Mehr zum Thema Betacarotin Testbericht

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Erfahrungsbericht von little_maryann

Betacarotin ist nicht nur in Möhrchen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Es ist die Vorstufe des Vitamin A, daher auch die Bezeichnung \"Provitamin A\". Der Körper ist in der Lage, je nach Bedarf aus Beta-Carotin Vitamin A herzustellen. Daher hat Beta-Carotin auch eine gewisse Depotform ohne daß die Gefahr einer Überdosierung besteht, wie dies bei Vitamin A der Fall ist. Eine zu hohe Zufuhr von Beta-Carotin führt lediglich dazu, daß dieser (intensiv orange gefärbte) Stoff in der Haut abgelagert wird (Stichwort: Karottenbabies).
Vorkommen
Carotinreiche Lebensmittel sind Karotten, Tomaten, Salat, Grünkohl, Spinat, Brokkoli und Mango. Hier liegen die Mengen bei 2 - 8 mg pro 100 g
Vitamin A beziehungsweise Beta-Karotin
Vitamin A und seine Vorstufe Beta-Karotin - auch Provitamin A genannt -
benötigen wir für: Haut, Schleimhäute, Haare, Augen, Zellschutz (Krebsschutz), Wachstum, Knochenentwicklung und Fortpflanzung.

Bei Mangel können folgende Probleme auftreten : schuppige, trockene Haut, schlechter Hautschutz bei Sonneneinstrahlung (Sonnenbrand und Hautkrebs), Nachtblindheit, Wachstumsstönungen, Infektanfälligkeit, Zeugungsfähigkeit beziehungsweise Fruchtbarkeit können gestört sein.

Vitamin A ist vorwiegend enthalten in: Leber, Hühnerleber, Aal, Eiern, Butter. Vorsicht, eine Überdosis Vitamin A kann gefährlich werden. Ein Zuviel an Beta-Karotin dagegen nicht.

Beta-Karotin ist enthalten in: Karotten, Spinat, Fenchel, Grünkohl, Feldsalat, Mangold, Mango, Melonen, Aprikosen.

Vitamin A ist ein lebensnotwendiges fettlösliches Vitamin, das der Mensch nicht selbst synthetisieren kann, daher ist er auf seine Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Vitamin A umfaßt eine Reihe natürlicher und synthetischer Verbindungen mit ähnlicher Struktur bei teils unterschiedlichen Wirkungen.
Dieses Vitamin kommt natürlich in tierischen Produkten, besonders in der Leber und in Butter, in geringeren Mengen auch in der Milch und im Käse, außerdem in Seefischen, z.B. in Heilbutt und Makrele, vor.

Pflanzen enthalten kein Vitamin A, sondern die als Provitamin A bezeichneten Carotinoide, gelb bis gelbrötliche Farbstoffe, die im menschlichen Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Es gibt rund 400 Carotinoide, davon 50 mit Pro-Vitamin-A-Aktivität, wobei Beta-Carotin für den Menschen die aktivste Form ist.
Vitamin A hat eine ganze Reihe von Wirkungen. Es beeinflußt u.a. das Wachstum, die Bildung von Haut, Schleimhäuten und Knorpelgewebe, den Sehvorgang, die Entwicklung der Plazenta ebenso wie die fötale Entwicklung und die Produktion von Testosteron. Außerdem ist es wichtig für das Immunsystem, speziell für die Abwehr von Infektionen. Vitamin A spielt bei der Differenzierung von Zellen eine wichtige Rolle und erhöht bei optimaler Versorgung den Widerstand gegen krebsfördernde Faktoren.

Auch Carotinoide können für den Menschen als essentiell angesehen werden. Sie oxidieren rasch und verhindern so die Oxidation anderer wichtiger Substanzen. Daher sind sie potente Radikalfänger und bauen aggressive Sauerstoffradikale und ähnliche Oxidationsprodukte wirksam ab. Sie schützen z.B. lichtsensible Zellen vor der zerstörerischen Wirkung von UV-Licht, hemmen die Oxidation von Lipiden und sind damit ein wirksames kettenbrechendes Antioxidans. Sie fangen den aggressiven Singulettsauerstoff und andere freie Radikale ab. Außerdem steigern sie die Aktivität von T- und B-Zellen, die für die zelluläre Immunantwort wichtig sind. Carotinoide sind daher für die Vorbeugung besonders effektiv. Vermutlich können sie u.a. die Risiken für Krebskrankheiten verringern. Bei ausreichender Zufuhr reichern sich Carotinoide im Blutplasma und im Fettgewebe an, je stärker sie vorhanden sind, um so intensiver ist wahrscheinlich ihre Schutzwirkung. (Zitatende entnommen der website www.vitaminprofis.de/beta-carotin.htm)

Soviel zu seiner Funktion im Körper, dem Vorkommen und zu dem was man vermutet. Wie oben zu lesen habe ich die Informationen einer Webseite entnommen.

Ich hörte das erste Mal in einer Hobbythek auf WDR Fernsehen etwas über Beta Carotin.
Jean Pütz, der Moderator berichtete davon, das er, jedes Jahr bevor er in Urlaub in sonnige Länder fuhr, er bereits etliche Wochen vorher mit der Einnahme von Beta Carotin begänne.
Da ich mich jedes Jahr im Frühjahr in Südfrankreich aufs Neue sehr durch meine Sonnenallergie eingeschränkt fühlte, beschloss ich es einfach auszuprobieren. Ich besorgte mir bereits Ende Januar bei Spinnrad ein Glas mit Beta Carotinkapseln und nahm 2 davon pro Tag ein. Schon nach relativ kurzer Zeit begann meine Haut eine farbliche Reaktion zu zeigen, da diese Kapseln relativ hoch dosiert waren. Als wir dann einige Wochen später nach Südfrankreich fuhren, war ich doch sehr darauf gespannt, wie meine Haut reagieren würde.

Ich muß sagen, ich war völlig begeistert, denn so frei wie in diesem Urlaub konnte ich mich vorher nicht unter der Sonne bewegen. Ich war natürlich auch noch weiter vorsichtig und trug Mütze und T-Shirts, die einen kurzen Ärmel hatten und fast bis zum Hals schlossen, aber ich konnte Fahrrad fahren, am Strand spazieren gehen und mich im Freien bewegen, was bis dahin über mehr als eine halbe Stunde nicht möglich gewesen ist. Auch fing meine Haut an zu bräunen und sah nicht aus wie die eines gekochten Hummers.

Leider gibt es Spinnrad mittlerweile nicht mehr und auch unser Naturladen hier vor Ort musste leider schließen. In diesen beiden Läden bekam ich in einem braunen Medizingläschen Beta Carotinkapseln in einer Dosierung von 20 mg pro Kapsel. Aber da ich auf das Beta Carotin im Frühjahr nicht mehr verzichten möchte, bin ich auf ein Produkt von Abtei umgestiegen. Allerdings haben 3 Dragees nur einen Beta Carotingehalt von 12 mg. Da ich aber in diesem Jahr nicht ans Mittelmeer und in starke Sonne fahren werde, reicht das völlig aus. In jedem Drogeriemarkt gibt es mit Sicherheit etliche Anbieter und auch mit anderen Mineralstoffen gemischt als Kombipräperate. Von Abtei kostet das Paket mit 220 Dragees 7,99 Euro.

Mein Ratschlag für alle Menschen, die wie ich auf die Sonne sehr stark reagieren, beginnt frühzeitig mit der Einnahme von Beta Carotin. Es wird zwar nicht dafür sorgen, das eine Reaktion auf die Sonne völlig entfällt, jedoch kann es die Beschwerden erheblich mindern.

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