Mehr zum Thema Funknetzwerke und W-LAN Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von kehlchen
WIRELESS LAN
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Am Standart IEEE802.11b, auch als Wireless LAN bekannt, ist das Interesse in den letzter Zeit deutlich angestiegen. Es sorgt dafür, dass man mit einem Notebook überall in einem Unternehmen Anschluss an ein Netzwerk finden kann, ohne auf eine Netzwerkverkabelung Rücksicht nehmen zu müssen, selbst wenn man sich in einem Meeting oder in einer anderen Niederlassung des Unternehmens befindet.
Wireless LAN ist für die permanente Anbindung von Computern an Netzwerke konzipiert worden, Während Bluetooth auf spontanen Kommunikationsaufbau zwischen mobilen Geräten auf kurzer Distanz aufbaut. Beide Technologien nutzen das Lizenzfreie ISM-Band auf 2,4-GHz-Basis zur Datenübertragung, das in den meisten Länder kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar ist.
Bluetooth nutzt hierbei das langsame Modulationsverfahren Frequency Hopping Spread Sprectrum. Bei dem Frequence Hopping wird der Frequenzbereich auf 79 Kanäle aufgeteilt, wo jeweils ein Kanal für das Versenden und Empfangen eines Datenpaketes verwendet wird. Der Kanal wird nach dem Paket gewechselt. Dadurch können unbegrenzt viele Bluetooth-Geräte auf engstem Raum genutzt werden. Die maximale Übertragungsrate beträgt bei diesen Geräten rund 1,5 Mbit/s.
Das Wireless LAN, kurz WLAN, verwendet ausschließlich das Direct Sequence Spread Spectrum und ist abwärtskompatibel zur ursprünglichen Norm IEEE802.11 und gestattet eine Übertragungsrate von 11 Mbit/s. Dabei stehen aber nur 13 Kanäle zur Verfügung.
Ein ständiger Wechsel zwischen den Kanälen findet hierbei nicht statt. Alle Geräte, die über einen Kanal kommunizieren, müssen sich die Bandbreite teilen.
Ein Kriterium der Funktechnologie ist natürlich die Geschwindigkeit und die Reichweite bei der Datenübertragung. In der Theorie kann im WLAN in Gebäuden bis zu 100 Meter und im Freien bis zu 550 Meter überbrückt werden. Es ist auch möglich über zusätzliche externe Antennen eine Reichweite von mehreren Kilometern zu erreichen. Sehr vorteilhaft bei mobilen Mitarbeitern. Leider kann man in der Praxis in Gebäuden bereits nach 25 Metern kein Signal mehr empfangen. Massive Türen, Dicke Wände und Decken mit vielen Eisenträger können den Empfang schon nach wenigen Metern extrem stören. Manchmal reicht es bereits schon aus, wenn die Funkeinheit vom Access Point abgewandt ist.
Laut diverser Fachliteratur wird eine maximale Übertragungsrate von ca. 6 Mbit/s erreicht. Zur Erinnerung: Theoretisch sind 11 Mbit/s möglich. Wird das Signal schwächer und nimmt weiter ab, wechseln die Geräte im Normalfall automatisch bei Erreichen eines bestimmten Signalpegels auf eine noch niedrigere Übertragungsstufe.
Es ist auch eine Bewegungsgeschwindigkeit des Endgeräts bis zu 90 km/h erlaubt, z.B. in Transportfahrzeugen Oder Überwachungsfahrzeugen des Bundesgrenzschutzes, wo es bereits in Ballungsgebieten seinen Einsatz findet. Dies aber auch nur unter Verwendung von externen Antennen.
Zwei oder mehrere Computer können eine Ad-hoc Verbindung eingehen. Als Maximum sollten jedoch nur 10 Rechner stehen, da sonst der Verwaltungsaufwand des Netzwerks mit jedem weiteren Computer erheblich. Bei einer Ad-hoc-Verbindung kommunizieren die einzelnen Rechner direkt miteinander, ganz analog zu einem Peer-to-Peer Netzwerk.
Im einfachsten Aufbau eines solchen Netzwerks werden zwei Rechner mit entsprechenden Geräten ausgerüstet, mit denen sie direkt, ohne einen Access Point, miteinander Kommunizieren können. Der Aufbau eines solchen Netzwerks ist sehr einfach und bereits von einem Computerlaien durchgeführt werden. Etwas problematischer wird es wenn ein Access Point mit ins Spiel kommt, der als „Knotenpunkt“ eine Verbindung zu einem bestehenden Kabelnetzwerk herstellen soll. Die Installation eines Access Points verlangt gewisse Netzwerkkenntnisse, da die Konfiguration manuelle Einstellungen erfordert.
Beides ist vom IEEE genormt, daher sollten alle WLANs die auf diesen Standart aufbauen und untereinander kompatibel sein.
Die Anmeldung einer Funkstation (Notebook, Palmtops) in einer Zelle erfolgt über Passive Scanning oder Active Scanning. Beim Passive Scanning wartet die Funkstation, bis sie einen Trägerrahmen von dem Access Point empfängt und meldet sich dann an. Im Gegensatz sendet beim Active Scanning die Funkstation aktive Trägerrahmen aus und erwartet eine Quittung vom Access Point.
Da aber nie mehr als 13 Kanäle zur Verfügung stehen, muss in Großraumbüros der Rechnerpool auf mehrere Basisstationen aufgeteilt werden, die auf anderen Kanälen arbeiten. Da aber meist nur zwei bis fünf Rechner miteinander verbunden werden, reicht ein Access Point vollkommen aus.
Durch Kombination von mehreren Access Points kann das WLAN beliebig weit ausgebaut werden. Der Benutzer tritt aus einem Sende- und Empfangsbereich eines Access Points (Zelle) in den Bereich eines anderen Access Points ohne das der Informationsaustausch unterbrochen wird.
Die Funktechnologie im privaten Gebrauch findet nur in Speziellen Fällen Anwendung, da die Anschaffungskosten doch noch recht hoch sind. Der spezielle Einsatz wäre bei der ständigen Nutzung von mobilen Geräten wie Notebooks und wenn keine es keine Möglichkeit zur Kabelverlegung gibt.
Wireless LAN hat aber auch seine Nachteile. Es ist zwar deutlich Flexibler, wenn es um die räumliche Positionierung der einzelnen PC-Arbeitsplätze geht, aber die Nutzbandbreite hängt dagegen vom abstand der Computer sowie die Störquellen ab. Ein weiteres Manko des WLANs ist die Sicherheit des Netzwerks.
Es wird zwar eine 128-Bit WEP Datenverschlüsselung einen ausreichenden Datenschutz erreicht und jeder Benutzer muss sich über die Mac-Adresse seiner Wireless LAN Karte am Access Point eindeutig authentifizieren, dennoch kann mit speziellen Programmen wie AIRSNORT das Sicherheitsprotokoll WEP überwunden werden.
Wireless LAN ist für die permanente Anbindung von Computern an Netzwerke konzipiert worden, Während Bluetooth auf spontanen Kommunikationsaufbau zwischen mobilen Geräten auf kurzer Distanz aufbaut. Beide Technologien nutzen das Lizenzfreie ISM-Band auf 2,4-GHz-Basis zur Datenübertragung, das in den meisten Länder kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar ist.
Bluetooth nutzt hierbei das langsame Modulationsverfahren Frequency Hopping Spread Sprectrum. Bei dem Frequence Hopping wird der Frequenzbereich auf 79 Kanäle aufgeteilt, wo jeweils ein Kanal für das Versenden und Empfangen eines Datenpaketes verwendet wird. Der Kanal wird nach dem Paket gewechselt. Dadurch können unbegrenzt viele Bluetooth-Geräte auf engstem Raum genutzt werden. Die maximale Übertragungsrate beträgt bei diesen Geräten rund 1,5 Mbit/s.
Das Wireless LAN, kurz WLAN, verwendet ausschließlich das Direct Sequence Spread Spectrum und ist abwärtskompatibel zur ursprünglichen Norm IEEE802.11 und gestattet eine Übertragungsrate von 11 Mbit/s. Dabei stehen aber nur 13 Kanäle zur Verfügung.
Ein ständiger Wechsel zwischen den Kanälen findet hierbei nicht statt. Alle Geräte, die über einen Kanal kommunizieren, müssen sich die Bandbreite teilen.
Ein Kriterium der Funktechnologie ist natürlich die Geschwindigkeit und die Reichweite bei der Datenübertragung. In der Theorie kann im WLAN in Gebäuden bis zu 100 Meter und im Freien bis zu 550 Meter überbrückt werden. Es ist auch möglich über zusätzliche externe Antennen eine Reichweite von mehreren Kilometern zu erreichen. Sehr vorteilhaft bei mobilen Mitarbeitern. Leider kann man in der Praxis in Gebäuden bereits nach 25 Metern kein Signal mehr empfangen. Massive Türen, Dicke Wände und Decken mit vielen Eisenträger können den Empfang schon nach wenigen Metern extrem stören. Manchmal reicht es bereits schon aus, wenn die Funkeinheit vom Access Point abgewandt ist.
Laut diverser Fachliteratur wird eine maximale Übertragungsrate von ca. 6 Mbit/s erreicht. Zur Erinnerung: Theoretisch sind 11 Mbit/s möglich. Wird das Signal schwächer und nimmt weiter ab, wechseln die Geräte im Normalfall automatisch bei Erreichen eines bestimmten Signalpegels auf eine noch niedrigere Übertragungsstufe.
Es ist auch eine Bewegungsgeschwindigkeit des Endgeräts bis zu 90 km/h erlaubt, z.B. in Transportfahrzeugen Oder Überwachungsfahrzeugen des Bundesgrenzschutzes, wo es bereits in Ballungsgebieten seinen Einsatz findet. Dies aber auch nur unter Verwendung von externen Antennen.
Zwei oder mehrere Computer können eine Ad-hoc Verbindung eingehen. Als Maximum sollten jedoch nur 10 Rechner stehen, da sonst der Verwaltungsaufwand des Netzwerks mit jedem weiteren Computer erheblich. Bei einer Ad-hoc-Verbindung kommunizieren die einzelnen Rechner direkt miteinander, ganz analog zu einem Peer-to-Peer Netzwerk.
Im einfachsten Aufbau eines solchen Netzwerks werden zwei Rechner mit entsprechenden Geräten ausgerüstet, mit denen sie direkt, ohne einen Access Point, miteinander Kommunizieren können. Der Aufbau eines solchen Netzwerks ist sehr einfach und bereits von einem Computerlaien durchgeführt werden. Etwas problematischer wird es wenn ein Access Point mit ins Spiel kommt, der als „Knotenpunkt“ eine Verbindung zu einem bestehenden Kabelnetzwerk herstellen soll. Die Installation eines Access Points verlangt gewisse Netzwerkkenntnisse, da die Konfiguration manuelle Einstellungen erfordert.
Beides ist vom IEEE genormt, daher sollten alle WLANs die auf diesen Standart aufbauen und untereinander kompatibel sein.
Die Anmeldung einer Funkstation (Notebook, Palmtops) in einer Zelle erfolgt über Passive Scanning oder Active Scanning. Beim Passive Scanning wartet die Funkstation, bis sie einen Trägerrahmen von dem Access Point empfängt und meldet sich dann an. Im Gegensatz sendet beim Active Scanning die Funkstation aktive Trägerrahmen aus und erwartet eine Quittung vom Access Point.
Da aber nie mehr als 13 Kanäle zur Verfügung stehen, muss in Großraumbüros der Rechnerpool auf mehrere Basisstationen aufgeteilt werden, die auf anderen Kanälen arbeiten. Da aber meist nur zwei bis fünf Rechner miteinander verbunden werden, reicht ein Access Point vollkommen aus.
Durch Kombination von mehreren Access Points kann das WLAN beliebig weit ausgebaut werden. Der Benutzer tritt aus einem Sende- und Empfangsbereich eines Access Points (Zelle) in den Bereich eines anderen Access Points ohne das der Informationsaustausch unterbrochen wird.
Die Funktechnologie im privaten Gebrauch findet nur in Speziellen Fällen Anwendung, da die Anschaffungskosten doch noch recht hoch sind. Der spezielle Einsatz wäre bei der ständigen Nutzung von mobilen Geräten wie Notebooks und wenn keine es keine Möglichkeit zur Kabelverlegung gibt.
Wireless LAN hat aber auch seine Nachteile. Es ist zwar deutlich Flexibler, wenn es um die räumliche Positionierung der einzelnen PC-Arbeitsplätze geht, aber die Nutzbandbreite hängt dagegen vom abstand der Computer sowie die Störquellen ab. Ein weiteres Manko des WLANs ist die Sicherheit des Netzwerks.
Es wird zwar eine 128-Bit WEP Datenverschlüsselung einen ausreichenden Datenschutz erreicht und jeder Benutzer muss sich über die Mac-Adresse seiner Wireless LAN Karte am Access Point eindeutig authentifizieren, dennoch kann mit speziellen Programmen wie AIRSNORT das Sicherheitsprotokoll WEP überwunden werden.
21 Bewertungen, 3 Kommentare
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30.05.2002, 19:07 Uhr von kaffeekiffer
Bewertung: sehr hilfreichgut,aber zu viele fachausdrücke!
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16.03.2002, 18:50 Uhr von karger_r
Bewertung: weniger hilfreichzu lang und nich übersichtlich
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15.02.2002, 21:43 Uhr von DuncanMcCloud
Bewertung: sehr hilfreich... wenn man die Sicherheitsprotokolle auch aktiviert ist Wireless LAN eine absolut sichere Sache - ich kann die ganze AUfregung, die darum gemacht wird nicht ganz nachvollziehen, aber muss ich ja auch nicht unbedingt ;) .. gruss, duncan
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