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Erfahrungsbericht von lino80

Kirschlikör 25 Vol. % selbst gemacht

Pro:

s. B.

Kontra:

s. B.

Empfehlung:

Ja

////////////////////Vorwort\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Jede vierte Flasche Likör, die bei uns getrunken wird, ist Kirschlikör.
Damit ist er einer der beliebtesten Liköre überhaupt.
Allerdings eignen sich nicht alle der in unseren heimischen Gärten zu findenden Kirschsorten für die Likörherstellung.
Es sollten schon die Sauerkirschen sein, die man auch Weichseln nennt und von dieser Gattung vorzugsweise die Schattenmorellen und Sauerweichseln.
Kleinere Mengen Glasweichseln kann man mit verarbeiten. Sie geben nur keinen Farbstoff.

///////////////////Zutaten für ca. 1,4 l Likör\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

68 cl Kirschsaft
ca. 1,4 kg Früchte
34 cl Alkohol
6 cl Weinbrand
32 cl Zuckersirup


////////////////Zubereitung\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Zuerst müssen die Kirschen entsteint werden und möglichst fein vermahlen werden.
Am besten funktioniert das in der Küchenmaschine.
Man kann den Saft im Dampfentsafter oder durch einfaches Aufkochen der Kirschen in wenig Zuckerwasser gewinnen.
Den gefilterten Saft unter Rühren mit dem Alkohol, Weinbrand und Zuckersirup vermischen.
Nun noch ein paar zerschlagene Kirschkerne dazugeben und einige Wochen stehen lassen.
Dann erneut filtrieren.

////////////////Geschmack\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Der in dem Kirschlikör befindende Kirschsaft hat einfach von Zuhause aus schon vieles, was man an einem Likör schätzt.
Feine Fruchtsäure, herrliches Aroma, ein typischer, angenehmer Duft und nicht zuletzt die glutvolle Farbe machen uns den daraus hergestellten Likör so sympathisch.


//////////////Fazit\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

In der Sommerzeit wird bei uns sehr viel selbst gemacht.
Dazu zählt auch selbst gemachter Likör.
Wenn man Likör zum ersten Mal zubereitet, rate ich euch, euch einen erfahrenen „Likörmacher“ zur Seite zu holen.
Denn hier geht’s dann ja doch um so einige Prozente.
Aber diesen Likör selbst herstellen macht eine Menge Spaß.
Zum Grill, oder für ruhige Abendstunden absolut super geeignet.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-05-08 17:34:07 mit dem Titel Eierlikör 20 % selbst gemacht

----------Vorwort----------

Dieser Lieblingslikör der bundesdeutschen Likörgemeinde darf natürlich in der häuslichen Likörbereitung keinesfalls fehlen.
Laut einer Umfrage haben ca. 50 % der Menschen immer einen Eierlikör zu Hause.

----------Zutaten für ca. 0,7 l Likör----------

27 cl Eigelb (ca. 15-20 Eier)
3 cl Eiweiß
100 g Zucker
35 cl Wodka (40 Vol. %)

Da Eier in der Größe sehr verschieden ausfallen, habe ich keine Stückzahl angegeben, sondern cl, wie auch bei den anderen flüssigen Zutaten.



----------Zubereitung----------

Zuerst müssen die Eigelbe (von möglichst frischen Eiern) sorgfältig vom Eiweiß und den Keimscheiben getrennt werden, dann das Eiweiß dazugeben und mit dem Handmixer zerrühren.
Das Eiweiß, das ihr nicht benötigt könnt ihr (wenn gewünscht) für euer nächstes Backwerk einfrieren
Jetzt den Zucker dazugeben und danach unter Rühren in einem feinen Strahl die Spirituose.
Den Topf, in dem dies geschieht, in ein heißes (aber nicht kochendes) Wasserbad stellen und ständig mit einem Mixstab quirlen.
Der Likör sollte sich maximal auf 58 Grad Celsius erhitzen und keineswegs über 60 Grad Celsius erreichen.
Beim erhitzen wird er etwas dickflüssiger und dies sollte ca. 10-30 Minuten dauern.
Zum Schluss stellt ihr den Topf in kaltes Wasser und rührt ihn bis er kühl ist.
Danach könnt ihr den Likör abfüllen.

----------Geschmack----------

Dieser Eierlikör ist bestechend in seiner cremigen Art, seiner natürlichen gelben Farbe, sowie seinem vollmundigem Geschmack.
Außerdem ist der Eierlikör auch die Basis für ein paar besonders leckere Varianten mit zum Beispiel Schokolade, Nüssen oder Sahne.
Eierlikör muss man nicht abfüllen, frisch schmeckt er auch am besten.


----------Fazit----------

In der Sommerzeit wird bei uns sehr viel selbst gemacht.
Dazu zählt auch der selbst gemachte Eierlikör.
Wenn man Likör zum ersten Mal zubereitet, rate ich euch, euch einen erfahrenen „Likörmacher“ zur Seite zu holen.
Denn hier geht’s dann ja doch um so einige Prozente.
Aber diesen Likör selbst herstellen macht eine Menge Spaß.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-05-17 14:18:28 mit dem Titel Himbeerlikör 25 Vol. % selbst gemacht

----------Vorwort----------

Eigenartigerweise haben Himbeerliköre keine große Bedeutung im Reigen der vielfältigen Likör-Palette, obwohl sie wirklich ausgezeichnet schmecken.
Wann man die richtigen Stellen weiß und den geeigneten Zeitpunkt abpasst, kann man in wenigen Stunden ein paar Kilo feinster Waldhimbeeren einheimsen.

----------Zutaten für ca. 1,4 l Likör----------

72 cl Himbeersaft (entsprechen 1,1 kg Beeren)
36 cl Alkohol
32 cl Zuckersirup

----------Zubereitung----------

Zuerst empfiehlt es sich, die ungewaschenen Beeren zunächst nach dem gründlichen Zerstampfen mit einem Enzympräparat zu behandeln und nach einem halben Tag abzuseihen.
(Das bedeutet, dass das so genannte Pektin abgebaut wird.
Es ist die Ursache einer schleimigen Beschaffenheit der gepressten Früchte und verhindert klare Fruchtauszüge).
Den Saft dann tiefkühlen oder mit Alkohol konservieren.
Die Rückstände werden mit dem Alkohol eine Woche lang ausgezogen.
Zwischendurch immer wieder einmal schütteln.
Dann durch ein Leinentuch oder einen Papierfilter abseihen und den aufgetauten Saft ebenfalls durchlaufen lassen, damit der Alkohol möglichst restlos gewonnen wird.
Den Rest gut auspressen, mit dem Zuckersirup mischen, durchschütteln und nach einigen Wochen abziehen oder filtrieren.

----------Geschmack----------

Der Himbeerlikör schmeckt sehr lieblich und harmonisch, dank des wundervollem Aromas und des typischen Geschmacks.
Himbeeren sind sie auch für Mixereien und Erfrischungsgetränke sehr geeignet und wenn keine Kinder dabei sind, kann man Himbeerlikör herrlich als „Ersatz“ für den so beliebten Himbeersirup verwenden.
Auch hier gilt das bei den Brombeeren gesagte: Im Wald geerntete wilde Früchte sind aromatischer als Beeren aus dem Garten.


----------Fazit----------


Wenn man Likör zum ersten Mal zubereitet, rate ich euch, euch einen erfahrenen „Likörmacher“ zur Seite zu holen.
Denn hier geht’s dann ja doch um so einige Prozente.
Aber diesen Likör selbst herstellen macht eine Menge Spaß.
Mit etwas Himbeergeist kann man diesen Likör noch ein wenig im Aroma und Bukett verfeinern und verstärken.
Lasst eine beliebige Menge des Alkohols weg und gebt stattdessen gut das Doppelte dieser Menge an Himbeergeist dazu (dementsprechend wird dann die Gesamtmenge größer).

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