Erfahrungsbericht von Bernsteinlicht
Wick Wilder Apfel Plus C oder "Wie siehst du denn aus?"
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie siehst du denn aus - wurde ich schon einige Male gefragt, nachdem ich eigentlich mit viel Genuss ein Wick-Bonbon mit der Geschmacksrichtung Wilder Apfel Plus c gelutscht hatte. Nun hätte das ja daran liegen können, daß mich in der letzten Woche die erste richtige Erkältung des nahenden Winters niedergestreckt hatte, aber eigentlich fand ich mich dann zumindest äußerlich noch nicht so abstoßend, daß ich diese Reaktion erwartet hätte. Spätestens als mein Gegenüber aber mit dem zweiten Satz auf die seltsame Färbung meiner Zunge zu sprechen kam, machte ich mich schnellstens auf den Weg zum nächsten Spiegel und tatsächlich, sie war blau oder besser türkis.
Nun gut, dachte ich, nachdem das letzte Stück des Bonbons durch intensives lutschen im Nichts verschwunden war, müßte sich ja auch die Färbung wieder verflüchtigen. Dachte ich - zumindest die erste halbe Stunde, aber weit gefehlt, meine Zunge blieb genauso blau, wie vorher. Da mich zu diesem Zeitpunkt bereits der nächste Hustenanfall überkommen hatte und mich der Geschmack im Gegensatz zur Zungenfärbung doch irgendwie überzeugte, griff ich nach dieser erwähnten halbe Stunde zum nächsten Bonbon. Aber wie schmeckt es nun eigentlich.
Der Geschmack erinnert tatsächlich an Äpfel - wer hatte das gedacht - die Lebensmittelchemiker haben also die richtigen Ingredienzen
Zucker
Glukosesirup
Säuerungsmittel Citronensäure
Vitamin C
Apfelaroma
Menthol
Farbstoffe E133 und E160 a
zusammengemixt, um den Lutscher das Geschmackserlebnis von Apfel vorzugaukeln. Wilder Apfel genauer gesagt, mit dem Plus an Vitamin C. Dieses Plus, nämlich 22 mg des Vitamins pro Bonbon, deckt zu 37% die Tagesdosis. Außerdem steht auf der Rückseite, daß ein Bonbon soviel Vitamin C enthält, wie zwei Äpfel hätten. Durch die Zitronensäure und das Menthol schmeckt das Bonbon nicht etwas süß, sondern fast ein wenig bitter, obwohl bitter es nicht richtig umschreibt. Es hat den selben Effekt, wie wenn man in eine Kiwi isst - auf jeden Fall ist es nicht süss, aber schmeckt trotzdem richtig gut (zumindest mir). In einer Tüte sind 75g, daß ist nicht alzu viel, aber genug, damit ihr euch entscheiden könnt, aber es euch schmeckt oder nicht.
Im übrigen nennt es sich Halsbonbon, wobei die Hersteller wahrscheinlich darauf hinweisen wollen, daß es nicht bei Husten hilft - und das hat es auch nicht. Allerdings hat es ihn - meinen Hals - schon etwas beruhigt und das das Vitamin C irgendwie hilfreich ist, hofft man ja auch.
Aber zurück zur Zungenfärbung, denn darin sehe ich den größten Nachteil dieses Bonbons. So sehr wie mich der Geschmack überzeugt, um so weniger begeistert mich die Umfärbung meiner Zunge. Es mag ja weniger stören, wenn man mit viel Tee und einer warmen Decke zu Hause seine Erkältung auskurieren sollte, aber wer möchte schon gerne mit einer blauen Zunge Unbekannten gegenüber treten. Natürlich bekommt man sofort einen gewissen Mitleidsbonus und eine gehörige Portion Aufmerksamkeit noch dazu - aber das überzeugt mich nicht wirklich.
Ansonsten glaube ich weder, daß ich die falsche Lutschtechnik angewandt habe, noch das sich meine Zunge von anderen grundlegend unterscheidet. Bis auf eine Kleinigkeit vielleicht. Viele werden sich noch an ihre Schulzeit erinnern, in der man in Biologie erfahren hat, daß er Zungenroller und Nichtroller gibt. Ich gehöre nun zu denen, die nicht nur die Zunge rollen können, sondern auch noch kippen. Das bedeutet, ohne irgendwelche Hilfsmittel, die Unterseite nach oben drehen zu können und umgekehrt *g*. Wie das Zungenrollen, wird das vererbt und ich habe das Zungenkippergen von meinem Vater bekommen (Danke an Silberfeder43). Die mütterliche Seite (Grüße auch an Goldband49) versagt da völlig. Schreibt mir doch mal ins GB, wer daß noch alles kann. Trotzdem glaube ich nicht, daß das etwas mit der Blaufärbung meiner Zunge beim lutschen des Wickbonbons Wilder Apfel Plus C zu tun hat.
Am Ende bin ich zwar etwas zu sehr vom Thema abgekommen, aber ich danke allen fürs lesen und bewerten. Vergesst nicht mir zu schreiben, ob ihr auch ein Zungenkipper seid (mit den Fingern nachzuhelfen gilt natürlich nicht *g*).
Grüße
(c) Bernsteinlicht
Nun gut, dachte ich, nachdem das letzte Stück des Bonbons durch intensives lutschen im Nichts verschwunden war, müßte sich ja auch die Färbung wieder verflüchtigen. Dachte ich - zumindest die erste halbe Stunde, aber weit gefehlt, meine Zunge blieb genauso blau, wie vorher. Da mich zu diesem Zeitpunkt bereits der nächste Hustenanfall überkommen hatte und mich der Geschmack im Gegensatz zur Zungenfärbung doch irgendwie überzeugte, griff ich nach dieser erwähnten halbe Stunde zum nächsten Bonbon. Aber wie schmeckt es nun eigentlich.
Der Geschmack erinnert tatsächlich an Äpfel - wer hatte das gedacht - die Lebensmittelchemiker haben also die richtigen Ingredienzen
Zucker
Glukosesirup
Säuerungsmittel Citronensäure
Vitamin C
Apfelaroma
Menthol
Farbstoffe E133 und E160 a
zusammengemixt, um den Lutscher das Geschmackserlebnis von Apfel vorzugaukeln. Wilder Apfel genauer gesagt, mit dem Plus an Vitamin C. Dieses Plus, nämlich 22 mg des Vitamins pro Bonbon, deckt zu 37% die Tagesdosis. Außerdem steht auf der Rückseite, daß ein Bonbon soviel Vitamin C enthält, wie zwei Äpfel hätten. Durch die Zitronensäure und das Menthol schmeckt das Bonbon nicht etwas süß, sondern fast ein wenig bitter, obwohl bitter es nicht richtig umschreibt. Es hat den selben Effekt, wie wenn man in eine Kiwi isst - auf jeden Fall ist es nicht süss, aber schmeckt trotzdem richtig gut (zumindest mir). In einer Tüte sind 75g, daß ist nicht alzu viel, aber genug, damit ihr euch entscheiden könnt, aber es euch schmeckt oder nicht.
Im übrigen nennt es sich Halsbonbon, wobei die Hersteller wahrscheinlich darauf hinweisen wollen, daß es nicht bei Husten hilft - und das hat es auch nicht. Allerdings hat es ihn - meinen Hals - schon etwas beruhigt und das das Vitamin C irgendwie hilfreich ist, hofft man ja auch.
Aber zurück zur Zungenfärbung, denn darin sehe ich den größten Nachteil dieses Bonbons. So sehr wie mich der Geschmack überzeugt, um so weniger begeistert mich die Umfärbung meiner Zunge. Es mag ja weniger stören, wenn man mit viel Tee und einer warmen Decke zu Hause seine Erkältung auskurieren sollte, aber wer möchte schon gerne mit einer blauen Zunge Unbekannten gegenüber treten. Natürlich bekommt man sofort einen gewissen Mitleidsbonus und eine gehörige Portion Aufmerksamkeit noch dazu - aber das überzeugt mich nicht wirklich.
Ansonsten glaube ich weder, daß ich die falsche Lutschtechnik angewandt habe, noch das sich meine Zunge von anderen grundlegend unterscheidet. Bis auf eine Kleinigkeit vielleicht. Viele werden sich noch an ihre Schulzeit erinnern, in der man in Biologie erfahren hat, daß er Zungenroller und Nichtroller gibt. Ich gehöre nun zu denen, die nicht nur die Zunge rollen können, sondern auch noch kippen. Das bedeutet, ohne irgendwelche Hilfsmittel, die Unterseite nach oben drehen zu können und umgekehrt *g*. Wie das Zungenrollen, wird das vererbt und ich habe das Zungenkippergen von meinem Vater bekommen (Danke an Silberfeder43). Die mütterliche Seite (Grüße auch an Goldband49) versagt da völlig. Schreibt mir doch mal ins GB, wer daß noch alles kann. Trotzdem glaube ich nicht, daß das etwas mit der Blaufärbung meiner Zunge beim lutschen des Wickbonbons Wilder Apfel Plus C zu tun hat.
Am Ende bin ich zwar etwas zu sehr vom Thema abgekommen, aber ich danke allen fürs lesen und bewerten. Vergesst nicht mir zu schreiben, ob ihr auch ein Zungenkipper seid (mit den Fingern nachzuhelfen gilt natürlich nicht *g*).
Grüße
(c) Bernsteinlicht
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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26.03.2002, 14:17 Uhr von Blackyx
Bewertung: sehr hilfreichfinde ich klasse
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