Mehr zum Thema Grippe & Erkältung Testbericht

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Erfahrungsbericht von FrauNeedle

Wetterfest und winterhart

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die kalte, nasse Jahreszeit ist da, und Infektionskrankheiten wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen machen ihre Runden. Da stellt sich immer wieder die Frage: Wie kann ich meine Abwehrkräfte stärken, damit ich nicht jedesmal davon betroffen bin.

Natürlich hole ich hierzu weiter aus, sonst schaff ich die 80 Wörter nicht *g*.[/i
]
Zuerst einmal die Frage - wie kommt es zu Erkältungen?
Höre ich das Wort \"Erkältung\", denke ich sofort an übermäßige Kälte. Aber das ist so nicht richtig. Bei Forschungen wurde festgestellt, dass eine Erkältung sich nicht verschlimmert, egal ob man Kühlschranktemperaturen oder normalen Raumtemperaturen ausgesetzt ist. Im Gegenteil: Trockene Kälte kann einem bei vernünftiger Kleidung nichts anhaben. Überheizte Räume und dicke, luftundurchlässige Kleidung hingegen fördern eine Erkältung.

Es ist also falsch zu denken, daß eine übermäßige Kälte die Ursache für eine Erkältung ist. Die wirkliche Ursache liegt in den unzureichenden Abwehrkräften unseres Körpers. Haben wir genug Abwehrkräfte, habe wir einen wirksamen Schutz gegen Infektionen.

Was sind Abwehrkräfte und wie wirken sie?
Das Abwehrsystem kann man in zwei Bereiche einteilen:
Der erste Bereich ist dafür zuständig, dass bestimmte Krankheitserreger auf eine ganz bestimmte Art und Weise durch dafür gebildete Antikörper bekämpft werden. Wenn sich also ein bestimmter Grippevirus einschleicht, dann bekommen die dafür zuständigen weißen Blutkörperchen die Information, wie sie sich dagegen zur Wehr setzen.

Dafür ist z.B. eine Schutzimpfung gedacht. Man spritzt den Erreger extra in den Körper, damit die Lymphzyten sie kennenlernen können. Überfallen diese Erreger dann später den Körper, wissen sie sofort, wie sie sie bekämpfen können.

Der zweite Bereich ist das \"unspezifische Abwehrsystem\". Dieses System kämpft nicht nur gegen einen Erreger, sondern gegen alle krankmachenden Bakterien und Viren.
Dieses System ist sehr wichtig, denn ständig kommen neue Krankheiten dazu, die von den spezifischen Lymphozyten noch nicht erkannt werden können. Dieses unspezifische Abwehrsystem ist ständig im Einsatz. Wir müssen nur dafür sorgen, daß es kräftig und einsatzfähig bleibt.

Was schwächt denn überhaupt die Abwehrkräfte?
Durch die große Umweltbelastung lassen sich bestimmte Gifte nun mal nicht vermeiden, als da wären: Quecksilber und Cadmium, die unser Immunsystem enorm belasten. Diese Gifte werden durch Industrie, Autoverkehr und Heizungsanlagen in Umlauf gebracht.
Und - wie soll´s auch anders sein - sind natürlich auch bestimmte Genußmittel wie Nikotin, Kaffe, Alkohol und Tee Schuld, dass unsere Abwehrkräfte in den Keller sinken. Aber auch Mekikamente, die wahllos konsumiert werden, sind Gifte. Auf längere Sicht hin schwächen all diese Gifte unser Abwehrsystem und hält jeder Krankheit Tür und Tor offen. Und dann wäre da noch die falsche Ernährung: Wer nicht dafür sorgt, dass dem Körper genug Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren und Enzyme zugeführt werden, der sorgt dafür, dass er bei der nächsten Grippewelle dabei ist.

Wie stärke ich denn nun das \"System der großen Abwehr\"?
Die Stärkung geschieht auf zweierlei Weise:
1) Wir regen die Abwehrzellen zur Aktivität an.
2) Wir führen möglichst viele Stoffe zu, die sie nötig haben, um volle Leistung zu bringen.

Den Infektionskrankheiten vorzubeugen heißt eigentlich nichts anderes, als gesund zu leben, Fehler in der Lebensweise zu vermeiden und Ernägrungssünden zu unterlassen. Jetzt werdet Ihr wahrscheinlich stöhnen und befürchten, daß zahlreiche Zwänge auf Euch zukommen. Aber keine Angst, es ist alles ziemlich einfach. Man muss sich nur darüber klar werden, wodurch man seinen Körper bisher geschädigt hat und wie man ihm nun Gutes tun kann. Das sind keine zwanghaften Regeln und Gebote. Wenn man sich durch Regeln eingeengt fühlt, ist das Leben nicht mehr gesund. Es kommt im Grunde nur darauf an, sich ein paar Gewohnheiten wieder abzugewöhnen und etwas mehr auf den eigenen Körper und dessen Sprache zu lauschen.

Und wie sieht nun der gesunde Lebenswandel aus? Wie regen wir die Abwehrzellen an?
Es ist wichtig den Kreislauf immer wieder in Schwung zu bringen. Dies kann man durch Trockenbürsten, Wechselduschen oder Gymnastik tun.

Bei der Ernährung ist es wichtig, egal was man isst, sich bei jeder Mahlzeit Zeit zu nehmen. Schnelles Essen, mangelndes Kauen, Trinken oder Lesen beim Essen sind Unsitten, die verhindern, dass die Lebensmittel nutzbringend für unseren Körper verwendet werden. Hastig runtergeschlungene Lebensmittel können nicht richtig verdaut werden und vorhandene Giftstoffe werden nicht richtig ausgeschieden. Vor allem aber werden die wichtigen Vital-Stoffe dadurch zur zum Teil aufgenommen.

Die richtige Kleidung ist ein gesunder Schutz. Hier kommt es vor allem auf das richtige Material an. Natürliche Materialien dienen der köperlichen Gesundheit am meisten. Naturfasern sind Wolle, Baumwolle, Leinen und Seide. Auf synthetische Stoffe wie Nylon, Perlon oder Dralon sollte man möglichst verzichten. Sie behindern die Körperatmung, saugen den Schweiß nicht auf und führen zu Wärmestaus. Gerade so ein Wärmestau führt viel häufiger zu einer Infektion als etwa kalte Luft.

Die richtige Einstellung zum Tag - das heißt: Positiv denken hilft positiv lenken.
Jeder Tag bietet Schönes und weniger Schönes. Freuen wir uns einfach immer mehr auf die schönen Dinge und fürchten nicht die weniger schönen Möglichkeiten, die uns passieren könnten.
Wer entspannt und freudig ins Bett geht, der wacht auch morgens nicht als Morgenmuffel auf. Es ist eine Freude zu leben, das ist das Motto.

Zum Stärken der Abwehrkräfte gehört auch das Entgiften und Abhärten. Was viele nicht wissen, ist: Dass das sehr einfach über die Haut vonstatten geht. Die Haut ist ja nicht nur ein wichtiger Schutzmantel, sondern sie trägt auch wesentlich dazu bei, daß Giftstoffe ausgeschieden werden. Regelmäßige Hautreizungen führen dazu, dass auch die inneren Organe aktiviert werden.

Zum Abhärten sollte man Wind und Wetter nicht meiden. Wer bei einem Luftzug oder bei Kälte krank wird, bei dem war das Abwehrsystem vorher schon geschädigt. Im Gegenteil - zum Abhärten ist der Kältereiz sogar sehr gut.

Damit die Abwehr stark wird, braucht der Körper Enzyme. Enzyme sind Stoffe, die von den lebenden Zellen im Körper produziert werden, die man aber auch durch Nahrung zuführen kann. Ohne sie hätten wir keinen Wachstum, keine Verdauung oder keine Fortpflanzung.

Den Enzymbedarf deckt man mit pflanzlicher Ernährung. Vitamine ist auch wichtig. Ein Mangel an bestimmten Vitaminen kann den Organismus lahm legen. Wenn man nicht genug Frischkost zu sich nimmt, ist es nur eine Frage der Zeit, wann die nächste Erkältung kommt oder sogar schlimmere Krankheiten.

Nun könnte ich euch an dieser Stelle noch eine ganze Menge Nahrungsmittel aufzählen. Woher bekommen wir die Enzyme oder die Vitamine. Aber das erspare ich euch. Ich denke die Meinung ist lang genug *g*

Ich hoffe, diese kleine medizinische Erklärung hat euch etwas geholfen und wünsche eine gesunde, kalte und nicht zu nasse Jahreszeit :-)

Danke fürs Lesen - FrauNeedle

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