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Erfahrungsbericht von cnighthawk88

Die Welt der Cocktails und Bars / Teil 1 / 3

Pro:

im Bericht

Kontra:

im Bericht

Empfehlung:

Ja

Hallo ihr lieben,

nun werde ich mal mit einer neuen Serie beginnen und euch mit meinen Ideen und Vorstellungen über die Geschichte des Cocktails und das Equipment einer Hausbar informieren.



Da ihr ja sicher in meinen letzten Berichten gemerkt habt das sich bei mir die Lust und die Freunde am Cocktail breit gemacht hat möchte ich nun auch etwas mehr über das ganze hinter der Bar erzählen, vielleicht schaffe ich es ja dem einen oder anderen wichtige Tips über die eigene Hausbar zu vermitteln oder einigen von euch Tricks bei den Mixdrinks zu verraten.


Auch die geschichtlichen Hintergründe möchte ich euch nicht vorenthalten und denke das ich diesen Bericht nicht in einem Stück eistelle sondern daraus 2 oder 3 Teile machen werde.

Im ersten Teil werde ich etwas über die Geschichte erzählen und über die Bestandteile einer Hausbar, sowie eine kleine Gläserkunde. Natürlich hoffe ich auf eure neugier und eure eigene Begeisterung rund ums Thema Cocktail.

Viel Spaß...

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Der Einstieg in Thema :
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1.) Eine kurze Story zum Cocktail
2.) Die Ausstattung einer Bar
3.) Gläserkunde für die Bar
4.) Worte die an der Bar genutzt werden

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1.) Eine kurze Story zum Cocktail :
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Wer denkt das es beim Cocktail um nur so ein Getränk geht der liegt falsch, denn es ist eine Menge mehr dran als ihr glaubt. Jedes Jahr werden tausende von neunen Cocktails an den Bars in allen Ländern kreiert und erfunden. Davon werden immer mindestens 30.000 in die Listen der verschiedenen nationalen Vereinigungen der Barkeeper aufgenommen.

Manche dieser Mischungen werden bei nationalen Wettbewerben einem großen Publikum vorstellt und dort auf Konkurrenzfähigkeit geprüft, aber nur etwa 50 von ihnen schaffen es dann wirklich zum Cocktail des Jahres aufzusteigen. Nun liegt das Geheimnis des Erfolges ja nicht nur in der ausgewogenen Mischung von Zutaten die in der Jury gut ankommen sondern auch am Design und am Trend der jeweiligen Zeit.

Nur sehr wenige Mixgetränke schaffen es dann auch in die sogenannte Internationle Bibel der Cocktails. Manche von ihnen müssen über sehr sehr lange Zeit bestehen können bevor sie dann wirklich eine Chance in den besten Bars der Welt bekommen. Keiner der TOP – Barmixer würde einen Drink auf seiner Bar dulden der nicht genauso gemixt wurde wie in der offiziellen Form vorgeschrieben und vor allem keine Drinks die getestet werden, nur die Siegertypen der Cocktails haben bei den Barmixern bestand.

Woher die Bezeichnung „Cocktail“ kommen mag kann man auch heute noch nicht sagen, denn es gibt unzählige Berichte und Hypothesen woher der Name kommt und ich möchte auf keine dieser Legenden aufsteigen.

Erstmals taucht dieser Name wohl zu Begin des 19 Jahrhunderts auf. Die amerikanische Zeitung THE BALANCE beschreibt den Cocktail als ein stimulierendes Getränk aus verschiedenen alkoholischen Essenzen und Aromen.

Darüber hinaus kenn ich noch die Story das die Römer schon solche Dinge probierten und deshalb denke ich lassen wir uns nicht auf spekulationen ein.

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2.) Die Ausstattung einer Bar :
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Kommen wir nun zur Aussattung der Bar und die damit verbundenen Geräte die jeder Barmixer bei sich hat. Für das Gelingen eines Mischgetränks ist nicht nur die exakte Einhaltung der Mengenangaben sowie die richtige Art der Zubereitung ausschlaggebend, sondern auch die Qualität der Zutaten.

In diesem Abschnitt möchte ich euch die Barutensilien vorstellen und natürlich auch erklären. Zum Mixen von Cocktails und Long Drinks benötigt man einige Dinge ohne die die Zubereitung der jeweiligen Getränke nur unzureichend oder gar nicht gelingen würde. Hier sollte nicht immer der Preis eine Rolle spielen, denn Qualität macht sich in diesem Gewerbe auf Dauer bezahlt.

SHAKER

Der Shaker dient, wie der Name schon sagt, zum vermischen der Zutaten durch schütteln. Hier gibt es den Continental oder Standart – Shaker der aus drei Teilen besteht, dem Becher, der Verschlußklappe und dem Siebteil. Hier erhält man jede Menge verschiedene auf dem Markt, sei es aus Kunststoff, Glas oder Metall, die es dann auch in verschiedenen Qualitäten gibt und ich kann nur sagen das man sich für einen aus Metall etscheiden sollte der etwas mehr kostet und nicht durch die kälte seine Form verliert.

Wenn der Geldbeutel es zuläßt nimmt man einen kleinen und einen großen Shaker.

Nun zur Shakervarinate zwei, dem BOSTON, er ist ein typisch amerikanischer Shaker und besteht aus zwei verschraubbaren teilen. Einem Glasbehälter, in den die Zutaten und das Eis gefüllt werden, und einer Metallkappe. Dazu benötigt man dann noch ein Barsieb oder den Strainer um das Eis beim einfüllen im Becher zu halten. Dieser Shaker ist besonders gut bei Fruchtcocktails zu verwenden.

RÜHR – ODER MIXGLAS

Dieses hohe Glas mit Ausgussschnabel verwendet man für die Zubereitung gerührter Cocktails. Auch hier benötigt man ein Barsieb und einen Barlöffel zusätzlich. Mit dem Barlöffel werden die Zutaten vermischt und das Sieb hält das Eis im Glas zurück. Ein Mixglas hat normalerweise ein Fassungsvermögen von 50 bis 70 cl und eine Messskal an einer Seite. Im Gegensatz zum Shaker werden hier die Zutaten sanft und schonend vermischt.

BLENDER

Der Blender ist unerlässlich für die Zubereitung von Getränken mit festem Zutaten wie frischen Früchten, oder auch wenn das Resultat besonders schaumig werden soll. Der Blender besteht aus einem Metallgehäuse mit einem Glas- oder Rührbehälter, in dem die Zutaten gemixt werden. Normalerweise ist die Mixgeschwindigkeit verstellbar, amerikanische Modelle haben sieben Stufen. Besonders Sherbets, Coladas oder Frozen Drinks werden im Blender zubereitet.

ZITRUSPRESSE

Die Presse ist ein unerlässliches Gerät für jeden Barmixer. Im Handel gibt es zwar die unterschiedlichsten elektrischen Modelle, doch es ist meistens besser, sich an die traditionelle händische Presse zu halten, da elektrische Pressen oft Teile der Haut abschaben oder Kerne zermalen, die dann den Geschmack der Getränke beeinträchtigen könnten.

MESSBECHER ( JIGGER )

Mit dem Messbecher werden die Zutaten für die verschiedenen Drinks abgemessen. Es sieht annähernd wie ein Eierbecher aus und fasst im kleineren Teil 2, im größeren Teil 4 cl. Für Anfänger ist dies ein unerlässliches Hilfsmittel, fortgeschrittene Barmixer können sich zunehmend auf ihr Augenmaß verlassen.

Desweiteren gehören zu einer Barausstattung folgende Dinge;

Messer ( zum schneiden der Früchte )
Eiskühler ( brauche ich nicht zu schreiben wofür der ist )
Flaschenkühler ( ist klar für kalte Flaschen )
Bowlenschale ( für große Mengen )
Kapselheber ( zum Flaschen öffnen )
Korkenzieher
Trinkhalme
Cocktailspieße
Glasuntersetzer
Servietten

Diese Dinge wollte ich euch nicht weiter im Detail erklären, ich denke die erklären sich von selber und jeder Barmixer hat vielleicht noch ein paar eigene Dinge hinter der Bar ( vielleicht meinen Bericht oder eine Cocktail – Bibel ).


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3.) Gläserkunde für die Bar:
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Ich hoffe doch das ihr immer noch fleißig den Bericht durch geht und das es euch sehr viel Spaß bereitet. Jeder der unterschiedlichen Cocktails verlangt nach einer guten Präsentation und das geht nicht alleine mit einem Strohhalm oder mit einer Kirsche als Deko, nein als erstes steht das Glas im Mittelpunkt und hier gibt es für den Barkeeper ganz klare Regeln, nach dennen er die Drinks ins passende Glas fließen läßt.

Folgende Gläser finden sie in den Bars ;

Kleine Cocktailschale

Nun sie ist das klassische Glas mit einem langen Stiel. Die Form bewirkt, dass das Glas am Stiel gehalten wird, wodurch der Drink nicht von der Hand erwärmt wird. Es werden darin vor allem Short Drinks von 6 bis 6,5 cl serviert.

Grosse Cocktailschale

Diese Glas mit 9 bis 10 cl Fassungsvermögen kommt dann zum Einsatz, wenn bestimmte Zutaten wie Eier oder Sahne den Drink schaumig werden lassen und das Volumen vergrößern.

Old Fashioned / Kleiner Tumbler

In diesem niedrigen, breiten Glas werden Drinks aud viel Eis serviert.

Mittlerer Tumbler

In diesem hohen, zylindrischen Glas werden Mixgetränke mit wenigen verschiedenen Komponenten und viel Eis serviert, natürlich können daraus auch Spirituosen oder Mixgetränke on the rocks getrunken werden.

Grosser Tumbler

Dieses hohe, breite und zylindrische Glas lässt sich vielfältig verwenden. Long Drinks mit viel Eis, Fertiggetränke, Highballs, Fruchtsäfte und im Blender gemixte Drinks machen sich darin ebenso gut wie antialkoholische Mixgetränke. Das Fassungsvermögen variiert zwischen 20 und 36 cl.

Pousse-Cafe-Glas

Dieser hohe, schmale Zylinder mit Stiel ist ideal für die Klasse der sehr dekorativen Pousse-Cafe-Mixgetränke. Fassungsvermögen 9 bis 12 cl.

Goblet

Dies ist der klassische tulpenförmige Kelch mit Stiel, in dem sowohl Weine als auch gewisse Aperitifs und Weinmixgetränke serviert werden. Sehr gut kommen auch Frozen Drinks oder Flips und Egg Noggs darin zur Geltung. Kapazität je nach Größe 30 bis 36 cl.
Den Goblet gibt es auch in groß für eine große Dekofläche.

Die Gläser Sektflöte, Weinbrandschwenker und Schaumweinschale gehören auch in die Bar und werden dort oft genutzt, jedoch möchte ich meinen Bericht nicht mit ihnen aufbauschen.

Zum Schluß würde ich euch noch gerne bitten das man immer darauf achtet das die Gläser sauber und vor allem fleckenfrei sind. Ich würde auch danach schauen das man keine reste des Spülmittels schmeckt, den das wäre wohl sehr peinlich, oder kennt ihr Frozen Palmolive oder Vizir Margarita.

Achtet einfach darauf das sie nicht voller Staub sind und stellt sie in eine Vitrine damit sie gut in ihrem Zustand sind. Jeder Barmixer behandelt sie wie Rohdiamanten und das sind sie für den Mann hinter der Bar, den mit ihnen muß er arbeiten.



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4.) Worte die an der Bar genutzt werden:
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Mensch mir macht es nun mal Spaß und wenn ich dann daran denke wie viele Fachbegriffe man einfach so in den Raum wirft und sie als selbstverständlich ansieht, dann will ich nun versuchen euch ein paar zu erklären;

Cobbler

Wörtlich bedeutet der Name dieser Getränkefamilie „Flickschuster“. Man versteht darunter erfrischende Long Drinks mit eher schwachem Alkoholgehalt, frischen Fruchtsäften, Destillaten und / oder Likören und Soda. Die Cobbler werden immer direkt im Glas zubereitet, meist ein großer Goblet und mit frischen Früchten dekoriert.

Collins

Diese Long Drinks bestehen hauptsächlich aus Zitronensaft, Läuterzucker, Soda, alkoholischer Basis und Eis. Serviert werden sie im Tumbler. Einer der bekanntesten ist der Tom Collins.

Crust

So bezeichnet man den Zucker – oder den Salzrand an einem Glas, den man erhält, indem man den Rand im Fruchtsaft, farbigen Likör oder Eiklar betreicht und das Glas dann umgekehrt in einen mit Zucker oder Salz gefüllten Teller stellt.

Daisy

Dies ist eine Familie von Long Drinks aus den USA, deren Zutaten neben einer alkoholischen Basis Zitronensaft, Sirup verschiedener Geschmacksrichtungen und Mineralwasser mit Kohlensäure sind. Sie werden immer mit zerkleinertem Eis serviert.

Dash

Dash bedeutet in etwa immer das selbe wie Spritzer oder ein Schuss. So bezeichnet es nun mal der Barmixer.

FLIP

Dies sind Mixgetränke die heiß serviert werden und aus Eiern, Bier, Muskatnuss und Destillaten oder Likören zubereitet werden.

Floater

Na die sind was fürs Auge, den hier wird einfach ein Old – Fashioned Glas zur hälfte mit Mineralwasser gefüllt und dann über einen Teelöffel der alkohol eingefüllt, dies sorgt dann dafür das der alkohol oben schwimmmt ( immer schöne Farben nutzen ).

Snifter

Dies ist die englische Bezeichnung des französichen Ballonglases für Cognac.

Straight

Unter diesem Begriff versteht man an der Bar ein Destillat, das unvermischt und ohne Eis konsumiert wird. Bei bestimmten Spirituosen versteht man darunter ein unverschnittenes beziehungsweise aus unvermischten Material geranntes Destillat.

Nun hoffe ich zum Schluß diese Abschnitts das es euch gefallen hat und das die Mühe nicht für die Katz oder gar für unter die Bar war. Eines solltet ihr jedoch nicht vergessen, die beste eigene Bar ist die in der man sich selber wohl fühlt und in der alles so ist wie man es mag.

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Ich hoffe es war für euch ein guter Einstieg in meine Serie zum Thema Cocktails und Hausbar, natürlich hoffe ich auf rege Lesungen und schöne Kommentare denn was bringt mir das schreiben wenn es euch nicht gefällt und ich euch nicht in den Fluch der Cocktails ziehen kann.


Hoffe wir sehen uns alle wieder beim zweiten Teil, wenn es um die Zubereitung, die Zutaten und die Tips und Tricks hinter der Bar geht.


© AUGUST 2004


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-08-11 21:40:10 mit dem Titel Die Welt der Cocktails und Bars / Teil 2 / 3

Hallo ihr Cocktail – Liebhaber,

es ist so weit, der zweite Teil ist fertig und es war garnicht so leicht zu überlegen was nehme ich in diesen Teil und was lasse ich für den dritten übrig. Ich hoffe das es mir diesmal wieder gelungen ist euch mit diesem Bericht eine Freude zu machen und ein Sachen zu erklären die ihr nun auch anderen erklären könnt. Nein ihr braucht nicht zu erklären ihr macht es einfach alles selber.

Sollte jetzt einer von euch auf die Gedanken kommen das man bei schlechten Wetter keine Cocktails mehr brauch, den muß ich leider enttäuschen, den heute sind im Bericht auch die HOT DRINKS, und diese gibt es nicht bei 35 Grad im Schatten.

Also auf geht es zur Runde zwei und wieder wünsche ich euch viel Spaß in der Welt der Cocktails ......


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Der Einstieg ins Thema :
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1.) Und noch eine kleine Story zum Cocktail
2.) Früchte der Drinks
3.) Welche Arten von Cocktails gibt es
4.) Tips & Tricks

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1.) Eine ( zweite ) kurze Story zum Cocktail :
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Nun ich kann einfach keinen Bericht zu diesem Thema schreiben ohne das ich ein kleine Geschichte dazu packe, aber ich bin der Meinung das ist halt immer die eigene Note die ein Bericht hat.

Wußtet ihr eignetlich das in den wohlhabenden Kreisen Amerikas der Cocktail sehr beliebt war, zu dieser Zeit gab es nur in den besten Hotels einen Cocktail vor dem Diner. In der Zeit vor dem ersten Weltkrieg verloren sie dann erst ihre Bedeutung und machten einige Renaissancen durch. Nach dem Ende des Krieges entwickelte sich eine neue Generation der Mixgetränke. Seltsam war schon das die Prohibition in den USA ( 1920 – 1933 ) die Entwicklung der Getränke förderte.

Illegal hergestellte Alkoholika schmeckten oft wie Gift und hatten manchmal auch genau diese Wirkung. Aus diesem Grund began man sie mit Säften und Sirups zu mischen, obwohl ja zu dieser Zeit die alkoholischen Getränke verboten waren. Naja ich denke genau das machte wohl den Reiz aus. Dieser Trend schlug in sehr kurzer Zeit über den Atlantik. Dies nutzen die besten Hotels in Paris, Monte Carlo und London um damit anzugeben ihre eigenen Cocktailbars zu besitzen und hier mit Gin und Whisky der besten Qualität zu arbeiten.

Auch der zweite Weltkrieg sorgte für eine große Pause, auch wenn hier und dort noch getrunken wurde, setzte sich der Cocktail in den späten 70 – er Jahren erst richtig durch und auch hier mit neuem glanz. Auf der Basis von Tequila, weißem Rum und Wodka stiegt man ein in die neue Cocktailgeneration.

Damit wollte ich euch ein wenig den Lauf des Cocktails aufzeigen, den man zwar unterbrechen konnte aber nie beenden. Ich kann mir vorstellen das auch in der heutigen Zeit der Cocktail nicht wegzudenken ist, denn es gibt zuviele Liebhaber und ich will auch keine Wodka pur oder den Whisky auf Eis. Ich will das mich der Name des Drinks inspiriert und anlockt, ich will das mich der Geschmack fesselt und begeistert.


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2.) Früchte der Drinks :
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Früchte sind die kleinen aber sehr wichtigen Dinge in einer Bar auf die man nicht verzichten kann.
Nehmt es mir bitte nicht übel wenn ich hier nur einige Früchte erkläre, den es gibt einfach viel zu viele in den Bars, das ich nun alle aufzählen kann. Ich habe einige herausgesucht die in meinen Augen am häufigsten sind ( also nicht gleich schießen, wenn ihr noch eine im Kopf habt und hier nicht steht ).

Ananas

Besonders bei \"tropischen\" Mixgetränken eignet sich die Ananas in verschiedenen Formen zur Dekoration: Als geviertelte Scheibe kann sie (mit Schale) an den Glasrand gesteckt, in kleineren Stücken (ohne Schale) mit anderen Früchten zu einem Fruchtspieß kombiniert werden.
Die Blätter der Ananas sind zwar nicht zum Verzehr geeignet, lassen sich aber ebenfalls für die Dekoration von Drinks verwenden.

Cocktailkirsche

Cocktailkirschen zählen zu den klassischen Dekorationsfrüchten in der Bar: Sie können auf am Glasrand steckende Fruchtstücke (z.B. Ananas) gespießt, in Kombination mit anderen Früchten auf einen Fruchtspieß gesteckt oder - am Sticker oder alleine - direkt in den Drink gegeben werden.


Karambole (Sternfrucht)

Die Karambole oder Sternfrucht kann in Scheiben geschnitten als besonderer optischer Blickfang an den Glasrand eines tropischen Drinks gehängt werden. Sie eignet sich auch - z.B. in Kombination mit Cocktailkirschen - für die Zusammenstellung eines Fruchtspießes.


Kumquat

Kumquats, auch als Zwergorangen oder japanische Orangen bezeichnet, können als ganze Frucht an den Glasrand gesteckt oder für einen Fruchtspieß verwendet werden. Die Kumquat wird übrigens mit Schale gegessen, ist aber auch (als Konserve) in geschälter Form erhältlich.


Limette

Eine Limettenscheibe am Glasrand oder direkt im Drink bietet sich besonders bei sauren Drinks als Dekoration an.
Eine Spirale aus der Schale der Limette ist zwar keine klassische Cocktaildekoration, kann aber im Zusammenspiel mit anderen gelben oder roten Früchten eine sehr interessante Optik ergeben.


Orange

Die Orange kann bei der Dekoration von Drinks in vielfältiger Weise eingesetzt werden: Eine Scheibe oder eine halbierte Scheibe können Sie an den Glasrand stecken oder direkt in das Getränk geben. Ebenso lassen sich aus einem Stück Schale oder einer vorsichtig abgeschnittenen Schalenspirale phantasievolle Dekorationen erstellen.


Zitrone

Die Zitrone zählt zu den vielseitigsten Dekorationsfrüchten an der Bar: Als Scheibe, mit einem Stück der Schale oder einer Schalenspirale bietet sie viele Möglichkeiten, einen Drink optisch aufzuwerten.


Erdbeere

Besonders dekorativ wirken Erdbeeren, wenn sie als ganze Frucht mit kleinen Blättern an den Glasrand gesteckt oder mit anderen Früchten auf einen Sticker gespießt werden.


Kiwi

Dicke Kiwischeiben können an den Rand des Glases angesteckt oder auf einem Fruchtspieß mit anderen Früchten kombiniert werden.
Die Verwendung der Kiwi als Dekoration in der Bar ist sowohl geschält als auch ungeschält möglich; insbesondere auf einem Spieß empfiehlt sich aber, die Schale bereits zu entfernen, um den Verzehr der Frucht zu erleichtern.


Minze

Zweige von frischer Minze können direkt in den Drink gegeben oder an Dekorationsfrüchten befestigt werden, die am Glasrand stecken. Durch ihre grüne Farbe wertet die Minze viele Drinks optisch auf und verleiht ihnen ein frisches Aussehen.
Vor der Verwendung in der Bar sollte die Minze gründlich unter fließendem Wasser gewaschen werden; die kleinen Tröpfchen, die auf den Blättern zurückbleiben verstärken den Eindruck der Frische zusätzlich.




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3.) Welche Arten von Cocktails gibt es :
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Ich denke ihr alle habt schon viele Namen gehört oder selbst gelesen, denn es gibt eine vielzahl an Arten auf dem Markt. Nun möchte ich auch das ihr die Bedeutung von Collins, Egg Nog, Sour, Fizz, Flip oder oder oder .... kennt.

Cobbler

Die Cobblers sind einer Untergruppe der Longdrinks, bei denen Früchtstücke mit Likören und Sekt oder Soda aufgegossen werden. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit diesem Getränkegruppen werden \"typische\" Cobbler oft auch als Bowle, Cup oder (kalter) Punsch eingeordnet.


Collins

Collinses sind herbe Longdrinks, die oft direkt im Glas gerührt werden. Ein Collins wird mit Sodawasser aufgegossen und meist mit Zitronenscheibe und Trinkhalm serviert.


Cooler

Coolers sind durststillende Longdrinks. Klassisch werden sie mit Ginger Ale aufgegossen, es kann aber auch Soda- oder Mineralwasser verwendet werden. Coolers werden mit Trinkhalm serviert.

Cup

Cups sind ähnliche Getränke wie Bowlen, allerdings werden den Cups Eiswürfel zugegeben, die Bowle hingegen nur von außen gekühlt. Ein Cup wird zudem meistens direkt im Bowlenglas angerührt.


Daisy

Daisies sind süße Longdrinks, die daher den Ruf haben, typische Damengetränke zu sein. Man serviert sie in einer Sektschale oder mit Trinkhalm im Longdrinkglas.


Digestif

Digestifs werden nach dem Essen gereicht, um die Verdauung anzuregen.


Egg-Nogg

Egg-Nogs sind kalte oder warme Mixgetränke aus Milch, Eiern, Säften und Spirituosen. Viele der Rezepte eignen sich hervorragend als Katergetränke für den Morgen nach der Cocktailparty.


Fancy-Drink

Fancy Drink ist eine Bezeichnung für alle diejenigen Mixgetränke, die keiner der klassischen Drinkgruppen zugeordnet werden können. Da der Phantasie bei der Kreation neuer Getränke keine Grenzen auferlegt sind, decken die Fancy Drinks ein breites Geschmacksspektrum ab.


Fix

Fixes sind eine den Cobblers sehr ähnliche Gruppe von Longdrinks, die oft mit geschabtem Eis zubereitet und im Punschglas serviert werden.

Fizz

Fizzes sind mit Sodawasser aufgefüllte Longdrinks, die besonders kalt serviert werden sollten.

Flip

Flips sind Longdrinks, für deren Zubereitung neben Spirituosen insbesondere immer ein Eigelb verwendet wird. Man serviert sie mit Trinkhalm und garniert den Drink gerne mit geriebener Muskatnuß, Pistazienkernen u.ä.

Frappé

Frappés sind als Milchfrappés und Likörfrappés bekannt. Während bei ersteren die Zutaten im elektrischen Mixer mit Speiseeis vermischt werden, wird für die Likörfrappés die Spirituose in ein mit gestoßenem Eis gefülltes Glas gegeben und verrührt.


Glühwein

Für diese beliebten Heißgetränke wird Rot-, Weiß- oder Portweine gewürzt und erhitzt. Bevor die Flüssigkeit zum Kochen kommt, wird das Getränk in ein feuerfestes Glas umgefüllt und sofort serviert.


Grog

Grogs sind Heißgetränke aus Rum, Zucker, Zitronensaft, Wasser und Gewürzen. Anstelle des Rums kann auch Weinbrand, Whisky oder eine ähnliche Spirituose verwendet werden.

Highball

Highballs sind den Sodas sehr ähnliche Longdrinks, die im Tumblerglas serviert werden. Der Name leitet sich von den kleinen Bläschen ab, die sich im Inneren des Glases bilden.

Julep

Juleps sind eine Gruppe von Longdrinks, zu deren Zubereitung direkt im Glas immer frische Minze verwendet wird.

Longdrink

\"Longdrink\" ist die Sammelbezeichnung für alle Bargetränke mit mehr als 14 cl Flüssigkeit; zumeist ist der Alkoholgehalt der Longdrinks durch das Auffüllen mit Sodawasser, Tonic Water o.ä. geringer als bei den Shortdrinks.

Pick-me-up

Pick-me-ups sind scharf gewürzte \"Katergetränke\".


Pousse-Café

Pousse-Cafés auch Couleurs oder Scaffas genannt, sind eine besonders interessante Gruppe der Shortdrinks: Verschiedene Liköre und Branntweine werden hierbei vorsichtig so in einem möglichst schmalen, hohen Glas aufeinandergeschichtet, daß sie sich nicht vermischen. Aufgrund der unterschiedlichen spezifischen Gewichte der Zutaten entstehen auf diese Weise interessante Farbeffekte.

Punsch

Punsche können warm oder kalt zubereitet werden. Warme Punsche zählen zu den Heißgetränken und sind den Grogs und Toddies ähnlich, während kalte Punsche mit einer Früchtegarnitur serviert werden und mit den Bowlen verwandt sind.

Sangaree

Sangarees sind Longdrinks, die kalt (im Longdrinkglas) oder warm (im Punschglas) zubereitet werden können. Die verwendete Spirituose wird mit Zucker gesüßt, mit heißem oder kaltem Wasser aufgegossen und mit Muskatnuß garniert.

Shortdrink

\"Shortdrink\" ist die Sammelbezeichnung für alle - zumeist hochprozentige - Bargetränke mit bis zu ca. 8 cl Flüssigkeit.


Sling

Slings sind eine den Punschen recht ähnliche Gruppe von Longdrinks, die zumeist auf Zitronensaft oder Limettensirup basieren und mit Spirituosen und kaltem oder heißem Wasser aufgegossen werden.


Sour

Die Sours zählen zu den alkoholreichsten Getränken in der Gruppe der Longdrinks. Sie ähneln den Collinses und Fizzes, werden aber in der Regel nicht mit Sodawasser aufgefüllt und stets mit einer Früchtegarnitur serviert.

Toddy

Toddies sind recht hochprozentige Getränke, die kalt oder warm zubereitet werden können. Man serviert die Toddies in einem kleinem Tumbler- (kalt) oder Punschglas (warm).





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4.) Tips & Tricks :
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In diesem Abschnitt würde ich euch gerne ein paar Dinge verraten mit dennen man vielleicht hier und da arbeiten kann wenn es um das Thema Cocktails geht und deren Zubereitung.

Zum Thema gestossenes Eis und Crushed Eis wird sowohl in gerührten als auch in geschüttelten Cocktails verwendet. Gebt einfach die Eiswürfel in einen Plastikbeutel und schlagt ihn auf eine Tischplatte. Ihr könnt auch die Eiswürfel zwischen zwei saubere Handtücher legen und mit einem Fleischklopfer zerkleinern. Wenn ihr die Eiswürfel weiter zerkleinert damit habt ihr das sogennate crushed Eis.

Ja ja der schöne Crusta Rand, der ist immer eine Augenweide und macht aus jeden Cocktail etwas besonderes. Man macht ihn aus Zucker oder manchmal sogar aus Salz. Bestreut einfach einen Teller mit dem Zucker und dann reibt ihr den Rand des Glases mit einer Frucht ( sollte zum Getränk passen ) ein danach steckt ihr das Glas auf den Teller und schon habt ihr einen echten CRUSTA – RAND. So schnell lernt man einfach Dinge die hinter der Bar so super professionel aussehen. Achtet dabei aber darauf der es gleichmäßig verteilt ist.


Für manche Drinks braucht man Zuckersirup ( den wir nicht kaufen gehen, nix kommt nicht in Frage den machen wir selber ). Für die Herstellung nehmen wir 4 cl Wasser und 4 EL Zucker in einen kleinen Topf und rühren es bei geringer Hitze solange bis sich der Zucker auflöst. Das ganze bringen wir nun zum kochen. Nach 1 bis 2 Minuten abkühlen lassen und in eine Flasche füllen. Wenn ihr den Sirup gut kühlt dann ist er bis zu zwei Wochen haltbar.

Trinkhalme sollten in der Bar stets in verschiedenen Längen und Farben vorrätig sein. Echte \"Strohhalme\" aus Naturmaterial sind mittlerweile fast völlig vom Markt verschwunden; die überall erhältlichen Trinkhalme aus Kunststoff sind aber gleichermaßen \"hoffähig\" und zudem deutlich preiswerter. Ich schneide die Strohhalme immer in die länge des Glases plus 2 cm, weil es nicht so toll aussieht wenn der Strohhalm weit herraus schaut.


Mit der \"Garnitur\" wird der Drink vor dem Servieren versehen, um ihn für den Gast nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch zu einem Genuß werden zu lassen: Obststücke, kombinierte Fruchtspieße, Trinkhalme, Stirrer und die unüberschaubare Vielfalt an bunten Baraccessoires (Papierschirmchen, Staniolwedel etc.) eröffenen immer neue Möglichkeiten - Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Das Auge will genausoviel davon haben wie der Gaumen.




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Der zweite Teil ist damit fertig und wie im ersten bin ich ganz gespannt wie er ankommt, jedoch möchte ich eines bemerken, dieser Bericht ist aus meiner Sicht geschrieben und eigentlich müßte man alle zusammen Bewerten, denn erste alle drei zeigen ob ich Lücken habe oder nicht.

In diesem Sinne freue ich mich über eure Lesungen und Kommentare, sicher freue ich mich auch über die Bewertungen und auf den dritten Teil.


© AUGUST 2004

16 Bewertungen, 1 Kommentar

  • kleineswoelkchen

    12.08.2004, 00:11 Uhr von kleineswoelkchen
    Bewertung: sehr hilfreich

    ausführlich, viele Tipps zum Sparen und sehr lesenswert, also wird der Bericht zum Nachschlagen gespeichert. Super Bericht, danke