Mehr zum Thema Coppenrath&Wiese Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von jozeil
Zuckesüße Karamell-Sahne mit Nougat
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Eine kurzfristige angesetzte Feier steht ins Haus, man hat einen Geburtstag vergessen, die Zeit drängt und man hat keine passende Torte gebacken. Was tun?
In solchen Fällen greife ich dann vorzugsweise zu den Torten von der Konditorei Coppenrath & Wiese. Normalerweise nehme ich da am liebsten die Schwarzwälder-Kirsch Ausführung, da ich von der sicher weiß, dass sie jedem schmeckt. Doch dieses mal, die Kirschversion war bei Billa nicht zu bekommen, griff ich zu der Nougat-Karamell-Torte, die zu meiner Freude auch noch im Angebot war. So griff ich also zu und habe nun die Verpackung, die Torte muss ja in den Gefrierschrank, vor mir liegen.
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Die Verpackung
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Auf dem rot-schwarzem Hintergrund der Pappschachtel, welcher einem zerknittertem Seidentuch ähnlich sieht, wird die von der Verpackung befreite Torte, schön platziert auf einem Glasteller, gezeigt. Auf der rechten Seite wird diese von einem goldenen Aufdruck abgeschnitten, worauf das in Rot und Weis gehaltene Logo der Konditorei Coppenrath & Wiese abgebildet ist. Darunter ein heraus geschnittenes Stück der Torte auf einer Tortengabel, welches ja schon mal ganz lecker aussieht. Mittig, am unteren Rand, die goldene Aufschrift „Nougat-Karamell-Torte“. Nicht unwesentlich, aber im Gegensatz zu manch anderen Produkten, wo man es vergeblich sucht, gut ersichtlich das Ablaufdatum am linken unteren Rand.
Auf der Rückseite wie bei den meisten Produkten so üblich sind dann genauere Informationen betreffend die Torte gleich in drei Sprachen angeführt.
Zieht man nun diesen Karton ab, ist die Torte bereits von oben ersichtlich, welche zur besseren Isolierung in einem Styroporquader versteckt und zusätzlich noch mit Klarsichtfolie eingeschweißt ist.
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Die Zubereitung
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Gestaltet sich zu meiner großen Freude so leicht, wie es einfacher nicht sein könnte. Schließlich muss man, was eigentlich klar sein sollte, die Torte nur auspacken und bei Zimmertemperatur ca 5 Stunden auftauen lassen. Schneller geht es, wenn ihr die Torte gleich in Stücke schneidet. So könnt ihr die Zeit bis zum Genuss um etwa 1 Stunde verkürzen. Vom Auftauen in der Mikrowelle rate ich euch dringend ab. Habe es einmal probiert, das gute Stück war danach allerdings nur noch halb so hoch und rann förmlich vom Teller *lach* .
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Aussehen und Geruch
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Gleich nach dem Auspacken riecht man eigentlich noch relativ wenig. Doch jetzt, wo ich ein aufgetautes Stück vor mir liegen habe, verbreitet sich ein gut nach Schokolade duftender Geruch. Auch das Karamell ist deutlich zu vernehmen der sich leicht mit Nuss vermischt und mich schön langsam neugierig macht.
Den Boden der Torte bildet ein ca 4 mm dicker Mürbteigboden, der mit Preiselbeermarmelade bestrichen ist. Bedeckt wird dieser durch einen lockeren Tortenboden in Schokoladeausführung. Darauf befindet sich eine etwas 1 cm hohe Karamell-Sahne-Schicht, in der kleine Karamellbröckchen eingearbeitet wurden. Erneut folgt ein Schokoboden, wieder Sahne und als Abdeckung eine ca 2 mm dicke, etwas festere Nougatschicht, die auch seitlich zu finden ist. Garniert wurde sie durch die Meister der Konditorei mit kleinen Sahnetupfen, bestreut mit Nusskrokant und weißer Schokolade, was ein wirklich schönes und ansprechendes Bild abgibt.
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Geschmack
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Da muss ich euch leider von einem glatten Reinfall im Test berichten. Nicht ich, sondern auch meine Eltern waren nicht begeistert. Insgesamt ist die Torte einfach viel zu süß. Das fängt schon bei der Glasur an, welche darüber hinaus nicht meine Ansprüche an feines Nougat erfüllt. Auch die Sahne ist, wahrscheinlich durch das Karamell und die enthaltenen Stückchen viel zu heavy. Einzig und allein der Biskuitboden, welcher allerdings in seinem Schokogeschmack zu wünschen lässt, ist annehmbar. Auch der Mürbteigboden ist Jozeil’s Empfindung nach um einiges zu süß geraten, was durch die Marmelade noch verstärkt wird. Zudem ist mir die Torte, so verlockend diese auch aussehen mag, einfach viel zu fett und erreicht hier gerade mal 1 Punkt.
Um euch nichts schuldig zu bleiben, möchte ich natürlich auch die Zusammensetzung nicht schuldig bleiben.
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Zutaten
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29 % Sahne (was die Fettigkeit erklärt), Weizenmehl, Zucker (wirklich nicht zu wenig), Vollei, 7 % Nussnougat, Rahmkaramell (Kondensmilch, Glucosesirup, Emulgatoren), 5 % Preiselbeerfruchtfüllung, Invertzuckersirup, Haselnusskrokant, Weizenstärke, Haselnüsse, Pflanzenmargarine, modifizierte Stärke, weiße Schokolade, Aroma, Speisegelatine, Kakao, Schokolade, Süßmolkepulver, pflanzliches Öl, Zitronensäure, Backtriebmittel, Speisesalz und Pektin.
Nach dieser Listentipperei könnt ihr schön sehen, dass da wirklich jede Menge an Zucker verarbeitet und auch an Fett wohl nicht gespart wurde
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Die Aufbewahrung
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Wie sollte es bei einem tief gefrorenen Produkt anders sein am besten in der Gefriertruhe bei –18 ° C um dieses bis zum Ablaufdatum verspeisen zu können. Es ist zwar möglich, die Torte bei wärmeren Temperaturen aufzubewahren, jedoch verkürzt sich dadurch die Haltbarkeit. So ist sie bei einem 2 ** Kühlfach 3 Wochen, 1 * Kühlfach 4 Tage und im Kühlschrank gerade einmal 1 Tag genießbar.
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Preis
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Bezahlt hab ich für das gute Stück mit 1350 g 6,80 Euro im Angebot. Natürlich hab ich mich schlau gemacht, um euch mitzuteilen, dass dieses Produkt regulär in Österreich bei Billa um 8,90 Euro zu erstehen ist. Gesehen hab ich die Torte aber auch schon bei Spar, Merkur, Zielpunkt und wie sie alle heißen.
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Fazit
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Auch wenn von den meisten Produkten von Coppenrath & Wiese, besonders der Schwarzwälder-Kirsch Torte, schwer angetan bin, diese Geschmacksrichtung werde ich auf keinen Fall mehr erwerben bzw. zu mir nehmen und kann sie daher auch nicht weiter empfehlen. Wie schon angesprochen finde ich Sie einfach viel zu süß und fett. Das will was heißen, denn im Allgemeinen mag ich sehr wohl süße Schokolade und andere Köstlichkeiten. Doch hier war es mir auch in Verbindung mit einer Tasse schwarzem Kaffee einfach zu viel des Guten.
Trotz des schlechten Abschneidens im Test hat sie sich allerdings 2 Sterne verdient, was aber nur auf das äußere Aussehen zurückzuführen ist.
Somit bedanke ich mich mit süßen Grüßen fürs Lesen und Bewerten
Euer Jozeil
© 09.2002 by Jozeil
In solchen Fällen greife ich dann vorzugsweise zu den Torten von der Konditorei Coppenrath & Wiese. Normalerweise nehme ich da am liebsten die Schwarzwälder-Kirsch Ausführung, da ich von der sicher weiß, dass sie jedem schmeckt. Doch dieses mal, die Kirschversion war bei Billa nicht zu bekommen, griff ich zu der Nougat-Karamell-Torte, die zu meiner Freude auch noch im Angebot war. So griff ich also zu und habe nun die Verpackung, die Torte muss ja in den Gefrierschrank, vor mir liegen.
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Die Verpackung
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Auf dem rot-schwarzem Hintergrund der Pappschachtel, welcher einem zerknittertem Seidentuch ähnlich sieht, wird die von der Verpackung befreite Torte, schön platziert auf einem Glasteller, gezeigt. Auf der rechten Seite wird diese von einem goldenen Aufdruck abgeschnitten, worauf das in Rot und Weis gehaltene Logo der Konditorei Coppenrath & Wiese abgebildet ist. Darunter ein heraus geschnittenes Stück der Torte auf einer Tortengabel, welches ja schon mal ganz lecker aussieht. Mittig, am unteren Rand, die goldene Aufschrift „Nougat-Karamell-Torte“. Nicht unwesentlich, aber im Gegensatz zu manch anderen Produkten, wo man es vergeblich sucht, gut ersichtlich das Ablaufdatum am linken unteren Rand.
Auf der Rückseite wie bei den meisten Produkten so üblich sind dann genauere Informationen betreffend die Torte gleich in drei Sprachen angeführt.
Zieht man nun diesen Karton ab, ist die Torte bereits von oben ersichtlich, welche zur besseren Isolierung in einem Styroporquader versteckt und zusätzlich noch mit Klarsichtfolie eingeschweißt ist.
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Gestaltet sich zu meiner großen Freude so leicht, wie es einfacher nicht sein könnte. Schließlich muss man, was eigentlich klar sein sollte, die Torte nur auspacken und bei Zimmertemperatur ca 5 Stunden auftauen lassen. Schneller geht es, wenn ihr die Torte gleich in Stücke schneidet. So könnt ihr die Zeit bis zum Genuss um etwa 1 Stunde verkürzen. Vom Auftauen in der Mikrowelle rate ich euch dringend ab. Habe es einmal probiert, das gute Stück war danach allerdings nur noch halb so hoch und rann förmlich vom Teller *lach* .
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Gleich nach dem Auspacken riecht man eigentlich noch relativ wenig. Doch jetzt, wo ich ein aufgetautes Stück vor mir liegen habe, verbreitet sich ein gut nach Schokolade duftender Geruch. Auch das Karamell ist deutlich zu vernehmen der sich leicht mit Nuss vermischt und mich schön langsam neugierig macht.
Den Boden der Torte bildet ein ca 4 mm dicker Mürbteigboden, der mit Preiselbeermarmelade bestrichen ist. Bedeckt wird dieser durch einen lockeren Tortenboden in Schokoladeausführung. Darauf befindet sich eine etwas 1 cm hohe Karamell-Sahne-Schicht, in der kleine Karamellbröckchen eingearbeitet wurden. Erneut folgt ein Schokoboden, wieder Sahne und als Abdeckung eine ca 2 mm dicke, etwas festere Nougatschicht, die auch seitlich zu finden ist. Garniert wurde sie durch die Meister der Konditorei mit kleinen Sahnetupfen, bestreut mit Nusskrokant und weißer Schokolade, was ein wirklich schönes und ansprechendes Bild abgibt.
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Da muss ich euch leider von einem glatten Reinfall im Test berichten. Nicht ich, sondern auch meine Eltern waren nicht begeistert. Insgesamt ist die Torte einfach viel zu süß. Das fängt schon bei der Glasur an, welche darüber hinaus nicht meine Ansprüche an feines Nougat erfüllt. Auch die Sahne ist, wahrscheinlich durch das Karamell und die enthaltenen Stückchen viel zu heavy. Einzig und allein der Biskuitboden, welcher allerdings in seinem Schokogeschmack zu wünschen lässt, ist annehmbar. Auch der Mürbteigboden ist Jozeil’s Empfindung nach um einiges zu süß geraten, was durch die Marmelade noch verstärkt wird. Zudem ist mir die Torte, so verlockend diese auch aussehen mag, einfach viel zu fett und erreicht hier gerade mal 1 Punkt.
Um euch nichts schuldig zu bleiben, möchte ich natürlich auch die Zusammensetzung nicht schuldig bleiben.
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Zutaten
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29 % Sahne (was die Fettigkeit erklärt), Weizenmehl, Zucker (wirklich nicht zu wenig), Vollei, 7 % Nussnougat, Rahmkaramell (Kondensmilch, Glucosesirup, Emulgatoren), 5 % Preiselbeerfruchtfüllung, Invertzuckersirup, Haselnusskrokant, Weizenstärke, Haselnüsse, Pflanzenmargarine, modifizierte Stärke, weiße Schokolade, Aroma, Speisegelatine, Kakao, Schokolade, Süßmolkepulver, pflanzliches Öl, Zitronensäure, Backtriebmittel, Speisesalz und Pektin.
Nach dieser Listentipperei könnt ihr schön sehen, dass da wirklich jede Menge an Zucker verarbeitet und auch an Fett wohl nicht gespart wurde
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Die Aufbewahrung
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Wie sollte es bei einem tief gefrorenen Produkt anders sein am besten in der Gefriertruhe bei –18 ° C um dieses bis zum Ablaufdatum verspeisen zu können. Es ist zwar möglich, die Torte bei wärmeren Temperaturen aufzubewahren, jedoch verkürzt sich dadurch die Haltbarkeit. So ist sie bei einem 2 ** Kühlfach 3 Wochen, 1 * Kühlfach 4 Tage und im Kühlschrank gerade einmal 1 Tag genießbar.
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Bezahlt hab ich für das gute Stück mit 1350 g 6,80 Euro im Angebot. Natürlich hab ich mich schlau gemacht, um euch mitzuteilen, dass dieses Produkt regulär in Österreich bei Billa um 8,90 Euro zu erstehen ist. Gesehen hab ich die Torte aber auch schon bei Spar, Merkur, Zielpunkt und wie sie alle heißen.
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Fazit
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Auch wenn von den meisten Produkten von Coppenrath & Wiese, besonders der Schwarzwälder-Kirsch Torte, schwer angetan bin, diese Geschmacksrichtung werde ich auf keinen Fall mehr erwerben bzw. zu mir nehmen und kann sie daher auch nicht weiter empfehlen. Wie schon angesprochen finde ich Sie einfach viel zu süß und fett. Das will was heißen, denn im Allgemeinen mag ich sehr wohl süße Schokolade und andere Köstlichkeiten. Doch hier war es mir auch in Verbindung mit einer Tasse schwarzem Kaffee einfach zu viel des Guten.
Trotz des schlechten Abschneidens im Test hat sie sich allerdings 2 Sterne verdient, was aber nur auf das äußere Aussehen zurückzuführen ist.
Somit bedanke ich mich mit süßen Grüßen fürs Lesen und Bewerten
Euer Jozeil
© 09.2002 by Jozeil
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