen kann, aber es soll etwas taugen. Gerade die Frage nach einem günstigen und gutem Mainboard für AMD CPUs, taucht da sehr oft auf. Ich selber habe dieses Mainboard in unserem Kinderrechner im Einsatz und auch schon sehr häufig, für meinen Bekanntenkreis verbaut. Es ist das Shuttle AK12.3, Sockel A, VIA Apollo KT133A Chipsatz.

Für die technisch interessierten Leser einige technische Daten (zum Teil aus dem Internet übernommen).

Bei dem Mainboard handelt es sich um ein ATX Mainboard für AMD Thunderbird (auch XP) und AMD Duron CPUs. Es hat einen Sockel A und arbeitet mit dem VIA Apollo KT 133A Chipsatz (für 200 und 266 MHz Frontsidebus FSB). An Erweiterungssteckplätzen sind vorhanden, 1 x AGP ( 2x und 4x Modus), 5 x PCI, 1 x AMR (Audio Modem Riser) und 3 DIMM Sockel (je bis 512 MB). Das Mainboard hat zwei IDE Kontroller on Board, die natürlich Ultra ATA-100 unterstützen. Ebenso ist eine Soundfunktion nach dem AC 97 Standard vorhanden, genauso wie der Floppy Controller, USB und alle üblichen Schnittstellen.

Für den normalen Leser und PC-Anwender hier die notwendigen Infos.

Bei dem Mainboard handelt es sich um ein Board, für die zur Zeit handelsüblichen AMD Prozessoren. Ebenso entspricht das Mainboard den heute üblichen ATX-Standard und hat eine Soundkarte mit dabei. Diese Soundkarte ist in dem Mainboard integriert. Auch die heute weitverbreiteten DIMM Module (PC133), werden auf dem Mainboard verwendet. Es sind genügend Steckplätze und Erweiterungsmöglichkeiten vorhanden.

Wer mehr über das Mainboard und den Hersteller wissen möchte, dem empfehle ich den nachfolgenden Internetlink.

http://www.spacewalker.com/german/faq/ak12.htm

Dort wird in deutsch, sehr ausführlich, von dem Hersteller über das Mainboard berichtet. Ich persönlich empfehle einen Besuch auf der Seite, da die Seite wirklich sehr interessant aufgebaut ist. Auch kann man da vor dem Kauf, sehr gut überprüfen, wie eine zukünftige Treiber und BIOS Versorgung funktioniert.

Meine Erfahrung mit dem Mainboard.

Eine Sache stört mich bei diesem Mainboard auch wieder. Es sind auf dem Mainboard zwei IDE Anschlüsse vorhanden. Warum wurde aber nur ein UDMA-IDE Kabel geliefert und nicht ein weiteres IDE Kabel für den zweiten Anschluß. Da es sehr sinnvoll ist, die Festplatte an dem Masterport zu betrieben und ein CD oder DVD ROM an dem Slaveport muß bei dieser Lösung ein zweites IDE Kabel gekauft werden. Die paar Pfennig, tschuldigung Cent machen den Kohl auch nicht mehr fett, bei dem Preis des Mainboards. Es hat ca. einen Preis von ca. 95 Euro und 2 Jahre Garantie. Vielleicht legt der Hersteller ja ab diesem Bericht endlich das Kabel zu, wenn er den diesen Bericht ließt. Das Handbuch ist leider in englisch. Aber auch für den NICHTENGLISCHKÖNNER ist aufgrund der Bilder eine Selbermontage möglich. Außer dem Handbuch liegt der Verpackung noch eine Treiber-CD, und ein FDD und HDD (UDMA-100) Kabel bei.

Erfahrung mit dem Einbau und der Montage.

Das Mainboard besitzt eine sehr gute Fertigungsqualität. Die Montagelöcher für die Schrauben passen in jedem ATX Gehäuse und die elektronischen Bauteile können bei der Montage eigentlich nicht beschädigt werden. Auch die Anordnung der Kabelanschlüsse ist sinnvoll aufgebaut, so daß man wirklich bequem die notwendigen Kabel verbauen kann. Etwas unglücklich sind aber die Soundanschlüsse auf dem Mainboard gelegt. Wenn eine AGP Grafikkarte eingebaut ist, sind die Buchsen etwas schwer zu erreichen. Übrigens fehlt das AUDIO Kabel für CD oder DVD auch in der Mainboard-Verpackung. Die Ausgänge (Sound und Schnittstellen) auf dem Mainboard passen sehr gut in die ATX Ausbrüche eines Gehäuses. Dabei hat mir sehr gut gefallen, daß die Buchsen verschiedene Farben besitzen. Noch nie hatte ich eine lockere Befestigungsbuchse, an den Ausgängen entdecken können. Gerade so eine Kleinigkeit kann sehr ärgerlich sein. Wem ist es noch nicht passiert, daß man z.B. sein Monitor- oder Drucker Kabel von seinem PC abgebaut hat und die Befestigungsbuchsen der Anschlüsse hingen mit an dem Stecker. Auch bei dem Einbau des Kühlers für die CPU sind elektronische Teile sehr schwer zu beschädigen. Es ist genügend Platz vorhanden und die Befestigungsnasen an dem CPU-Sockel sind sehr leicht zugänglich. Kurz, dieses Mainboard kann auch ein Heimbastler selber einbauen.

Ganz ohne Jumperverstellung kommen wir aber leider bei dem Mainboard nicht aus. Das liegt aber nicht an Shuttle sondern an den AMD CPUs. AMD CPUs haben keine automatische Takterkennung, wie es zum Beispiel bei INTEL CPUs der Fall ist. Daher muß der Systemtakt immer per Jumper eingestellt werden. Es sind aber nur zwei Jumper die gesteckt werden müssen. Angst, daß man durch einen Fehler etwas zerstören kann braucht man nicht haben. Sollte zum Beispiel eine AMD 1 GHz CPU mit 133 MHz Systemtakt verwendet werden und der Takt steht auf 100 MHz, dann meldet sich die CPU mit AMD 750 MHz CPU. 100 MHz AMDs werden kaum noch gehandelt. Nur da sei als Hinweis gestattet, daß bei der aufgedruckten Kennung, auf der CPU die Geschwindigkeit verschlüsselt erkennbar ist. A und B bedeutet 100 MHz und C bedeutet 133 MHz. Der Einbau der CPU ist wirklich sonst kinderleicht. Sonstiger Einbau von Grafikkarten und weiteren Zubehör ist auch kein Problem. Die entsprechenden Slots passen einfach zu dem Gehäuseabstand.

Das Grauen der Anwender, die BIOS Einstellung.

Einen Defekt bei einem Shuttle Mainboard habe ich noch nicht erlebt. So ist der erste Lebenston (Piep aus dem PC-Lautsprecher) keine Besonderheit für mich. Die Standardeinstellung lassen schon einen PC starten. Allerdings eine Feinabstimmung sollte wirklich von jemanden vorgenommen werden, der sich damit auskennt. Sehr gut hat mir die Funktion CPU Protect for CPU Fan und PC Health Status Option gefallen. Bei diesen Einstellungen kann eingestellt werden, daß ein PC herunter fährt, wenn der CPU Kühler nicht mehr dreht bzw. die Temperatur an der CPU zu hoch wird. Das ist wirklich sehr vorteilhaft und schont evtl. den Geldbeutel, wenn der Kühler nicht mehr funktioniert. Einen nachfolgenden CPU-Tod, bei einem defekten Kühler beugt man dadurch wirklich vor. Auf weitere BIOS – Einstellungen gehe ich hier nicht ein, da sonst mein Bericht den Rahmen sprengen würde.

Treiberinstallation unter dem Betriebssystem.

Hier kann ich nur meine Erfahrung von Windows 95 und 98 einfließen lassen. Aber aus meinem Kundenkreis an meinem Arbeitsplatz habe ich erfahren, daß auch bei Windows ME, NT , 2000 und XP keine Schwierigkeiten bestehen. Die Treiber CD besitzt eine Autostartfunktion und nach dem Einlegen wird ein Menüfenster geöffnet. Zuerst werden die Mainboardtreiber installiert. Mehr als öfter OK klicken ist von uns nicht nötig. Nach erfolgreicher Installation der Treiber, möchte das Betriebssystem Windows 95 oder 98 neu starten. Bei dem anschließenden Neustart werden alle notwendigen Treiber installiert. Nach dem erfolgreichen Neustart muß noch der Soundchip in das Betriebssystem integriert werden. Auch das geschieht über die Treiber-CD mit Hilfe des Menüs. Mehr als ein paar OK Klicks sind auch nun nicht nötig. Nach einem weiteren Neustart des Betriebssystems steht den Audioeigenschaften des Mainboards nichts mehr im Wege. Wer noch gerne etwas über sein PC im Betrieb wissen möchte, dem empfehle ich auch noch die Installation der VIA Hadwaremonitoring Software. Hiermit ist dann per Software im Betrieb zu erfahren, ob die Temperaturen bei der CPU und im Gehäuse nicht zu hoch sind und ob der Kühler noch die notwendige Drehzahl hat. Allerdings sollte die Software nicht gleichzeitig mit einem CD-Brennvorgang laufen. Die Überprüfungsintervalle könnten einen Buffer underrun verursachen.

Fazit.

Ich finde das Mainboard wirklich sehr gut und ich bin begeistert. Die Herstellerunterstützung im Internet ist sehr gut, das Mainboard hat eine sehr gute Qualität und die Treiber sind stabil und lassen sich leicht installieren. Leider ist der Hersteller Shuttle nicht sehr bekannt und daher auch das Mainboard nicht weit verbreitet. Auch die Garantiezeit von 2 Jahren besteht schon lange und ist nicht durch die gesetzlichen Vorschriften ab 01.01.2002 angegeben worden. Ich habe das Mainboard schon oft verbaut und werde es auch weiter tun. Nicht nur weil es günstig ist, sondern weil es wirklich gut ist. Wer nun einen Händler für das Mainboard sucht, sollte einmal auf die Shuttle Homepage schauen. Unter http://www.spacewalker.de sind auch Händler in Deutschland angegeben. Glaubt mir, bei dem Mainboard gilt wirklich A.E.G Auspacken, Einbauen, Geht.

PS. Eines habe ich vergessen, wer den Soundchip nicht nutzen möchte, dem sei gesagt, er läßt sich im BIOS komplett abschalten.

Pro:
Qualitativ hochwertig, sehr gute Treiber, einfache Montage, Garantie 2 Jahre, sehr gute Herstellerunterstützung per Internet, günstiger Preis.

Kontra:
Kein zweites IDE Kabel, kein Audio-Kabel, keine deutsche Bedienungsanleitung.

37 Bewertungen, 5 Kommentare

  • pepsiman

    27.02.2002, 18:23 Uhr von pepsiman
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hab nen AMD auf nem Asus.

  • Marc-Gonzo

    25.02.2002, 18:01 Uhr von Marc-Gonzo
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr guter Bericht ! P.S. Hi! Bitte lese noch einaml meinen Bericht zum FC Bayern. Yopi hat einen Fehler gemacht und nicht den ganzen Inahlt meines Berichtes gezeigt. Über eine Änderung der Bewertung wäre ich sehr dankbar. Gruss MAR

  • Janet

    25.02.2002, 11:46 Uhr von Janet
    Bewertung: sehr hilfreich

    das mit der ausländischen bedienungsanleitung ist ein Negativpunkt.Sehr informativer Beitrag.

  • 2BEorNOT2be

    25.02.2002, 10:13 Uhr von 2BEorNOT2be
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich habe zwar keinen großen plan von dem was du hier alles schreibst...aber es hört sich gut an...

  • Maeuschen21

    25.02.2002, 09:36 Uhr von Maeuschen21
    Bewertung: sehr hilfreich

    wünsche dir einen wunderschönen guten Morgäään ;o) Mandy