Mehr zum Thema AMD Athlon Thunderbird Testbericht

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Erfahrungsbericht von klarirobert

K7VZA von Elitegroup "Das beste Board zum niedrigsten Preis"

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hier ein Bericht über das K7VZA. Das Board hat meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem Markt.

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KAUFÜBERLEGUNG
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Vor ca einem halben Jahr hatte ich plötzlich den Eindruck, daß mein System nicht mehr schnell genug war und ich begann mich im Internet zu informieren, was die besten Möglichkeiten sind, sich einen sicheren, schnellen und trotzdem preiswerten Rechner zusammenzubauen. Ich wollte auf jeden Fall wieder einen AMD und als ich nach Sockel A Mainboards schaute, stolperte ich immer wieder über ein gewisses Board von Elitegroup. Der Preis dafür betrug teilweise nur ca 1/3 des Preises vergleichbarer Mainboards von Asus oder Epox. Ich dachte damals, daß daran irgend was nicht stimmen kann, oder daß das Mainboard ziemlicher Schrott sein müßte. Nach intensiver Befragung meiner "Expertenfreunde" (lesen ständig diese buchdicken PC-Zeitschriften), hätte ich fast ein teures Mainboard gekauft. Dann habe ich aber auf meinen letzten Kontoauszug geschaut und bin zu dem Schluß gekommen: Ich muß sparen wo es nur geht.
Dann habe ich noch einige positive Testberichte gefunden und bei Ciao reingeschaut, wo mir das Board von fast allen Autoren empfohlen wurde (übrigens großartige ausführliche Berichte, welchen ich eigentlich nichts mehr hinzufügen müßte).
Jetzt war für mich klar: Dieses Board muß ich haben.
Heute bekommt man es schon für 69 € z.B. bei nordpc.com.

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ZUSAMMENBAU
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Ich hatte damals noch nicht viel Ahnung davon, was sich im Inneren eines PC`s so abspielt und wollte eigentlich einen Experten zur Hilfe holen. Aber dann kam das Paket an, und ich wollte nicht warten bis derjenige Zeit hat. So versuchte ich den Zusammenbau selbst zu beginnen.
Beim auspacken kam folgendes zum Vorschein:

-das gute K7VZA Rev. 3.2
-ein deutsches und ein engl. Handbuch
-Treiber-CD
-1 Floppy-Kabel
-1 IDE-Kabel
-mehr als genügend Schrauben und Abstandhalter

Das deutsche Handbuch ist sehr übersichtlich und verständlich geschrieben. So begann ich das Mainboard in das Gehäuse einzubauen, was mir ohne Probleme gelang. Danach habe ich sämtliche Teile (Diamond Stealth-Grafikkarte, DMX Soundkarte, 256 MB SDRAM FSB133, AMD 1.200Ghz, Kühler, IBM Festplatte, CDRW, DVD, Floppy)angeschlossen, wobei mir das Handuch wirklich alles hervorragend erklärt hat.
Das einzige, was sich etwas kompliziert gestaltete, war das Aufbringen des Kühlers. Hier fehlt es etwas an Platz und die Halteklammern gingen sehr schwer, sodaß man relativ viel Kraft aufwenden mußte. Dabei sollte man vorsichtig sein, daß man nichts zerstört. Vor allem die AMD-CPU ist sehr empfindich und der Hersteller übernimmt keine Garantie wenn mechanische Schäden erkennbar sind.
An sonsten war der gesamte Zusammenbau dank des Handbuches ein Kinderspiel.

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DAS ERSTE HOCHFAHREN
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Jetzt war ich aber gespannt ob alles funktioniert.
Ich schaltete den PC an und er fing an hochzufahren.
Doch dann war plötzlich Schluß. Es passierte nichts mehr. Ich versuchte es erst noch einmal, dann kontrollierte ich noch mal alle Steckverbindungen, probierte wieder hochzufahren usw., usw....
Nichts klappte.
Dann errinnerte ich mich im Handbuch bei Jumpereinstellungen an zwei Jumper die den FSB (FrontSideBus) des SDRAM`s einstellen. Die waren auf FSB 100 eingestellt. Nachdem ich das geändert hatte, fuhr der Rechner problemlos hoch. Es wurde alles richtig erkannt und ich wurde nur noch von Windows aufgefordert die mitgelieferte Treiber-CD einzulegen.

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TECHNISCHE DATEN
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-VIA KT133A &686B-Chipsatz
-462-pin Sockel A für alle AMD Athlon K7 und Duron
mit 200/266 MHz FSB
-3x Dimm-Steckplätze für SDRAM bis max. 1,5 GB
-unterszützt UDMA 66/100
-5PCI Steckplätze für Soundkarte. internes Modem
TV-Karte usw.
-1AGP(4x)Steckplatz =>optimal für die neuesten Grafikkarten
-1AMR Steckplatz für Sound- bzw. Modemerweiterungen
-AC97 Sound on Board
-2USB Anschlüsse auf 4 erweiterbar

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BESONDERHEITEN
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Für Freaks die gerne rumtüfteln gibt es die Mögklichkeit die Taktrate in 6 Stufen einzustellen. Overclocking ist allerdings nicht möglich, da sich die Spannungsversorgung des Prozessors nicht von Hand einstellen läßt.

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PRAXIS
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Nun läuft das K7VZA schon ca ein halbes Jahr und es gibt überhaupt keine Probleme. Ich hatte verschiedene Betriebssysteme (Win98, WinMe, WinXP Prof.) auf meinem Rechner installiert und bei keinem gab es irgendwelche Schwierigkeiten. Der Support von Elitegroup ist sehr gut, es gibt immer aktuelle Treiber. Das Board läuft auch nicht heiß. Unter WinXP Prof. gibt es nahezu keine Abstürze mehr.

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FAZIT
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Das K7VZA ist ein hervorragendes Mainboard, und steht den Boards von ASUS, EPOX, ABIT usw. in nichts nach (außer Overclocking), hat aber einen viel günstigeren Preis (69 € bei nordpc.com). Ich empfehle jedem sich ein Elitegroup-Mainboard zu kaufen. Heute würde ich mich aber warscheinlich für eines der neueren Boards von Elitegroup entscheiden, welche den schnelleren DDR-RAM unterstützen (z.B.:K7S5A für 68.50 € bei Mindfactory). Diese sind sogar noch preiswerter und haben ähnlich gute Eigenschaften wie das K7VZA.

Anmerkung:
Das K7S5A unterstützt entweder 2xSDRAM oder 2xDDR-RAM und ist dadurch sehr gut zum Aufrüsten geeignet.

6 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Mhkize

    22.02.2002, 06:51 Uhr von Mhkize
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gute Ausführung. Sehr hilfreich für meine Kaufentscheidung.