Erfahrungsbericht von Hotti.com
Hust! Röchel! Schnief!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Erkältungswelle rollt. Die Zeit des Taschentücherverschleißes beginnt, jeder geht in Deckung, wenn es neben einem niest und hustet und fast jeder hat sofort Tipps aus der eigenen Erfahrung parat, um den Bazillenangriff abzuwehren.
Natürlich werde ich es nicht lassen können und meinen ganz persönlichen Beitrag dazubeisteuern, der vielleicht dem Einen oder Anderen \"auf die Beine hilft. Alle diejenigen, die täglich in überfüllten Bussen und Bahnen unterwegs sind, in schlechtbelüfteten Großraumbüros arbeiten oder einfach Umgang mit vielen Menschen haben, (Schulen, Kindergärten u.s.w.) sind besonders gefährdet.
Und schon erinnere ich mich an die Zeit, als ich noch Kind war. Das Geheimrezept meiner Großmutter lautete schlicht \"Schmalz-Muskatwickel!\" Dazu wurde Schweineschmalz mit geriebener Muskatnuss vermengt und erhitzt. Diese Masse wurde fein säuberlich auf der Brust des \"Dahinsiechenden,\" in unserem Falle ich, verteilt und es wurde angeordnet, stillliegenzubleiben und tief einzuatmen. \"Stöhn!\"
Nach kurzer Zeit war ich durch die Dünste fast ohnmächtig und dieser Gestank hat mich bis heute verfolgt. Doch ich muß zugeben, dass es half, denn Arztbesuche aufgrund einer Erkältung, waren mir in meiner Jugend fremd. Da muß doch etwas an Omas Tinktur drangewesen sein!
Zum Glück gibt es heute noch viele andere gute Hausmittelchen, die etwas angenehmer in der Anwendung und doch genauso wirksam sind.
Doch bevor ich zum Arzt laufe und mir in dem überfüllten Wartezimmer voller Bakterien und Bazillen den Rest hole, probiere ich lieber althergebrachte Methoden aus.
Wenn ich die ersten Anzeichen einer Erkältung bemerke, ein Kribbeln in der Nase, ein leichtes Kratzen im Hals oder ein undefinierbares Unwohlsein, beginne ich mit vorbeugendenden Maßnahmen. Das heisst, meine Frau tut es, denn ich fühle mich dann meistens nicht mehr kräftig genug *g* und lasse mich sehr gern verwöhnen.
Das Geheimrezept meiner Frau heißt Propolis! Man bezeichnet es auch als \"pflanzliches Antibiotikum\".Es wird hergestellt aus der Masse, mit der die Bienen ihren Bienenstock keimfrei machen. Durch Zugabe von Alkohol wird das Mittel haltbar gemacht. Man erhält es in Bio-oder Naturkostläden und 20ml.kosten etwa 20,-DM. Das ist nicht billig, doch man benötigt immer nur wenige Tropfen.
Es gibt zwei Sorten. Die eine Sorte nimmt man z.B.zum Einreiben der entzündeten Nase durch zu häufiges Naseputzen oder für kleine Hautentzündungen. Die zweite Sorte kann man trinken. Meine Frau verpasst mir also jeden Morgen und jeden Abend, direkt vor dem Zubettgehen solch eine Dosis.
Allerdings trinke ich es nicht pur, sondern ich bekomme ca 15-20 Tropfen in einer heißen Tasse Kamillentee mit einem Teelöffel Honig serviert. *g* Vielleicht bildet man sich auch nur ein, dass es hilft. Aber dann ist es auch in Ordnung.
Kamillentee ist allen bekannt und die meisten trinken ihn wirklich nur wenn sie krank sind und dann auch nur sehr widerwillig. Wenn es mich erwischt hat, trinke ich den ganzen Tag über Kamillentee mit Honig. Die Kanne steht auf dem Stövchen so dass der Tee schön heiss bleibt. Kamille wirkt beruhigend und heilend auf die Schleimhäute und den Rachen.
Erwähnen möchte ich noch das Kamillendampfbad, das ich allerdings immer sehr lästig fand. Mit einem Handtuch über dem Kopf, diesen über eine Schüssel mit Kamillentee gebeugt saß ist minutenland da und atmete die Dämpfe ein.Aber es lindert die Beschwerden tatsächlich.
Nun kommt noch ein Tipp meiner Frau, zu dem ich mich wirklich nur sehr ungern überreden liess. Und zwar ist es die Behandlung mit Urin, den Eigenen selbstverständlich. Ein bisschen von dem Urin wird in einem Glasgefäß aufgefangen und mit Hilfe eines Wattestäbchens abwechselnd in beide Naselöcher geträufelt.
Auch wenn Ihr es nicht glauben wollt, nachdem ich den Urin eine zeitlang in meine völlig verstopfte Nase geträufelt hatte, spürte ich, dass sich die Verstopfung löste und die Flüssigkeit durch den Rachen in die Mündhöhle lief.
Nun sagt nicht gleich\"igitt,\" denn man schmeckt es nicht einmal. Meine Nase war frei, ich bekam Luft und das sogar die ganze Nacht hindurch.Diese Maßnahme habe ich aber erst ergriffen, als nichts anderes mehr half! Denn ich musste mich schon etwas dazu überwinden.
Übrigens hat meine Oma daraufbestanden, dass ich als Kind bei solch einem Erkältungswetter immer ein Hustenbonbon in den Mund steckte, wenn ich unterwegs war.So war ich gezwungen durch die Nase zu atmen und war nicht so empfänglich für angriffslustige Erkältungsviren anderer Mitmenschen.
Nun komme ich zum Vitamin C! Es ist wirklich wichtig, dem Körper in Form von Obst und Säften, möglichst frisch gepreßt, reichlich Vitamin C zuzuführen. Unser Entsafter, der in den Sommermonaten meistens im Schrank verschwindet, kommt im Herbst und Winter wieder täglich zum Einsatz.
Wenn sich die ersten Erkältungsanzeichen bemerkbar machen, greifen wir schon mal auf Vitamine in Form von Brausetabletten zurück. Einfach nur, um das Abwehrsystem zu stärken. Grundsäztlich nehmen wir solche Tabletten nicht. Wir greifen wirklich nur bei besonderer Belastung des Körpers oder eben auch bei Erkältungs-und Grippewellen darauf zurück.
Was immer wichtig ist, ist die Bettruhe, um dem Körper Zeit zu geben, die Erreger zu bekämpfen. Wenn sich allerdings nach wenigen Tagen keine ersichtliche Besserung einstellt, muß auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.Verschleppte oder schlecht ausgeheilte Erkältungserkrankungen können unerwünschte Folgen für den gesamten Organisamus haben.
Kommt alle gut durch die anstehende nass-kalte Jahreszeit!
Hotti.com
Natürlich werde ich es nicht lassen können und meinen ganz persönlichen Beitrag dazubeisteuern, der vielleicht dem Einen oder Anderen \"auf die Beine hilft. Alle diejenigen, die täglich in überfüllten Bussen und Bahnen unterwegs sind, in schlechtbelüfteten Großraumbüros arbeiten oder einfach Umgang mit vielen Menschen haben, (Schulen, Kindergärten u.s.w.) sind besonders gefährdet.
Und schon erinnere ich mich an die Zeit, als ich noch Kind war. Das Geheimrezept meiner Großmutter lautete schlicht \"Schmalz-Muskatwickel!\" Dazu wurde Schweineschmalz mit geriebener Muskatnuss vermengt und erhitzt. Diese Masse wurde fein säuberlich auf der Brust des \"Dahinsiechenden,\" in unserem Falle ich, verteilt und es wurde angeordnet, stillliegenzubleiben und tief einzuatmen. \"Stöhn!\"
Nach kurzer Zeit war ich durch die Dünste fast ohnmächtig und dieser Gestank hat mich bis heute verfolgt. Doch ich muß zugeben, dass es half, denn Arztbesuche aufgrund einer Erkältung, waren mir in meiner Jugend fremd. Da muß doch etwas an Omas Tinktur drangewesen sein!
Zum Glück gibt es heute noch viele andere gute Hausmittelchen, die etwas angenehmer in der Anwendung und doch genauso wirksam sind.
Doch bevor ich zum Arzt laufe und mir in dem überfüllten Wartezimmer voller Bakterien und Bazillen den Rest hole, probiere ich lieber althergebrachte Methoden aus.
Wenn ich die ersten Anzeichen einer Erkältung bemerke, ein Kribbeln in der Nase, ein leichtes Kratzen im Hals oder ein undefinierbares Unwohlsein, beginne ich mit vorbeugendenden Maßnahmen. Das heisst, meine Frau tut es, denn ich fühle mich dann meistens nicht mehr kräftig genug *g* und lasse mich sehr gern verwöhnen.
Das Geheimrezept meiner Frau heißt Propolis! Man bezeichnet es auch als \"pflanzliches Antibiotikum\".Es wird hergestellt aus der Masse, mit der die Bienen ihren Bienenstock keimfrei machen. Durch Zugabe von Alkohol wird das Mittel haltbar gemacht. Man erhält es in Bio-oder Naturkostläden und 20ml.kosten etwa 20,-DM. Das ist nicht billig, doch man benötigt immer nur wenige Tropfen.
Es gibt zwei Sorten. Die eine Sorte nimmt man z.B.zum Einreiben der entzündeten Nase durch zu häufiges Naseputzen oder für kleine Hautentzündungen. Die zweite Sorte kann man trinken. Meine Frau verpasst mir also jeden Morgen und jeden Abend, direkt vor dem Zubettgehen solch eine Dosis.
Allerdings trinke ich es nicht pur, sondern ich bekomme ca 15-20 Tropfen in einer heißen Tasse Kamillentee mit einem Teelöffel Honig serviert. *g* Vielleicht bildet man sich auch nur ein, dass es hilft. Aber dann ist es auch in Ordnung.
Kamillentee ist allen bekannt und die meisten trinken ihn wirklich nur wenn sie krank sind und dann auch nur sehr widerwillig. Wenn es mich erwischt hat, trinke ich den ganzen Tag über Kamillentee mit Honig. Die Kanne steht auf dem Stövchen so dass der Tee schön heiss bleibt. Kamille wirkt beruhigend und heilend auf die Schleimhäute und den Rachen.
Erwähnen möchte ich noch das Kamillendampfbad, das ich allerdings immer sehr lästig fand. Mit einem Handtuch über dem Kopf, diesen über eine Schüssel mit Kamillentee gebeugt saß ist minutenland da und atmete die Dämpfe ein.Aber es lindert die Beschwerden tatsächlich.
Nun kommt noch ein Tipp meiner Frau, zu dem ich mich wirklich nur sehr ungern überreden liess. Und zwar ist es die Behandlung mit Urin, den Eigenen selbstverständlich. Ein bisschen von dem Urin wird in einem Glasgefäß aufgefangen und mit Hilfe eines Wattestäbchens abwechselnd in beide Naselöcher geträufelt.
Auch wenn Ihr es nicht glauben wollt, nachdem ich den Urin eine zeitlang in meine völlig verstopfte Nase geträufelt hatte, spürte ich, dass sich die Verstopfung löste und die Flüssigkeit durch den Rachen in die Mündhöhle lief.
Nun sagt nicht gleich\"igitt,\" denn man schmeckt es nicht einmal. Meine Nase war frei, ich bekam Luft und das sogar die ganze Nacht hindurch.Diese Maßnahme habe ich aber erst ergriffen, als nichts anderes mehr half! Denn ich musste mich schon etwas dazu überwinden.
Übrigens hat meine Oma daraufbestanden, dass ich als Kind bei solch einem Erkältungswetter immer ein Hustenbonbon in den Mund steckte, wenn ich unterwegs war.So war ich gezwungen durch die Nase zu atmen und war nicht so empfänglich für angriffslustige Erkältungsviren anderer Mitmenschen.
Nun komme ich zum Vitamin C! Es ist wirklich wichtig, dem Körper in Form von Obst und Säften, möglichst frisch gepreßt, reichlich Vitamin C zuzuführen. Unser Entsafter, der in den Sommermonaten meistens im Schrank verschwindet, kommt im Herbst und Winter wieder täglich zum Einsatz.
Wenn sich die ersten Erkältungsanzeichen bemerkbar machen, greifen wir schon mal auf Vitamine in Form von Brausetabletten zurück. Einfach nur, um das Abwehrsystem zu stärken. Grundsäztlich nehmen wir solche Tabletten nicht. Wir greifen wirklich nur bei besonderer Belastung des Körpers oder eben auch bei Erkältungs-und Grippewellen darauf zurück.
Was immer wichtig ist, ist die Bettruhe, um dem Körper Zeit zu geben, die Erreger zu bekämpfen. Wenn sich allerdings nach wenigen Tagen keine ersichtliche Besserung einstellt, muß auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.Verschleppte oder schlecht ausgeheilte Erkältungserkrankungen können unerwünschte Folgen für den gesamten Organisamus haben.
Kommt alle gut durch die anstehende nass-kalte Jahreszeit!
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