Mehr zum Thema Funknetzwerke und W-LAN Testbericht

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Erfahrungsbericht von Setha

Internet im Garten kein Problem

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nun ist es endlich fertig mein eigenes Wireless Network, was es bringt, und was man alles dazu braucht erfahrt ihr in den untern stehenden Zeilen.



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INTRO
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Es gibt Funknetze schon sehr lange, viel länger als manche vielleicht denken werden, oder es noch nicht bemerkt haben. Angefangen hat dass Prinzip beim Telegrafen und hat sich dann zum \"Funkverkehr\", also ohne Kabel, sondern mit verschiedenen Frequenzen arbeitend. Dass Prinzip ist denkbar einfach und hat sich nicht viel verändert, Informationen (Video, Audio, Digitale Signale, Daten) werden in Signale gewandelt und dann durch einen Sender ausgestrahlt, die Empfänger haben dann ein entsprechendes Gerät um die Signale wieder in Ihren Ursprung zurückzuwandeln.


Die gängisten Netzwerke die auf der drahtlosen Technology basieren sind


- Drahtlose WANs (Wireless Wide Area Networks, WWANs)
-- Öffentliche oder private Remotenetzwerke, z.B. GSM(Global System for Mobil Communication), CDPD (Cellular Digital Packet Data) und CDMA (Code Division Multiple Access).


- Drahtlose MANs (Wireless Metropolitan Area Networks, WMANs)
-- Diese Netzwerke haben einen geringeren Kostenaufwand, weil das Verlegen von Glasfaser- oder Kupferkabeln und dass mieten von bereits existierenden Leitungen. Diese Netzwerke werden meist in öffentlichen Einrichtungen genutzt aufgrund ihrer
Kosten. DIe WMANs benutzen meist Funk oder Infrarotwellen. Beispiele sind MMDS (Multichannel Multipoint Distribution Service)oder LMDS (Local Multipoint DIstribution Service), kurz auf deutsch übersetzt ist dies der Breitbandaccess zum INternet auf kostengünstige Art.


- Drahtlose LANs (Wireless Local Area Networks, WLANs)
-- Diese Lans sind den meisten von uns wahrscheinlich von den sogannten \"Netzwerktreffen\" bekannt, sie sind also Verbindungen die meist innerhalb von Gebäuden vorhanden sind, also z.B. in Bibliotheken oder Schulen.

Ausschnit aus der Windows Help Datei(XP-Prof):

\"1997 bestätigte das IEEE den Standard 802.11 für WLANs, der eine Datenübertragungsrate von 1 bis 2 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) festlegt. Unter 802.11b, dem neuen gültigen Standard, beträgt die maximale Datenübertragungsrate 11 Mbit/s über ein Frequenzband von 2,4 GHz (Gigahertz). Ein weiterer neuer Standard ist 802.11a, bei dem die Daten mit maximal 54 Mbit/s über ein Frequenzband von 5 GHz übertragen werden.\"



- Drahtlose PANs (Wireless Personal Area Networks, WPANs)
--Dass ist dass Prinzip, und es hat sich zum heutigen Zeitpunkt in jedes einzelne Leben eingeschlichen, von Radio über UMTS/GPS bis hin zum Telefon und Handy, wir nutzen es alle, und in den letzten Jahren ist diese Technologie ein grosser Faktor im IT Bereich geworden, insbesondere kleine Firmen sind an der Wireless Technologie interessiert, da es eine Menge Kabelsalat erspart und Raum für andere Sachen lässt.
Auch für Privathaushalt ist diese Variante bezahlbar geworden und hier fängt mein eigentlicher Bericht an. Die wireless Networks sind in Frequenzbereiche aufgeteilt und für den \"privaten\" und öffentlichen Gebrauch sind die Frequenzen von 2 bis circa 7 GHz freigegeben, wobei die häufigsten Geräte mit 2.4 oder wahlweise mit 5.6 GHz arbeiten. Eine kleine Faustregel besagt je höher die Frequenz ist, desto höher die Datentransferrate.




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Die Vorraussetzungen
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Die erste Frage die man sich stellen sollte ist wohl brauche ich sowas und wieviel wird mich dies kosten..
Also ich persönlich 1-Mann Haushalt habe 3 PCs, einen zum Spielen, einen zum arbeiten, und einen zum mitnehmen.

Wie viele Leute es vielleicht schon bemerkt haben, ist es immer ein kleines Problem die ganzen Kabel im Haus zu verlegen, dass fängt beim Telefon an und hört am Desktop auf, ich wette dass hinter jedem zweiten Computer ein Kabelsalat herrscht.

Dann hat man den Computer endlich in eine Ecke gelotzt und merkt, mmmmh also mein DSL-Anschluss oder mein anderer Computer sind ja im anderen Zimmer, da müssen dann einige Leitungen gelegt werden, und dass ist immer so eine Sache, weil die erstens unschön Aussieht und zweitens viel Arbeit ist.

Man kann dies durch ein kleines LAN lösen indem man einen Router hinter dass DSL-MODEM setzt und dann die Kabel vom Router aus zu den verschiedenen PCs legt.
Dies ist zwar etwas günstiger aber nicht so elegant wie die Wireless Lösung.


Wen man ein wireless Network aufbauen will so benötigt man folgende Komponenten:


1. Den AP (Accesspoint), dieser sollte auch gleichzeitig als Router und Switch dienen!! Dass spart einiges an Platz

2. Einen Desktop Reciever, einmal als USB Variante erhältlich oder als PCI Steckkarte für den Desktop PC, oder als PCMCIA Steckkarte für den Laptop.


Kostenpunkt des AP liegt von 200 Euro aufwärts bis hin zu recht guten bei circa 800 Euro, ich persönlich habe mir einen AP von Linksys gekauft, die für $225, in den USA(näheres zu dem AP später), und eine Steckkarte füt den Laptop auch von Linksys die mich $95 Dollar gekostet hat.

Mann kann also bei einem guten Wireless mit circa 500 bis 600 Euro rechnen dabei sind dann 2 Pcs über Funk verbunden, jeder weiter wird mit circa 90 Euro mitvernetzt sein. Wie man hier die Kosten ein wenig senken kann werde ich in den Einzelteilen erklären.


Um es ein bisschen einfacher zu machen werde ich die beiden Teile ersteinmal in ihr Einzelteile zerlegen und ihre Funktion näher eklären, ausserdem auf was man achten sollte.



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Der Accesspoint
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Den AP welchen ich mir zugelegt habe ist der Linksys AP /Router 4x Switch mit 2.4 Ghz. Der Grund warum ich mich für dieses Model entschieden habe ist, dass er einen Router, einen AP und ein Switch (4x) in einem kompakten Gerät verstaut, und somit einige andere Geräte entfallen.

Der Accesspoint sollte auf jedem Fall dass Protokoll 802.X unterstützen, dies ist zur Sicherheit dringenst erforderlich, und als Norm von der IEEE festgelegt.



Der Accesspoint sollte ausserdem einen DHCP Server unterstützen, dieser erleichtert dass sogenannte Roaming, d.h. der DHCP Server verteilt an die Computer die neu in dass Netz kommen sogennante IP Adresse (eine unique Nummer im Netz) automatisch,
welches normalerweise per Hand getan werden muss. Darum ist es auch so einfach einen neuen PC in ein Wireless Netzwerk einzuklinken, da man im Prinzip nichts machen muss, und diesen PC auch ohne Probleme aus dem Netz nehmen kann.


Der Accesspoint sollte, wenn möglich ausserdem über ein eingebautes Switch verfügen, dies ermöglicht es PCs, die keine Wireless Card besitzen, sich über den normalen Anschluss (CAT5 Kabel) an dass Netz anzuhängen, somit kann man auch ein paar Kosten sparen, z.B. für einen PC den man in die Nähe von dem DSL Anschluss setzt und ihn per Kabel verbindet, welches zumindest die Kosten für eine PC-Karte spart, die ja immerhin 90 Euro kosten.

Einige andere Standards die er noch unterstützen sollte liste ich mal kurz hier auf :




Standards: IEEE 802.3 (10 BaseT), IEEE 802.3u (100BaseTX), IEEE 802.11b (Wireless)

Ports: WAN: One 10BaseT RJ-45 Port for Cable/DSL Modem, LAN: One Shared Uplink Port, Four 10/100 RJ-45 Switched Ports

Innerhalb von Gebäude unterstützt der Linksys die folgenden Werte (m unf ft=feet):

30m (100ft) bis 11 Mbps

50m (165ft) bis 5.5 Mbps

70m (230ft) bis 2 Mbps

91m (300ft) bis 1 Mbps

Ausserhalb:

152m (500ft) bis 11 Mbps

270m (885ft) bis 5.5 Mbps

396m (1300ft) bis 2 Mbps

457m (1500ft) bis 1 Mbps

Grösse: 7.31\" x 6.06\" x 2.44\"



Der Preis ist recht unterschiedlich, variiert von $180 bis 250, und wer schlau ist, der sucht sich jemand innerhalb der USA und bestellt über diesen, denn man spart dort circa 30% der Kosten wenn nicht mehr.


Wenn man den AP nun aufgebaut hat muss man nur ein paar Kabel einstecken, dass Kabel dass aus dem DSL Modem rauskommt (Die Cat5 DSL Line), und noch den 12V Stecker für den Strom, und ein paar Änderungen je nach Bedarf in der Config per WEB-Browser, aber es sollte auch mit der Standardkonfiguration funkionieren.


Hier noch eine kleine Notiz was die Sicherheit angeht, denn wireless Networks sind insofern sehr unsicher, dass ein jeder der einen Receiver hat, sich, in ein ungeschütztes Netzwerk einloggen kann. Dies heist im Klartext dass ein Hacker im Minivan sich vor ein Gebäude stellen kann, und dann mit der Hilfe eines Laptops und einer Wirelesssteckkarte sich in dieses Netz einloggen kann, da der Accesspoint den Computer als Teil des Netzwerks anerkennt und ihm die Rechte der anderen erteilt. Dies ist natürlich das schlimmstemögliche Szenario und kaum ein Wirelessnetwork wird in dieser Form existieren, die meisten auch für Privatleute erhältlichen AP haben das 802.2 Protokoll installiert, welches ein Verschlüsselungsprinzip ist, dass unbefugten Zugriff auf dass Netzwerk verhindert. Es gibt für jeden
Netzwerktypenn einen bestimmten Standard, und ein Protokoll, diese alle hier zu erklären würde den Rahmen sprengen.

Wer sich genauer informieren will dem empfehle ich Literatur aus dem Netz oder ein gängiges EDV-Nachschlagwerk.





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Der Empfänger für den Laptop (Linksys WPC11 Wireless PCMCIA Network Card)
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Der bequemste und vieleicht auch am meisten genutze Weg ein Wireless Network zu nutzen ist über einen Laptop denn dieser ist ohnehin schon tragbar, und wenn man sich nun auch noch die Kabel für Netzwerk etc sparen kann, hat man endlich ein völlig eigenständiges Gerät welches dank des Akkus auch überall einsetzbar ist.

Im Prinzip ist es egal welche Karte man für den Laptop kauft, denn die meisten unterstützen alle gängigen Formate, doch in der Praxis kann es natürlich zu Problemen kommen, ich glaube kaum dass es hier weiterer Erläuterung bedarf, denn dass kennen wir alle.
Also wenn die Karte von AA ist sollte man nicht unbedingt von XYZ kaufen sondern gleich von AA, hier kann man vielleicht auch noch einen kleinen Deal schlagen.

Die Karte rutscht in den PCMCIA-Steckplatz des Lappis und ist somit schon voll einsatzfähig. Unter Windows wird sie automatisch als Netzwerkkarte erkannt, und installiert, unter Linux sollte dies auch kein Problem sein, da die meisten mit Standardtreibern funktionieren.

Die Kosten hierfür liegen bei circa 60 bis 120 Euro je nach Hersteller, die Karte von Linksys kostet in den USA $66 bei einem billigen Anbieter, und dürfte somit um die 90 euro in Europa kosten.

Hersteller Spezifische Daten zur Karte


Model Number WPC11
Standards IEEE 802.11b
Channels 11 Channels (US, Canada) 13 Channels (Europe)
14 Channels (Japan)

Leistung
Innerhalb bis 91m (300 ft)
Ausserhalb bis 457m (1500 ft.)
Typ: PCMCIA
Größe: 4.5\" x 2.13\" x 0.3\"
Stromverbrauch: 275mA Tx



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Der Empfänger für den Desktop Computer (Linksys WMP11 Wireless PCI Card)
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Das Prinzip ist dass selbe wie beim Laptop, die Karten gibt es normalerweise als USB oder als PCI Variante, dennoch empfehle ich die PCI Variante, weil diese erstens Kompakter ist, und z.T. bessere Performance aufweist, im Vergleich zur USB Variante.


Die Kosten liegen in den USA bei circa 60 bis 120 $$ und in Europa dann dementsprechend bei 100 bis 180 Euro je nachdem wo man sie kauft.

Hersteller Spezifische Daten zur Karte:


Modell: WMP11
Standards PC97/98/99 Support, PCI Local Bus 2.1 Compliance, IEEE 802.11b
Channels 11 Channels (US, Canada)13 Channels (Europe)
14 Channels (Japan)

Leistung
Innerhalb

11 Mbps up to 30M (100 ft.)

5.5 Mbps up to 50M (165 ft.)

2 Mbps up to 70M (230 ft.)

1 Mbps up to 91M (300 ft.)



Ausserhalb

11 Mbps up to 152M (500 ft.)

5.5 Mbps up to 270M (885 ft.)

2 Mbps up to 396M (1300 ft.)

1 Mbps up to 457M (1500 ft.)



Typ:32 bit PCI


Größe: 5.25\" x 4.76\" x 0.75\"
Gewicht: 3.2 oz.
Stromversorgung: 5V DC



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Fazit
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Ich bin sehr zufrieden mit meinem Wireless LAN, denn nun kann ich im Garten sitzen und arbeiten, ausserdem kann ich LANs veranstalten wo es keinen Kabelsalat mehr gibt und ich hoffe dass sich diese Technik durchsetzen wird. Ich bin hellauf begeistert davon.
Man sollte nur noch beachten wo man den AP am besten aufstellt, denn dies ist natürlich für die Reichweite sehr entscheident. Meiner hockt oben auf dem Speicher in Richtung Garten, damit decke ich den Wohnraum ab und kann auf 480 M mit 2 Mbps arbeiten, dass ist noch akzeptabel.

Ich hoffe die meisten von euch sind noch wach, denn ich werde langsam müde und muss sagen dass dies wohl der längste Testbericht ist den ich je geschrieben habe, (2 Tage Arbeit waren da mit drin PFFFFF endlich fertig)


Ich bitte um Kommentare und Kritiken



Euer Seth

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