Mehr zum Thema Börsenunnotierte Aktien Allgemein Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von egonman
Hoffen auf ein besseres Jahr !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
„Börse 2002“
Aktien-Profis gehen von einem eher positiven Trend an der „Börse für 2002“ aus !
Optimistisch für 2002 stimmt , dass alle Volkswirte übereinstimmend eine Erholung der Wirtschaft sowohl in Europa als auch in den USA vorhersagen . Zwar darf man die Erwartungen an das Aktien-Jahr 2002 nicht zu hoch hängen , doch kann man wohl von einem eher positiven Trend an den Börsen ausgehen . Die Schätzungen für den Deutschen Aktienindex Dax liegen zwischen zehn und 15 Prozent plus , und auch in Europa wird ein ähnlicher Zuwachs an den Aktien-Märkten erwartet , die endgültige Trendwende wird aber vor allem im zweiten Halbjahr 2002 erwartet . Die Voraussetzungen für eine Erholung sind sehr günstig . Anhaltend niedrige Zinsen , hohe Liquidität , moderate Ölpreise und Umstrukturierungs-Bemühungen bei den Unternehmen sollten genügend Treibstoff für die Aktien-Märkte hergeben .
Vorsicht ist allerdings nach wie vor bei den Werten des Neuen Marktes geboten , dort ist die Bereinigung noch nicht beendet . Auch den Telekommunikations-Bereich sehen die meisten Analysten noch mit einer gewissen Skepsis - die hohen Erwartungen der letzten Jahre haben sich nicht erfüllt und eine grundlegende Wende ist nirgendwo in Sicht .
Einen besonderen Schwerpunkt sieht man dagegen bei den großen Konzernen , die seit dem 1. Januar ihre Beteiligungen an andere Unternehmen steuerfrei verkaufen können . Eine große Verkaufs-Welle , um die vom Ausland häufig kritisierte enge Verpflechtung der „Deutschland AG“ schnell aufzuheben , wird jedoch nicht erwartet . Zum einen sind die Bewertungen vieler Unternehmen nach dem schlechten „Börsen-Jahr 2001“ zu niedrig . Zum anderen könnten die Kurse durch zu schnelle Verkäufe in den Keller gedrückt werden . Im Kern der „Deutschland AG“ befinden sich die privaten Großbanken und die Versicherungs-Konzerne zum Beispiel Allianz und Münchner Rück , die den zumeist in den sechziger und siebziger Jahren erworbenen Besitz an Industrie-Beteiligungen zunehmend als Belastung empfinden . Banken und Versicherer könnten mit ihren Beteiligungen eine Schlüssel-Rolle bei der Neustruktorierung der Unternehmens-Landschaft spielen . Für private Anleger sollte dies jedoch kein Nachteil sein , ganz im Gegenteil . Das neue Übernahme-Recht schreibt nämlich vor , dass den Minderheits-Aktionären eine Abfindung angeboten werden muss , wenn der Übernehmer 30 Prozent der Stimmen besitzt . Das Angebot muss mindestens so hoch sein , wie der Durchschnitts-Kurs der vergangenen sechs Monate , dürfte in der Praxis aber sogar darüber liegen . So hat zum Beispiel der Walz-Lager-Hersteller Ina den Aktionären der FAG Kugelfischer AG bei einer der jüngsten Übernahme-Schlacht hierzulande fast 70 Prozent Aufschlag auf den Kurs vor der Offerte und immerhin noch 50 Prozent mehr als den Durchschnitts-Kurs gezahlt . Da große Übernahmen oder Fusionen zurzeit schwer absehbar sind , rechnet man damit , dass vor allem im Bereich der mittelgroßen Unternehmen , die entweder im Smax oder M-Dax an der Börse notiert sind , zu Veränderungen kommen wird .
Werte aus diesen Bereichen halten viele Experten ohnehin für eine gute Anlage , da sie selbst im schlechten Börsen-Jahr 2001 besser abgeschnitten haben als die Aktien aus dem klassischen Dax-Bereich oder gar vom Neuen Markt . Während der Deutsche Aktien-Index im Jahres-Verlauf gut 20 Prozent an Wert verloren hat und der Neue-Markt-Index Nemax sogar über 50 Prozent , hielt sich das Minus beim M-Dax mit zehn Prozent in Grenzen . Zu den möglichen Übernahme-Kandidaten zählen zum Beispiel die IWKA in Karlsruhe , der Heizungs-Bauer Buderus aus Wetzlar oder die MG Technologies . Zusätzlichen Zeitdruck für die Unternehmen sieht man auch darin , dass im Herbst Bundestags-Wahlen anstehen . Sollte es dann zu einem Regierungs-Wechsel kommen , könnte auch die Steuer-Freiheit wieder auf den Prüfstand kommen .
Sehr viel schlimmer als 2001 kann es ja kaum noch werden , deshalb sind die Aussichten für 2002 sehr gut . Auch wie beschrieben das die Veräußerungs-Gewinne Steuerfrei sind birngt einige Phantasie in den Aktien-Markt . Der Anleger sollte sich aber sehr genau informieren ehe er sein Geld einsetzt , wünsche allen Anlegern für 2002 ein glückliches Händchen !
Aktien-Profis gehen von einem eher positiven Trend an der „Börse für 2002“ aus !
Optimistisch für 2002 stimmt , dass alle Volkswirte übereinstimmend eine Erholung der Wirtschaft sowohl in Europa als auch in den USA vorhersagen . Zwar darf man die Erwartungen an das Aktien-Jahr 2002 nicht zu hoch hängen , doch kann man wohl von einem eher positiven Trend an den Börsen ausgehen . Die Schätzungen für den Deutschen Aktienindex Dax liegen zwischen zehn und 15 Prozent plus , und auch in Europa wird ein ähnlicher Zuwachs an den Aktien-Märkten erwartet , die endgültige Trendwende wird aber vor allem im zweiten Halbjahr 2002 erwartet . Die Voraussetzungen für eine Erholung sind sehr günstig . Anhaltend niedrige Zinsen , hohe Liquidität , moderate Ölpreise und Umstrukturierungs-Bemühungen bei den Unternehmen sollten genügend Treibstoff für die Aktien-Märkte hergeben .
Vorsicht ist allerdings nach wie vor bei den Werten des Neuen Marktes geboten , dort ist die Bereinigung noch nicht beendet . Auch den Telekommunikations-Bereich sehen die meisten Analysten noch mit einer gewissen Skepsis - die hohen Erwartungen der letzten Jahre haben sich nicht erfüllt und eine grundlegende Wende ist nirgendwo in Sicht .
Einen besonderen Schwerpunkt sieht man dagegen bei den großen Konzernen , die seit dem 1. Januar ihre Beteiligungen an andere Unternehmen steuerfrei verkaufen können . Eine große Verkaufs-Welle , um die vom Ausland häufig kritisierte enge Verpflechtung der „Deutschland AG“ schnell aufzuheben , wird jedoch nicht erwartet . Zum einen sind die Bewertungen vieler Unternehmen nach dem schlechten „Börsen-Jahr 2001“ zu niedrig . Zum anderen könnten die Kurse durch zu schnelle Verkäufe in den Keller gedrückt werden . Im Kern der „Deutschland AG“ befinden sich die privaten Großbanken und die Versicherungs-Konzerne zum Beispiel Allianz und Münchner Rück , die den zumeist in den sechziger und siebziger Jahren erworbenen Besitz an Industrie-Beteiligungen zunehmend als Belastung empfinden . Banken und Versicherer könnten mit ihren Beteiligungen eine Schlüssel-Rolle bei der Neustruktorierung der Unternehmens-Landschaft spielen . Für private Anleger sollte dies jedoch kein Nachteil sein , ganz im Gegenteil . Das neue Übernahme-Recht schreibt nämlich vor , dass den Minderheits-Aktionären eine Abfindung angeboten werden muss , wenn der Übernehmer 30 Prozent der Stimmen besitzt . Das Angebot muss mindestens so hoch sein , wie der Durchschnitts-Kurs der vergangenen sechs Monate , dürfte in der Praxis aber sogar darüber liegen . So hat zum Beispiel der Walz-Lager-Hersteller Ina den Aktionären der FAG Kugelfischer AG bei einer der jüngsten Übernahme-Schlacht hierzulande fast 70 Prozent Aufschlag auf den Kurs vor der Offerte und immerhin noch 50 Prozent mehr als den Durchschnitts-Kurs gezahlt . Da große Übernahmen oder Fusionen zurzeit schwer absehbar sind , rechnet man damit , dass vor allem im Bereich der mittelgroßen Unternehmen , die entweder im Smax oder M-Dax an der Börse notiert sind , zu Veränderungen kommen wird .
Werte aus diesen Bereichen halten viele Experten ohnehin für eine gute Anlage , da sie selbst im schlechten Börsen-Jahr 2001 besser abgeschnitten haben als die Aktien aus dem klassischen Dax-Bereich oder gar vom Neuen Markt . Während der Deutsche Aktien-Index im Jahres-Verlauf gut 20 Prozent an Wert verloren hat und der Neue-Markt-Index Nemax sogar über 50 Prozent , hielt sich das Minus beim M-Dax mit zehn Prozent in Grenzen . Zu den möglichen Übernahme-Kandidaten zählen zum Beispiel die IWKA in Karlsruhe , der Heizungs-Bauer Buderus aus Wetzlar oder die MG Technologies . Zusätzlichen Zeitdruck für die Unternehmen sieht man auch darin , dass im Herbst Bundestags-Wahlen anstehen . Sollte es dann zu einem Regierungs-Wechsel kommen , könnte auch die Steuer-Freiheit wieder auf den Prüfstand kommen .
Sehr viel schlimmer als 2001 kann es ja kaum noch werden , deshalb sind die Aussichten für 2002 sehr gut . Auch wie beschrieben das die Veräußerungs-Gewinne Steuerfrei sind birngt einige Phantasie in den Aktien-Markt . Der Anleger sollte sich aber sehr genau informieren ehe er sein Geld einsetzt , wünsche allen Anlegern für 2002 ein glückliches Händchen !
23 Bewertungen, 3 Kommentare
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27.09.2002, 21:34 Uhr von fanatic284
Bewertung: sehr hilfreichUnd es konnte doch schlimmer kommen. Ich glaube mit ein paar Put-Optionsscheinen auf den DAX, oder weiß der Geier auf welchen Wert auch immer, war wohl noch am Meißten Geld zu verdienen. Aber Dein Bericht ist wirklich ok. Wir bleiben Optimist
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28.03.2002, 12:06 Uhr von Rena50
Bewertung: sehr hilfreichAuf Aktien setze ich nicht. Das ist mir zu unsicher.
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28.03.2002, 11:48 Uhr von TrAgIc
Bewertung: sehr hilfreichWenn ich nur das Geld hätte zum Aktieninvestieren, würde schon gut gehen.
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